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W

W3C

Synonym für das "Word Wide Web Consortium"

W3C ist ein von verschiedenen, mit dem Internet eng verbundenen, Firmen und Konzernen gegründeter Interessenverband unter der Leitung des Laboratory for Computer Science am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, Massachusetts. Das Konsortium fördert Standards und die Interoperabilität von WWW-Produkten. Ursprünglicher Sitz des Konsortiums war die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf, dort, wo die Technologie des WWW entwickelt wurde. Bisher konnte das Konsortium bei der Förderung der Zusammenarbeit im Bereich der Webtechnologien bei einer Anzahl von Privatfirmen, die ihre Geheimnisse oft nur widerwillig teilen, bescheidene Erfolge verbuchen.

WAAS

Wide Area Augmentation System (zu Deutsch etwa weiträumiges Erweiterungssystem) ist ein System, in dem geostationäre Satelliten dem GPS-Empfänger ein Korrektursignal zur Verfügung stellen. Seit Dezember 1999 ist WAAS nahezu durchgängig in Betrieb. Es wurde für die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA für hohe Genauigkeit bei Landeanflügen in den USA entwickelt. Das WAAS-Signal ist für zivile Nutzung zugänglich und bietet im Abdeckungsbereich sowohl auf Land wie auf See und in der Luft eine weiterreichende Abdeckung, als sie bisher durch landgestützte DGPS-Systeme ermöglicht wurde.
WAAS funktioniert ausschliesslich in N-Amerika, weil die entsprechenden Satellitensignale nur für dort gültig sind. Empfangen neuere, WAAS/EGNOS-fähige GARMIN Satellitennavigationsgeräte ausserhalb N-Amerikas WAAS-Korrektursignale (erkennbar an der Satelliten-Nummer 35 auf der GPS-Seite im Gerät), so verschlechtert sich die Genauigkeit der Positionsbestimmung.
Für Europa ist im Jahr 2003/2004 als Pendant hierzu das System "EGNOS" geplant. Mehr über EGNOS erfahren Sie hier.

Wake-On-LAN

Einschalten des PC über das Netzwerk. Die Management-Software ist dafür zuständig, ein bestimmtes Datenpaket an die MAC-Adresse des PC zu schicken, der eingeschaltet werden soll. Der PC selbst befindet sich in einem sogenannten Soft-off-Status - der Strom ist nicht komplett abgeschaltet, sondern das Netzteil versorgt zumindest noch die Netzwerkkarte mit Strom.

WAN

Wide Area Network

Ein Netzwerk, das weltumspannend angelegt sein kann, im Gegensatz zum LAN aber mindestens die eigenen vier Wände verlässt.
WANs sind für Firmen und Organisationen interessant, die Niederlassungen an mehreren Orten besitzen. Im Grunde genommen sind vernetzte Systeme wie das Internet und das internationale Fido-Netz, grenzen- und netzüberschreitende WANs, denn auch hier tauschen Computer über weite Strecken Informationen aus.

WATT Musikleistung

Bei der Wahl der Lautsprecher sollte man die Leistungswerte nicht überbewerten. Es gilt nicht der Grundsatz: Je mehr Watt, desto besser die Boxen. Auch die weit verbreitete Meinung 'Je mehr Watt, desto lauter' stimmt nicht, beziehungsweise nicht uneingeschränkt. Gerade wenn es um die Lautstärke geht, ist eine andere Eigenschaft des Lautsprechers sehr viel wichtiger: der Wirkungsgrad. Hinzu kommt ein ideales Zusammenspiel mit dem Verstärker.

Wirkungsgrad
Den Wirkungsgrad eines Lautsprechers gibt man in Dezibel (dB) an. Je höher dieser Wert ist, umso so lauter spielt eine Box; auch bei geringer Verstärkerleistung. So verlangt beispielsweise ein um nur drei Dezibel höherer Wirkungsgrad dem Verstärker nur die Hälfte der Leistung ab, die er bei einem entsprechend niedrigeren Wirkungsgrad aufbringen müsste. Bei einem relativ hohen Wirkungsgrad der Lautsprecher reichen schon fünf Watt Dauerleistung, um Fensterscheiben zum Vibrieren zu bringen. Für durchschnittliche Zimmerlautstärke genügt bereits ein Watt Dauerleistung.

Vorsicht vor irreführenden Angaben
Beim Blick auf die Leistungsangaben ist allerdings Vorsicht geboten. Denn hier geistern bereits seit längerem völlige irreale Angaben durch die technischen Spezifikationen von Lautsprechern. So versuchen clevere Marketingstrategen Lautsprechern mehr Leistung zuzuschreiben, als diese tatsächlich haben. Dazu haben sie den Wert PMPO (Peak Music Power Output) ersonnen.
Den PMPO-Wert ignoriert man am besten. Er sagt nichts über die Leistungsfähigkeit der Lautsprecher aus. Er gibt lediglich an, ab welcher extrem kurzen Spitzenbelastung der Lautsprecher zerstört wird. Die tatsächliche kurzfristige Belastungsgrenze, die eine Box verkraftet ohne zerstört zu werden, liegt meist um den Faktor zehn niedriger; oft sogar noch darunter.

Maximal- und Nennbelastbarkeit
Höhere Aussagekraft haben Angaben zur Musik- und Dauerleistung. Die Musikleistung gibt den Wert an, den ein Lautsprecher maximal für kurze Zeit (zwei Sekunden) wiedergeben kann, ohne Schaden zu nehmen; man spricht auch von Maximalbelastbarkeit. Die Dauerleistung entspricht der Leistung, welche die Box ununterbrochen reproduzieren kann. Ihn findet man oft auch hinter dem Kürzel RMS (Root Mean Square) sowie unter dem Namen Sinus-Leistung oder Nennbelastbarkeit.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Widerstand oder auch Impedanz, den (die) ein Lautsprecher aufweist. Er wird in Ohm gemessen. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Energie muss die Musikquelle aufbringen, um Töne wiederzugeben. Dabei gilt, dass Lautsprecher und Verstärker idealerweise in derselben Widerstandsklasse arbeiten.

Verhältnis von Watt und Ohm
Weist der Lautsprecher weniger Widerstand als der Ausgang des Verstärkers auf, wird der Verstärker sehr stark belastet. Das sollte man möglichst vermeiden. Denn es besteht die Gefahr, dass Verstärker und Lautsprecher zerstört werden. Zum einen kann der Verstärker überlastet werden, zum anderen kann die mangelnde Verstärkerleistung zu verzerrten Signalen führen und dadurch die Hochtöner des Lautsprechers zerstören. Obendrein ist bei dieser Kombination die zu erreichende Maximallautstärke relativ niedrig.
Der umgekehrte Fall ist weniger problematisch. Allerdings besteht durch die höhere Verstärkerleistung auch hier die Gefahr, die Lautsprecher zu zerstören. In der Regel jedoch nur bei extrem hohen Lautstärken. Idealerweise stimmen also die Widerstandswerte von Box und Verstärker überein. Gleichstand bei den Wattangaben ist ebenfalls wünschenswert, wobei im Zweifelsfall die Leistung des Verstärkers über jener der Lautsprecher liegen sollte.

 

WAP

Wireless Application Protocol

WAP ist ein Protokoll, das die Übertragung und Darstellung von speziellen Internet-Inhalten auf Geräten mit eingeschränkter Darstellung, wie zum Beispiel Handys oder Handhelds, PDAs, definiert.

WAP im Jahr 2000 ist bezüglich Geschwindigkeit, Darstellungsqualität und Angebot ...
  • ein Déjà-vu-Erlebnis für DFÜ-, BTX-, CEPT- und Akustikkoppler-Pioniere bzw.
  • gelebte Geschichte für die ISDN- und DSL-Generation.

"WAP" ist eine von Ericsson, Motorola, Nokia und Unwired Planet initiierte Spezifikation und definiert unter anderem Eckwerte für sogenannte Micro-Browser, mit denen Web-Inhalte auf dem Handy-Display dargestellt werden. Eines der ersten Handys, das WAP unterstützte, war das "Media-Handy" Nokia 7110, das auf der CeBIT 1999 vorgestellt wurde und in ausreichenden Stückzahlen Ende 1999 auf den Markt kam.

Für die Darstellung im Handy-Display wurde zudem WML entwickelt, die "Wireless Markup Language". Da Bilder und umfangreiche Grafiken im WAP nicht darstellbar sind, müssen entsprechende Inhalte im WML-Format bereitgestellt werden. Ausserdem haben die Netzbetreiber spezielle WAP-Gateways eingerichtet, die Bilder aus üblichen HTML-formatierten Internet-Inhalten herausfiltern bzw. die HTML-Daten in WML-Dokumente konvertieren (vergleiche mit cHTML und iMode).

Das jeweilige Gerät (Handy oder Palmtop) benötigt einen speziellen Browser, um WAP-Inhalte darstellen zu können. Die Firmen Nokia und Ericsson arbeiteten (Mitte 1999 mit eigenen Browsern. Die anderen Gerätehersteller griffen auf den Browser von Phone.Com (ehem. Unwired Planet) zurück. Dieser Browser schien sich in Zukunft durchzusetzen.

Die WAP-Architektur basiert übrigens auf einem schichtenförmigen Modell, wie man es auch von anderen Netzwerkprotokollfamilien - zum Beispiel TCP / IP - kennt. WAP wird durch fünf Schichten beschrieben. In jeder dieser Schichten kommen Anwendungen und Protokolle gleichermassen zum Einsatz.

  • Anwendungsschicht: Hier findet man das Wireless Application Environment (WAE), das als Anwendungsumgebung auf WWW- und Telefonietechnologien basiert und in erster Linie als Ausführungsumgebung von WAP-Anwendungen dient. WAE unterstützt insbesondere Wireless Markup Language (WML), WML-Script und Wireless Telephony Applications (WTA).
     
  • Session-Schicht: In dieser Schicht sorgt das Wireless Session Protocol (WSP) für die Bereitstellung von zwei Diensten. Es handelt sich zum einen um einen verbindungsorientierten Service, der oberhalb von Wireless Transaction Protocol (WTP) operiert, zum anderen um einen verbindungslosen Service, der als Datagramm-Service agiert.
     
  • Transaktionsschicht: Hier sorgt das neue Wireless Transaction Protocol (WTP) für die Ausführung von als zuverlässig und als unzuverlässig deklarierten Transaktionen.
     
  • Sicherungsschicht: Sie dient der Sicherung der Datenintegrität, Privatsphäre und Authentifizierung. Ausserdem bietet diese Schicht Schutz vor Denial-of-Service-Attacken. Kernstück ist die Funktion Wireless Transport Layer Security (WTLS), die technisch auf dem SSL-Nachfolger TLS basiert.
     
  • Transportschicht: Als allgemeiner Transportmechanismus ist das Wireless Datagram Protocol (WDP) für die Kommunikation zwischen dem Bearer und den darüber liegenden Schichten zuständig. (Der Ausdruck "Bearer" bezeichnet Schnittstellen zwischen WAP und physikalischen Netzen wie GSM- oder TCP/IP-Netzen).

 

WAV / Wave

Geräusch, Musik oder Sprache werden in der Windows-Welt häufig als Wave-Datei (Namensendung *.WAV) gespeichert. WAV-Dateien können über den Media-Player von Windows abgespielt werden (Häufig genügt ein Doppel-Klick auf die entsprechende Datei im Windows-Explorer).

 

WBMP

Das Wireless BitMaP-Format ist eine Spezifikation für ein einfaches Bilddateiformat, das effizient über WAP übertragen werden kann.

 

WDM

Windows Driver Model

WDM ist die (neue) 32-bit Treiberarchitektur von Microsoft. Damit werden einige Schwächen der alten MME abgestellt. Auf WDM bauen die höheren Schnittstellen wie MME, DirectX oder auch ASIO auf, sofern die Hersteller dies in ihren Treibern unterstützen. Die erste Implementierung von WDM sah ebenfalls vor, alle Signale in einem, auf Kernel-Ebene basierten Mixer zusammenzumischen und danach erst auszugeben. Dabei entstand jedoch eine nicht zu verhindernde Latenz von 30 ms. Auf Vorschlag der Firma Cakewalk wurde eine Variante von WDM entworfen, die es ermöglichte, auch an diesem Mixer vorbei auf die Hardware zuzugreifen. Inzwischen wurde dieser Vorschlag von Microsoft offiziell anerkannt und diese Variante wird nun als WDM/KS (Kernel-Streaming) bezeichnet.

"Kernel-Streaming" (engl. "kernel"="Kern", "streaming"="strömen") ist also die Bezeichnung dafür, dass der Kern des Microsoft Windows Betriebssystems die Audio-Daten direkt durchströmen lässt.

WDS

Wireless Distribution System

bezeichnet den drahtlosen Verbund zwischen mehreren Access Points. Mit WDS ist es nicht nötig, WLAN-Access Points per Kabel zu koppeln. WDS dient zur Erweiterung eines WLAN-Netzes, ist aber kein herstellerübergreifender Standard.

Es gibt zwei Verbindungsarten:

  • Point-to-point bedeutet, dass zwei APs als Bridges über WLAN miteinander kommunizieren, ohne dass sich ein Client (also ein Computer) zusätzlich einwählen kann. Hier ersetzt WDS eine Kabelverbindung.
  • Point-to-multipoint bedeutet, dass APs als Repeater dienen und sich zusätzlich Clients einwählen können. Damit kann man ein WLAN-Netz mit grosser Reichweite herstellen.

Leider entstehen bei WDS Nachteile:

  1. Für jeden zusätzlichen AP im Bridging-Mode halbiert sich die Übertragungsleistung, da die Daten über den gleichen Kanal geschickt werden und für jeden AP erneut geschickt werden müssen. Bei Geräten, die mehrere Standards unterstützen (zum Beispiel IEEE 802.11b und g), kann die WDS-Bridge auf 802.11g laufen und die Clients auf IEEE 802.11b. Somit reduziert sich die Datenrate für die Clients an einem AP nicht und zwischen Clients von verschiedenen APs nur minimal.
  2. Als Verschlüsselung ist nur WEP möglich, da keine dynamisch verteilten Schlüssel vergeben werden können. Seit kurzem ist auch WPA2 möglich, dies allerdings nur bei wenigen Herstellern und auch dort nur mit exakt derselben Hardware und bestimmten Firmwareversionen.

Zum Ansehen verschiedener möglicher WDS-Modi klicken Sie bitte hier: WDS-Modi.

Web-Konfigurator

Der Web-Konfigurator stellt ein Tool dar, welches es ermöglicht, an den Computer angeschlossene Geräte, wie beispielsweise ein Modem oder eine FireWall, mit Hilfe eines Browsers zu konfigurieren. Das heisst, die Darstellung des Konfigurationsprogrammes wird wie eine Internet-Seite in Ihrem Browser dargestellt und die vorgenommenen Einstellungen werden direkt auf das entsprechende Gerät übertragen und gespeichert.

 

Web-Server

Ein Server, der HTML-Dokumente und andere Internet- oder Intranet-Ressourcen speichert und über das HTTP-Protokoll versendet bzw. entgegennimmt. Ein Web-Server wird auch als HTTP-Server bezeichnet.

 

WECA

Abkürzung für "Wireless Ethernet Compatibility Alliance" • Organisation der weltweit führenden Hersteller von Funk-Netzwerklösungen.

Nach einer Untersuchung von Frost und Sullivan aus dem Jahr 1999 soll der weltweite Markt mit drahtlosen (wireless) Netzwerk Produkten bis zum Jahr 2002 eine Grössenordnung von fast 900 Millionen US-Dollar erreichen. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen bieten Funknetzwerke ein enormes Potential zur Kosteneinsparung sowie wertvolle Flexibilität.

 

WEP

Wired Eqivalent Privacy

Bezeichnet ein für Wireless-LANs verwendetes Verschlüsselungsverfahren. Ziel von WEP ist es, Wireless-LANs nach dem IEEE-802.11 Standard genauso sicher zu machen wie Verbindungen via Ethernet.

Man unterscheidet zwischen den IEEE-802.11-konformen WEP 40 und WEP 104.

Ersteres verwendet einen 64 bit langen String, welcher einen 40 bit langen Schlüssel enthält. Deshalb wird diese Variante gelegentlich auch als WEP 64 bezeichnet. 
WEP 104 ist eine nicht im IEEE-802.11 Standard vorgesehene Erweiterung von WEP 40. Es nutzt einen 128 bit langen String mit einem 104-bit Schlüssel. Deshalb wird teilweise auch die Bezeichnung WEP 128 verwendet.

 

Wi-Fi

Wireless Fidelity

Wi-Fi ist ein Wireless- Technologiestandard, der sicherstellt, dass mobile Geräte innerhalb der Reichweite einer Basisstation, z.B. an einem Hotspot, mit WLAN Daten an andere mobile Geräte senden und von diesen empfangen können. Wi-Fi- Geräte nutzen Funktechnologien, um zuverlässige, schnelle Wireless- Konnektivität zu schaffen.

 

WINS

Windows Internet Name Service

WINS ist Microsofts System zur Namenauflösung. Es funktioniert im Prinzip wie DNS, ist aber dynamisch: Geht ein neuer Host ans Netz, registriert er seinen Namen automatisch beim WINS-Server, so dass ein manueller Eingriff wie bei LMHOSTS- oder HOSTS-Dateien nicht nötig ist.

 

WLAN / Wireless-LAN

Wireless-LAN, auch W-LAN genannt, jedoch nicht zu verwechseln mit WAN, bezeichnet ein Netzwerk, das nicht wie bekannt über Kabel, z.B. RJ-45, erstellt ist, sondern kabellos (Englisch: wireless) funktioniert.
W-LAN soll es ermöglichen öffentliche oder halböffentliche Funk-Netzwerke zu erstellen, die z.B. in Bahnhöfen Reisenden ermöglichen auf Reiseinformationen oder Internet-Dienste zugreifen zu können.

Eine Reichweite von bis zu 500 Metern ist ausreichend. Durch den Einsatz von mehreren Access Points können sogar ganze Firmen-Areale abgedeckt werden. Die Bandbreite von heute schon bis zu 54 Mbps reicht für alle Anwendungen aus, auch wenn viele Anwender gleichzeitig angemeldet sind. W-LAN wird zunehmend in Notebooks fest integriert.

-> siehe LAN

 

WLAN-Router

Router mit drahtlosem LAN-Anschluss (Wireless-LAN).

 

 

WMA

Windows Media Audio

WMA bezeichnet ein Streaming-Media-Format von Microsoft.

Microsoft wirbt für sein Format mit dem Hinweis auf die Integration eines Systems, das die Rechte von Labels und Künstlern berücksichtigt: Das so genannte Digital-Rights-Management-System (DRM). Laut Microsoft hatten bis zum März 2000 bereits 70 Firmen - darunter auch Yahoo und RealNetworks - das WMA-Format lizensiert. Damit sei man auf dem Weg zu einem einheitlichen Standard für die Echtzeit-Übertragung von Audio und Video im Internet.

 

WML

Wireless Markup Language

In XML definierte Beschreibungssprache zur Darstellung von Internet- / WAP-Inhalten auf mobilen Kleinstgeräten wie Handys oder PDAs. Im Prinzip ist WML ähnlich wie HTML aufgebaut:

  • Start- (<tag>) und Endtags (</tag>) besitzen die gleiche Schreibweise,
  • und einige HTML-Elemente (beispielsweise <p>, <b>, <i>, <br>, <a>) finden sich auch in WML wieder.
  • Kommentare (<!--Kommentar -->) sind ebenfalls identisch zu HTML.

WML-Dateien besitzen einen eigenen MIME-Typ und werden im Internet über HTTP 1.1 versandt.

Bilder und umfangreiche Grafiken sind im WAP nicht darstellbar (Ausnahme: WBMP). Sollen Informationen handygerecht im Internet angeboten werden, dann müssen sie im WML-Datei festlegen.

Damit Handy- und Palmtop-Besitzer aber auch auf Internet-Inhalte im HTML-Format zugreifen können, werden spezielle WAP-Gateways bei den Netzbetreibern aufgestellt. Diese Gateways filtern Bilder aus Internet-Inhalten heraus und übersetzt die HTML-Daten in WML-Dokumente.

WORDCLOCK

ist ein Basistakt in der digitalen Audiotechnik, um Bearbeitungs- und Übertragungsvorgänge zwischen verschiedenen Audiokomponenten synchron zu halten. Dann empfangen, senden und bearbeiten alle digitalen Geräte in der Kette die Datenströme simultan. Asynchronität bewirkt eine drastische Reduktion der Audioqualität und deutlich hörbare (unerwünschte) Effekte wie Pop- und Klick-Geräusche. Die meisten Digitalformate übertragen Wordclock (z.B. S/PDIF, AES/EBU, ADAT) standardmässig mit.

WPA

(Wi-Fi Protected Access)

Nachdem sich die WLAN-Verschlüsselung (Wireless LAN) WEP (Wired-Equivalent-Privacy) als unsicher erwiesen hat, wurde der WPA-Standard (Wi-Fi Protected Access) zur Absicherung von Funknetzen entwickelt. Er bietet zusätzlichen Schutz durch dynamische Schlüssel, die auf dem TKIP (Temporal Key Integrity Protocol) basieren, und erfordert die Anmeldung von Nutzern über das Extensible Authentication Protocol (EAP). WPA ist eine Untermenge des 802.11i Standards.

Die erhöhte Sicherheit gegenüber WEP besteht darin, dass der Schlüssel nur bei der Initialisierung verwendet wird und anschliessend ein Session-Key zum Einsatz kommt.

Der Standard sieht zwei Möglichkeiten der Schlüsselverwaltung vor:

  • Die Zugangskennungen werden auf einem zentralen Server verwaltet (Managed Key)
  • "Pre-Shared-Keys" (WPA-PSK)

Bei der "Pre-Shared-Keys" Methode melden sich alle Nutzer eines Netzes mit dem selben Kennwort an. Falls zu kurze und leicht zu erratende Passwörter verwendet werden, liegt hier ein Angriffspunkt für Hacker (z.B. Brute Force). Das ist jedoch keine Sicherheitslücke des WPA-Standards. In diesem Fall hängt von der Qualität des Passworts die Sicherheit des Systems ab.

Am 3. Februar 2004 kündigte die Wi-Fi Alliance die Entwicklung einer Erweiterung des WPA-Standards an (WPA2). WPA2 wird anstatt der RC4-Verschlüsselung den Advanced Encryption Standard (AES) einsetzen.

 

WWW

World Wide Web   ("weltweites Netz", auch 3W, W3, Web)

Gemeint ist der jüngste Dienst im Internet, der sich durch hohe Benutzerfreundlichkeit sowie multimediale Elemente auszeichnet und zur Verbreitung des Internets massiv beigetragen hat. Nicht selten wird das "World Wide Web" mit dem Internet gleichgesetzt, aber tatsächlich ist es nur eine Untermenge - also einer von mehreren Diensten.

Der Zugriff auf die Informationen erfolgt über WWW-Browser - Netscape, Mosaic oder Internet Explorer. Die Browser sind Programme, die allerlei Informationen in einem multimedialen vernetzten Hypertext-System finden.

Hierzu ein kleiner historischer Abriss:

 1989

  • Das World Wide Web nimmt seinen Anfang am CERN ("Conseil Européenne pour la Recherche Nucléaire" - Europäisches Kernforschungszentrum in Genf)
  • Es gilt ein System zu entwickeln, über das man in den vorhandenen Dokumenten auf einfache Weise "browsen" konnte (schmökern, umsehen, navigieren).
  • Wissenschaftliche Texte sollten online erreichbar sein, wobei eine einfache Textformatierung und das Einbinden von Grafiken erwünscht sind. Tim Berners-Lee und Robert Cailliau ersinnen ein auf Client/Server Architektur basierendes System, das kompatibel zum damals 20-jährigen Internet war und damit unterschiedliche Soft- und Hardware-Technologien einbeziehen konnte.
  • Entscheidend für den Erfolg des WWW sind die Hypertextfunktionen. Hypertext zeichnet sich dadurch aus, dass Querverweise, sogenannte "Hyperlinks", zu andern Dokumenten oder Textstellen definiert werden können. Hyperlinks verbinden auch zu Dokumenten auf Servern Dritter - selbst am anderen Ende der Welt.
  • Die beiden technischen Säulen des CERNer Projekts bilden von Beginn an:
    • die Dokumentenbeschreibungssprache HTML
    • und das High-Level-Internet-Protokoll, HTTP

 1990

  • Ende des Jahres wird der erste Prototyp eines WWW-Systems auf NeXT-Rechnern entwickelt, zeilenorientierte Front-End-Programme - die sogenannten Browser - folgen für verschiedene Computer- und Betriebssysteme.

 1991

  • Im Mai kann ein erstes WWW-Basismodell vorgestellt werden und im Dezember wird das WWW im "CERN Newsletter" erstmals einer grösseren Öffentlichkeit bekannt gemacht.
  • Als vollständiges Paket hat die neue Technologie schliesslich im Juli 1992 im Internet einen öffentlichen Auftritt.

 1993

  • Im Januar stellt ein gewisser Marc Andreessen vom NCSA (National Center für Supercomputing Applications) eine Alpha-Release von Mosaic vor. Marc Andreessen, der den Boom frühzeitig witterte, stieg bald aus dem Mosaic-Projekt aus und wird Mitbegründer einer neuen Firma für WWW-Software (siehe März 1994).
  • Im April gibt das CERN das WWW für die Öffentlichkeit frei.
  • Im September liefert NCSA Mosaic aus, den ersten Browser zur Navigation im Web. Ausserdem erhält "Pizza Hut" eine erste Online-Bestellung und das Weisse Haus sowie die UNO gehen online.
  • 1993 berichteten erstmals einflussreiche Blätter wie die New York Times über das "neue Fieber" in der Internet-Gemeinde.

 1994

  • Im März gründen der 21-Jährige Marc Andreessen und Jim Clark Mosaic Communications Corp. (später umbenannt in Netscape Communications). Ihr Browser erobert mit der ersten Version bereits einen Marktanteil von 75%.
  • Im April beginnen David Filo und Yerry Yang mit der Arbeit an der Suchmaschine Yahoo. Schon nach geraumer Zeit zählt die Site 100'000 Besucher täglich.
  • Ende des Jahres waren 946 .de-Domains registriert. Zugleich übersteigt die Zahl der kommerziellen Nutzer die der wissenschaftlichen WWW-Teilnehmer.

 1995

  • Jeff Bezos gründet Amazon.com Mitte des Jahres. Bereits ein Jahr später gehört ihm die Titelgeschichte des "Wall Street Journals".
  • Microsoft bringt den Internet-Explorer 1.0 im August auf den Markt.
  • Pierre Omidyar gründete die Online-Auktionsplattform eBay im September.

 1996

  • Microsoft und Netscape beginnen den Kampf um die Web-Vorherrschaft. Microsoft bindet mit Windows 95B - OSR 2.0 den Browser als integralen Bestandteil in das Betriebssystem ein. Damit beginnt ein Jahrelanger Countdown

 1997

  • Im Juli startet das erste Onlinespiel "Ultima Online": regelmässig sind etwa 100'000 Spieler angemeldet.
  • Im Oktober entstanden erste Zahlungssysteme fürs Internet (Micropayment). Zudem wird die Millionste Domain registriert und 16 Millionen angeschlossene Rechner konnten gezählt werden.
  • 88 Prozent surfen 1997 mit Netscape, 3.3 Prozent nutzen den Internet Explorer.

 1998

  • Mit dem Erscheinen von Windows 98 ist der Internet Explorer mit dem Betriebssystem so tief verbunden, dass er nicht mehr entfernt werden kann.
  • Netscape gibt den Browserkrieg auf und gibt den Quellcode des Netcape-Browsers als Open Source frei.
  • Im Februar startet Netscape über die Website mozilla.org eine Plattform zur Weiterentwicklung des "Communicators".
  • Im März bietet der US Postal Service erste elektronische Briefmarken zum Downloaden und Ausdrucken an.
  • Im 2. Quartal 1998 geht man von mindestens 320 Millionen erfassten Dokumenten im WWW aus
  • Im September fällt der Marktanteil der Netscape-Browser erstmals unter 50 Prozent. Microsoft bringt es auf 27,5 Prozent.
  • Im November kauft AOL (Steve Case) Netscape für ca. 4.2 Milliarden Dollar und Compuserve.
  • Das eBusiness gewinnt weltweit an Bedeutung, fast jeder will dabei sein.
  • Zwei Stanford-Doktoranden, Larry Page und Sergey Brin, gründen Google.

 1999

  • Im Februar präsentiert Nokia das erste WAP-fähige Handy.
  • Im April bietet die Telekom im Rahmen eines Pilotversuches den ersten DSL-Anschluss an.
  • Im Mai gründet der 19-jährige Student Shawn Fanning die Musiktauschbörse Napster. Die Nutzerzahlen steigen rasant, in der Blütezeit sind über 70 Millionen Nutzer registriert.
  • Mitte des Jahres überholt der Internet Explorer erstmals Netscape (50.1 zu 47.4 Prozent Marktanteil). Der Siegeszug des IE ist nun nicht mehr aufzuhalten, auch deshalb, weil der den Netscape-Browser nun auch in Geschwindigkeit und Stabilität aussticht.
  • Im 3. Quartal 1999 geht man von mindestens 800 Millionen erfassten Dokumenten im WWW aus.
  • Ende des Jahres wird das Moorhuhn-Spiel als Werbegag im Internet zum Download angeboten. Mit bis zu 400.000 heruntergeladenen Spielen pro Tag wird es zum Kultspiel.

 2000

  • Der grösste Onlinedienst AOL übernimmt den Mediengiganten Time Warner im Januar.
  • Im April wird die Zwei-Millionen-Grenze bei den .de-Domains überschritten
  • Im Mai richtet der "I-love-you"-Virus weltweit erhebliche Schäden an.
  • Im August waren bereits drei Millionen .de-Domains registriert: Im Schnitt wird zu der Zeit alle 10 Sekunden eine neue Domain angemeldet. Deutschland lag damit europaweit an der Spitze.
  • Im November wird allmählich das grossflächige Dotcom-Sterben registriert, das Ende des New-Economy-Booms war damit eingeläutet.

 2001

  • Laut Bundesverband deutscher Banken nutzten Mitte 2001 19 Prozent der über 18-Jährigen Online-Banking. Insgesamt gab es in Deutschland 19.7 Millionen Online-Konten.
  • Nach dem Erscheinen des Internet Explorers Version 6 wird im Herbst 2001 das Entwickler-Team so gut wie aufgelöst. Da das Bedienungskonzept des Internet-Explorer nach wie vor spartanisch und kompliziert ist, schiessen andere Frontends (welche die Rendering-Engine des Internet Explorer nutzen) wie Pilze aus dem Boden.

 2002

  • Nachdem Napster zeitweilig geschlossen war, wird es von Bertelsmann wieder eröffnet. Die Downloads sind nun kostenpflichtig.
  • Im Mai wird das Projekt "RealNames statt Domains" eingestellt, mit dem die Eingabe des Firmennamens ohne die Kürzel "www" und die TLD in der Adresszeile des Browsers möglich sein sollte.
  • Ab August bietet das Kaffeehaus StarBucks bietet in rund 1'200 US-Filialen einen drahtlosen Internet-Zugang (W-LAN) an.

2003

  • Die Bedrohungen im Netz nehmen immer mehr zu. Viren und Würmer infizieren über offene Ports ungeschützte PCs ohne Einwirkung des Benutzers. Viren werden nun auch über Webseiten eingeschleust. Damit wird bereits das Betrachten von HTML-Mails und auch schon das blosse Browsen zur Gefahr.
  • Breitbandanschlüsse über ADSL und Fernsehkabel verbreiten sich immer weiter. Viren und Würmer erhalten dadurch weiteren Nährboden. Die höheren Bandbreiten werden aber auch vermehrt für Video- und Fenseh-Live-Streaming genutzt.
  • Oktober: im LSASS (Local Security Authority Subsystem Service) wird eine gravierende Sicherheitslücke entdeckt.

 2004

  • Am 1. April werden die IDN (International Domain Names) eingeführt. Nun können Umlaute in Domain-Namen verwendet werden.
  • April 2004: Der Patch, um die Sicherheitslücke im LSASS (siehe Oktober 2003) wird veröffentlicht.
  • Mai 2005: Ein Wurm, welcher die Sicherheitslücke im LSASS ausnutzt, wird freigesetzt. Er verbreitet sich rasend schnell um die Welt. Aufgrund schlechter Programmierung des Wurms startet sich ein infizierter PC ständig neu - es entstehen Schäden in Millionenhöhe. Ein weiteres Mal wird bewiesen, dass die Installation von Updates von PC-Besitzern und System-Administratoren zu wenig Ernst genommen wird.
  • Im Mai nutzen 93.9 Prozent der Surfer weltweit den Internet Explorer, nur 2.1 Prozent verwenden Mozilla, 1.02 Prozent Opera 7 und 0.71 Prozent Apples Safari. Quelle: http://www.onestat.com/
  • Mit dem Service Pack 2 für Windows XP stattet Microsoft den Internet Explorer endlich mit einem Popup-Blocker aus. Dadurch wird das unerwünschte "aufpoppen" von Werbefenstern weitgehend unterbunden. Die Werbung verlegt sich mehr und mehr darauf, Werbeeinblendungen direkt auf die Webseiten zu legen, wo sie die anderen Inhalte teilweise überdeckt. 

2005

  • Der "Browser-War" geht in eine neue Runde. Die Mozilla Foundation koppelt den Browser aus der Mozilla-Suite aus. Das als "Firebird" bekannte Projekt wird schliesslich aus rechtlichen Gründen "Firefox" genannt. Innerhalb weniger Wochen wird er mehr als 25 Millionen Mal heruntergeladen.
  • Als Reaktion auf den Erfolg kündigt Microsoft an, noch in diesem Jahr Version 7 des Internet Explorer zu veröffentlichen. Das ist das erste Anzeichen einer Weiterentwicklung seit dem Service Pack 1 (9. September 2002).
  • Das Online-Game wird zum Massenprodukt. Weltweit spielen mehr als 1,5 Millionen Menschen "World of Warcraft" über Internet.

 

WXGA

Erweiterte VGA-Grafikfähigkeit (auch unter der Bezeichnung Wide-XGA bekannt), die bis zu 1280 x 800  Bildpunkten unterstützt.

-> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard

 

 

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