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Variable Recording
VariRec hat die Aufgabe für eine bessere Klangqualität bei Musik CDs zu sorgen. Dies wird durch eine Verringerung des "jitter" Anteils erreicht. Dies erzielt VariRec durch einen "jitter" optimierten Laser, der auch manuell eingestellt werden kann. Neben der etwas verbesserten Klangqualität der Musik CDs ist ausserdem eine bessere Kompatibilität zu älteren CD-Playern. Nachteil des Ganzen: VariRec ist nur mit einer Geschwindigkeit von 4x einsetzbar.
Video CD
VCD beschreibt einen Standard, nach dem auf gewöhnlichen CDs Filme in ähnlicher Weise wie auf einer DVD gespeichert und auf handelsüblichen DVD-Playern sowie auf in Computern eingebauten CD- und DVD-Laufwerken abgespielt werden können.
VCDs benutzen MPEG-1-Komprimierung und arbeiten unter PAL mit einer Auflösung von 352 x 288 Pixel. Sie erreichen somit eine mit VHS vergleichbare Qualität. Der VCD-Standard erfreut sich besonders in Japan einer grossen Beliebtheit und erlaubt die Speicherung von bis zu 60 Minuten Video auf einer CD.
Video Electronic Standards Association
Ein Zusammenschluss von ca. 370 führenden Hard- und Software-Herstellern, der im November 1988 mit dem Ziel einer Vereinheitlichung grafischer und anderer neuer Technik-Standards gegründet wurde.
Eines der neueren Produkt (im März 1998) ist die VESA Home Network Committee Specification. Darin definiert das Gremium die Übertragungsstandards für Datenströme wie Audio/Video, Fernsehen oder PC-basierte Anwendungsdaten. Es geht darum, diese Art Daten in Zukunft störungsfrei vom Anbieter zum Verbraucher zu bringen. Netzwerke in Privathaushalten werden momentan von vielen Unternehmen wie Microsoft, Intel & Co. als der Zukunftsmarkt schlechthin angepriesen.
Der VESA-Mount, auch bekannt als FDMI (Flat Display Mounting Interface) oder als MIS (VESA Mounting Interface Standard, ist eine Familie von VESA definierten Standards zur Befestigung von Flachbildschirmen, Fernsehern, Apple iMacs und anderen Displays an Wandhalterungen, Schwenkarmen oder anderen Halterungen. Die meisten Monitore sind mit diesem Standard kompatibel.
Der VESA-Mount besteht aus 4 Schraubenlöchern, welche im Quadrat in definierten Abständen angeordnet sind. Er existiert in mehreren Ausführungen, je nach Displaygrösse. Am häufigsten bei PC-Displays verwendet werden MIS-D 75 (75 x 75 mm) und MIS-D 100 (100 x 100 mm).
Beim Vertex-Shader handelt es sich um eine frei programmierbare aber hardwareabhängige 3D-Funktion. Unter einem Vertex-Shader versteht man auch eine programmierbare Einheit aus der Rendering-Pipeline eines Grafikprozessors, die ein Vertexprogramm ausführt. Vertex-Shader sind in DirectX seit Version 8 und in OpenGL durch entsprechende Extensions programmierbar. Seit OpenGL 1.5 ist eine assemblerartige Sprache (ARB_vertex_program) und seit OpenGL Version 2.0 auch eine Hochsprache spezifiziert. Da die Fähigkeiten der Grafikchips im Laufe der Zeit zunahmen, gibt es verschieden leistungsfähige Versionen der Vertex-Shader.
Ein Vertex-Shader berechnet Formveränderungen und Lichteinfalländerungen und rendert aus diesen Berechnungen realitätsnahe und detailreiche 3D-Darstellungen. Er berechnet keine Texturen oder Oberflächen. Somit wird ausschliesslich der Grafikprozessor, der für Berechnungen wie Grössenänderungen und Lichteffekte zuständig ist, belastet.
Das Shader-Konzept wird in folgedem Artikel eingehend ausgeführt.
-> siehe auch Pixel-Shader
Vakuum Fluoreszenz Display
Anzeigeelement, welches sich durch eine gute Ablesbarkeit bei hohem Oberlicht auszeichnet und im Gegensatz zum LC-Display eine höhere Lebensdauer aufweist. Eignet sich für Temperaturbereiche zwischen -25 und +55°C.
Video Graphics Array
VGA implementierte IBM in Konkurrenz zum MCGA-Standard in den 80er Jahren auf dem Mainboard seiner PS/2-Rechner ab dem Modell 50. VGA hat - anders als alle seine digitalen Vorgänger - ein Analog-Interface erhalten, das Farbschattierungen beziehungsweise auf Schwarz-Weiss-Monitoren Graustufen erlaubt. VGA erfordert demzufolge Monitore mit Analog-Eingang für deutlich erhöhte Ablenkfrequenzen (horizontal 31'500 Hz), wobei die 70 Hz Frequenz auch die Darstellung von schwarzer Schrift auf weissem Hintergrund mit Blick auf die Ergonomie zulässt.
Die höchste Auflösung beträgt bei 16 aus 262'144 möglichen Farben im Textmodus 720 x 400 Pixel und im Grafikmodus NTSC-kompatible 640 x 480 Bildpunkte. In einem Grafikmodus mit 320 x 200 Bildpunkten können gleichzeitig 256 Farben (64 Graustufen) aus 262'144 möglichen Farben dargestellt werden. Die Zeichenmatrix beträgt 9 x 16 Pixel.
CGA-, MDA- und EGA-Kompatibilität ist nur noch auf Software-Ebene gegeben, wodurch aber deren Darstellung auf dem VGA-Monitor möglich ist.
-> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard
Video Home System
Das VHS-System ist im 20. Jahrhundert das populärste Amateur-Video-System mit einer Auflösung von ungefähr 320 x 240 Bildpunkten. Die Bildinformationen werden im Schrägspurverfahren auf die Magnetband-Kassette aufgezeichnet. Audio-Signale werden ebenfalls im Schrägspur- (HiFi-Stereo) und Längsspurverfahren (Mono, Stereo, 2-Kanalton) aufgezeichnet. Im 21. Jahrhundert erfolgt die Ablösung durch die praktischere Scheibe (DVD).
Viaccess ist neben Irdeto im digitalen Fernseh-Bereich eines der beiden am häufigsten verwendeten Verschlüsslungssysteme. Genutzt wird dieses System vor allem von französischen, kroatischen, österreichischen, schweizerischen, slowenischen und russischen Programmanbietern. Inhaber der Rechte für die Viaccess-Verschlüsslung ist die France Telecom, die im Interesse eines einheitlichen Standards und einer weiten Verbreitung restriktionsfrei und offen Lizenzen vergibt.
ausgesprochen [waif]
Intel Viiv Technology ist ein Vermarktungskonzept von Intel und beschreibt eine hochintegrierte Plattform für digitalen Mediengenuss. Diese Plattform umfasst speziell für Viiv ausgelegte Hardware in Kombination mit bestimmter Software sowie On-Demand-Inhalten auf dem Internet.
Viiv-Hardware:
Dualcore-Prozessor, leistungsfähiger Intel-Chipsatz,
LAN/WLAN,
(HD)TV-Tuner mit Fernbedienung, 5.1-Surround Soundkarte, schnelle und grosse
Festplatte, Schnelles Ein-/Ausschalten wie bei einer Hi-Fi-Komponente,
kompaktes Gehäuse, niedrige Lärmentwicklung und sichere Aufbewahrung der
Daten auf Festplatten, die in einem
RAID-Verbund
zusammengeschlossen sind.Der Konkurrent AMD verfolgt mit dem beinahe identisch klingenden "AMD LIVE!" ein recht ähnliches Ziel.
Video in / Video out
ViVo beschreibt den Video(TV)-Anschluss einer Grafikkarte, welcher sowohl als Video-Eingang aber auch als Video-Ausgang zu nutzen ist.
Virtual LAN
Ein virtuelles LAN ist eine Gruppe von Netzknoten, die in einer autonomen, sicheren Domain zusammengefasst sind. Kein Multicast- oder Broadcastverkehr ist in das VLAN hinein oder daraus heraus möglich. Die Zugehörigkeit zu einem VLAN hängt nicht von der örtlichen Lage des Netzknotens ab. Sie ist ausschliesslich durch Softwarekonfiguration bestimmt und kann sehr schnell geändert werden, wenn ein Knoten einer neuen Arbeitsgruppe zugeordnet werden soll. Die LAN-Verbindungen sind unabhängig von der Verkabelung. Möglich wird dies durch den Einsatz spezieller Switches. Als Administrator benötigen Sie, entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt, nur ein paar Mausklicks, um einzelne Netzknoten von einem LAN ins andere zu verschieben. Gerade bei Firmen, die oft organisatorische Veränderungen vornehmen oder Arbeitsplätze verschieben, ist das ein enormer Gewinn an Flexibilität.
Ein LAN in kleinere Netzwerke aufzuteilen erhöht die Sicherheit und verbessert die Performance.
Nur: gebäudetechnische Hindernisse oder der Aufwand für die Verkabelung lassen eine Netzwerkaufteilung nicht immer zu. V-LAN gibt Ihnen eine Möglichkeit, diese Hindernisse zu umgehen.

Legende: Die verschiedenen V-LANs in der obenstehenden Grafik sind voneinander getrennt und können nicht miteinander kommunizieren, ausser dies werde ausdrücklich gewünscht und mit einem entsprechend konfigurierten Router realisiert. Die Kreise stehen für V-LANs. Arbeitsstationen in gleich eingefärbten Kreise befinden sich im gleichen V-LAN.
Bei Voice over IP, auch IP-Telefonie genannt, werden Sprachsignale nicht nur über Telefonleitungen übermittelt, sondern in digitalen Datenpaketen über das Internet verschickt. Hierbei sind verschiedene Varianten des Telefonierens denkbar:
Wenn die IP-Pakete beim Angerufenen eintreffen, werden sie also, je nach verwendeter VoIP-Variante, entweder von "Gateways" (in diesem Falle Schnittstellen zwischen dem konventionellen Telefonnetz und dem Internet) oder von dem angewählten Rechner weiterverarbeitet. Die Signale werden dekomprimiert, analogisiert und in hörbare Sprache umgewandelt.
Der auf der Anruferseite benutzte Rechner braucht prinzipiell nicht mehr Rechen-Leistung als zum klassischen "Surfen" im Internet - auf jeden Fall aber eine Vollduplex-Soundkarte. Als Zubehör verwendet man zudem sinnvollerweise ein so genanntes "Headset", das einen Kopfhörer mit einem Mikrofon verbindet. Was der Anwender dann in sein Mikrofon spricht, verwandelt die Soundkarte in digitale Datenpakete, die statt über die normalen Telefonleitungen durch das Internet geschickt werden.
Mehr Informationen zum Thema:
-> siehe Full-Duplex
Die VOX Funktion ermöglicht zu senden, ohne die Sendetaste zu betätigen. Der Sender wird durch die Sprache, die auf das interne (oder externe) Mikrofon trifft, aktiviert.
Virtual Private Network
Ein VPN ist ein Netzwerk bestehend aus virtuellen Verbindungen (z.B. Internet), über die nicht öffentliche bzw. firmeninterne Daten sicher übertragen werden. Die VPN-Technologie ermöglicht kostengünstige und sichere Anbindungen von Aussenstellen bzw. Niederlassungen.
Prinzipiell wird bei IP-basierenden VPNs zwischen zwei unterschiedlichen Ansätzen unterschieden:
| Intel vPro von Intel ist eine Plattform für Business-Desktop-PCs.
Neben Centrino für den Mobilbereich und Viiv für den Multimediabereich
ist vPro bereits Intels dritte Plattform.
Die Marke umfasst neben einem Prozessor auf Basis von Intels Core Mikroarchitektur, einen Intel Chipsatz, einen Flash-Speicher sowie die zweite Generation der im Chipsatz sitzenden "Intel Active Management Technology" (Intel AMT). |
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AMT Funktionen
Die Intel Active Management Technology bietet in ihrer aktuellen Fassung auf Geräten der vPro-Plattform folgende Funktionen:
Die Weiterleitung bzw. Umlenkung der Ein- und Ausgabegeräte erfolgt dabei über das so genannte Serial Over LAN (SOL). Diese Funktionen erlauben damit die Verwaltung, Inventarisierung, Diagnose und Reparatur von PCs - selbst bei abgeschalteten Systemen oder bei Systemen, deren Betriebssystem abgestürzt bzw. deren Festplatte defekt ist. Das "Aufwecken" per Wake On LAN sowie die Fernsteuerung über ein separates KVM over IP-Gerät werden damit auf absehbare Zeit überflüssig.
Einige Anbieter von Systemmanagementwerkzeugen wie zum Beispiel LANDesk oder Microsoft haben entsprechende Funktionen bereits in ihre Suiten integriert.
Auch "VT", Intels in den Prozessoren integrierte Virtualisierungstechnik, gehört zu vPro. Mit der integrierten Virtualisierungstechnik kann eine isolierte Umgebung ausserhalb des eigentlichen PC-Betriebssystems geschaffen werden, um dort Sicherheitsbedrohungen aus dem Netzwerk zu bearbeiten. In Zusammenspiel mit den ATM-Funktionen lassen sich so von Schädlingen infizierte PCs remote (= aus der Ferne) vom Netz isolieren, bevor sich die Infektion weiter im Netzwerk ausbreitet.
Virtual Reality Modeling Language
VRML bildet eine Seitenbeschreibungssprache, ähnlich der WWW-Sprache
HTML, mit dem Unterschied, dass keine Hypertextdokumente, sondern dreidimensionale Szenen beschrieben werden können.
Übrigens: Fachleute (oder solche, die so tun) sagen selten "V-R-M-L" sondern "Wörmel"!
Virtual Studio Technology
Von Steinberg entwickelt und erstmals im Jahre 1996 vorgestellt, schafft VST eine komplette, professionelle Studioumgebung auf Ihrem PC oder Mac. VST ermöglicht die Integration virtueller Effektprozessoren und Instrumente in verschiedene Arbeitsumgebungen. Das können Software-Nachbildungen von Hardware-Effektgeräten und Musikinstrumenten sein, aber auch neue kreative Effekteinheiten für Ihr VST-System. Die Integration in die jeweilige Anwendung erfolgt nahtlos.
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