#     A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     Sch     St     T     U     V     W     X Y Z

 

 

U

Überschreiben

Das Überschreiben wird im Zusammenhang mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen verwendet.

Überschreiben 1:
Hier bezeichnet das Überschreiben einen Modus bei der Texteingabe, bei dem neu eingegebene Zeichen die vorhandenen ersetzen, welche sich unter dem Cursor bzw. links davon befinden.

Überschreiben 2:
Dieses Überschreiben wird in Zusammenhang mit wiederbeschreibbaren CDs (CD-RW) verwendet. Es ist gemeint, dass eine bereits mit Daten bespielte CD-RW nicht zuerst komplett gelöscht, sondern nur das "Inhaltsverzeichnis" der CD vor Beginn des Brennvorgangs entfernt werden muss (Funktion "schnell löschen").
Während des Brennvorgangs wird die CD-RW nun stetig formatiert und direkt wieder mit Daten bespielt. Die Überschreib-Funktion wird von jedem aktuellen Brenner unterstützt.

 

Ultra ATA

ATA-Schnittstelle ist eine alternative Bezeichnung für die EIDE-Schnittstelle (Enhandced Intelligent/Integrated Drive Electronics), welche seinerseits eine Weiterentwicklung des IDE-Standards ist. Das Kürzel steth für " Advanced Technology Attachment). Allerdings ist IDE und ATA nicht dasselbe. IDE definiert den Anschluss der Laufwerke, wie Pinbelegung, Stecker, Kabel und elektrische Signale. ATA definiert das Protokoll, mit dem die Daten über die Leitungen (IDE) transportiert werden. ATA unterstützt bis zu 4 Laufwerke und ermöglicht den Anschluss von Festplatten, CD-ROM, CD-Brenner, DVD, Streamer und andere Wechselspeicherträger (ATAPI).

-> siehe ATA, SATA

 

Ultra 2 SCSI

Ultra-2-SCSI kann mit einer Taktfrequenz von 40 MHz nur noch im sogenannten differentiellen Modus betrieben werden. Hierbei werden durch Subtraktion der auf zwei Leitungen entgegengesetzt polarisiert übertragenen SCSI-Signale Störungen quasi herausgekürzt, da diese auf beiden Leitungen gleiche Polarität aufweisen. Dieser Standard erreicht bei 8 bit einen Datendurchsatz von 40 MB pro Sekunde. 

-> siehe SCSI

 

Ultra Wide SCSI

Ultra-Wide-SCSI beschleunigt den Datentransfer bei einem mit 20 MHz getakteten 16-bit-SCSI-Bus auf stattliche 40 MB pro Sekunde.

-> siehe SCSI

 

Ultra 2 Wide SCSI

Ultra-2-Wide-SCSI verfügt bei einem 16-bit breiten Bus über eine Transferrate von bis zu 80 MB pro Sekunde. 

-> siehe SCSI

 

Ultra 3 Wide SCSI

Ultra-3-Wide-SCSI umfasst die folgenden Hauptkomponenten:

  • Double-Edge Clocking:
    Verdoppelt die Übertragungsgeschwindigkeit auf 160 MB/s, ohne die Taktfrequenz zu erhöhen (wie bei Ultra-2-SCSI 40 MHz). 
  • Domain Validation:
    Überprüft permanent alle Geräte am SCSI-Bus und stellt sie automatisch auf die optimale Übertragungsgeschwindigkeit ein. 
  • CRC (Cyclic Redundancy Check):
    Verbessert die Datensicherheit gegenüber dem bisherigen Parity-Check. 
  • Quick Arbitration and Select:
    Reduziert die Connect-/Disconnect-Zeiten auf dem SCSI-Bus
  • Packetization:
    Verkleinert den Protokoll-Overhead und erhöht dadurch die für Nutzdaten verfügbare Bandbreite.

-> siehe SCSI

 

Ultra 160/m SCSI

Ultra-160/m-SCSI verspricht Datentransferraten von 160 MB pro Sekunde. Die Speichermedien bringen laut Adaptec einen Datendurchsatz von 160 MB pro Sekunde und bewegen damit die Daten doppelt so schnell wie Medien mit Ultra-2-Wide-SCSI. Die Schnittstelle weist verbesserte Managementfähigkeiten auf und ist wie Ultra-3-Wide-SCSI auch voll kompatibel zu Ultra-2-Wide-SCSI.

Ultra-160/m-SCSI verdoppelt nicht nur die Ultra-2-Wide-SCSI-Datentransferrate, sondern testet und verwaltet auf intelligente Art und Weise das Speicher-Netzwerk, so dass immer mit der höchsten, verlässlichen Datentransferrate gearbeitet wird. Ist diese Zuverlässigkeit nicht gewährleistet, so läuft der Datentransfer problemlos mit niedrigeren Transferraten weiter, wie es auf ähnliche Weise auch bei Modem- und Faxverbindungen geschieht. 

-> siehe SCSI

 

Ultra-DMA

Das Nachfolge-Protokoll des PIO-Modes ist Ultra-DMA (Direct Memory Access). Dieser Modus ermöglicht es der Festplatte, über den DMA-Controller, ohne eine Beteiligung des Prozessors, direkt in den Arbeitsspeicher zu schreiben.

Modus Transferrate in MByte/s Bezeichnung
Mode 0 16,7 UDMA16
Mode 1 25,0 UDMA25
Mode 2 33,3 UDMA33
Mode 3 44,4 UDMA44
Mode 4 66,7 UDMA66
Mode 5 100,0 UDMA100
Mode 6 133,3 UDMA133

Nachfolger des UDMA-Protokolls ist SATA, bei welchem die tiefste Spezifikation bei 150 MByte/s liegt.

-> siehe DMA, PIO

 

Ultra SCSI

Ultra-SCSI verdoppelt den üblichen SCSI-Bus-Takt und erreicht mit 8 bit Breite einen Datendurchsatz von 20 MB pro Sekunde. 

-> siehe SCSI

UMA

UMA steht im Zusammenhang mit drei unterschiedlichen Bedeutungen:

UMA 1:
Upper Memory Area

Oberer Speicherbereich, oft auch hoher Speicherbereich genannt, zum Beispiel in Materialien von Microsoft. Bereich des Arbeitsspeichers unter DOS, der oberhalb von 640 kB beginnt und 384 kB gross ist. In der UMA befinden sich Bereiche, die der Grafikausgabe (VGA-RAM/ROM) und dem BIOS zugeordnet sind. Bei der Nutzung von EMS-Speicher kommt ausserdem der Seitenrahmen hinzu. Der UMA wird auch Adaptersegment genannt.

UMA 2:
Unified Memory Architecture

Hardware-Architektur (von Prozessor und Controllern), die speziellen Videospeicher im Prinzip überflüssig macht, weil die Grafikoperationen vom Prozessor weitgehend im normalen Arbeitsspeicher ausgeführt werden. Dieses Verfahren senkt die Kosten und die Systemleistung.

UMA 3:
Unlicensed Mobile Access

ermöglicht es, GSM- und GPRS-Dienste über Bluetooth oder WLAN zu realisieren.

Es soll mit entsprechend ausgestatteten Geräten ein nahtloser Übergang von Mobilfunkverbindungen zwischen GSM/GPRS, WLAN und Bluetooth möglich sein. Ein Benutzereingriff ist dazu nicht notwendig, ein Endgerät bucht sich – bei Verfügbarkeit – automatisch in WLAN- oder Bluetooth-Zellen ein und gleichzeitig aus dem GSM-Netz aus. Die Verbindung zum Kernnetz des Mobilfunkanbieters wird dann über IP hergestellt, eine Breitbandverbindung zum Internet wird vorausgesetzt. Ein erneutes manuelles Einbuchen in das Netz des Mobilfunkanbieters ist nicht notwendig. UMA soll ein transparentes Handover von GSM- und GPRS-Diensten zwischen Mobilfunk und Internet erlauben.

Sogar laufende Gespräche sollen vom Mobilfunkknetz auf die Breitbandverbindung und umgekehrt übernommen werden können (Handover). Der Kunde ist immer über seine Mobilfunk-Rufnummer erreichbar. Über Bluetooth oder WLAN geführte Gespräche können dann mit niedrigeren Gebühren belegt werden. Davon profitiert der Kunde -- aber auch Anbieter, die über ein ausgedehntes Netz an Leitungen, nicht aber über Mobilfunksender- und Lizenzen verfügen. Nach den Vorstellungen des Konsortiums sollen vorhandene Access Points, Router und Modems weiter genutzt werden können. Auch die Netzbetreiber müssen über passende Hardware verfügen. In der Schweiz kann UMA noch nicht genutzt werden.

UMA war ursprünglich eine Initiative von verschiedenen Netzbetreibern und Telefonherstellern, heisst heute jedoch "Generic Access Network" und ist eine Spezifikation der 3GPP (3rd Generation Partnership Project).

 

UMTS

Universal Mobile Telecommunications Systems

UMTS soll das GSM-System ablösen und ist ein Kompromiss zwischen dem Vorschlag von Ericsson und Nokia ("W-DCMA"-Gruppe) auf der einen und Siemens, Bosch, Motorola, Alcatel, Nortel, Sony und Italtel ("UMTS-Allianz") auf der anderen Seite. Das ETSI hat Ende Februar 1998 diesem Vorschlag für den Übertragungsstandard zwischen Endgeräten und Sendestationen zugestimmt.

UMTS sieht zwei Kernkomponenten vor: Funknetz und Trägernetz. Das Funknetz besteht aus den Mobilgeräten und der Basisstation, zwischen denen per Funkübertragung kommuniziert wird. Das Trägernetz verbindet wiederum die Basisstationen untereinander und schafft auch Verbindungen zum ISDN-Netz und Internet. Über eine deutlich grössere Bandbreite von 5 MHz als bei GSM (200 kHz) und das CDMA-Übertragungsverfahren (Code Division Multiple Access) sollen sich beliebige Inhalte (Multimedia-Anwendungen, der Download aus dem Internet und Videokonferenzen) mit der hohen Übertragungsrate von 2 Mbps übertragen lassen.
Das UMTS-Funknetz wird per Spezifikation in hierarchische Versorgungsebenen unterteilt, die unterschiedliche Transfergeschwindigkeiten zulassen.

  • In der sogenannten Makroebene sind es mindestens 144 kbps bei einer maximalen Reisegeschwindigkeit von 500 km/h.
  • In der Mikroebene werden immerhin 384 kbps bei einer Geschwindigkeit von maximal 120 km/h garantiert.
  • In der sogenannten Pikozone sind es die bereits erwähnten 2 Mbps bei maximal 10 km/h - das entspricht dem sogenannten "quasistationären Betrieb". UMTS ist damit bis zu 30 Mal schneller als ISDN (64 kbps) und bis zu 200 Mal schneller als übliche GSM-Handys mit 9.6 kbps.

Das Interessante an UMTS ist aber nicht nur die sehr hohe Übertragungskapazität, sondern auch die Unterstützung von verschiedenen Transportprotokollen. UMTS unterstützt auch WAP, und die Endgeräte unterstützen auch weiterhin den aktuellen GSM-Standard.

 

UPnP

Universal Plug and Play

UPnP ist das Gerüst für eine durchgehende "Peer-to-Peer" Netzwerkverbindung von PCs in den unterschiedlichsten Ausprägungen, von intelligenten und von mobilen Geräten. UPnP besitzt eine verteilte und offene Netzwerk-Architektur, die TCP/IP und das Internet unterstützt. Dadurch ermöglicht es zusätzlich zur Steuerung und zum Datentransfer zwischen vernetzten Geräten zu Hause, im Büro und in vielen anderen Bereichen, eine durchgängige Netzwerkumgebung.

Was ist universal an UPnP?

  •  Keine Geräte-Treiber nötig - gemeinsame einheitliche Protokolle.
  • Vom Transportmedium und von tieferen Netzwerkschichten unabhängig (Transportschicht und darunter).
  • Die Implementierung der UPnP Geräte kann in jeder beliebigen Progammiersprache und für jedes beliebige Betriebssystem erfolgen.
  • UPnP unterstützt HTTP und die gesamte Familie der Browser-Technologien. 

UPnP ermöglicht dem Hersteller die Steuerung seiner Geräte mit dem Internet-Browser und herkömmlichen Applikationsprogrammen. 
Die Hersteller berücksichtigen Grundfestlegungen eines Gerätetyps (Geräteschema) und können diese einseitig je nach Bedarf erweitern. 
Somit findet es in vielen Bereichen Anwendung, wie z.B. Netzwerke im Heimbereich, Netzwerke für den Nahbereich und Netzwerke in kleinen Unternehmen und kommerziellen Gebäuden. Es ermöglicht eine Datenkommunikation zwischen zwei beliebigen Geräten, sofern eines davon Fähigkeiten eines Control Points besitzt. UPnP ist von keinem bestimmten Betriebssystem, keiner Programmiersprache und von keinem physikalischen Medium abhängig.
Des Weiteren unterstützt UPnP die konfigurationslose Vernetzung und ein automatisches Auffinden, wobei sich ein Gerät dynamisch mit dem Netzwerk verbinden, eine IP-Adresse erhalten, seinen Namen ankündigen, auf Nachfrage seine Fähigkeiten übermitteln und über die Existenz und Fähigkeiten der anderen Geräte erfahren kann. Die Verwendung eines DHCP und DNS Server ist optional möglich. Diese werden aber nur genutzt, wenn sie im Netzwerk verfügbar sind. Darüber hinaus kann ein Gerät die Netzwerkverbindung problemlos und automatisch trennen ohne einen nicht gewollten Status zurückzulassen.

 

UPS

engl. Uninterruptable Power Supply oder Uninterruptible Power Source

-> USV

 

URL

Uniform Resource Locator

Eine  URL ist beispielsweise "http://www.pcwebshop.ch" oder "http://www.neomp3.ch". Eine URL entspricht der Adresse eines Internet-Angebotes.

Sie enthält:

  • die Bezeichnung des angesprochenen Internet-Dienstes bzw. des entsprechenden Übertragungsprotokolls - beispielsweise:
    • "http" steht für WWW-Seiten
    • "ftp" steht für File-Transfer
    • "news" steht für News bzw. Newsgroups
  • die Serveradresse inkl. der Domain (.com .org oder .edu) bzw. Landes-Kennung (.de .ch .uk),
  • optional den Port (z.B. "80")
  • den Pfad auf dem Server
  • den Namen des Dokuments beziehungsweise der Datei

Übrigens:

Fachleute (oder solche, die so tun) sprechen "URL" als "öhrl" aus!

 

USB

Universal Serial Bus

Beim immer öfters gehörten Ausdruck USB-Schnittstelle, handelt es sich um einen seriellen Anschluss, über welchen man heutzutage praktisch alle Peripheriegeräte (Drucker, Scanner, Kamera, Maus, Tastatur, etc.) anschliessen kann. Natürlich muss das jeweilige Gerät zum Anschluss an eine USB-Schnittstelle vorgesehen sein. Durch entsprechende Adapter lassen sich auch direkt RS-232-, IDE- und Geräte mit anderen Schnittstellen an einen USB-Port anschliessen.

Zwei weitere, sehr relevante Punkte, verleihen dem USB-Anschluss weitere Vorteile. Zum Einen ist dies die Spannungsversorgung, welche die angeschlossenen Geräte direkt über den USB-Port speist. Diese Funktion wird von den meisten USB-Anschlüssen unterstützt (je nach Hersteller). Somit werden zusätzliche Netzteile erspart und das ist vor allem unterwegs (Notebook) sicherlich eine grosse Erleichterung. Der andere grosse Vorteil ist die so genannte "Hot-Swap" Funktion, welche es ermöglicht, Geräte während dem Betrieb des PCs anzuschliessen und abzuhängen, ohne den Computer neu starten zu müssen. Das neu angeschlossene Gerät wird sofort erkannt und konfiguriert und kann wenige Sekunden nach dem Anschliessen bereits verwendet werden.

Die maximalen Datenübertragungsraten betragen:

  • Bei USB v1.0 und v.1.1: 12 Mbps
  • Bei USB v2.0 480 Mbps

Diese Geschwindigkeiten versprechen ein schnelles Kopieren von Daten zum Beispiel von einer Flash-Card oder einer externen Harddisk. Es ist allerdings zu beachten, dass diese Spitzenwerte nur bei optimalstem Zusammenspiel von USB-Adapter, dessen Chip-Set, des verwendeten Rechners, sowie des verwendeten Verbindungskabel und nicht zuletzt von der gegenüber angeschlossenen Partei abhängt.

Durch das kaskadieren (hintereinaderschalten) von mehrerer USB-Hubs, können an einen USB-Port bis zu 127 Geräte angeschlossen werden!

Für USB Ein- und Ausgänge werden zwei verschiedene Anschluss-Typen verwendet: Typ-A (Eingang), Typ-B (Ausgang). Dadurch wird die Gefahr von Kurzschlüssen gebannt. Kabel mit zwei gleichen Anschluss-Typen sind nicht zulässig.

Kompatibilität von USB v1.0/1.1 und USB v2.0
Grundsätzlich unterscheidet sich der USB v2.0-Port nur in der Geschwindigkeit von der Vorgänger-Version USB v1.0/1.1. Das heisst, USB v2.0 ist abwärtskompatibel zur v1.0/1.1, was bedeutet, dass USB v1.0/1.1-Geräte problemlos an USB v2.0 Schnittstellen angeschlossen und betrieben werden können. Auch bei den Anschlüssen unterscheiden sich die beiden USB-Versionen nicht. Es können also die selben Anschlusskabel weiterhin verwendet werden.

Vergleich der Geschwindigkeiten

Schnittstelle Theor. Bandbreite Prakt. Bandbreite
USB 1.1 bzw. Full Speed 12 MBit/s 1 MByte/s
USB 2.0 bzw. Hi-Speed 480 MBit/s 25 MByte/s
IEEE 1394A / Firewire400 / i.Link 400 MBit/s 30 MByte/s
IEEE 1394B / Firewire800 / i.Link 800 MBit/s 60 MByte/s
Serial ATA 1500 MBit/s 120 MByte/s

 

 

USB 2.0

Universal Serial Bus 2.0

USB 2.0 ist abwärtskompatibel zu USB 1.1. Es kann jedes USB 1.1-Gerät an einer USB 2.0-Schnittstelle angeschlossen werden, umgekehrt kann an jede USB 1.1-Schnittstelle ein USB 2.0-Gerät angeschlossen werden. Die Datenrate richtet sich selbstverständlich immer nach dem schwächsten Gerät.

Die USB 2.0 Spezifikation bietet mit 480 Mbit/s deutlich höhere Übertragungsraten als USB 1.1 (12 Mbit/s und 1.5 Mbit/s). Kabel und Steckverbindungen bleiben gleich, sodass die volle Kompatibilität zu USB 1.1 gewährleistet ist. Damit ältere Geräte moderne nicht behindern, übertragen USB 2.0 Hostadapter und -Hubs deren Daten im Highspeed-Modus bis zum Hub und konvertieren sie erst auf dem letzten Abschnitt zum Gerät in Full- bzw. Low-Speed.

 

USB Full Speed

Der Übertragungsmodus "Full Speed" ist bei USB 1.1 sowie bei USB 2.0 möglich.
Die maximale Datenrate bei "Full Speed" beträgt 12 Mbps

 

USB Hi-Speed

Der Übertragungsmodus "Hi-Speed" ist nur bei USB USB 2.0 möglich.
Die maximale Datenrate bei "Hi-Speed" beträgt 480 Mbps

 

USB Low Speed

Der Übertragungsmodus "Low Speed" ist bei USB 1.1 sowie bei USB 2.0 möglich.
Die maximale Datenrate bei "Low Speed" beträgt 1.5 Mbps

 

USB OTG

Universal Serial Bus On-The-Go

USB OTG ist eine Erweiterung der USB 2.0-Spezifikation, die es erlaubt, Peripheriegeräte direkt miteinander zu verbinden. USB-OTG-Geräte können direkt mit anderen USB-Geräten Daten austauschen, ohne an einen PC angeschlossen zu werden. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das zweite Gerät ebenfalls OTG-fähig ist oder nicht. Damit bietet USB nun eine Funktion, die bisher nur FireWire-Geräten vorbehalten war. 

Damit können beispielsweise Fotokameras direkt an einen PDA, an ein Mobiltelefon oder an einen Drucker angeschlossen werden. MP3-Player können direkt untereinander Dateien austauschen usw. Diese Entwicklung entstand aus dem Bedürfnis, unterwegs und unabhängig von einem PC zwischen tragbaren Geräten, die sich immer weiter verbreiten, direkt Daten austauschen zu können.

USB-OTG-Geräte sind auch als Dual-Role-Geräte bekannt. Das heisst, sie können sowohl die Client- wie auch die Host-Rolle übernehmen. Wenn zwei Dual-Role-Geräte verbunden werden, wird automatisch ein Host und ein Client definiert. Auch der Anschluss eines OTG-Geräts an einen PC ist kein Problem. Der USB 2.0-Standard wird voll unterstützt.

Fälschlicherweise wird OTG manchmal als Peer-to-Peer-Technologie bezeichnet. Da aber nur 1-1-Verbindungen möglich sind, handelt es sich tatsächlich um eine Point-to-Point-Technoloige.

Mehr Informationen:
http://www.usb.org/developers/onthego/
http://www-us16.semiconductors.com/buses/usb/products/otg/tutorial/index.html

 

USV

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung soll beim Ausfall der Netzspannung die Stromversorgung sicherstellen. Schwankungen im Stromnetz der Energieversorgungsunternehmen (EVU) sind heute ebenso an der Tagesordnung, so dass die USV auch Schwankungen (Spitzen usw.) abfangen sollen. USVs werden u.a. in Spitälern, Fernseh- und Radiostationen, Rechenzentren und Einsatzzentralen eingesetzt.

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung wird je nach Leistungsbedarf durch ein System aus Akkumulatoren, Steuer- und Umrichtelektronik sichergestellt, bei einem grösseren Leistungsbedarf kommen auch Notstromgeneratoren zum Einsatz. Beim Einsatz in Rechenzentren werden oft nur USVs geringer Leistung benutzt, um kurze Stromschwankungen auszugleichen und bei Stromausfall die Systeme geregelt herunterzufahren zu können.

Man unterscheidet drei Hauptklassen von USVs, die so genannten Offline-, Line Interactive- und Online-USVs.

1. Offline: im Fall eines Stromunterbruchs oder einer starken Spannungsschwankung startet der Wechselrichter innert einiger Millisekunden auf und schaltet den Computer auf Batteriebetrieb um.

2. Line-Interaktiv: der Wechselrichter ist ständig in Betrieb, aber nicht unter Last. Im Vergleich zu Offline bietet diese Technologie eine kürzere Reaktionszeit für die Zuschaltung der Batterie.

3. Online: der Wechselrichter ist ständig in Betrieb und unter Last. Der Strom fliesst nie direkt zum Computer. Im Fall eines Unterbruchs oder einer auch nur kleinen Schwankung oder Stromspitze (Peak) tritt die Batterie verzögerungsfrei in Aktion.

Daraus kann man folgende Empfehlung ableiten:
- Kritische Server + Datenbankanwendungen: Online
- Einfacher Fileserver+Workstation: Line-Interaktiv
- Arbeitsplatz-PCs, Kassensysteme: Offline

 

 

USV, Line-Interactive

Bei diesen USVs handelt es sich um eine verbesserte Variante der Offline USV. Diese USVs verfügen über eine eigene Intelligenz, die konstant dafür sorgt, dass die Ein- und Ausgangsspannung gemessen wird sowie der Akku konstant über einen Gleichrichter geladen wird. Die Umschaltzeit bei Stromunterbrechung ist kürzer als bei der Offline Topologie und liegt bei etwa 2 - 6 ms. Auch haben Line-Interactive USVs einen Schutz vor Über- und Unterspannung durch Transformation und bieten in der Regel einen zuverlässigeren Schutz vor Spannungsproblemen.

 

USV, Offline-USV, Standby-USV

Bei USVs dieser Bauart wird im Normalbetrieb der Strom direkt vom Netz an die angeschlossenen Geräte weitergeleitet. Sollte die Netzversorgung abbrechen, so schaltet die USV auf Akkubetrieb um. Bei dieser Umschaltung kommt es je nach Modell jedoch zu Schaltverzögerungen von 2 bis 10 Millisekunden, für einige sehr empfindliche Geräte kann dies bereits zu lange sein. Laut CBEMA-Kurve werden max. Transfer-Zeiten von 8,3 ms empfohlen. Diese USV-Modelle bieten einen Schutz vor Unter- bzw. Überspannung, indem sie bei grösseren Spannungsschwankungen auf Batteriebetrieb umschalten. Umschaltzeit hierbei beträgt etwa 4-8 ms.

 

USV, Online

Bei USVs dieser Bauart werden sowohl im Normalbetrieb als auch im Fall eines Netzausfalles die angeschlossenen Geräte über den Wechselrichter versorgt. Per Definition besitzt eine Online-USV eine Transfer-Zeit von 0. Ein Gleichrichter versorgt im Normalfall sowohl den Wechselrichter als auch die Akkus. Fällt die Netzversorgung aus, wird ohne jede Verzögerung sofort der Wechselrichter von den Akkus versorgt. Für Servicezwecke verfügen Online-USVs über eine so genannte Bypass-Schaltung, damit werden die versorgten Geräte vom Wechselrichter entkoppelt, so dass die USV ohne Gefahr für die Geräte abgeschaltet werden kann. Diese Modelle schützen vor Unter- bzw. Überspannung, sowie Störspannung oder Frequenzschwankungen im öffentlichen Stromnetz.

 

UXGA

Erweiterte VGA-Grafikfähigkeit, die bis zu 1600 x 1200 Bildpunkte unterstützt.

-> weitere Auflösungen: siehe Grafikstandard

 

© 2003 ARCHmatic

 

Top