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X Y Z

x.25

X.25 bezeichnet ein Protokoll für die serielle Datenübertragung. Diese CCITT-Empfehlung definiert das Paketformat für den Austausch über paketvermittelte Dienste. Im Telekommunikations-Bereich gilt das für Datex-P.

 

xD-Picture Card

Extreme Digital Picture Card

Der Name eines Typs von Flash-Speicherkarten, der von den Fotofirmen Olympus und Fujifilm entwickelt und eingeführt wurde und heute bei diesen beiden sowie weiteren Herstellern zur Verwendung kommt. xD-Karten sind im Vergleich zu anderen flash-basierten Speichermedien wie MemorySticks, MMCs und SM-Karten schneller und kompakter. Allerdings sind sie relativ teuer, langsamer als SD-Karten und finden keine breite Unterstützung (anders als z.B. die CompactFlash-Karten).

xD-Karten gibt es in verschiedenen Grössen und in drei Typen

xD xD Typ M xD Typ H

xD-Karten gibt es in Ausführungen mit 64 MB bis 512 MB

xD-Karten Typ M gibt es momentan (Stand April 2006) nur in der 1 GB-Grösse. Ältere Kameras versagen möglicherweise ihren Dienst mit diesem Typ, ausserdem ist die Zugriffszeit leicht länger als beim Urtyp.

xD-Karten Typ H sollen das Zugriffszeit-Manko des M-Typs ausmerzen, so dass die Wartezeit zwischen zwei Aufnahmen verkürzt werden kann.

XGA

eXtended Graphics Adapter

Ein von IBM entwickelter Standard für Grafikkarten mit eigenem Prozessor (nicht mehr aktuell). XGA-Grafikkarten haben eine Auflösung von 1024 auf 768 Bildpunkten.

-> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard

 

XML

eXtensible Markup Language

XML ist - wie übrigens auch HTML - eine "vereinfachte" Version der Standard Generalized Markup Language (SGML). Die Entwicklung von XML begann 1996 und seit Februar 1998 ist XML ein W3C-Standard. An der Entwicklung haben sich unter anderem Adobe, HP, Microsoft, Netscape und Sun beteiligt.

XML soll es den Web-Site-Programmierern erleichtern, SGML-Anwendungen zu schreiben und dabei eigene Dokumententypen (DTD) festzulegen. Die XML bietet nämlich viele Mechanismen, die unter anderem die Datenverwaltung im Netz erleichtern sollen, und die XML auch als Datenbankoberfläche in Intranets tauglich machen können. Ausserdem lassen sich somit strukturierte Daten über Plattform- / Betriebssystemgrenzen hinweg austauschen.

 
"Sich für XML zu entscheiden, ist fast so, wie SQL für Datenbankanwendungen zu wählen."

"XML macht für Daten, was Java für Programme gemacht hat."
 

XML ist eine Methode, um strukturierte Daten - zum Beispiel Kalkulationstabellen, Adressbücher, Konfigurationsparameter, finanzielle Transaktionen, technische Zeichnungen usw. - in einer Textdatei darzustellen. Programme, die solche Daten erzeugen, können sie binär oder in einem Textformat / ASCII-Format speichern - üblicherweise wird das ASCII-Format verwendet. Das ASCII-Format erlaubt es nämlich, im Bedarfsfall die Daten auch ohne das Original-Programm anzusehen und zu pflegen.

XML sieht im Quellcode beinahe so aus wie HTML. Wie die Hypertext Markup Language verwendet XML auch Tags und Attribute (in der Form [name="value"]); während für HTML aber eindeutig festgelegt ist, was jedes Tag und Attribut bedeutet, benutzt XML die Tags nur zur Abgrenzung von Daten und überlässt ihre Interpretation vollkommen der Anwendung, die sie verarbeitet: Wenn in einer XML-Datei also beispielsweise die Markierung "<p>" vorgefunden wird, muss damit noch lange nicht die Abgrenzung eines Absatzes (englisch: paragraph) gemeint sein (so ist es zwingend in einer HTML-Datei) - je nach Kontext kann es sich auch um eine Preisangabe, eine Bauteil-Eigenschaft, eine Person oder ein(e) .....  handeln.
Die Regeln für XML-Dateien sind zudem viel strikter als bei HTML: Ein vergessenes Tag oder ein Attribut ohne Anführungszeichen macht die Datei sofort unbrauchbar, während dies bei HTML oft sogar explizit erlaubt ist - oder zumindest toleriert wird. Die XML-Spezifikation verlangt: "Anwendungen dürfen keine Vermutungen anstellen müssen, was der Erzeuger einer XML-Datei möglicherweise gemeint haben könnte; wenn die Datei beschädigt ist, muss eine Anwendung genau da anhalten und eine Fehlermeldung ausgeben."

XML ist eine Familie von Techniken. XML selber spezifiziert, was "Tags" und "Attribute" sind. Um XML herum gruppiert sich dann noch eine wachsende Anzahl optionaler Module, die weitere Tags, Attribute und Richtlinien für spezifische Aufgaben bereitstellen.

Beispiele:

  • Xlink beschreibt eine Standardmethode, um Hyperlinks zu einer XML-Datei hinzuzufügen.
  • XPointer & XFragments sind Syntaxen, um auf Teile eines XML-Dokuments zu zeigen. (Ein Xpointer ähnelt ein wenig einer URL, aber anstatt auf Dokumente im Web zu zeigen, zeigt er auf Daten innerhalb einer XML-Datei.)
  • CSS, die Style-Sheet-Sprache, ist auf XML ebenso anwendbar wie auf HTML.
  • XSL ist eine Weiterentwicklung für Style Sheets, die auf XSLT basiert. Dabei handelt es sich um eine Transformationssprache, die z.B. auch für das Umstellen, Hinzufügen oder Löschen von Tags und Attributen verwendet wird.
  • Das DOM ist eine Standardmenge von Funktionsaufrufen zur Manipulation von XML- (und HTML-) Dateien.
  • XML Namespaces ist eine Spezifikation, die beschreibt, wie URLs mit jedem einzelnen Tag und Atribut in einem XML-Dokument verknüpft werden können. Wofür die betreffende URL verwendet wird, bleibt aber der Anwendung überlassen, die die URL liest.
  • Die XML Schemata 1 und 2 unterstützen Entwickler bei der Definition ihrer eigenen XML-basierten Formate.

Es gibt ständig weitere Module und Werkzeuge, die bereits verfügbar sind oder sich in Entwicklung befinden. Zu beachten sind hier die "technical report pages" des W3C.

Da XML üblicherweise ein Textformat ist, sind XML-Dateien prinzipbedingt fast immer grösser als vergleichbare binäre Formate. Das war eine bewusste Entscheidung der XML-Initiatoren. Denn durch das Textformat lassen sich XML-Dateien bei Bedarf auch mit ganz einfachen Mitteln - z.B. einem normalen Texteditor wie Notepad - pflegen; der Nachteil der Datei-Grösse kann dagegen an anderer Stelle meist kompensiert werden: Festplattenplatz ist in diesem Rahmen heutzutage kein Thema mehr, und Komprimierungs- / ZIP-Programme können Dateien sehr gut und sehr schnell zusammenstauchen. Diese Programme sind für fast alle Plattformen verfügbar (und meistens kostenlos). Ausserdem können Kommunikationsprotokolle wie Modem-Protokolle und HTTP Daten automatisch komprimieren und damit vergleichbar Bandbreite sparen wie ein binäres Format.

XML ist lizenzfrei, plattformunabhängig und gut unterstützt. Auffallend ist die grosse und ständig wachsende Ansammlung von Werkzeugen.

 

XMS

eXtended Memory Specification

Ein von Intel, Microsoft und Lotus gesetzter Standard für die Speicherverwaltung oberhalb der 1 MB Grenze. Dieser Speicher kann erst ab 286er Prozessoren angesprochen werden. Unter DOS kann dieser Speicher nur mit einem speziellen Treiber (HIMEM.SYS) genutzt werden.

 

XSL

Extensible Stylesheet Language   (Englisch: "erweiterbare Stilvorlagen-Sprache")

XSL ist die auf XML basierende Weiterentwicklung der Formatierungssprache CSS, die mit dem Ziel grösserer Kompatibilität entwickelt wurde und als der zukünftige Standard für Internetseiten gilt. 

 

XSLT

Extensible Stylesheet Language Transformations

Bildet die Brücke zwischen XML und HTML, ebenso wie es die Übertragung zwischen verschiedenen XML Vokabularien ermöglicht.

 

XviD

XviD (rückwärts DivX) ist die Weiterentwicklung des von "Project Mayo" (alias DivXNetworks) ins Leben gerufenen "OpenDivX"-Projekts. Leider ist aufgrund Streitereien zwischen den XviD-Entwicklern und Sigma Designs, welche den fast identischen RealMagic MPEG-4 Codec (RMP4) veröffentlicht haben, die Weiterentwicklung zur Zeit gestoppt worden.  Ziel ist es einen 100% ISO konformen und für jedermann kostenlosen MPEG-4 Codec zu entwickeln. Er ist jetzt bereits von Geschwindigkeit und Qualität ebenbürtig zu DivX5. Es handelt sich hierbei um eine "abgespaltene" MPEG-4 Variante. Die Videofiles laufen wie DivX Filme mit der Endung AVI.

 

Yagi

Eine Yagi-Antenne ist dient zum Empfang elektromagnetischer Wellen aus einer bestimmten Richtung. Aufbau und Funktionsprinzip wurden 1924 von den Japanern Hidetsugu Yagi und Shintaro Uda entwickelt.

 

YUV - Component Video

Component Video wird für die Übertragung des Videosignals bei HDTV verwendet. Dies ist eine neue Variante der bisherigen Übertragungen Composite-Video (FBAS), S-Video und RGB. YUV/Component hat dabei RGB abgelöst, da dieses Format einfacher digital zu speichern und zu komprimieren ist. Hierbei wird das Signal über drei getrennte Cinch-Kabel (bei hochwertigen Systemen auch BNC) übertragen. Das Component-Video-Signal besteht aus dem "Y"-Helligkeitssignal sowie den Farbdifferenzsignalen Rot und Blau, "U" und "V". Daher wird es auch YUV-Signal genannt.

Das Component-Signal entspricht dabei dem Format, mit dem auch die Daten auf der DVD selber gespeichert sind. Es stellt somit die optimale analoge Verbindungs- und Signalform zur Übertragung von Videodaten vom DVD-Player zum Wiedergabegerät dar.

Bei einer Übertragung in Halbbildverfahren (Zeilensprungverfahren oder Interlace) werden die Signale YPrPb genannt. Wird das Signal in Vollbildverfahren (Progressive Scan) übertragen, heissen die Signale YCrCb (siehe Bild).

ZCR

Zero Channel RAID

> siehe RAIDIOS

 

Zeilenfrequenz

Die Zeilenfrequenz ist eine andere Bezeichnung für die Horizontal-Ablenkfrequenz.

-> siehe Horizontal-Ablenkfrequenz

 

Zero Bright Dot Garantie

-> Siehe Pixelfehler

 

ZIF-Connector

 

 

Zink-Luft-Batterie

Diese Art wird vorwiegend in Hörgeräten eingesetzt und weist zur Zeit die grösste Energiedichte unter allen Batterien auf. In Gebrauch, also mit entfernter Dichtung, ist die sehr hohe Selbstentladung ein grosser Nachteil dieser Technik.

-> siehe auch: Batterie

 

Zoll

Das Zoll bezeichnet eine Unzahl von alten Masseinheiten im Bereich von zwei bis fünf Zentimetern. Meist ist es der zwölfte Teiler eines Fusses und selbst ebenso in zwölf Linien eingeteilt, aber auch dezimale Teilung kam vor. Mit Einführung des metrischen Systems geriet das Zoll weitgehend ausser Gebrauch, nur im englischen Sprachraum erhält sich bis heute das Inch, das seit 1956 als internationales oder englisches Zoll exakt 25,4 mm misst. Das Einheitszeichen für das Zoll ist in. oder das Zollzeichen (), das dem entspricht. Ersatzweise wird auch das Zeichen " (zwei vertikale Striche) verwendet.

1" = 2,54 cm; 1 cm = 0,3937"

So entsprechen beispielsweise 17" genau 43,18 cm.

Zweikanal-Ton

Der Zweikanal-Ton, der hauptsächlich in der Fernsehtechnik ein Begriff ist, ist eine spezielle Form der Tonübertragung bei Fernsehsendungen. Sie wird häufig bei Spielfilmen und Live-Übertragungen von z.B. Sportsendungen, welche in zwei Sprachen, beispielsweise Deutsch und Englisch, kommentiert werden, verwendet.

Grundsätzlich steht pro Fernseh-Kanal ein Bild- und zwei Tonkanäle zur Verfügung. Bei Mono-Sendungen wird der Mono-Ton auf Audio-Kanal 1 übertragen. Bei Stereo-Sendungen werden die beiden Ton-Kanäle zur getrennten Übertragung des linken und rechten Ton-Signals genutzt. Gleichzeitig wird eine Stereo-Kennung übertragen. Der Fernseher erkennt also automatisch, dass ein Stereo-Ton vorhanden ist und schaltet auf Stereo um. Auch bei Stereo-Sendungen kann manuell auf Mono umgeschalten werden.

Die Übertragung von Zweikanal-Sendungen sei an einem Beispiel eines amerikanischen Spielfilms mit Original- und Synchron-Ton erklärt:
Hier wird auf Audio-Kanal 1 der Synchron-Ton und auf Audio-Kanal 2 der Original-Ton übertragen, beide in Mono. Durch eine Zweikanal-Ton-Kennung, ähnlich wie bei Stereo-Sendungen, erkennt des TV-Gerät automatisch, dass die Sendung in Zweikanal-Ton gesendet wird und schaltet automatisch auf Ton-Kanal 1 um. Auf diesem wird bei Spielfilmen üblicherweise der Synchron-Ton übertragen, beispielsweise im deutschsprachigen Raum der Schweiz eine deutsche Synchronisation des Films. So hat man auch bei Zweikanal-Ton-Sendungen immer gleich den auf Deutsch synchronisierten Ton.
Will man jedoch den Englischen Original-Ton hören, so verfügt jedes 2-Kanal-Ton taugliche TV- und Video-Gerät über eine Umschaltfunktion, mit welcher man manuell zwischen Kanal 1 und Kanal 2, also zwischen Synchron- und Original-Ton, umschalten kann.

 

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