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Cache, auch: Schattenspeicher, bezeichnet in der EDV einen schnellen Puffer-Speicher, der in unterschiedlichen Geräten wie z. B. CPUs oder Festplatten zum Einsatz kommt. Ein Cache enthält Kopien von Inhalten eines anderen Speichers und beschleunigt somit den Zugriff darauf.
Da es technisch nicht oder nur sehr schwer möglich ist, einen Cache zu bauen, der gleichzeitig sowohl gross als auch schnell ist, kann man mehrere Caches verwenden. - z. B. einen kleinen schnellen und einen grossen langsameren Cache. Damit kann man die konkurrierende Ziele von geringer Zugriffszeit und Cachegrösse gemeinsam realisieren.
Existieren mehrere Caches, so bilden diese eine Cache-Hierarchie, die Teil der Speicherhierarchie ist. Die einzelnen Caches werden als Level-1 bis Level-n durchnummeriert. (kurz: L1, L2,..Ln). Die niedrigste Nummer bezeichnet hierbei den Cache mit der kleinsten Zugriffszeit - welcher also als erstes durchsucht wird.
Layer Two Tunneling Protocol
Standardisiertes Protokoll zum Tunneln von PPP-Rahmen über
IP-Netzwerke, z.B. das Internet. Es kombiniert die Vorteile von
PPTP und L2F und vermeidet weitgehend deren Nachteile.
Die Disc-Labeling-Technik Labelflash ist das von NEC entwickelte Pendant zum bekannteren LightScribe. Es ermöglicht dem Brenner, DVD-Medien zu beschriften. Anders als bei LightScribe werden DVDs mit Hilfe einer Schicht in der Mitte zwischen Ober- und Unterseite beschriftet, wodurch die Beschriftung weit beständiger gegen Umwelteinflüsse ist.
Die Beschriftung mit Labelflash dauert mit 7 Minuten nur etwa halb so lange wie mit LightScribe. Mit einer Auflösung von 1000 dpi und 256 Helligkeitsabstufungen ist die "Druckqualität" sehr hoch. Gemäss Tests auf einschlägigen Testforen im Internet soll die Qualität auch dementsprechend höher sein als bei LightScribe-Beschriftungen.
Zur Zeit (Stand Januar 2007) bietet nur NEC Brenner an, welche diese Technik unterstützen. Passende Medien bietet Fujifilm, allerdings noch zu deutlich höheren Preisen als normale DVDs.
Local Area Network (lokal angelegtes Netzwerk)
Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Netzwerk, das lokale Arbeitsstationen und Netzwerke innerhalb eines Raumes oder Gebäudes miteinander verbindet.
Link Access Precedure
Link Access Procedure ist die Bezeichnung für ein bitorientiertes Ebene 2-Protokoll, das von HDLC abgeleitet ist. LAP-B wird in x.25-Umgebungen eingesetzt, unter ISDN wird LAP-D verwendet.
Link Access Procedure Balanced
Das LAP-B-Protokoll dient der bitsynchronen Datenübertragung in der Sicherungsschicht. LAP-B ist ein Sicherungsprotokoll und stellt eine HDLC-Variante dar, die innerhalb der zweiten Schicht in x.25-Netzen eingesetzt wird. Das "B" steht für balanced und besagt, dass die kommunizierenden Stationen gleichberechtigt sind, das heisst gleiche Rechte und Pflichten haben. Die gleichberechtigte Zugangsprozedur verwendet die Betriebsarten ABM (gleichberechtigter Spontanbetrieb) und ADM (gleichberechtigter Wartebetrieb). Die Kombination aus ABM und ADM wird im Rahmen des ISO-Standards 7809 als Klasse BAC bezeichnet. Die BAC-Klasse zeichnet sich gegenüber den Klassen UAC und UNC dadurch aus, dass beide Kommunikationspartner Hybridstationen sind und beide Stationen von sich aus den Übergang vom Betriebs- in den Hilfsbetriebszustand und umgekehrt initialisieren können. Dies ist möglich, da jede Station sowohl Leit- als auch Folgestation sein kann und das Recht besitzt, den Übermittlungsabschnitt auf- und abzubauen. Bei der Übertragung organisiert die jeweilige Leitstation (Sendestation, Primary), die Übertragung und fordert von der Empfangsstation, der so genannte Folgestation (Secondary), die Entgegennahme und Bestätigung der Daten an. Bei entgegengesetzter Übertragung kehren sich die Aufgabenbereiche der Stationen um.
Das LAP-B-Protokoll unterscheidet zwischen drei verschiedenen Frame-Typen, die nummeriert oder unnummeriert sein können und durch Flags begrenzt sind: Befehle, Antworten und eine Kombination aus beiden. LAP-B wird in Verbindung mit dem HDLC-Protokoll in Datex-P eingesetzt.
Link Access Procedure D
Das LAP-D-Protokoll ist ein Sicherungs-Protokoll für den D-Kanal. Es wurde für ISDN entwickelt und unterscheidet sich vom LAP-B-Protokoll (LAP balanced) in seiner Framing-Sequenz. Die LAP-D-Funktion entspricht der Funktion von HDLC. LAP-D ist von der ITU in den Empfehlungen Q.920 und Q.921 spezifiziert. Wahrscheinlich wird es als Basis für LAP-M benutzt werden, dem vorgeschlagenen ITU-Standard für die Fehlerkorrektur in Modems.
Link Access Protocol for Modems
Bei LAP-M handelt es sich um die Anpassung des bei HDLC gebräuchlichen LAP-B-Protokolls für die bitserielle Übertragung von Modems. LAP-M ist ein Modem-Sicherungs-Protokoll für asynchrone Start-Stopp-Daten mit synchroner Übertragung und Bestandteil von V.42.
Beim Laserdrucker bringt eine von der CPU des Druckers gesteuerte Belichtungseinheit (Laser) Licht auf eine lichtempfindliche Trommel und erzeugt eine an der belichteten Stelle auf der Trommel eine statische Anziehungskraft. Die Trommel bewegt sich bei ihrer Drehung an einem Tonerlager vorbei und zieht an denjenigen Stellen, auf die Licht gefallen ist, Tonerpartikel an. Anschliessend dreht sich die Trommel am Papier vorbei und rollt so den Toner auf diesem ab. Dabei entsteht das Bild, das zum Schluss durch Hitze auf dem Papier fixiert wird.

Eine Lasereinheit zum Belichten der Trommel besteht aus einer relativ schweren und empfindlichen Anordnung, die in einem grossen Gehäuse eingebaut ist. Dieses enthält eine einzige Laser-Belichtungseinheit und ein komplexes System von Linsen und Ablenkspiegeln, die den Laserstrahl über die Trommel lenken, während diese sich dreht. Ein kompliziertes Timing ist nötig, um sicherzustellen, dass der Laser eine horizontale Spur über der Trommelfläche produziert, während die Trommel sich ständig dreht. Die Kanten der Trommel sind weiter vom Laser entfernt als die Mitte. Deshalb ist eine sorgfältige Parallaxenkorrektur erforderlich.
Identische Technik wird ebenfalls bei der neuartigen LED-Drucker-Technologie eingesetzt. Hier wird die Lichtquelle allerdings nicht per Laser sondern mit LEDs realisiert.
-> siehe LED-Drucker
Latenz bedeutet "Verzögerung". Bei der Latenz handelt es sich um die Zeit zwischen Tastenanschlag und Erklingen eines Tones. Die digitale Verarbeitung eines Tonsignals braucht Rechenzeit, was besonders bei Soundkarten zum Problem werden kann, bei denen die Treiber nicht optimal geschrieben sind, oder wenn AGP- und PCI-Bus-Probleme im PC auftreten. Um solche Probleme zu umgehen, ist darauf zu achten, dass der Soundkarte ASIO-Treiber beiliegen, denn Soundkarten ohne ASIO-Treiber beanspruchen die CPU zu stark, was zu einem Stocken des ganzen Systems führen kann. Auch die Übertragung des Tons erzeugt Verzögerungen. Es gilt: Die Latenzzeit steigt mit der Anzahl der Berechnungen, die auf das Audio-Signal durchgeführt werden, sowie mit der Komplexität der Berechnungen. Nicht jede Latenz stört: Latenzzeiten kleiner als 10 ms sind durch die "Trägheit" des menschlichen Gehörs nicht hörbar.
Latenz bedeutet "Verzögerung". Latenz spielt nicht nur im Audiobereich eine Rolle, sondern auch beim Arbeitsspeicher (RAM) Ihres Computers.
Beim Kauf von zusätzlichem RAM-Speicher gibt es nebst den Bezeichnungen für Speichergrösse, Bauart und Taktfrequenz (zum Datenaustausch mit dem FSB des Prozessors) auch noch Angaben zu verschiedenen Latenzzeiten, also Verzögerungen im Speicherprozess, deren Grösse sich entscheidend auf die Zugriffsgeschwindigkeit auswirken kann. Diese Zeiten werden meist zu Marketingzwecken angegeben. In der Regel gilt: je kleiner die Latenzzeiten, umso schneller ist das RAM. Dazu muss man wissen, dass Daten im RAM in einem Muster von "Zeilen" und "Spalten" abgelegt sind.
Nehmen wir einen RAM-Baustein mit 1024 MB Grösse, Bauart DDR-400, Taktfrequenz 200 MHz, Latenzzeiten CL2-3-3-6. Uns interessieren die vier Zahlen 2-3-3-6
Logical Block Addressing
Dieser Begriff bezeichnet eine Adressierungs-Methode bei ATA-Festplatten. Die Blöcke der Festplatte werden unabhängig von der Geometrie adressiert. Die Blöcke beim LBA werden beginnend bei Null gezählt. Man unterscheidet zwischen 28 und 48 bit LBA. Das 28-bit-LBA ermöglicht nur eine Adressierung von maximal 137 GB. Das 48-bit- LBA ermöglicht 144 PB zu adressieren. Das BIOS muss diese Funktion auch unterstützen, um sie zu nutzen.
Liquid Crystal Display
Dabei handelt es sich um eine Anzeigetechnik. Zwischen zwei Folien wird eine Schicht mit Flüssigkristallen eingefügt, welche bei angelegter Spannung den Lichtbrechungsindex ändern. LCDs werden in Uhren, Telefonen, Kameras und anderen Geräten als Anzeigen eingesetzt.
LCD in Computerbildschirmen
Flüssigkristallbildschirme sind gegenüber Röhrenmonitoren (siehe CRT) sparsamer im Energieverbrauch und geben weniger Strahlung ab. Ausserdem sind viel flachere Bauarten möglich. Dies prädestiniert LCD-Bildschirme für den Einsatz in mobilen Geräten, wie z.B. Notebooks. Siehe auch: TFT
LCD in Videoprojektoren
Die Stärken von LCD-Projektoren liegen bei Helligkeit, Kontrast, Schnelligkeit und Farbwiedergabe. Für jede Grundfarbe (Rot, Grün, Blau) ist eine Flüssigkristallanzeige vorhanden. Nachdem das weisse Licht der Projektionslampe in die Grundfarben (rot-grün-blau) aufgespaltet worden ist, wird es durch die LCDs gelenkt. In einem Prismenwürfel werden die Farben dann wieder zusammengemischt.
Eine andere Technik bei der Videoprojektion finden Sie im Artikel DLP.
Liquid Crystal on Silicon
LCOS ist ein ähnliches Anzeigegerät wie LCD, lässt aber im Gegensatz zu diesem das Licht nicht durch, sondern reflektiert es. LCOS-Displays zählen zu den sogenannten Microdisplays, da sie üblicherweise sehr klein sind (Diagonale von 0,7 Zoll bis hinab zu einer halben Grösse eines Daumennagels). Sie können trotz der geringen Grösse 2 Megapixel haben und ermöglichen sogar eine höhere Auflösung als UXGA (1600 x 1200 Pixel). Das Kontrastverhältnis beträgt 1000:1.
LCOS-Displays bestehen aus einer Siliziumfolie, worauf eine dünne Beschichtung mit Flüssigkristallen und eine extrem dünnen Glasscheibe kommt. Mittels eines speziellen Spiegels wird das Licht der Lampe auf das LCOS-Display reflektiert, wo jeder einzelne Kristall per elektrischer Spannung so ausgerichtet wird, dass das Licht in der gewünschten Helligkeit reflektiert wird. Es kommt zu keinem Helligkeitsverlust, wie bei der DLP-Technik. LCOS-Beamer sind sowohl für Daten- wie auch Videoprojektionen bestens geeignet. Sie haben die Tendenz noch kleiner zu werden als DLP-Projektoren und haben den Vorteil, dass Sie HDTV kompatibel sind und eine UXGA+ Auflösung bieten.
Da das licht nicht wie bei herkömmlichen LCDs durchgelassen sondern reflektiert wird kommt es bei der Bilddarstellung nicht mehr zu einem sichtbaren Raster («Fliegengittereffekt»). LCOS-Displays vereinigen somit die Vorteile von LCDs und DLPs.
Light Emitting Diode
Die LED, auch Lumineszenz-Diode oder Leuchtdiode genannt, ist ein Halbleiter, der bei angelegter Spannung Licht emittiert. Die Farbe des abgestrahlten Lichts hängt nicht, wie viele glauben, von der Farbe des Kunststoffmantels der Diode, sondern vom verwendeten Material des PN-Übergangs der Diode ab. Je nach verwendetem Material, also je nach Farbe, ist die Schwellenspannung (Spannung, bei der die Diode zu leuchten beginnt) unterschiedlich. Für rote Leuchtdioden beträgt diese zum Beispiel etwa 1 V, bei blauen ist sie ca. 4 V.
Die Funktionsweise dieser "gezüchteten" Halbleiterkristalle mit
implantierten Fremdatomen kann sehr stark vereinfacht etwa wie folgt
ausgedrückt werden:
Um die Atomkerne kreisende
Elektronen werden durch Stromzufuhr aus Ihrer Bahn geworfen, nehmen jedoch
"blitzschnell" wieder ihre alte Position ein und geben dadurch die
ihnen vorher zugeführte elektrische Energie in Form von Lichtenergie wieder ab.
-> siehe auch LED-Drucker
Beim LED-Drucker bringt, vom Prinzip her gleich wie beim Laserdrucker, eine von der CPU des Druckers gesteuerte Belichtungseinheit (LED) Licht auf eine lichtempfindliche Trommel und erzeugt eine an der belichteten Stelle auf der Trommel eine statische Anziehungskraft. Die Trommel bewegt sich bei ihrer Drehung an einem Tonerlager vorbei und zieht an denjenigen Stellen, auf die Licht gefallen ist, Tonerpartikel an. Anschliessend dreht sich die Trommel am Papier vorbei und rollt so den Toner auf diesem ab. Dabei entsteht das Bild, das zum Schluss durch Hitze auf dem Papier fixiert wird.

Beim Laserdrucker muss ein Laserkopf jede Datenzeile auf die Bildtrommel scannen (jede Zeile muss einzeln durchgefahren werden). Die Geschwindigkeit, mit der die Trommel bei korrektem horizontalem Scannen gedreht werden kann ist begrenzt. Da die LED-Technologie mit vielen Lichtquellen arbeitet, ist ein (Scannen) überflüssig. Die LED-Technologie ist also nicht von diesem Nachteil betroffen und kann deshalb bei höheren Auflösungen schneller drucken. Des Weiteren wird durch präzisere Beleuchtung der Trommel ein exakteres Ergebnis beim Drucken erzielt!
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Leuchtdiodenzeile keine beweglichen Teile besitzt und deshalb wesentlich zuverlässiger ist.
-> siehe Laserdrucker, LED
Als Leitzahl (L) wird die Masszahl bezeichnet, mit der die Lichtleistung eines Elektronenblitzgeräts angegeben wird. Sie wird als Produkt von dem Abstand zwischen Blitz und Motiv (A) in Metern und der Blendezahl (B) angegeben. Es gilt also L = A * B. Über die Leitzahl kann die Entfernung zwischen Blitzgerät und Motiv berechnet werden, bei der der Blitz ein Bild ausreichend belichten kann.
Land Grid Array
Intel
revolutioniert die Steckverbindung zwischen CPU und Hauptplatine. Der Prozessor besitzt keine Kontaktfüsschen mehr, sondern nur noch ganz flache Signalkontakte und wird, wie die Wurstscheibe im Sandwich, zwischen den CPU-Sockel und dessen Deckel eingeklemmt (siehe
Bild). Ziel des Umstiegs auf den neuen Sockel ist die Verbesserung der elektrischen Eigenschaften. Mehr Leitungen und eine neue Konstruktion des Sockels ermöglichen sauberere Signale und eine verbesserte Stromversorgung des Prozessors.
Intel bestreitet, dass die neuen Sockel weniger robust als die alten seien. Die neue Technologie sei mehrfach geprüft und für gut befunden worden. Wer sich an die Einbauanleitung halte, werde (gemäss Intel) mit dem Sockel 775 genau so wenig Probleme haben wie mit den bisherigen Modellen.
Zum Schutz vor Beschädigung werden LGA-Sockel mit einer Abdeckung geliefert, die nur unmittelbar vor der Prozessor-Montage geöffnet werden sollte.
Die
Disc-Labeling-Technik LightScribe ermöglicht dem Brenner, speziell beschichtete
CD- oder DVD-Oberflächen zu beschriften. Nach dem Brennen der Daten wird die CD
oder DVD einfach umgedreht in das Laufwerk gelegt, so dass die Oberfläche mit
dem Laser beschriftet wird. Das Laserlicht bewirkt dabei eine chemische Reaktion
in der Beschichtung, so dass sichtbare Punkte auf der Disc entstehen.
Befürchtungen, dass die Rohlinge dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden, sind unbegründet. Die Zeitschrift PC Welt hat bewiesen, dass die LightScribe-Technik die Oberfläche von Rohlingen nicht derart zu verändert, dass die Qualität darunter leidet. Diese Art des Beschriftens ist eine gute Alternative zu Stiften und Etiketten. Einziger Nachteil: Die Technik erfordert etwas Geduld. Hier gibt es mehr Informationen zu LightScribe: http://www.lightscribe.com/
Englisch: "Verknüpfung" oder "Verbindung"
Ein Link ist also eine Verbindung zu Daten, die sich in einem anderen Programm oder Dokument befinden. Diese interne Verknüpfung der Daten sorgt dafür, dass die Daten mit der Anwendung, in der sie ursprünglich erzeugt wurden, weiterbearbeitet oder automatisch aktualisiert werden können.
Optisch hervorgehoben dient ein Link - auch Hyperlink genannt - als Querverweis zu einem anderen Dokument innerhalb des eigenen Servers oder auf Fremdangebote. Links werden mit Hilfe von Ankern (anchors) verknüpft.
Linus Torvalds Unix
Linux ist ein frei verfügbares Multitasking und Multiuser Betriebssystem, das von Linus Torvalds und vielen freien Programmierern weltweit entwickelt wird. Linux bietet mittlerweile all die Funktionalität, die man von modernen Betriebssystemen erwartet. Echtes (präemtives) Multitasking, virtuelle Speicherverwaltung, dynamisch nachladbare Bibliotheken mit Versionsnummern und andere moderne Konzepte machen das POSIX orientierte Betriebssystem zur optimalen Lösung für viele Einsatzgebiete. Zusätzlich zum Linux-Kernel ist für den praktischen Einsatz eines Linux-Systems weitere Software notwendig. Insbesondere das GNU-System des GNU-Projektes kommt in den meisten Linux-Systemen zum Einsatz. Ebenso wird die Software vieler anderer freier Software-Projekte häufig mit Linux ausgegeben. Eine solche Zusammenstellung des Linux-Kernels mit verschiedenen anderen Softwareprodukten wird dabei Linux-Distribution genannt.
Linux läuft mittlerweile auf vielen Computern und Servern dieser Welt. Das Linux-Maskottchen ist ein Pinguin namens Tux.
Diese Batterie wird häufig in Uhren und Kameras eingesetzt und zeichnet sich
durch eine sehr lange Betriebsdauer aus. Diese beträgt bei sehr kleinen
Strömen bis zu 10 Jahren! Die Zellenspannung beträgt ca. 3 Volt.
Energizer war hier der erste Hersteller, welcher eine Lithiumbatterie in der
Standardgrösse AA mit 1.5 Volt Spannung angeboten hat. Diese ist eine fast
ideale Batterie. Sie ist leicht, hat eine lange Lebensdauer und Lagerfähigkeit
und kann hohe Ströme liefern.
Allerdings schlagen sich all diese positiven Merkmale negativ im Preis nieder.
Eine Lithium-Batterie ist etwa doppelt so teuer wie eine Alkali-Markenbatterie,
ist kaum bekannt und daher auch wenig verbreitet.
Achtung: Lithium-Batterien keinesfalls öffnen oder aufladen!
-> siehe auch: Batterie
Lithium-Ionen-Akkus zeichnen sich durch ihre sehr
hohe Energiedichte, eine hohe Zellenspannung von ca. 3 bis 4 Volt und ihr
leichtes Gewicht aus und sind heutzutage Standard bei höheren Ansprüchen.
Diese Art von Akkumulatoren sind nur in speziellen Akkupacks für Hitech-Geräte
(Camcorder, Fotokameras, usw.) verfügbar. Lithium-Ionen Akkus sind teuer und
reagieren wesentlich empfindlicher auf falsche Behandlung als andere Akkus.
Ist bei der Konstruktion und Fertigung nichts schief gegangen, so bleibt er über 5 Jahre funktionstüchtig. Werden die 500 bis 1000 möglichen Ladezyklen konsequent ausgenutzt, bleibt auch die Kapazität weitgehenst erhalten. Generell sollte ein Lithium-Ionen-Akku immer vollständig geladen und entladen werden. Unvollständige Lade-/Entladevorgänge zählen als ein kompletter Ladezyklus. Auch der ständige Betrieb von Akku und parallel dazu ein Netzteil drückt die Anzahl der möglichen Ladezyklen. Die Aufladung erfolgt mittels des I/U-Ladeverfahren, bei dem der Akku erst mit Konstantstrom und dann mit Konstantspannung aufgeladen wird.
Die Alterung der Lithium-Ionen-Akkus wird durch die Zell-Oxidation hervorgerufen. Dabei oxidieren die Elektroden. Diese verlieren die Fähigkeit Lithium-Ionen zu speichern, die für den Stromfluss notwendig sind. Die Zell-Oxidation wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Z. B. durch die Temperatur und dem Ladezustand des Akkus. Bei hoher Temperatur und vollem Akku entwickelt sich die Zell-Oxidation besonders schnell. Dieser Zustand kommt z. B. bei Laptops häufig vor, wenn der Akku vollständig geladen ist und gleichzeitig das Gerät in Betrieb ist und warm wird. Die Wärme überträgt sich auf den Akku. Benötigt man den Akku nicht, so sollte man Ihn zur Hälfte aufladen und bei Zimmertemperatur lagern. Erst kurz bevor man ihn wieder einsetzen will, lädt man ihn vollständig auf.
-> siehe auch: Akku
Diese Akkus entsprechen den Li-Ion-Akkus,
enthalten jedoch keinen flüssigen Elektrolyten, wodurch sehr flexible Bauformen
ohne starres Gehäuse möglich sind.
Dieser Akku-Typ wird rasch zunehmend in kleinen
Hightech-Geräten (Natel) eingesetzt.
-> siehe auch: Akku
Low Noise Block-Converter
Andere Bezeichnung für LNC.
-> siehe LNC
Low Noise Converter
Dies ist eine Hardware zur Verstärkung und Konvertierung von Satellitensignalen von der Übertragungsfrequenz im GHz-Bereich in den niedrigere Zwischenfrequenz im MHz-Bereich. Der LNC wird im Brennpunkt einer Parabolantenne (Satellitenantenne) installiert.
Ein Log-File bezeichnet eine Datei, in der die Aktivitäten eines Computers protokolliert werden.
Es gibt verschiedenste Log-Files, solche die beispielsweise den Boot-Prozess oder die Netzwerk-Aktivität eines Computers festhalten.
Dank dieser Log-Files können zum Beispiel Fehler eines Systems zurückverfolgt werden.
Local Procedure Call
Lokaler Aufruf einer Funktion. Im wesentlichen ist der LPC Mechanismus eine Methode mit der ein Programm eine Funktion eines anderen Programmes aufrufen kann. Das Wort "Local" steht in der Bezeichnung dafür, dass der Aufruf den Rechner nicht verlässt - anders als bei RPC wo die aufgerufene Funktion Teil eines Programmes auf einem anderen Computer sein kann.
-> siehe auch RPC
Abkürzung für "Long-Reach-Ethernet"
Über die LRE-Technik lassen sich einzelne Gebäude oder auch Gebäudekomplexe, in denen aufgrund z.B. schützenswerter alter Bausubstanz nur schwer moderne Netzwerkleitugen verlegt werden können, mit einem Breitbandzugang versorgen: LRE kann die anfallenden Daten nämlich bei hoher Geschwindigkeit über bestehende Telefondrähte übertragen.
lines per inch
Linien pro Zoll ist ein Mass für die Rasterweite bei Druckern, Scannern und Bildschirmen.
-> siehe dpi
Line Printer
Die wörtliche Übersetzung von "Line Printer" ist Zeilendrucker. Diese Bezeichnung ist aus der Zeit abgeleitet, wo Nadeldrucker den Text zeilenweise ausgegeben haben. Die heutigen Drucker generieren den Ausdruck seitenweise. Die parallele LPT-Schnittstelle wird deshalb so bezeichnet, weil sie hauptsächlich zum Anschluss des Druckers dient.
Lumen (lat.: Licht, Leuchte) ist die photometrische Einheit des Lichtstroms.
Der Lichtstrom ist ein Mass für die gesamte von einer Strahlungsquelle ausgesandte sichtbare Strahlung.
12,6 Lumen entsprechen 1 Candela, wobei 1 Candela der Lichtmenge einer Kerze entspricht.
Lux ist die Einheit der abgeleiteten Grösse Beleuchtungsstärke.
Lux ist eine Einheit für den Lichtstrom pro Fläche.
1 lx (Lumen) = 1lm (Lumen) / m2
LLow Voltage Differential / Low Voltage
Differential Signaling
Da ein schneller (SCSI-)Bus keine Leistung bringt, wenn er die Geschwindigkeit nicht effektiv einsetzen kann, haben sich die Hersteller für
Ultra-2-SCSI LVD einfallen lassen.
Bei dieser differentiellen Übertragungsmethode ist eine Fehlerkorrektur schon auf der Signalebene eingebaut. Anstelle von einem dienen pro
bit zwei Kabel zur Signalübertragung, wobei die Signale phasenverschoben sind und sich gegenseitig eliminieren. Kommt ein Signal an einem Gerät an, ist folglich eine der beiden Phasen verschoben und ein Übertragungsfehler tritt ein. Ein zweiter Vorteil ist die niedrigere Spannung (Low Voltage), die die Gefahr eines durch Induktion hervorgerufenen Übersprechens des Signals auf benachbarte Leitungen verringert. Darüber hinaus behebt der neue Standard das Problem der kurzen Leitungen. Diese können mit LVD bis zu 12 Meter betragen, was vor allem im Server-Bereich sehr interessant ist.
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