#     A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     Sch     St     T     U     V     W     X Y Z

 
 

P

P-CLV

Partial Constant Linear Velocity

CLV regelt die Umdrehungsgeschwindigkeit von optischen Laufwerken, um eine konstante Datenrate zu erreichen. Eine konstante Datenrate ist bei Computerdaten jedoch nicht zwingend notwendig. Viele CD-Laufwerke verwenden daher eine Mischung aus CLV und CAV oder auch "P-CLV" ("Partial CLV"), um eine optimale Mischung aus Drehgeschwindigkeit (nicht zu schnell) und Datenrate (möglichst hoch) zu erhalten.

In einer gewissen Spanne des Innenbereichs arbeiten diese Laufwerke im langsamer drehenden CAV-Modus; darüber hinaus, beim Lesen der äusseren Windungen, arbeiten diese Laufwerke dann wieder im CLV-Verfahren. Dadurch ergibt sich für den ersten Teilbereich eine ansteigende Transferrate bis zum CLV-Wechsel; ab diesem bleibt die Rate wieder konstant.

 

P-Trunking

Durch P-Trunking können mehrere Ports zweier Netzwerk-Switches gebündelt werden, was zu einem grösseren Datendurchsatz führt, zum Beispiel 2x 100 Mbps. Um diese Funktion nutzen zu können ist es Voraussetzung, dass beide miteinander verbundenen Switches diese Funktion unterstützen.

 

Packet Filtering

Eine Packet Filterung Firewall filtert auf Paket-Ebene, d.h. er entscheidet anhand von:

ob ein Paket weitergeleitet wird oder nicht.

 

 

PAL

PAL steht im Zusammenhang mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen:

PAL 1:
Phase Alternation Line

Bezeichnet die zeilenweise Phasenänderung bei der Norm für das Farbfernsehern. Die Schweizer Fernsehnorm verfügt über eine Auflösung von 768 x 576 Pixel und einer Bildwiederholfrequenz von 25 Bilder bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde.

PAL 2:
Programmable Array Logic

Bezeichnet eine elektronische Schaltungslogik, die auf dem Prinzip der Boole'schen Algebra basiert.

 

Paneltypen

TFT-LCD-Monitore funktionieren mit verschiedenen Paneltechnologien. Nach den Beschrieben der einzelnen Technologien finden Sie eine Übersicht der Vor- und Nachteile in Tabellenform.

TN / TN + Film
T
wisted Nematic

Bezeichnet eine Bauart von Flüssigkristall-Anzeigeelementen, bei der die Flüssigkristalle zwischen zwei Polarisationsfiltern und zwei transparenten Elektroden liegen, die gegen einander in ihrer ursprünglichsten Form um 90 Grad verdreht sind. Die Beschichtung beeinflusst die Flüssigkristalle in ihrer Verdrillung (engl. "twist"). Die Verdrillung hat Auswirkungen auf die Lichtdurchlässigkeit der TN-Zelle und kann durch Anlegen einer Spannung beeinflusst werden. Ist diese Spannung hoch genug, wird die Verdrillung komplett aufgehoben, passiert die Lichtwellen die beiden Polarisationsfilter und werden komplett blockiert. Die Anzeige erscheint schwarz.

Wird die angelegte Spannung der TN-Zelle durch einen Transistor gesteuert, werden grössere Panels mit vielen TN-Zellen möglich (siehe TFT-Displays). Bei Farbdisplays entsprechen drei TN-Zellen einem Pixel, für die Wiedergabe unzähliger Farben werden zusätzliche Filter vorgeschaltet. Allerdings ist bei TN-Panels die Farbwiedergabe eingeschränkt. Im Gegensatz zu anderen TFT-Technologien können TN-Panels nicht 16,7 Millionen (volle 24 bit), sondern nur 16,2 Millionen darstellen.

Heutige TN-Displays zeichnen sich aus durch kurze Reaktionszeiten, weisen aber gegenüber anderen Paneltechnologien beschränkte Blickwinkel (im Bereich von ca. 160°) auf.

TN + Film ist eine Weiterentwicklung der TN-Technologie und bietet etwas kürzere Reaktionszeiten und vor allem verbesserte Betrachtungswinkel.

Die TN-Technologie ist die meistverwendete bei TFT-Displays, einerseits aufgrund des technischen Fortschritts dieser Technologie, andererseits aufgrund der tiefen Herstellungskosten durch hohe Ausbeute bei der Produktion.

IPS / S-IPS
I
n-Plane Switching – Entwicklung von Hitachi

IPS ist eine Weiterentwicklung der TN-Technologie. Die Elektroden befinden sich nebeneinander in einer Ebene parallel zur Displayoberfläche. Bei angelegter Spannung drehen sich die Moleküle in der Bildschirmebene – die für TN-Displays typische Schraubenform entfällt. IPS bietet gegenüber TN erweiterte Blickwinkel und ein voller 24 bit-Farbraum mit 16,7 Millionen Farben.

S-IPS bietet all die Vorteile von IPS, zusätzlich aber eine kürzere Reaktionszeit. S-IPS wird vor allem in Panels grösser als 20" verwendet.

MVA / MVA Premium /Advanced MVA
Multi-domain Vertical Alignment – Entwicklung von Fujitsu

Die LC-Moleküle sind im Ruhezustand vertikal ausgerichtet, wodurch der Bildschirm schwarz erscheint. Liegt die maximale Spannung an, richten sich die LC-Moleküle vollständig horizontal auf und lassen das weisse Licht der Hintergrundbeleuchtung hindurch. Liegt eine mittlere Spannung an, kippen die Moleküle in einen mittleren Winkel, wodurch Farben dargestellt werden. Der Kontrast ergibt sich dann aus dem jeweiligen Blickwinkel. MVA-Panels haben in der Regel eine relativ hohe Reaktionszeit, was zu Schlierenbildung oder Auswaschung führen kann, zeichnen sich aber aus durch hohe Kontrastwerte von üblicherweise über 1000:1.

Panels mit MVA-Premium oder Advanced MVA sind qualitativ bessere MVA-Panels mit leicht kürzeren Reaktionszeiten und nochmals erhöhtem Kontrast.

PVA / S-PVA
(Super) Patterned Vertical Alignment – Entwicklung von Samsung

PVA-Panels basieren im Prinzip auf der MVA-Technologie. Beide Technologien nutzen dieselbe Methode zur Ansteuerung der LC-Moleküle. Samsung teilt die Zellen, statt in drei, in vier Teilbereiche (Domains), was zu einer leichten Verbesserung des möglichen Blickwinkels führt. PVA-Panels verfügen im üblicherweise über Kontrastwerte von 1000:1 und mehr, haben aber wie die MVA-Panels eine relativ hohe Reaktionszeit.

Die S-PVA-Technologie ist eine Weiterentwicklung der PVA-Technologie. Hier bestehen die einzelnen Zellen nicht mehr nur aus vier, sondern aus acht Teilbereichen. Diese Architektur ermöglicht eine differenziertere Ansteuerung der LC-Moleküle, sie lassen sich in acht Richtungen und Winkel kippen. Der mögliche Blickwinkel wird dadurch weiter erhöht und liegt bei etwa 178° horizontal und vertikal. Die Reaktionszeit liegt deutlich tiefer als bei MVA- oder PVA-Panels, und S-PVA-Panels bieten zusätzlich eine höhere Farbtreue als MVA- oder PVA-Panels. Die Gammaverschiebung beträgt bei einem Betrachtungswinkel von 60° etwa 0,23, bei MVA- oder PVA-Panels liegt der Wert bei etwa 0,32.

Übersicht der Vor- und Nachteile verschiedener Displaytechnologien

  Reaktionszeit Blickwinkel Kontrast Farbtreue Verwendung für...
TN ++ + + + Office
TN + Film +++ ++ ++ + Office/Games/Videos
IPS + ++ ++ ++ Druckvorstufe/CAD
S-IPS ++ ++ ++ +++ Druckvorstufe/CAD
MVA + +++ ++ ++ Office/Bildbearbeitung/CAD
MVA Advanced/Premium ++ +++ +++ ++ Bildbearbeitung/CAD/Games
PVA + +++ ++ ++ CAD
S-PVA +++ +++ +++ +++ Druckvorstufe/CAD/Games
Legende:   +++ hervorragend   ++ sehr gut   + gut

 

Parallelel Port

Schnittstelle am Computer, die im Gegensatz zur seriellen Schnittstelle die Datenübertragung auf acht Leitungen (also mit einer Übertragung von 8 bits gleichzeitig) unterstützt. Parallele Schnittstellen werden auch als "Centronics Schnittstelle" bezeichnet. An die parallele Schnittstelle wird in der Regel der Drucker angeschlossen. Die parallele Schnittstelle ist jedoch mit dem Aufkommen von USB immer mehr am verschwinden.

> genauere Informationen zu SPP / EPP / ECP
> siehe auch LPT

 

Parität / Parity

Englisch: "Geradheit"

In der EDV versteht man unter "Parität" ein Prüfverfahren, um allfällige Fehler bei der Datenübertragung zu entdecken. Dazu wird bei der Übertragung mit Hilfe des sogenannten "Paritätsbits" vorab geklärt, ob die Summe der übertragenen Bits gerade oder ungerade ist. Das "Paritätsbit" ist ein zusätzlich übertragenes Bit, das zur einfachen Kontrolle der Integrität der Daten dient. Bei der ungeraden Parität errechnet der Sender eines Bytes die Quersumme der Bits und setzt das Paritätsbit. Der Empfänger gleicht die Quersumme der empfangene Daten mittels des Paritätsbits ab. Ist sie gleich, dann war die Datenübertragung in Ordnung.

RAM-Speicher mit Parity ist in der Lage, einfache interne Fehler selbst zu erkennen und ggf. den Computer anzuhalten. Speicher ohne Parity hat keinerlei Funktionen zur Fehlererkennung.

 

Partition

Beim Partitionieren unterteilen spezielle Programme wie FDISK (DOS, Windows 95/98) die Festplatte in mehrere Bereiche / Laufwerke (C:, D:, E:,...) - sogenannte Partitionen. Das ist beim Dateisystem FAT16 auf grossen Festplatten sogar ein Muss, da FAT16 nur bis zu 2 GB grosse Partitionen verwalten kann.

Es gibt zwei Typen: die primäre und die erweiterte Partition. Pro Festplatte sind maximal vier Partitionen möglich. Um eine Festplatte nutzen zu können, muss zumindest eine Partition angelegt und formatiert werden:

Patchpanel

Auch Rangierfeld oder Patchfeld genannt.

Ein Patchpanel ist ein Verteilelement für Kabel, das für den Aufbau komplexer Kabelstrukturen in Gebäuden eingesetzt wird. Gängig sind Rangierfelder zur Verteilung von Netzwerkkabeln, Telefonkabeln oder Glasfaserkabeln, insbesondere bei strukturierten Verkabelungen. Es zählt in der Regel zu den passiven Komponenten eines Netzwerkes – aktive Komponenten sind zum Beispiel Switches oder Router.

Ein Rangierfeld stellt eine Reihe von durchnummerierten Buchsen (auch Ports genannt) bereit, in die Kabel gesteckt werden können. An der Rückwand sind die Buchsen mit Kabeln versehen, die Verbindungen zu anderen Rangierfeldern oder fest installierten Anschlussdosen im Gebäude herstellen. Im Falle von Netzwerkkabeln kommen in der Regel RJ-XX-Buchsen zum Einsatz. Ein Patchpanel ist dabei im Allgemeinen eine rein passive Komponente und enthält keinerlei aktive Elektronik, es stellt lediglich Ports bereit.

Rangierfelder werden meist in 19-Zoll-Verteilerschränken untergebracht, um alle ankommenden Kabel an einem zentralen Punkt zu verwalten. Dies erhöht die Übersichtlichkeit in komplexen Installationen und macht die Wartung einfacher. Kabel, die zum Rangieren an die Ports eines Rangierfeldes angeschlossen werden, bezeichnet man als Patchkabel.

 
Einfaches, aber sauber aufgebautes Rangierfeld; Telekommunikations- und Datenleitungen sind farblich kodiert und so gut unterscheidbar   Ein Rangierfeld von hinten beim Aufbau eines neuen EDV-Raumes

PBX

Private (automatic) Branch Exchange (dt.: Telefonanlage, Telefonvermittlungsanlage (TVA), «Nebenstellenanlage»)

Die Telefonanlage ist eine Vermittlungseinrichtung zwischen dem öffentlichen Telefonnetz und einem internen Organisationsnetz und ersetzt die frühere "handgesteckte" Vermittlungseinrichtung. Die internen Gespräche sind kostenlos. Der Anschluss ans öffentliche Netz erfolgt über analoge oder ISDN-Telefonleitungen. Heutige PBX ermöglichen eine Vielzahl von Sonderfunktionen wie Makeln, Rufumleitungen und Konferenzschaltungen. Es gibt (Stand 2006) auch PBX für Voice-over-IP.

 

PCI

Peripheral Component Interconnect-Bus

Grundlegende PCI-Varianten

Andere PCI-Varianten

 

PCI Conventional

Dieser, seit etwa 1994 verwendete Slot, ist (üblicherweise) ein 32-bit Bus der kurz nach dem VL-Bus oder generell als kompletter Nachfolger der VL-Bus und ISA-Bus Technology herauskam. Er kam zuerst auf den ersten Pentium-Mainboards zum Einsatz und wurde später aber auch für 486er Mainboards verwendet.

Standardmässig arbeitet der PCI-Bus bei 33 MHz und einer Daten-Bandbreite von 32-bit. Damit ist er theoretisch in der Lage maximal 133 MB/s zu übertragen.

PCI-Version PCI 2.0 PCI 32 bit 2.1 PCI 64 bit 2.1 PCI 2.2 PCI 2.3
Max. Busbreite (Bit) 32 32 64 64 64
Max. Taktrate (MHz) 33 66 66 66 66
Max. Bandbreite (GByte/s) 0,12 0,25 0,5 0,5 0,5
Slots pro Bridge 4 4 2 2 2
Spannung (Volt) 5 5 / 3,3 5 / 3,3 5 / 3,3 3,3
Einführung (Jahr) 1993 1994 1994 1999 2002

Weitere Informationen:
- http://sunsolve.sun.com/handbook_pub/General/PCI_Info.html
- http://www.pcisig.com/

PCI-X

Wie der amerikanische Newsdienst CNet Mitte 1998 berichtete, arbeiten Compaq, Hewlett-Packard und IBM unter der Bezeichnung PCI-X (Codename Project 1) bereits seit 1996/1997 an der Weiterentwicklung des von Intel definierten PCI-Standards.

Mitte 2002 hat die PCI Special Interest Group (PCI SIG) den neuen Standard "PCI Express" und wesentliche Teile der PCI-X-2.0-Spezifikation verabschiedet. Während PCI-X 2.0 eine abwärtskompatible Erweiterung des PCI-Bus beschreibt, die mit Double- und Quad-Data-Rate-Übertragungsverfahren höhere Datentransferraten von bis zu 4.2 GB/s ermöglicht, funktioniert PCI Express mit völlig neuer Hardware.

PCI-Version PCI-X-1.0 PCI-X-2.0 PCI-X-3.0
Max. Busbreite (Bit) 64 64 64
Max. Taktrate (MHz) 133 533 1066
Max. Bandbreite (GByte/s) 0,99 3,97 7,95
Slots pro Bridge 1 1 1
Spannung (Volt) 3,3 3,3 / 1,5 3,3 / 1,5
Einführung (Jahr) 1999 2002 2004

 

PCI Express

PCI Express - kurz PCIe - ist der Nachfolger für den PCI-Bus (Peripheral Component Interconnect).

Hintergrund:
Wie fast immer, geht es auch beim Thema PCI Express erst einmal um die Bandbreite. Wenn von "Flaschenhälsen" bei PCs gesprochen wird, ist in der Regel eine zu geringe Bandbreite gemeint. PCI Express soll die Probleme vom herkömmlichen PCI-Bus beheben und dabei weitere Vorteile bieten und schneller sein.

Der PCI-Bus war seinerzeit ein deutlicher Sprung nach vorne, doch heute muten seine Daten eher schwach an: PCI bietet mit 33 MHz Takt und 32 Bit rund 133 MB/s an Bandbreite. Verglichen mit modernen Festplatten, die 50MB/s erreichen, scheint das ausreichend. Aber: PCI ist ein paralleles Bussystem, und alle angeschlossenen Komponenten müssen sich diese 133 MB/s teilen. Das gilt nicht nur für die Erweiterungskarten, die man in die PCI-Slots steckt, sondern auch Onboard-Komponenten wie Sound, LAN, IDE-Controller, USB und mehr hängen alle am PCI-Bus (von Intels CSA-Lösung beim LAN-Anschluss mal abgesehen)!

Diagramm: Einsatz des PCI-Express-Bus mit einem Switch
Diagramm: Einsatz des PCI-Express-Bus mit einem Switch
Der Fortschritt:
PCI Express überträgt die Daten nicht mehr parallel, sondern seriell. Die serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung wird über so genannte "Lanes" (Fahrbahnen) realisiert. Eine Lane besteht dabei aus zwei Leitungspaaren, wobei jeweils ein Leitungspaar für das Senden und eines für das Empfangen der Daten zuständig ist. PCI Express ist daher bidirektional. Softwareseitig ändert sich nichts. Für das Betriebssystem bleiben die alten Interrupts, Treibermodelle etc. gleich.

Es lassen sich mehrere dieser Lanes zusammenschalten, was mehrere PCI Express Varianten ermöglicht.

PCI Express taktet mit 2,5 GHz, entsprechend resultiert daraus eine Bandbreite von theoretischen 2,5 GBit/s. Theoretisch deshalb, weil PCI Express die Daten nicht mehr in 8 Bit-Paketen, sondern in 10 Bit-Paketen überträgt, dies bedeutet aber einen höheren Verwaltungsaufwand, welcher sich natürlich in der Bandbreite niederschlägt, die dann "nur noch" 2 GBit/s beträgt.

Oder anders ausgedrückt, um den Vergleich zu PCI besser herstellen zu können, bietet PCI Express eine Bandbreite von 250 MB/s. Aber da PCI-Express bidirektional ist, also in 2 Richtungen arbeitet, entspricht das 500 MB/s im Gegensatz der 133 MB/s des herkömmlichen PCI-Bus.

Schaltet man nun 16 Lanes (wie bei PCI Express x16) zusammen, dann erhält man bereits 4 GB/s (in jede Richtung). Zum Vergleich: AGP 8x bietet 2,1 GB/s. PCI Express kann theoretisch mit 32 Lanes betrieben werden, was dann 8 GB/s entspricht (oder 16 GB/s, wenn man beide Richtungen zusammen zählt).

Die Praxis:
PCI-Express ist Hot-Plug-fähig, sprich im laufenden Betrieb können Erweiterungskarten eingesteckt oder entfernt werden. Der Rechner muss nicht mehr heruntergefahren und ausgeschaltet werden wenn der verwendete Chipsatz das unterstützt. Dies wird hauptsächlich bei Server-Chipsätzen der Fall sein. In mobilen Chipsätzen (Notebooks) soll der PCMCIA-Slot durch NewCard-Steckplätze abgelöst werden. Das Format ist dann NewCard 34 oder NewCard 54. Der NewCard-Steckplatz ist ebenfalls über PCI Express angebunden.

Die Flexibilität
Mit Hilfe einen Switches können die Anschlussmöglichkeiten flexibler gehalten werden. Anstatt einer Verbindung zwischen der PCI Express Host Bridge und einem Endgerät können so mehrere Geräte angeschlossen werden, die auch direkt miteinander kommunizieren können. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Geräte mittels Steckplatz (PCI Express Slot), Onboard oder extern per Kabel angeschlossen werden.

Die Slots sind unter sich "abwärtskompatibel". Dies bedeutet nicht, dass man in einen PCI Express Slot eine PCI-Karte stecken kann, sondern dass in einen PCI Express x4 Slot auch eine PCI Express x2- oder x1-Karte gesteckt werden kann. Die "grösseren" Slots nehmen also auch die kleineren Karten auf, umgekehrt funktioniert das aber nicht.

Die gebräuchlichsten Slots
Auf PC-Boards kommen PCI Express x1 und x16 Slots zum Einsatz.

PCI Express x16

Der x16-Slot ist abwärtskompatibel zu x1-, x2-, x4- und x8-Karten.

PCI Express x1

Weitere Informationen:

 

PCL

Printer Control Language

Eine von HP entwickelte Programmiersprache zur Ansteuerung von Druckern.

-> siehe HPPCL

 

PCMCIA

Personal Computer Memory Card International Association

Dieser Begriff beschreibt einen Standard für Erweiterungskarten für mobile Computer. Die PCMCIA-Karte wurde ursprünglich als Speicherkarte entwickelt. Heute ist sie vielmehr eine Erweiterungskarte, welche vor allem bei Notebooks Verwendung findet, um diese mit Modem, ISDN-Adapter, Netzwerkkarte, USB-Schnittstellen, FireWire-Ports oder zusätzlichem Speicher zu erweitern.

Der erste vom Standardisierungsgremium erarbeitete Standard (PCMCIA Standard Release 1.0) wurde 1990 verabschiedet. Sie arbeiten stromsparend und unterstützen Hot-Plug, sind also im laufenden Betrieb wechselbar. Da alle zur automatischen Konfiguration des Treibers nötigen Eigenschaften der Karte auf dieser in der Card Information Structure, CIS, abgelegt sind, ist ebenfalls Plug and Play möglich.

Es gibt drei verschiedene Bauformen, die sich in ihrer Dicke unterscheiden:

Alle Typen haben eine Grundfläche im Scheckkartenformat (85,6 × 54 mm) und sind damit sehr kompakt und leicht zu transportieren. Zwei PCMCIA-Karten des Typs II entsprechen einer Typ III Karte. Standard Notebooks besitzen in der Regel zwei Typ II bzw. einen Typ III Einschub.

Das PCMCIA-Gremium hat bis jetzt drei verschiedene Unterstandards definiert:

Detaillierte Infos bei http://www.pcmcia.org/

Der Nachfolger der PCMCIA-Karten heisst "Express Card".



PDA

Persönlicher Digitaler Assistent, Personal Digital Assistant

Ein PDA ist ein Computer im Westentaschenformat. Die Geräte verfügen über Büro-Funktionen wie Kalender, Adress- oder Notizbuch und erlauben die digitale Kommunikation (z.B. für E-Mail per Handy-Modem). Die meisten PDAs haben ausserdem ein kleines Keyboard oder einen mit einer Schrifterkennung ausgestatteten Touchscreen.

Handflächengrosse Stiftcomputer werden auch als PalmPC oder Handheld bezeichnet. Ende der 90er Jahre wird der Markt von folgenden Geräten (und Betriebssystemen) bestimmt:

 

PDF

Portable Document Format

PDF ist ein von Adobe definiertes Datei-Format, mit dessen Hilfe Dokumente beliebiger Art (Handbücher, Informations- Broschüren, Statistiken, usw...) plattformübergreifend, elektronisch veröffentlicht werden können. Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass ein PDF-Dokument dabei sein Layout nicht verändert - selbst dann nicht, wenn der Betrachter die in dem Dokument verwendeten Schriften auf seinem System nicht installiert hat. Das PDF-Format an sich ist eine Weiterentwicklung des Postscript-Formats.

Ein PDF-Dokument ist statisch, beinhaltet aber alle Layout- und Schriftinformationen des Originals. Es ist dem Wesen nach also eher als Hardcopy des Originaldokuments zu verstehen. Nicht zuletzt wegen dieser 1:1 Wiedergabe, die HTML nicht erreicht, findet zunehmend eine Diffusion von PDF- und HTML-Dokumenten statt. Die beiden Formate ergänzen sich gut und erlauben gegenseitige Querverweise.

 

Peer-to-Peer

Englisch: "Gleichgestellter", "Ebenbürtiger" oder "Altersgenosse/in"

Durch die Peer-to-Peer-Technik können Internet-Nutzer direkt auf die Datenbanken und freigegebenen Ressourcen anderer Nutzer bzw. ihrer Rechner zugreifen. Das populäre "Napster"-Programm, das den Internet-Nutzern einen direkten Online-Tauschhandel von Musikdateien ermöglicht, gilt als Prototyp der Technologie.

Nicht nur für Internetbetreiber, sondern insbesondere für Unternehmen ist Peer-to-Peer ein attraktives Zukunftsmodell. Es unterstützt den Austausch und die Weitergabe von Wissen, statt es wie bislang an einem Punkt zu bündeln. Mit Peer-to-Peer-geeigneter Software können Mitarbeiter beispielsweise zur gleichen Zeit am selben Projekt arbeiten, ohne im selben Büro zu sitzen. 

Peer-to-Peer beruht auf dem Prinzip der Dezentralisierung von Information. Die Dateien werden nicht auf zentralen Servern gespeichert, sondern liegen nur auf den Computern der Nutzer. Die Peer-to-Peer-Software unterstützt darüber hinaus eine Synchronisation von Informationen über das Internet. Auch eine Überlastung eines einzelnen Servers durch eine grosse Zugriffs-Aktivität gehört mit Peer-to-Peer der Vergangenheit an.

 

PEG

PCI Express for Graphics

PCIe x16 wird auch PCI Express for Graphics genannt. Grafikkarten dürfen in x16-Slots bis zu 75 Watt Leistung aufnehmen. Karten mit x1-Interface müssen in grösseren Slots laufen, aber nicht umgekehrt. Die Kompatibilität ist zwischen anderen Bündel-Grössen nicht definiert, aber möglich und empfohlen. Slots können weniger Lanes anbieten als ihre Baugrösse andeutet (Beispiel: PCIe-x16-Steckplatz mit nur 4 oder 8 Lanes).

-> Siehe PCI Express

 

Peripherie

Englische Bezeichnung für "Umgebung"

Gemeint sind Komponenten des Computers wie Bildschirm, Tastatur, Maus, Laufwerke, Drucker, Scanner u.a. - gemeint sind also an einen Computer angeschlossenen Geräte.

 

Perpendicular Recording

engl. "Senkrechtaufnahme"

Dabei handelt es sich um eine Aufzeichnungstechnik bei magnetischen Datenträgern. Die Festplattenkapazitäten können dadurch im Vergleich zur traditionellen Längsaufzeichnung um das max. 10-fache gesteigert werden. Zudem wird durch die deutlich höhere Datendichte ein Zuwachs der Lese-/Schreibgeschwindigkeit erreicht, da der Lesekopf pro Umdrehung mehr Daten liest und damit bei gleicher Umdrehungszahl die Datenrate steigt.

Erste Festplatten erschienen im Herbst 2005. Die Technik an sich ist nicht neu, wurde sie doch schon 1991 bei Extended-Density-Disketten mit 2,88 MB Speicherplatz eingesetzt.

PFC

Power Factor Correction

Geringer Leistungsfaktor bedeutet einen schlechteren elektrischen Nutzungsgrad. Je niedriger der Leistungsfaktor ist, desto grösser wird die aus dem Netz entnommene Energie. Wenn ein geringer Leistungsfaktor nicht korrigiert wird, muss ein Verbraucher zusätzlich zur reellen Wirkleistung (active real power) eine mit Verlust behaftete Blindleistung (reactive power) in Kauf nehmen. Dies bringt eine ganze Reihe von Nachteilen mit sich.

Die Power Factor Correction verbessert den Leistungsfaktor. Der dadurch verbesserte Nutzungsgrad der elektrischen Energie reduziert die Stromrechnung (eine typische Einsparung von bis zu 50% im Jahr). 

Aktive PFC-Typen verwenden aktive Komponenten (zumeist bereits in einem IC integriert), um die Stromentnahme - gemäss dem Spannungsverlauf - so zu regeln, dass diese weitgehend ähnlich wie bei einem Widerstands-Last (PF = 1) verläuft. Darüber hinaus ermöglicht die aktive PFC-Regelschaltung einen weiten Bereich von Netz-Eingangswechselspannung (von 85 VAC bis 265 VAC) automatisch zu verwenden. Gegenüber all diesen Vorteilen (bzgl. Wirkungsgrad, EMV-Störungen, Baugrösse, Weitbereichsregelung u.a.) steht nur der höhere Kostenfaktor.

Mehr Infos

 

PhysX PPU

Physics Processing Unit

Dabei handelt es sich um eine Technologie des Unternehmens AGEIA, die anfangs 2006 marktreif geworden ist. Die Grafik, die von aktuellen Grafikkarten produziert ist, sieht stehend wie bewegt sehr gut aus. Dennoch hat man in Computerspielen oft das Gefühl, man könne sehr wenig in den tollen 3D-Welten anstellen, bzw. nur das, was der Programmierer vorgesehen hat. Ein Beispiel: Fährt man in einem Rennspiel gegen die Bande, sieht höchstens das Auto ramponiert aus, die Bande selbst sieht immer noch wie frisch aufgestellt aus.
PhysX ist eine Art Grafikbeschleuniger und dient zur verbesserten Darstellung von physikalischen Prozessen in Computer(-spiele-)grafik und zur Entlastung von Zentralprozessor und Grafikeinheit.

Die Abbildung zeigt, wie die PhysX-PPU der CPU und der GPU Arbeit abnimmt. Die CPU "denkt" und organisiert, während die GPU Grafikaufbau und -anzeige verwaltet. die PPU kommt dann zum Einsatz, wenn Objekte in einer simulierten 3D-Umgebung sich bewegen oder mit dem Nutzer interagieren sollen.

Das entsprechende Spiel muss allerdings speziell auf den Einsatz von PhysX zugeschnitten sein, damit sich die versprochenenen Vorteile ergeben.

PhysX soll laut Hersteller in folgenden Bereichen Verbesserungen bringen:

Müssten all dies CPU und GPU allein bewältigen, würde dies auf Kosten von Geschwindigkeit oder Texturqualität etc. gehen.

Die PPU und ihre Eigenschaften

Wie kommt die PPU in den Computer?

Verschiedene Hersteller stellen Erweiterungskarten her, auf denen die PhysX-PPU verbaut wird. Momentan werden diese an den #PCI-Bus angeschlossen, eine spätere Verwendung des PCI-Express-Bus ist nicht ausgeschlossen.

Pick-Up

Unter "Pick-Up" verstehen wir zwei Begriffe aus verschiedenen Themenbereichen.

1. Garantieart "Pick up & return": Der Gewährleister der Garantie holt das Gerät bei Ihnen zu Hause ab und bringt es Ihnen nach erfolgter Reparatur wieder.

2. Tonabnehmer bei der E-Gitarre bzw. dem E-Bass (engl. to pick up = abgreifen).

 

Pitch Shift

(Tonhöhen-Verschiebung) Verändert rechnerisch die Tonhöhe digital vorliegenden Audiomaterials, ohne die Länge zu verändern. Mit geeigneten Filtern bleibt der Klangcharakter erhalten, gerade aber bei älteren Filtern droht meist der "Micky-Mouse-Effekt".

 

PictBridge

Lohnt sich für das Drucken eines Fotos überhaupt der Aufwand, den Rechner hochzufahren, die Software zu starten ...? Für solche Fälle empfiehlt sich der Direktdruck, bei dem Sie nur die Kamera mit dem Drucker verbinden und sofort loslegen können - praktisch! Seit Juni 2003 gibt es einen herstellerübergreifenden Standard für den Direktdruck. Sein Name: Pictbridge. Und der hat tatsächlich beste Aussichten, sich weltweit durchzusetzen: Die meisten namhaften Kamera- und Druckerhersteller sind schon mit von der Partie und bringen ein Pictbridge-fähiges Gerät nach dem anderen auf den Markt.

Pictbridge legt exakt fest, wie die Kommunikation abläuft: Nach dem Verbinden checkt die Kamera, ob ihr Gegenüber Pictbridge-fähig ist. Wenn ja, klärt sie die Rollenverteilung: Sie selbst ist Speicher-Server und Druck-Client, der Drucker ist Speicher-Client und Druck-Server. Nun erkundigt sie sich, welche Funktionen der Drucker kennt, und passt das Menü daran an. Ist der Druckauftrag erteilt, sendet sie ein Signal an den Drucker, der sich daraufhin die Bilddaten von der Kamera beschafft und ausgibt. Schliesslich teilt der Drucker der Kamera das Druck-Ergebnis mit.

 

PIM

PIMs sind Programme, welche Ihnen helfen, Adressen, Termine, Telefonnummern und Notizen auf PCs oder PDAs zu verwalten. Grundlegende Funktionen guter PIMs sind Kalender, Adressbuch und Terminplaner. Neuere PIMs beinhalten E-Mail- und Textverarbeitungsprogramme, eventuell sogar Web-Zugriff. Dank der wachsenden Beliebtheit der PDAs gleichen die besten PIMs ihre Daten zwischen PC und PDA ab, somit müssen Sie alle Informationen nur einmal eingeben.

 

PIO

Programmed Input / Output

Der PlO-Mode ist ein lDE-Protokoll, das die externe Datentransferrate festlegt:

Bei diesem veralteten Protokoll ist die CPU für jeden Lese- und Schreibvorgang verantwortlich. Das Nachfolge-Protokoll ist der Ultra-DMA-Modus.

-> siehe auch DMA, Ultra-DMA

 

Pipeline-Architektur

Die Pipeline-Architektur (oft auch kurz Pipelining genannt) beschreibt die Fähigkeit von Mikroprozessoren, die Abarbeitung von Maschinenbefehlen so zu parallelisieren, dass möglichst alle Funktionselemente des Mikroprozessors voll ausgelastet werden. Der Zweck jedes Pipelinings ist es, komplexe Befehle in einfachere Einzelaktionen zu zerlegen, die dann parallelisiert werden können. Die Teiloperationen werden taktsynchron von hintereinander geschalteten Verarbeitungseinheiten bearbeitet.

Die einzelnen Einheiten einer Pipeline nennt man Pipeline-Stufen, Pipeline-Stages oder auch Pipeline-Segmente. Diese Stufen werden durch getaktete Pipeline-Register (auf Englisch latches) getrennt.

 

Pits und Lands

Eine CD-R besteht aus einer Polykarbonatschicht, einer Farbstoffschicht, Metallschicht, einem Schutzlack und ggf. dem Label oder dem Aufdruck. Die CD-RW ist ähnlich aufgebaut, jedoch werden hier die Farbstoffschicht und die Metallschicht durch die Datenschicht und jeweils eine dielektrische Schicht darüber und darunter ersetzt.

Bei einer CD oder CD-R werden entweder mechanisch (Glasmaster) oder über das Einschmelzen in die Metallschicht Vertiefungen erzeugt, die Pits. Aufgrund der verschiedenen Helligkeiten bei Pits und den nicht beschriebenen Abschnitten, den Lands, können die Daten von der CD gelesen werden. Hierzu wird mit einem Laserstrahl auf die CD "geleuchtet" und das reflektierte Licht, die Informationen, werden mit Hilfe von Fotozellen in elektrische Impulse umgewandelt. Die Daten werden nur dann erkannt, wenn die Länge der Pits und der Lands in einem eng tolerierten Bereich liegen.
Bei den CD-RW gibt es anstatt der Pits, Bereiche, in denen die Doppelbrechung des Materials so verändert wird, dass es zu den notwendigen Helligkeitsunterschieden bei der Reflexion kommt. Die den Pits entsprechenden Bereiche reflektieren jetzt stärker.

 

Pivot-Funktion

Als Pivot-Funktion bezeichnet man die Möglichkeit, den Bildschirminhalt, insbesondere von TFT-Bildschirmen, um 90° zu drehen. So wird eine bessere Darstellung und Lesbarkeit von hochformatigen Texten und Seiten (z. B. DIN A4-Seiten in Originalgrösse) erreicht.

Dazu wird eine Pivotsoftware benötigt, welche den Bildschirminhalt dreht. In neueren Grafiktreibern ist diese Funktion aber in der Regel schon enthalten, wodurch sich zusätzliche Software erübrigt.

Pixel

Picture Element, Bildelement

Ein im Computer dargestelltes Rasterbild besteht aus Pixeln (auch Bildpunkte genannt), welche gitterartig in Zeilen und Spalten organisiert sind.
Jedes Pixel wird einzeln "gemalt". Viele Pixel stellen in ihrer Gesamtheit ein Bild dar, das der Computer auf einem Bildschirm oder über einen Drucker auf Papier ausgibt. Ein Pixel ist das kleinste Element, das die entsprechenden Geräte anzeigen oder drucken können, und das sich per Software zur Erzeugung von Buchstaben, Ziffern oder Grafiken manipulieren lässt. Jedes Pixel besitzt klar definierte Orts- und Farbkoordinaten.

     *    

 

Pixelfehler

-> siehe auch ASUS Zero Bright Dot Policy

Bei Pixelfehlern handelt es sich um eine technologisch und produktionstechnisch bedingte Eigenschaft von LCD-Monitoren.

Ein 19-Zoll-Display mit der gängigen Auflösung 1280 x 1024 Bildpunkten (Pixel) besteht aus 1'310'720 Bildpunkten, die sich wiederum aus drei "Sub-Pixel" in den Farben "Rot", "Grün", Blau" zusammensetzen. Jedes dieser Sub-Pixel wird über einen Transistor angesteuert. In der Summe macht das also knapp 4 Millionen Transistoren, die für die Bildwiedergabe sorgen.

Bei einer solch gigantischen Anzahl besteht durchaus die Möglichkeit, dass einzelne Zellen einen Fehler aufweisen und permanent ein- oder ausgeschaltet sind. Das Resultat sind ständig leuchtende oder schwarze Pixel. Mit der ISO-Norm 13406-2 wird hier für Transparenz gesorgt und dem Kunden ein klar definierter und somit vergleichbarer Garantieanspruch ermöglicht, indem Pixelfehlerklassen vorgegeben werden.

Mit der Zuordnung zu einer Fehlerklasse verpflichten sich Monitorhersteller, dass diese Klasse in der Serienfertigung eingehalten wird.

Die Zuordnung zu den Pixelfehlerklassen erfolgt dabei zum einen über die Anzahl der Pixelfehler und zum anderen über deren Qualität, d.h. über den Fehlertyp. Einen Überblick über die verschiedenen Pixelfehlerklassen und –typen bietet die folgende Tabelle. 

Fehlertyp 1 vollständig leuchtende Pixel (Farbe weiss)
Fehlertyp 2 vollständig nicht leuchtende Pixel (Farbe schwarz)
Fehlertyp 3 z.B. defekte Subpixel rot, grün oder blau (ständig leuchtend oder nicht leuchtend).

Die verschiedenen Fehlertypen werden zu Fehlerklassen zusammegefasst. Die Pixelfehlerzahl ist dabei jeweils pro 1 Million Pixel definiert.
Fehlerklasse Fehlertyp 1 Fehlertyp 2 Fehlertyp 3
I 0 0 0
II 2 2 5
III 5 15 50
IV 50 150 500

Monitore der Fehlerklasse I sind in der Regel am teuersten, bedingt durch strenge Qualitätskontrollen und Garantieaustausche. Einige Hersteller verzichten auf die Erfüllung einer Fehlerklasse, bieten aber eine Garantie für keine hellen Pixelfehler (Beispiel: ASUS Zero Bright Dot Policy) bzw. Fehlertyp 1. Da Pixelfehler der Fehlertypen 2 und 3 deutlich weniger stören als ständig helle Pixel, stellt dies einen guten Kompromiss zwischen Qualität und Preis dar.

Beispiele für Pixelfehlerklasse II

Da die Pixelfehlerzahl pro 1 Million Pixel definiert ist, sind mit steigender Auflösung mehr Pixelfehler zulässig.

Auflösung Fehlertyp 1 Fehlertyp 2 Fehlertyp 3
800 x 600 1 1 2
1024 x 768 2 2 4
1280 x 1024 3 3 7
1600 x 1200 4 4 10
       
1280 x 800 2 2 5
1440 x 900 3 3 7
1680 x 1050 4 4 9

Wenn der Hersteller Pixelfehlerklasse II garantiert und diese Werte bei Maximalauflösung des Monitors überschritten werden, ist der Hersteller innerhalb der (von ihm deklarierten) Garantiezeit zum Austausch des Geräts verpflichtet.

Pixel-Pipelines

Eine Pixelpipeline ist der „Weg“ im Grafikchip, der gegangen werden muss, bis ein fertiges Pixel berechnet ist. Ein Grafikchip kann mehrere Pixelpipelines aufweisen. So hat z.B. der GeForce3-Chip 4 Pixelpipelines und kann somit pro Taktzyklus gleich 4 Pixel berechnen. Nicht zu verwechseln mit der 3D-Pipeline, die den gesamten Weg von der Anwendung über die Geometrie-Berechnungen bis zum RAMDAC umfasst.

-> Siehe auch Pipeline-Architektur

Pixel-Shader (auch Fragment-Shader)

Pixel-Shader sind Assembler-ähnliche Programme, die vom Grafikprozessor einer 3D-Grafikkarte ausgeführt werden. Sie werden nach den Vertex-Shadern ausgeführt. Unter einem Pixel-Shader versteht man auch eine programmierbare Einheit aus der Rendering-Pipeline eines Grafikprozessors, die ein Pixelprogramm (auch Fragmentprogramm) ausführt.

Pixel-Shader rechnen, wie der Name schon sagt, mit den Pixeln (Bildpunkten), die gerendert werden. Mit Pixel-Shadern werden hauptsächlich Materialeigenschaften und Texturen verändert. Es können z.B. Effekte wie Beleuchtung, Spiegelungen, Schattierung, Falloff, Lensglow und Lens Flares erzeugt werden.

Das Shader-Konzept wird in folgedem Artikel eingehend ausgeführt.

-> siehe auch Vertex-Shader

PLC

PowerLine Communication

Mit PLC ist die Datenübertragung über die Stromleitung gemeint. Hier wird also das Stromnetz von den Trafostationen bis zum Haushalt als Datenübertragungsmedium genutzt. An einem Anschluss hängen gleichzeitig ca. 400 Teilnehmer, die gegenseitig die Datenübertragung des anderen Haushaltes am gleichen Kabel sehen. Neueste Systeme, welche PLC-Adapter verwenden, um damit ein Haus-internes Netzwerk über die Stromleitungen zu erstellen, sind allerdings so konzipiert, dass keine Daten über den hauseigenen Stromzähler hinaus gelangen. So ist es also nicht möglich, dass von aussen her Daten abgegriffen werden können.

Die Daten werden auf den Stromkabeln mittels Funkwellen übertragen. Der verwendete Frequenzbereich liegt zwischen 1 und 30 MHz. Dieser Bereich wird auch als "Kurzwellenfunkbereich" bezeichnet.

Stromleitungen eignen sich jedoch nicht dazu, Hochfrequenz zu übertragen. Im Gegensatz zu speziellen HF-Leitungen (wie verdrillte und koaxiale Leitungen) strahlen die Stromleitungen aus Kupfer Hochfrequenz wie eine Antenne ab.

 

Plug & Play

Plug & Play (Plug 'n' Play) bedeutet soviel wie "einsetzen und los geht's!". Es handelt sich um einen Industriestandard, welcher mit Windows 95 eingeführt wurde und die Installations- und Konfigurationsaufgaben ohne Eingreifen des Anwenders selbsttätig löst (zu lösen versucht). Weil anfänglich die Technik nicht immer so funktioniert hat, wie sich die Entwickler dies gedacht hatten, wurde der Begriff manchmal auch etwas verdreht: "Plug and Pray".

 

PMPO

Abkürzung für "Peak Music Power Output" oder "Pulse Maximum Power Output"
Leistungsangabe von Lautsprechern; gibt an welche theoretisch höchste Leistung das Produkt ohne Beschädigung erbringen kann.

PMPO heisst zu deutsch etwa so viel wie "Gesamtmusikspitzenleistung". Die PMPO Leistung gibt zwar an wie hoch die Maximalbelastung ist, die das Produkt verkraftet, jedoch nicht wie lange man das Produkt mit dieser Leistung belasten kann. PMPO ist nicht mit der Sinusleistung (RMS - Root Mean Square) zu vergleichen denn nur Leistungswerte, die nach einer anerkannten Messmethode wie z. B. DIN oder einem ähnlichen anerkannten Verfahren gemessen werden sind halbwegs korrekt und vergleichbar. PMPO ist also als reine Werbeangabe zu sehen und hat keinerlei Aussagekraft.

 

PMR446

Private Mobile Radio im Frequenzbereich 446,000 bis 446,100 MHz

PMR446 ist eine Spezifikation für Privatfunk. Der Frequenzbereich zwischen 446,000 und 446,100 ist dabei in acht Kanäle unterteilt. Es sind nur Funkgeräte mit integrierter Antenne bis zu 500 mW effektiver Sendeleistung erlaubt. Die maximale Reichweite beträgt bei idealen Verhältnissen 5 km. Mittels CTCSS-Verfahren oder DCS können Benutzergruppen gebildet werden, die sich gegenseitig nicht stören, bzw. über einen Pilot-Ton nur bestimmte Geräte anfunken.

 

PWM

Pulsweitenmodulation (auch Pulsbreitenmodulation oder Pulsdauermodulation)
engl. Pulse-width modulation

Die Pulsweitenmodulation wird zur Informationsübertragung und zusätzlich häufig zur Steuerung der Energieumwandlung in einem technischen System eingesetzt. Einsatzgebiet Steuerungstechnik: Um analoge Signale über eine digitale Strecke zu übertragen, nutzt man die glättende Tiefpasswirkung einer Induktivität, z.B. eines Motors oder einer Spule, um digitale Impulse wieder in eine analoge Schwingung zu verwandeln. So lassen sich mit Schaltungen wie z.B. Mikrocontrollern, die nur digitale Signale „verstehen“, analoge Signale erzeugen, bzw analoge Geräte (Motoren usw). ansteuern.

PNG

portable network graphic format

Das vom World Wide Web Consortium (W3C) entwickelte und als Standard verabschiedete Format ist lizenzfrei und soll GIF- und JPEG-Bilder ablösen - komprimierend und ohne gravierende Qualitätseinbussen.

 

Podcasting

Podcasting ist ein Kunstwort mit den Bestandteilen iPod und Broadcasting. Es bezeichnet die Verteilung von Audio- und Videoinhalten im "Abonnement" von einem Webserver auf ein portables Gerät (wie z.B. Apples iPod) oder einen herkömmlichen Computer. Technisch gesehen handelt es sich bei Podcasts um Audio- (z.B. MP3) oder Videodateien, die in einen RSS-Feed eingebunden sind. Im Feed einer Website werden jeweils die neuesten Inhalte bekannt gegeben. Programme wie iTunes können diese Feeds regelmässig abrufen und z.B. auf portable Medienabspielgeräte übertragen. Mit Podcasting kann jeder ohne viel Aufwand seine eigene Radioshow mit Musik, Text und Bild im Internet verbreiten.

Ein deutschsprachiges Podcasting-Portal finden Sie auf podcast.de.

Poker

Poker ist der Name einer Familie von Kartenspielen, die in der Regel mit Pokerkarten des anglo-amerikanischen Blatts zu zweiundfünfzig Karten gespielt werden und bei denen mit Hilfe von fünf Karten eine Hand gebildet wird. Dabei setzen die Spieler dieses Glückspiels ohne Wissen um das Blatt des Gegners einen unterschiedlich hohen und mehr oder weniger wertvollen Einsatz (Spielmarken, Chips, Geld etc.) auf die Gewinnchancen der eigenen Hand. Die kompletten Chips einer Spielrunde fallen schliesslich demjenigen Spieler mit der stärksten Hand zu oder dem einzig Übriggebliebenen, wenn alle anderen Spieler nicht bereit sind, den von ihm vorgelegten Einsatz ebenfalls zu bringen. Dies eröffnet die Möglichkeit, durch Bluffen auch mit schwachen Karten zu gewinnen. Das Ziel im Poker ist es, möglichst viele Chips, Spielmarken oder Geld von anderen Spielern zu gewinnen.
Je nach Spielvariante hat der Spieler verschiedene Möglichkeiten, sein Blatt zusammenzustellen. Ebenfalls abhängig von der Spielvariante ist, ob entweder die beste (High) oder die schlechteste Hand (Low) gewinnt und wie gross die maximale und bevorzugte Spieleranzahl ist.

Spielvarianten:

Texas Hold'em
Texas Hold’em ist neben Seven Card Stud die am häufigsten in Spielbanken angebotene Art des Poker-Spiels und wird vielfach bei Pokerturnieren gespielt. Hold’em bezeichnet allgemein all jene Poker-Varianten, bei denen fünf offene Karten (Board cards, auch Community cards) in die Mitte des Tisches gelegt werden, die von jedem Spieler zur Bildung seiner Pokerhand verwendet werden können, während jeder Spieler jedoch nicht mehr als zwei seiner Hand-Karten (Hole cards) verwenden darf.
 
     
Seven Card Stud
Seven Card Stud ist seit längerem beliebter als Five Card Stud.
 
     
Five Card Draw
Beim Five Card Draw sieht jeder Spieler nur seine eigenen Karten.
 

PoP

Point of Presence

Ein PoP bezeichnet einen lokalen Einwahlknoten eines Providers. Je nach ISP können die PoPs Tochterfirmen oder unabhängige Wiederverkäufer sein.

 

POP

Post Office Protocol

POP wurde 1984 in Verbindung mit TCP/IP definiert und ermöglicht das Empfangen von E-Mails auch auf solchen Systemen, die keine dauerhafte Verbindung zum E-Mail-Server garantieren können. Darum gilt POP3 zusammen mit SMTP (Senden von Nachrichten) als Standard-Protokoll für die meisten E-Mail-Clients im Internet.

Das POP3-Protokoll ist in der Lage:

Wird mehr benötigt, beispielsweise hierarchische Postfächer oder Filter, ist man auf die Funktionalität des Clients angewiesen - das Protokoll bietet nichts dergleichen. Gegebenenfalls muss man auf IMAP (vielleicht auch ACAP) ausweichen.

 

Popschutz / Poppschutz / Plopkiller

Der Popschutz kommt bei der Aufnahme von Gesang (sog. Vocals) oder Sprache zum Einsatz. Er hat die Aufgabe, störende "Pop"- Laute herauszufiltern. Bei der Aussprache von sog. "Plosivlauten" (z. B. "B"; "P") wird besonders viel Luft aus dem Mund nach vorn "katapultiert". Würde dieser Luftstrom das Mikrofon ungebremst erreichen, wäre ein lautes, dumpfes "Pop"-Geräusch zu hören. Der Popschutz besteht aus einem meist ringförmigen Rahmen, der mit einem Nylongewebe bespannt ist, das diesen Luftstoss vor dem Mikrofon abgebremst. Der Popschutz wird üblicherweise mit einem Schwanenhals am Mikrofonständer befestigt und 5 bis 10 cm vor dem Mikrofon platziert.

Ein positiver Nebeneffekt: So werden die (meist hochwertigen) Studiomikrofone vor Musikern mit einer feuchten Aussprache geschützt!

Port

Englische Bezeichnung für "Schnittstelle"

In der Regel ist damit der physischer oder logischer Anschluss in einem Netz gemeint:

TCP/IP-Anwendungen adressieren den Kommunikationspartner zum einen über die IP-Adresse, zum anderen über eine Port-Nummer, die den Dienst auf dem Zielrechner spezifiziert. Dafür gibt es sogenannte "well known ports":
 
        Port Service Beschreibung
  21 FTP File Transfer Protocol: das wohl gängigste Protokoll zur Dateiübertragung im Internet
  22 SSH Secure Shell: Ersatz für den Remote-Zugang Telnet, dank Datenverschlüsselung wesentlich sicherer
  23 Telnet Älteres Protokoll für den Remote-Zugang zur Kommandozeile eines Servers (wegen Sicherheitsrisiken besser nicht nutzen)
  25 SMTP Simple Mail Transfer Protocol: dient der Annahme von externer Mail durch das lokale Mail-System
  80 HTTP Hypertext Transfer Protocol: Transportprotokoll für Web-Inhalte
  110 POP3 Post Office Protocol 3: Transportprotokoll zum Abruf der lokalen Mailbox durch externe Clients
  119 NNTP Net News Transfer Protocol: Transportprotokoll zur Übertragung von Newsgroup-Inhalten von/zu einem Server
  143 IMAP Interim Mail Access Protocol: dient dem direkten Zugriff auf lokale Mailboxen ohne physikalische Übertragung der Nachrichten auf den Client-Rechner
  194 IRC Internet Relay Chat: verteiltes Echtzeit-Chat-System
  443 HTTPS Secure-Hypertext Transfer Protocol: zur verschlüsselten Übertragung sensibler Web-Inhalte
  26000 Quake Port, auf dem Multiplayer-Partien des Ego-Shooters Quake ihre Daten übertragen
  1024 bis 65535 ICQ  In diesem Bereich ist mindestens ein Port freizugeben, der direkt auf den Zielrechner verweist, um eine Client-zu-Client-Verbindung unter ICQ zu ermöglichen. Zusätzlich ist ICQ entsprechend zu konfigurieren

Portbar

Das Konzept der Portbar erleichtert die Anbindung an Peripheriegeräte mit wenig Aufwand. Mit dieser Docking-Lösung können Sie über einen einzigen Anschluss Ihre Desktop-Geräte an das System anbinden bzw. diese vom System trennen. Dank der Plug & Play-Fähigkeit der Portbar kann sie auch im laufenden Systembetrieb angeschlossen/abgenommen werden. Sie wird über USB angeschlossen und bezieht die Energie über den Bus. Im Gegensatz zu einer Dockingstation wird der Akku bei der Verwendung einer Portbar nicht geladen. Sie dient lediglich als Schnittstellenerweiterung für Notebooks oder für PCs.

Port-Mirroring

Mit Port-Mirroring lässt sich der Datenverkehr eines Switch-Ports zur Fehleranalyse oder für Durchsatzmessungen auf einen anderen Port spiegeln, an dem dann eine Management-Station angeschlossen werden kann.

 

PoweRec

Plextor Optimised Writing Error Reduction Control

PowerRec hat die Aufgabe die Brennqualität durch mehre Verfahren zu verbessern:

  1. Prüft PowerRec den eingelegten Rohling und ermittelt die empfohlene Brenngeschwindigkeit.
  2. Überprüft PowerRec den Brennvorgang. Treten Brennfehler auf, schaltet das Gerät die Brenngeschwindigkeit automatisch zurück.

 

Power over Ethernet (PoE)

Power over Ethernet bezeichnet eine Technologie, mit der netzwerkfähige Geräte über das 8-adrige Ethernet-Kabel mit Strom versorgt werden können.

Im engeren Sinne wird heute mit PoE meist der IEEE-Standard 802.3af ("DTE Power over MDI") gemeint, der im Juni 2003 in seiner endgültigen Fassung verabschiedet wurde. Vorher gab es bereits einige herstellerspezifische Implementationen, die ebenfalls unter der Bezeichnung Power over Ethernet firmierten. Hauptvorteil von Power over Ethernet ist, dass man ein Stromversorgungskabel einsparen kann und so auch an schwer zugänglichen Stellen oder in Bereichen, in denen viele Kabel stören würden, Ethernet-angebundene Geräte installieren kann. Somit lassen sich einerseits zum Teil drastisch Installationskosten einsparen, andererseits kann der damit einfach zu realisierende Einsatz einer zentralen unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) die Ausfallsicherheit der angeschlossenen Geräte erhöhen.

PoE wird von Netzwerkgeräten genutzt, die wenig Leistung verbrauchen. Es wird typischerweise in IP-Telefonen, kleinen Hubs, Kameras, kleinen Servern oder in schnurlosen Übertragungsgeräten (WLAN-Access-Points, FSO-Geräte, Bluetooth-Access-Points) eingesetzt.

 
PSE: Power Sourcing Equipment, PD: PoE-Endgerät

 

PPP

Point-to-Point Protocol", wörtlich: "Protokoll für die Übertragung von Punkt zu Punkt"

PPP wurde 1991 von der IETF definiert und regelt wie SLIP die Datenübertragung per serieller Leitung und hat sich als Standard durchgesetzt. Es erlaubt, Daten mehrerer Netzwerkprotokolle wie IP, Novells IPX und IBMs / Microsofts NetBEUI gleichzeitig zu übermitteln. Dazu kommen Erweiterungen zur Authentifizierung des Kommunikationspartners und zur Überwachung der Qualität des Übertragungskanals. PPP dürfte SLIP mehr und mehr verdrängen.

PPP stellt auch eine Kommunikationsmethode für TCP/IP zwischen zwei Partnern dar, die meist für DFÜ-Verbindungen benutzt wird. In der Regel erlauben Internet-Provider nur PPP zur Einwahl in das Internet.

-> siehe auch PPTP

 

PPPoE

PPP over Ethernet

PPPoE ist ein Protokoll, welches regelt, wie ein Client (PC) mit einem Breitband-Modem (d.h. ADSL, Cable, Wireless usw.) kommuniziert, damit ein Zugriff auf ein Hochgeschwindigkeits Netzwerk erfolgen kann. Aufgebaut ist dieses Protokoll auf den geltenden Standards Ethernet und PPP. PPPoE muss per Software von einem PC oder hardwaremässig von einem Router unterstützt werden.

 

PPTP

Point-to-Point Tunneling Protocol

PPTP ist ein Punkt-zu-Punkt Tunneling Protokoll, welches ursprünglich für RAS (Remote Access Server) Hardware und Software (insbesondere Windows NT) entwickelt wurde und einige Verbreitung gefunden hat. Das PPTP erzeugt eine geschützte Verbindung innerhalb einer Internet-Verbindung, in der mit MPPE die Daten verschlüsselt werden.

-> siehe auch PPP, VPN

 

Pre-Emphasis

Störendes Rauschen macht sich vor allem im Höhenbereich bemerkbar. Deshalb heben viele Übertragungsverfahren die Höhen bei der Aufnahme (Pre-Emphasis) an und senken sie bei der Wiedergabe um den gleichen Betrag. Das ursprüngliche Signal gewinnt man damit vollständig zurück, die Störungen werden reduziert. Das Pre-Emphasis-Bit im Subcode der CD markiert, ob die Höhen verstärkt sind oder nicht. Entsprechend müssen sie dann bei der Wiedergabe wieder abgeschwächt werden. In der CD-Hardware sind diese Verfahren zwar grundsätzlich implementiert, werden aber praktisch kaum benutzt.

 

Prescott

Am 1. Februar 2004 führte Intel einen neuen P4-Kern mit Codenamen Prescott ein. Der Kern wird zum ersten Mal in einem 90-Nanometer-Prozess gefertigt, unterstützt SSE3-Befehle und stellt gleichzeitig eine grössere Überarbeitung der Mikroarchitektur des Pentium 4 dar (Verlängerung der Pipelines von 20 Stufen auf 30), die so weitreichend ist, dass einige Analysten überrascht waren, dass Intel diesen Prozessor nicht Pentium 5 nannte [1]. Die ersten Prescotts takteten mit der gleichen Rate wie ein Northwood, und Benchmarks zeigten, dass der Northwood etwas leistungsfähiger als der Prescott war. Die Architektur des Prescott sollte allerdings weit höhere Taktraten erlauben, als sie mit dem am Ende seiner Lebenszeit angekommenen Northwood-Kern möglich wären. Durch die Erfahrungen in der Praxis kam es jedoch anders.

Nach der Veröffentlichung stellte man fest, dass der Prescott etwa 45% mehr Abwärme pro Takt als der Northwood-Kern erzeugt, und entsprechend negativ waren auch die Kommentare in der Fachpresse, zumal AMDs etwa zeitgleich erschienener Athlon 64 mit deutlich verbesserten Stromsparfunktionen aufwartet und so unter bestimmten Umständen nur etwa 20% der Abwärme des Prescott produziert. Zusätzlich wurde auch ein Wechsel des Sockel-Typs (von Sockel 478 auf LGA775) vollzogen. Hauptgrund für die Einführung des neuen pinlosen Sockels sind einerseits der geringere Widerstand der Metallnoppen-Kontakte und andererseits die höhere mögliche Pin-Dichte. Bei den S775-Modellen des Prescott fällt im Vergleich zu den S478-Modellen insgesamt eine etwas höhere Wärmeentwicklung an, die nur mit den revidierten Boxed-Kühlern mit eingelegtem Kupferkern begegnet werden konnte. Diesem etwas besseren Kühlkonzept ist es zu verdanken, dass sich die Temperaturen trotzdem noch senken liessen. Spätere Überarbeitungen des Prozessors durch Intels Ingenieure haben inzwischen dafür gesorgt, dass Energieaufnahme und Wärmeabstrahlung wieder näher an die Werte des Northwood-Kerns herankommen.

Mit Einführung der LGA775-Prescotts stieg Intel auf ein neues Rating-basiertes Modellnummernschema um, in dem die Prescotts als Serie 5xx laufen (Celerons sind die 3xx-Serie, Pentium M und Extreme Edition gehören zur 7xx-Serie). Der gegenwärtig schnellste Prescott-Prozessor ist der mit 3,8 GHz getaktete 570J. Dies ist der erste Pentium 4-Prozessor, der Intels Execute-Disable-Bit (XDBit) unterstützt, eine von AMD im Rahmen eines Patentaustauschabkommens übernomme Technik, die beim Athlon 64 jedoch NX-Bit genannt wird. Auf diese Funktion weist das an die Typenbezeichnung angehängte J hin. Die Pläne für 4-GHz-Prozessoren wurden von Intel jüngst zu Gunsten von Dualkern-Prozessoren aufgegeben. Als Zwischenschritt und Ausweg aus der "Gigahertzfalle" wurde die 600er-Serie mit dem Prescott-2M-Kern eingeführt. Wichtigstes Merkmal ist der auf 2048 KB vergrösserter L2-Cache und die Implementierung weiterer Technologien wie EM64T und der Virtualisierungstechnik Vanderpool, welche aber erst im dritten Quartal 2005 offiziell aktiviert wird. Er erreicht noch nicht die hohen Taktraten des klassischen Prescott und der Leistungsgewinn im Vergleich zu den Modellen der 500er-Reihe ist eher gering. Doch zeigt dieses Modell Intels neue Strategie, weg von hohen werbewirksamen Taktraten hin zu vergrösserten Caches und technischen Neuerungen.

So haben die Hitzeprobleme der neuesten P4-Generationen inzwischen dafür gesorgt, dass Intel die Arbeit an den Prescott-Nachfolgern Tejas und Jayhawk eingestellt hat. Für die Nachfolge des Pentium 4 setzt man inzwischen anscheinend auf Varianten des Mobilprozessors Pentium M, dessen Geschichte sich bis zum P6-Kern des Pentium Pro zurückverfolgen lässt. Wenn es tatsächlich so kommt, hat sich die innovative NetBurst-Architektur (hohe Taktfrequenzen, überlange Pipelines) des Pentium 4 als Sackgasse erwiesen.

 

Printserver

Ein Printserver bezeichnet einen in einem Netzwerk, auf dem im Rahmen einer Warteschlange Druckaufträge verwaltet werden. Ein Printserver kann auf dem File-Server angelegt werden oder als eigenständiger Server Netzwerk installiert sein. Beim Anschluss eines All-in-One Gerät am Printserver lässt sich nur die Druckfunktion im Netzwerk gebrauchen, die Scanfunktion wird vom Printserver nicht unterstützt.

-> siehe auch Netzwerkdrucker

 

Programmiersprache

Programmiersprachen ähneln einer Fremdsprache. Sie bestehen aus Zeichen und Regeln, dienen der Kommunikation mit dem Computer und ermöglichen die Erstellung von Programmen bzw. Software.

Dazu ein Überblick über die Programmiersprachen der verschiedenen Generationen:

 

Progressive Scan

dt. «Vollbildverfahren»

Unter Progressive Scan (engl. für "schrittweise Abtastung") oder Vollbildverfahren versteht man eine Technik beim Bildaufbau von Monitoren, Fernsehgeräten, Beamern und anderen Anzeigegeräten, bei denen das Ausgabegerät – anders als bei der Interlace-Technik – keine zeilenverschränkten Halbbilder gesendet bekommt, sondern mit echten Vollbildern gespeist wird. Dadurch wirkt das Bild schärfer und ruhiger, ausserdem wird Zeilenflimmern vollständig eliminiert. Fernsehgeräte benötigen für die Übertragung dieses Signals entweder einen analogen VGA- oder YUV-Eingang (Component Video) oder einen digitalen DVI- oder HDMI-Anschluss.

Das Gegenteil zum Vollbildverfahren stellt das Zeilensprungverfahren (siehe Interlace) dar.

Sonderseite Progressive Scan

 

Pro Logic Surround

Vier Tonkanäle werden mit dem von Dolby entwickelten Kodierungsverfahren in einem konventionellen Stereosignal verschlüsselt. Deshalb können TV-Sendungen oder auch surround-kodierte Videos problemlos mit Stereofernsehern oder Hifi-Videorecordern wiedergegeben werden. Wenn aber das kodierte Stereosignal den Surround-Decoder durchläuft, schlüsselt dieser die Zweikanalinformationen erneut in vier Tonkanäle auf. Diese umfassen Front links und rechts, einen Center-Speaker für die Sprachwiedergabe und einen Kanal für die beiden Rücklautsprecher. Bei einigen Geräten ist ebenfalls noch ein Subwoofer verbaut. Dieser besitzt jedoch keinen eigenen Kanal, sondern wird von den beiden Front-Lautsprecher-Signalen abgegriffen.

-> siehe Surround

 

Protokoll

Ein Protokoll bezeichnet die Sammlung von Regeln für Formate und Arten der Datenübermittlung zwischen unterschiedlichen Rechnersystemen. Es existieren eine Vielzahl von unterschiedlichen Protokollen.

 

Prozessor

Der Prozessor ist die zentrale Recheneinheit im Computer, Taschenrechner, auf Grafik- oder Soundkarten, welche die meisten Rechen- und Steueroperationen übernimmt.

Ein Prozessor verarbeitet Daten nach programmierbaren Regeln.

-> siehe Mikroprozessor

 

Prozessorbezeichnungen

Um die Bedeutung der Taktraten in den Prozessorbezeichnungen etwas abzuschwächen, führte Intel ein neues Prozessor-Bezeichnungsschema ein. Verständlich, da beispielsweise Pentium-M-Prozessoren bei deutlich tieferen Taktraten die selben Leistungen wie höher getaktete P4-Prozessoren bringen. Für den P4 wird voraussichtlich bei 4.2 GHz die maximale Taktrate erreicht. Ob Intel anschliessend nur noch auf die niedriger getakteten Mobile-Prozessoren setzen wird, steht noch in den Sternen - schliesslich wurde parallel dazu ein neuer P4-Sockel eingeführt!

Das neue Bezeichnungsschema bietet zunächst einmal einen guten Überblick über die Performance der einzelnen Prozessoren im Vergleich zu den anderen Modellen und scheint für den Anfang auch im Verhältnis zur Geschwindigkeit angebracht zu sein. Während sich die Modell-Nummern beim Pentium 4 pro 200 MHz um 10 Zähler erhöhen, steigen die Angaben des Celeron nur in Fünferschritten, was aufgrund der niedrigeren Performance bedingt zum Beispiel durch den kleineren Cache durchaus gerechtfertigt ist.
300 500 700
Desktop Celeron Pentium 4 Pentium 4 Extreme Edition
3,8 GHz - 570 -
3,6 GHz - 560 -
3,4 GHZ - 550 -
3,2 GHz - 540 -
3,0 GHz - 530 -
2,93 GHz 340 - -
2,8 GHz 335 520 -
2,66 GHz 330 - -
2,53 GHz 325 - -

Auffällig ist auch das Rating des Pentium-M, der jetzt noch deutlicher in der Gruppe der Highend-Prozessoren positioniert ist. Über seine derzeitige Position in der 700er-Reihe, direkt auf gleicher Höhe mit dem Pentium 4 Extreme Edition, darf jedoch diskutiert werden.

Eingeführt werden soll das neue Rating-System mit dem Release der neuen Pentium-M Prozessoren auf Dothan-Basis im Mai. Obgleich die bisher üblichen Angaben über die echte Frequenz nicht entfallen sollen, bleibt abzuwarten, wie gut die Umstellung auf dem Markt akzeptiert wird. Zudem kann man gespannt sein, ob sich Intel mit den Modell-Bezeichnungen nur auf den Desktop- und Mobile-Sektor beschränkt, oder später eventuell auch seine Serverprozessoren wie den Xeon mit einbeziehen wird.
300 500 700
Mobile Celeron-M Pentium 4-M Pentium-M
2 GHz - - 755
1,8 GHz - - 745
1,7 GHz - - 735
1,6 GHz - - 725
1,5 GHz 340 - 715
1,4 GHz 330 - -
1,3 GHz 320 - -

Interessant könnte der neue Weg auch für den langjährigen Gegenspieler AMD sein, der schon seit einiger Zeit seine Prozessoren mit speziellen Bezeichnungen versieht. Hier lag allerdings zunächst bei den Athlon XP und Athlon 64 CPUs die Vergleichbarkeit zu Intel im Vordergrund, die insbesondere im Heimbereich durch ihre deutlich höheren Frequenzen einige Vorteile einstreichen konnten. Demnächst dürfte sich die Vergleichbarkeit zwischen beiden Herstellern nochmals deutlich schwieriger gestalten, denn wer weiss schon auf den ersten Blick, ob nun ein Athlon 64 FX-53 ein Athlon 64 3400+ oder ein Pentium 4 550 der schnellere ist?

 

PSD

Photoshop Document (PSD) ist das native Dateiformat von Adobe Photoshop.

Sämtliche verwendeten Bilddateien werden verlustfrei gespeichert, ebenso wie Informationen über die verschiedenen Ebenen, Kanäle und Vektoren und Einstellungen des Projektes. Die Dateien sind im Vergleich zu anderen Formaten auch dementsprechend gross. Auch andere Programme können diese Datei anzeigen, z.B. IrfanView, ACDSee, Paint Shop Pro u.v.a.m.

PS/2

Personal System 2

Das einzige Überbleibsel dieser PC-Familie sind die runden 8-mm-Anschlüsse für Maus und Tastatur. Diese sind auch heute noch im Einsatz, werden aber über kurz oder lang von USB abgelöst werden. Offensichtlichste Vorteile der USB-Anschlüsse sind Plug & Play und die Austauschbarkeit (im Gegensatz zu PS/2 spielt es keine Rolle, an welchen Anschluss die Maus bzw. Tastatur) angeschlossen wird.

Die PS/2-Reihe wurde 1987 von  IBM 1987 auf den Markt gebracht. Schon damals verwendete IBM zum Anschluss der Maus und der Tastatur den kleinen 8 mm PS/2-Stecker (daher der Name PS/2). Diese Steckerart wird bei den heutigen PCs immer noch eingesetzt und mit dem Kürzel "PS/2" bezeichnet.

PTT

1. Post, Telegraf, Telefon: Der Name für den Schweizer Staatsbetrieb, aus dem die heute eigenständigen Unternehmen Swisscom und Post hervorgegangen sind.

2. Push-To-Talk, manchmal auch "Push-To-Talk over Cellular genannt

PTT ist ein Mobilfunkdienst, der es ermöglicht, mit Hilfe von Mobilfunktelefonen, die diesen Dienst unterstützen, über den GPRS-Dienst mit anderen Leuten zu sprechen. Um zu sprechen, ist der Druck auf eine spezielle Taste nötig. Währenddessen kann die Person am anderen PTT-fähigen Handy nicht sprechen, wie bei einem Walkie-Talkie-Funkgerät. Die Sprachverbindung ist günstiger als ein herkömmliches Mobilfunkgespräch gleicher Länge, dafür ist die Sprachqualität nicht berauschend. Die Übermittlung vollzieht sich technisch ähnlich wie bei VoIP.

In der Schweiz wird dieser Dienst heute (Stand April 2006) noch von keinem Mobilfunkanbieter angeboten; PTT unterstützende Mobiltelefone sind aber bereits auf dem Schweizer Markt erhältlich.

 

PVA

Die meisten Hersteller von DVB-Karten, die auf dem TI-Chip TMS320AV711x basieren, bieten Software, die die TV-Daten nicht als Transportstrom, sonder in einem kompakteren Format, dem so genannten PVA-Format abspeichern. Das PVA-Format ist stark an die vom TI-Chip verarbeiteten Datenstrukturen angelehnt. PVA ist kein MPEG-2 Standartformat, basiert aber auf den gleichen elementaren Strömen (Elemtary streams = ES) Daher kann es in MPEG-2 Formate gewandelt werden.

 

PVR

Der Begriff Persönlicher Videorekorder (PVR) oder englisch Personal Video Recorder ist ein Videorekorder mit einer Festplatte statt des eigentlich üblichen Bandlaufwerks, der sich die Programmvorlieben des Benutzers "merken" kann und ihm ein auf die Festplatte (meist eine handelsübliche Computerfestplatte) gespeichertes Programm nach seinen persönlichen Interessensschwerpunkten anbietet; häufig in der Kombination mit Time-Shift, was zeitversetztes Anschauen von Sendungen ermöglicht, auch während diese noch aufgezeichnet wird.

© 2003 ARCHmatic

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