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H

Half-Duplex

Half-Duplex bezeichnet einen Betriebsmodus bei der Datenübertragung. Zur selben Zeit kann immer nur eine Seite Daten senden oder empfangen.

-> siehe Full-Duplex

 

Halogenlampe

Eine Halogenlampe ist die Sonderform einer Glühlampe mit einem Glühwendel aus Wolframdraht, die in einer Gasumgebung betrieben wird, welcher Halogene zugesetzt sind.

Am Kolben einer konventionellen Glühlampe schlagen sich vom Glühwendel wegstrebende Wolframpartikel als Ruß nieder (Kolbenschwärzung), wodurch sich mit zunehmender Lebensdauer die Lichtausbeute verringert. Das in die Gasumgebung der Glühwendel eingebrachte Halogen verhindert dies. Es transportiert den Wolfram vom Lampenkolben weg und dorthin zurück, wo es am heissesten ist -zum Glühwendel hin. Durch die nicht mehr vorhandene Schwärzung kann der Kolbenabstand zum Glühwendel drastisch reduziert werden. Es werden viel kompaktere Lampen möglich.

Der Halogenkreisprozess bewirkt eine ständige Reparatur des Glühwendels und damit eine ungefähre Verdopplung der Lebensdauer der Lampe.

 

Harddisk

englischer Name für die Festplatte.

 

Harddisk-Recording

Das digitale Aufzeichnen von Audio- und Videodaten auf der Festplatte

 

Hauptplatine

-> siehe Mainboard

 

HBG

HBG ist ein Schweizer Langwellensender, der viele funkgesteuerte Uhren im westlichen Europa mit der genauen Uhrzeit versorgt. Die Bezeichnung HBG ist der dem Sender zugewiesene Codenamen. Der Sender steht im waadtländischen Prangins und arbeitet auf der Frequenz 75 kHz mit einer Leistung von 20 kW.

Mehr Informationen beim Schweizer Bundesamt für Metrologie METAS
vgl. auch DCF-77

HD

  1. Abkürzung für Harddisk
  2. Abkürzung für High Definition, vgl. HDTV

 

HDCP

High-Bandwidth Digital Content Protection ist eine Art der digitalen Rechte-Verteilung. Es wurde von Intel entwickelt, um digitale Audio- sowie Video-Inhalte zu kontrollieren, welche durch DVI- oder HDMI-Anschlüsse übertragen werden. Der Nutzen dabei liegt beim Video/Audio-Verkäufer, aber auch bei den Nutzniessern des Filmgeschäfts. Beispiel: Eine HD DVD oder Blu-ray-Disc wird auf einem nicht HDCP-zertifizierten TV nicht in HD-Auflösung abgespielt, da das Abspielgerät dies verhindert. Der Benutzer muss also einen Fernseher und ein optisches Laufwerk kaufen, die beide HDCP unterstützen. Zudem werden hochauflösende Raubkopien verunmöglicht.

 

HDLC

High Data Link Control

HDLC (wird in der Literatur auch manchmal "High Level Data Link Control" genannt) bezeichnet ein Datenübertragungs-Protokoll für eine synchrone Datenübertragung.

Das HDLC-Verfahren beschreibt ein Übertragungsprotokoll der OSI-Schicht-2 und wird in einer Reihe von WAN-Systemen eingesetzt. Das Protokoll existiert schon länger und basiert ursprünglich auf einer Entwicklung von IBM. Dadurch wurde es stark verbreitet. Sogar neuere Systeme stellen das Verfahren vielfach als Emulation zur Verfügung.

HDLC bietet verschiedene Varianten. Eine Variante ist die LAP-B (Link Access Procedure-Balanced) und kommt als Schicht-2 Protokoll in x.25 Netzen (z.B. Datex-P) zum Einsatz. Hierbei kommunizieren zwei gleichberechtigte (balanced) Stationen mit Hilfe des LAP-B.

 

HDTV

High Definition Television

HDTV ist ein Sammelbegriff für alle Arten von Fernsehsignalen, die eine höhere Auflösung und somit letztlich schärfere Bilder bieten, als die bislang verbreiteten TV-Systeme NTSC (60 Hz), PAL (50 Hz) und SECAM (50 Hz). 

Bisher gab es weltweit keinen einheitlichen HDTV-Standard. Doch nach den verschiedensten analogen Varianten deutet alles darauf hin, dass sich das digitale HDTV 1080i als neuer Standard rund um den Globus durchsetzen kann. 1080 steht für sichtbare 1080 Zeilen im Fernsehbild. Im Vergleich dazu unser PAL Bild (625 Zeilen) mit 580 sichtbaren Zeilen. 
HDTV hat in der vertikalen und horizontalen fast die doppelte Auflösung, das heisst im Vergleich zu einem normalen PAL Bild hat HD 1080 die vierfache Auflösung (= vierfache Qualität!).

Dazu arbeitet HDTV mit dem 16:9-Seitenverhältnis, was das Kino-Feeling zu Hause noch mehr verstärkt. Dank der besseren Auflösung kann der Abstand des Zuschauers zum TV-Gerät verringert werden und beträgt nur noch etwa das 2.5-fache der Bildhöhe.

 

HDMI

High Definition Multimedia Interface

HDMI SteckerHDMI Stecker und BuchseAls Basis für HDMI dient das bekannte Digital Visual Interface (DVI), zu dem HDMI vollständig abwärtskompatibel sein soll. Der Interface-Standard ist nach Willen seiner Schöpfer für Digital-Fernseher, DVD-Player, Settop-Boxen und andere digitale A/V-Produkte vorgesehen, zu denen letztlich auch der PC gehört. Die Daten werden mit einer Bandbreite von insgesamt bis zu 5 GBit / Sekunde übertragen. Mit seiner hohen Bandbreite verarbeitet HDMI alle heute bekannten digitalen Formate. HDMI überträgt Audiodaten bis zu Frequenzen von 192 kHz mit Wortbreiten von bis zu 24 bit auf bis zu 8 Kanälen. Die Bandbreite für Videodaten liegt bei bis zu 165 MHz. Damit lassen sich alle heute in der Home-Cinema-Welt eingeführten Bild- und Tonformate einschliesslich HDTV (bis zur derzeit höchsten Auflösung von 1080p) ohne Qualitätsverlust darstellen.

Zusatzinfos: Vorteile von HDMI

HD ready

Anzeigegeräte, welche die Formate 1080i und 720p mit 50 und 60 Hertz unterstützen und sowohl über eine analoge als auch eine HDCP-fähige digitale Schnittstelle wie HDMI oder DVI verfügen, dürfen das "HD ready"-Emblem tragen.

Weitere Informationen bei HIFI-Regler: http://www.hifi-regler.de/hdmi/hdmi.php

 

HDV

High Definition Video

ist ein Videoformat, das dazu entworfen wurde, komprimierte HDTV-Videosignale auf Standard-Camcordermedien wie DV oder miniDV aufzuzeichnen. HDV-Videos haben ein Seitenverhältnis von 16:9 und eine Pixelauflösung von 1440 x 1080 Pixeln (1080i). Die Komprimierung erfolgt mit der MPEG-2-Methode.

Das Format geniesst Unterstützung von den Herstellerfirmen JVC, Canon, Sharp, Sony und Apple.

Heat-Pipe

Englisch: "Hitze-Leitung"

Eine Heat-Pipe ist ein Kühlkörper, welcher meistens zum Wärmetransport eingesetzt wird. Sie besteht aus einem versiegelten Metallrohr, das eine spezielle Flüssigkeit und einen Docht enthält. Die Flüssigkeit verdampft auf der warmen Seite des Rohres. Der Dampf breitet sich dabei im Rohr aus und gelangt so auf die kalte Seite. Dort kondensiert er am Docht. Die entstandene Flüssigkeit fliesst durch Kapillarwirkung entlang des Dochtes zum heissen Ende zurück und der ganze Vorgang beginnt von neuem.

Solche Röhren-Kühlkörper werden häufig in Pentium-basierten Laptops eingesetzt, finden jedoch immer grössere Verwendung auch in "normalen" PC-Systemen.

 

HMA

High Memory Area   (oberer Speicherbereich)

Dieser Speicherbereich im Arbeitsspeicher eines PCs ist knapp 64 kB gross und entspricht dem ersten 64 kB Block im XMS (von 1024 bis 1088 kB), welcher an sich nicht zugänglich ist. Mit dem Eintrag "DOS = high" in der MS-DOS Systemdatei "CONFIG.SYS" lässt sich ein Teil des Betriebssystems in die HMA laden.

 

Host

Englisch: Gastgeber

Hosts sind meistens Grossrechner und Server, an denen Arbeitsstationen angeschlossen sind, für die innerhalb eines Netzwerks besondere Dienste bereitgestellt werden. Einige Hosts sind z.B. News-, FTP- oder Name-Server, andere sind Router oder HTTP-Server, die das "Hypertext Transfer Protocol" bereitstellen, auf dem das World Wide Web (Internet) basiert.
Bei Netzwerk-Spielen wird der Computer, der das Spiel von sich her für weitere Teilnehmer freigibt ebenfalls als Host bezeichnet.
Beim Ausdruck "Host zu Host Verbindung" ist meistens eine Verbindung zwischen zwei gleichgestellten Computern gemeint.

 

Hotspot

Unter einem Hotspot im breiteren Sinne versteht man das öffentliche Lokal, in welchem drahtloser Internet-Zugang möglich ist; also z.B. ein Hotel, ein Tearoom, ein Kaffee usw.

Im engeren Sinne ist ein Hotspot ein sogenannter Access Point, also eine Antenne, welche drahtlose Internet-Signale ausstrahlt. Im Umkreis von 30-200 Meter einer solchen Antenne haben Sie entsprechend Empfang und können ins Internet gelangen.

 

 

Hot-Swap

bzw. Hot-Plug

Bei "Hot-Swap" handelt es sich um eine sehr vorteilhafte Funktion, welche von den meisten USB- und FireWire-Ports unterstützt wird. Sie ermöglicht Geräte über den entsprechenden Port direkt an den Computer anzuschliessen oder von diesem zu trennen, ohne dass das System neu gestartet werden muss. Die Geräte werden nach dem Einstecken sofort erkannt, konfiguriert und können einige Sekunden danach auch schon verwendet werden.

Hat bei Festplatten-Subsystemen eine andere Bedeutung:
Der Austausch einer defekten Ersatzeinheit gegen eine funktionierte Ersatzeinheit in einem Festplattensubsystem. Der Austausch kann bei laufendem Subsystem durchgeführt werden (normale Funktion). Hot Swaps werden manuell durchgeführt. Voraussetzung dafür ist ein Fesplattencontroller sowie ein Betriebssystem, welche Hot-Swap unterstützen. SCSI- und SATA-Controller sind meist Hot-Swap

 

Hot Spare

Oder auch Online spare. Eine Festplatte, die im System vorhanden ist, aber normalerweise nicht verwendet wird, bis eine andere Festplatte ausfällt. Zu diesem Zeitpunkt ersetzt der Hot Spare automatisch die ausgefallene Festplatte.

Sinnvoll ist der Einsatz in einem RAID, in welchem die Daten der ausgefallenen Festplatte rekonstruiert werden können (ausgenommen RAID 0 und RAID 10).

 

Horizontal-Ablenkfrequenz

Die Horizontal-Ablenkfrequenz wird auch als Zeilenfrequenz Bezeichnet.

Das Monitor- wie auch das TV-Bild wird aus einzelnen Zeilen von nebeneinanderliegenden Bildpunkten aufgebaut. Diese werden von einem Elektronenstrahl zum Leuchten gebracht. Die Zeilenfrequenz gibt an, wie viele Zeilen in einer Sekunde geschrieben werden. Von diesem Wert hängt die maximal mögliche Bildwiederholfrequenz ab. Je höher sie ist, desto leistungsfähiger ist der Monitor und desto ruhiger (flimmerfrei) ist das Bild.

 

HPA

High-Performance Addressing

Eine passive Display-Technologie, die technologisch zwischen "alten", passiven DSTN-Displays und aktiven TFT-Bildschirmen anzusiedeln ist.

-> siehe auch: LCD

  DSTN HPA TFT
Helligkeit 70 nits 75 nits 150 nits
Farben (maximum) 256 16 Mio. 16 Mio.
Kontrastverhältnis

30:1

40:1

200:1
Antwortzeiten (schnellster Wert) 300 ms 150 ms 60 ms
Sichtwinkel (+/-) 20 Grad 25 Grad > 45 Grad

 

HPPCL

Hewlett Packard Printer Control Language

Eine von Hewlett-Packard entwickelte Befehlssprache zum Steuern von "HP-kompatiblen" (Laser-)Druckern. Der aktuelle Stand ist PCL 6, in dem natürlich alle vorherigen PCL-Versionen enthalten sind. Deshalb kann man einen Drucker, der unter PCL 6 arbeitet, auch mit einem PCL-3-Druckertreiber ansprechen. Man hat dann allerdings auch nur die eingeschränkte Leistungsfähigkeit, obwohl der Drucker möglicherweise mehr könnte.
Während in der Nadelmatrixdrucker-Ära eindeutig der EPSON-Befehlssatz ESC/P (Epson Standard Code for Printers) dominierte, tut dies heute der PCL-Befehlssatz. Einzig die GDI-Drucker könnten den PCL-Druckern den Rang ablaufen, weil sie gut und billig sind.

Zugegebenermassen entspricht HPPCL nicht einer "üblichen" Programmier-Sprache. Aber dieses Beispiel demonstriert, dass Programmiersprachen auch zum Ansteuern von Maschinen und Geräten verwendet werden. Dies gilt für Kopiergeräte, Unterhaltungselektronik und moderne Autos wie auch für Staubsauger, Mikrowellengeräte oder Heizungsanlagen.

 

HSCSD

High-Speed Circuit Switched Data

leitungsvermittelte Mobil-Datenübertragungstechnik mit einer Datenübertragungsrate bis 57,6 kbps
> siehe CSD

HSDPA

High Speed Downlink Packet Access

HSDPA auch als 3.5G, 3G+ und UMTS-Broadband vermarktet, ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS (auch als 3G für Dritte Generation bezeichnet). Die Aktuelle Übertragungsrate beträgt bis zu 7,2 Mbps (Standard: 3,6 Mbps). Das Angebot in der Schweiz sieht zur Zeit folgendermassen aus:

  • Sunrise hat bereits das gesamte UMTS-Netz mit HSDPA ausgerüstet. Dieses deckt momentan 67 % der Bevölkerung ab.
  • Swisscom hat HSDPA-Netze in den grössten Städten in Betrieb und plant das gesamte UMTS-Netz (90 % Abdeckung) mittelfristig mit HSDPA zu erweitern.
  • Orange hat in den grössten Städten HSDPA-Netze in Betrieb. Bis Ende 2007 plante Orange HSDPA in den 7 grössten Städten anzubieten.

HTML

Hyper-Text Markup Language

HTML ist die standardisierte Seitenbeschreibungssprache für Seiten im Internet bzw. Intranet, welche von Dr. Charles F. Goldfarb entwickelt wurde und in der ISO-Norm 8879 festgehalten ist. Sie definiert sowohl die Gestaltung, den Inhalt und die Grafik der Seite als auch die Links (Hyperlinks, Verbindungen) zu eigenen oder fremden Seiten.
HTML-Dokumente können mit jedem Texteditor erstellt werden, da sie aus reinem ASCII-Text bestehen. Spezielle Editoren (wie beispielsweise HotDog oder Microsoft FrontPage) erleichtern allerdings das Erstellen der Dokumente erheblich. Ausserdem gibt es für viele Textverarbeitungsprogramme Add-Ons, die das HTML-Format mehr oder weniger begrenzt unterstützen.

"*.html" wird konsequenterweise auch als Dateierweiterung für HTML-Dokumente verwendet. Nicht selten stösst man auch auf "*.htm": Diese Verkürzung ergab sich aus den Einschränkungen des MS-DOS-Betriebssystemes, welches Dateierweiterungen mit mehr als 3 Zeichen nicht zuliess.

 

HTPC

Home Theater Personal Computer

Ein HTPC ist ein PC, der dafür geeignet ist, verschiedenste Multimediadaten (MP3s, VCDs, DVDs, DivX- und avi-Dateien etc.) abzuspielen und auch aufzunehmen. Ziel beim Einsatz eines HTPCs ist es, die klassischen Einzelgeräte (u. a. Videorekorder, DVD-Spieler, CD-Spieler, AV-Receiver) durch ein Gerät zu ersetzen und dabei um weitere Möglichkeiten zu erweitern (Darstellung von Bildern über den Fernseher, elektronische Programmzeitschrift, Internet, etc.). Insbesondere die Möglichkeit, jederzeit per Installation von Software oder Hardware die Verarbeitung neuer Formate zu ermöglichen, machen den Reiz eines HTPCs aus.

Folgende Funktionen können von einem HTPC teilweise oder komplett ersetzt werden:

  • DVD-Player
  • Videorekorder
  • DVB Receiver
  • HDTV-Player
  • CD-Spieler
  • DVD-Audio Player
  • Video/Audio Juekbox
  • Videospielkonsole
  • Videoscaler
  • Audio Vorstufe
  • Telefon (VoIP)
  • Bildtelefon
  • Internet Terminal
  • Media Server, der im haus verteilte Clients mit Multimedia Daten versorgt.

Die Bedienung eines HTPCs ist (gute Software und korrekte Konfiguration vorausgesetzt) deutlich einfacher als die von "normalen" Unterhaltungsgeräten. Daher sind sie auch für Nicht-PC-Freaks eine geeignete Alternative.

Häufig wird ein HTPC direkt im Wohnzimmer aufgestellt und an den Fernseher oder einen Projektor angeschlossen. Sollen ausserdem noch gewöhnliche Arbeiten am HTPC durchgeführt werden (z.B. Office), sollte auch ein Monitor vorhanden sein, da TV-Geräte dazu meist ein zu unscharfes Bild haben.

HTTP

Hyper-Text Transfer Protocol

HTTP ist ein Kommunikationsprotokoll zwischen Web-Server und Web-Browser zur Übertragung von HTML-Daten. Das HTTP-Protokoll stellt die oberste von mehreren Protokoll-"Schichten" zur Verwaltung im Internet dar:

  • Das sogenannte IP stellt die Grundlage dar, die das Internet definiert
  • das sogenannte TCP fungiert als Zwischenschicht und richtet die Verbindungswege zur Datenübertragung ein
  • das HTTP-Protokoll teilt in der obersten Schicht die Daten in einzelne Pakete auf und legt fest, wie diese verschickt werden sollen

 

Hub

Englisch "(Rad)Nabe", "Mittelpunkt", "Angelpunkt" 

Gemeint ist ein Knotenpunkt von Leitungen in einem sternförmig angelegten Netzwerk. Hubs werden im Zusammenhang mit USB-Schnittstellen, und Netzwerken (z.B. RJ-45) verwendet. Der Hub ist ein Gerät, das die beim Eingang ankommen Signale verstärkt und diese an jeden seiner Ausgänge weiterleitet. Das jeweilige Gerät, zu welchem die Daten gelangen sollen, meldet sich dann zurück und nimmt die Daten bei sich auf. Die Verstärkung der Signale dient dazu, grössere Kabellängen überwinden zu können.

 

Hüllkurven-Generator

Software- oder hardwarebasierte Lösung zur Bildung einer Hüllkurve für Klänge;
bei der Imitation natürlicher Instrumente durch elektronische Instrumente (Synthesizer etc.) spielt die Nachbildung der Hüllkurve eine entscheidende Rolle für die Authentizität des Klanges; andererseits lassen sich durch den Hüllkurven-Generator Lautstärken-Verläufe entwickeln, die so in der Natur nicht existieren. Meist verwenden elektronische Instrumente die 4stufige, sogenannte ADSR-Hüllkurve (Attack/Decay/Sustain/Release):

Attack (engl. = angreifen) besteht aus einer Zeit-Komponente
(wie schnell erreicht ein neu angespielter Ton die maximale Lautstärke?)

Decay (engl. = verfallen) besteht nur aus einer Zeit-Komponente
(wie schnell fällt die Lautstärke nach Erreichen des Attack-Levels auf den Sustain-Level ab?)

Sustain (engl. = aushalten) besteht nur aus einer Lautstärke-Komponente
(wie laut soll der Ton sein, während der Ton noch gehalten wird? Bei Verwendung einer Tastatur also: wie laut soll der Ton sein, während eine Taste gedrückt bleibt?)

Release (engl. = loslassen) besteht nur aus einer Zeit-Komponente
(auf einer Tastatur: wie schnell soll der Ton nach Loslassen der Taste ausklingen?)

HyperMemory

Die HyperMemory-Technologie von ATI erlaubt es, hohe Leistung aus vergleichweise günstigen PCI-Grafikkarten zu kitzeln. Eine HyperMemory-Karte kann zusätzlich zum eingebauten Speicher  Teile des System-RAMs verwenden, ohne dass deswegen die Grafikleistung nennenswert beeinträchtigt wird. Möglich ist dies dank einem fortschrittlichem Memory-Management und der grossen Bandbreite von PCI.

Systeme mit HyperMemory nennen i.d.R. die Gesamtgrösse des verwendbaren Speichers. So kann "Radeon X1600 512 HyperMemory" bedeuten, dass die Grafikkarte mit 256 MB bestückt ist, und weitere 256 nach Bedarf vom System-Arbeitsspeicher bezieht.

Die vergleichbare Technologie von nVIDIA heisst TurboCache.

Quelle ATI: http://www.ati.com/technology/hypermemory.html

 

Hyper-Threading

Die Hyper-Threading-Technologie ist ein innovatives Design von Intel, welches Softwareanwendungen mit Multi-Threading-Fähigkeiten die parallele Verarbeitung von Befehlen in jedem Prozessor erlaubt, was zu erhöhter Nutzung der Prozessor-Leistung führt! Einfacher gesagt: Die Leistung einer CPU gleicht deren von zwei Prozessoren. Das Ergebnis ist eine durchschnittliche Verbesserung der CPU-Ressourcenleistung von ca. 40%, was wiederum für höheren Datendurchsatz sorgt.

Wie arbeitet Hyper-Threading?

Hyper-Threading Technologie ist eine Technologie für simultanes Multi-Threading (SMT), welche die gleichzeitige Arbeit mit mehrfachen Threads von Softwareprogrammen auf einem einzigen Prozessor ermöglicht, indem es die Architektur auf dem Prozessor simuliert, während die Ressourcen für die Ausführung des Prozessor gemeinsam genutzt werden. Die Abbildung unten zeigt, wie ein Hyper-Threading-basierter Prozessor sich von traditioneller Multiprozessortechnologie unterscheidet. Die Konfiguration links (unteres Bild) zeigt ein traditionelles Multi-Prozessorensystem mit zwei physischen Prozessoren. Jeder Prozessor hat seine eigene, unabhängige Ausführungsquelle und Architekturzustand. Die Konfiguration in der Mitte (unteres Bild) zeigt einen auf Hyper-Threading-Technologie basierenden Intel-Prozessor. Sie sehen, dass der Architekturzustand jedes Prozessors dupliziert wird, während die Ausführungsressourcen gemeinsam genutzt werden.

Multiprozessorfähige Softwareprogramme sehen den Hyper-Threading-basierten Prozessor als zwei separate logische Prozessoren an, welche die Software ohne Modifikation nutzen können. Auch reagiert jeder logische Prozessor unabhängig auf Interrupts. Der erste logische Prozessor kann einem Software-Thread nachspüren, während der zweite logische Prozessor gleichzeitig einem anderen Software-Thread nachspürt. Da die beiden Threads dieselben Ausführungsressourcen gemeinsam benutzen, kann der zweite Thread Ressources nutzen, die ansonsten untätig wären, wenn nur ein Thread ausgeführt würde. Dies führt zu erhöhter Nutzung der Ausführungsressourcen in jedem physischen Prozessor.

Die Abbildung zeigt, wie Hyper-Threading Zeit spart. Mit zwei logischen Prozessoren zur Verfügung auf jedem einzelnen physischen Prozessor könnenn Multithreaded-Anwendungen nun den Parallelismus des Thread-Levels in jedem physischen Prozessor für zusätzliche Leistung nutzen. Mit steigender Optimierung von Softwareprogrammen hinsichtlich der besser Nutzung paralleler Prozessoren bietet die Hyper-Threading-Technologie einen zusätzlichen Boost für neue Fähigkeiten und die wachsenden Bedürfnisse heutiger Anwender.

 

HyperTransport

Bus-Technologie, eingesetzt von AMD

Die Taktrate der PC-Prozessoren hat sich seit 1978 von 4.77 MHz auf über 2.5 GHz erhöht. Gleichzeitig stieg die Breite des Datenbusses von 16 auf 64 Bit an. Beide Parameter ermöglichen einer aktuellen CPU, rund 2000 Mal mehr Daten pro Sekunde zu bewegen als vor 25 Jahren - schnelle Transfers über die 128 Bit breiten Multimedia-Register nicht einmal mit berücksichtigt. Verglichen damit hinkt die Steigerung der I/O-Busse vom ISA-Bus mit 8 Bit und 4.77 MHz zu PCI-X mit 133 MHz und 64 Bit deutlich hinterher. Sie entspricht nur einer Beschleunigung um den Faktor 200.

Der I/O-Bus als Flaschenhals macht sich nicht nur beim Zugriff auf Erweiterungskarten bemerkbar. Die Standardbusse werden zum Teil auch für den Datenaustausch zwischen Komponenten auf dem Mainboard genutzt. Deshalb haben Chipsatzhersteller begonnen, eigene Hochgeschwindigkeitsbusse etwa zwischen der North- und Southbridge sowie zwischen den CPUs eines Servers zu entwickeln. So bietet etwa die 16 Bit breite MuTIOL-Verbindung von SiS eine Datentransferrate von bis zu 1 GByte/s. Die proprietären Busse implizieren jedoch einen enormen Entwicklungsaufwand und verhindern die Anbindung von Chips anderer Hersteller.

HyperTransport soll als serieller Universalbus all die Performance- und Kompatibilitätsprobleme lösen. Preiswert, skalierbar und schnell soll er nicht nur Peripheriekomponenten auf dem Mainboard miteinander verbinden. AMDs 64-Bit-Opteron-CPUs kommunizieren mit der Aussenwelt nur noch über drei unabhängige HyperTransport-Links und greifen darüber in SMP-Systemen sogar auf Teile des Hauptspeichers zu. Künftig sollen HyperTransport-Steckplätze auch zur extrem schnellen Anbindung von Erweiterungskarten dienen.

 

 

Hz

Hertz

Das Hertz ist die Masseinheit für die Frequenz. Diese bezeichnet die Anzahl des Eintretens eines Ereignisses pro Sekunde. Hertz wird sowohl in der Akustik, in der Elektrizität sowie in der Informatik und auch in anderen Bereichen verwendet. Bei Prozessoren werden beispielsweise die Taktfrequenz, das heisst die Rechenschritte pro Sekunde, in einer Hertz-Zahl angegeben.

 

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