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Half-DuplexHalf-Duplex bezeichnet einen Betriebsmodus bei der Datenübertragung. Zur selben Zeit kann immer nur eine Seite Daten senden oder empfangen. -> siehe Full-Duplex HalogenlampeEine Halogenlampe ist die Sonderform einer Glühlampe mit einem Glühwendel aus Wolframdraht, die in einer Gasumgebung betrieben wird, welcher Halogene zugesetzt sind. Am Kolben einer konventionellen Glühlampe schlagen sich vom Glühwendel wegstrebende Wolframpartikel als Ruß nieder (Kolbenschwärzung), wodurch sich mit zunehmender Lebensdauer die Lichtausbeute verringert. Das in die Gasumgebung der Glühwendel eingebrachte Halogen verhindert dies. Es transportiert den Wolfram vom Lampenkolben weg und dorthin zurück, wo es am heissesten ist -zum Glühwendel hin. Durch die nicht mehr vorhandene Schwärzung kann der Kolbenabstand zum Glühwendel drastisch reduziert werden. Es werden viel kompaktere Lampen möglich. Der Halogenkreisprozess bewirkt eine ständige Reparatur des Glühwendels und damit eine ungefähre Verdopplung der Lebensdauer der Lampe.
Harddiskenglischer Name für die Festplatte.
Harddisk-RecordingDas digitale Aufzeichnen von Audio- und Videodaten auf der Festplatte
Hauptplatine-> siehe Mainboard
HBGHBG ist ein Schweizer Langwellensender, der viele funkgesteuerte Uhren im westlichen Europa mit der genauen Uhrzeit versorgt. Die Bezeichnung HBG ist der dem Sender zugewiesene Codenamen. Der Sender steht im waadtländischen Prangins und arbeitet auf der Frequenz 75 kHz mit einer Leistung von 20 kW.
Mehr Informationen beim Schweizer
Bundesamt für Metrologie METAS HD
HDCPHigh-Bandwidth Digital Content Protection ist eine Art der digitalen Rechte-Verteilung. Es wurde von Intel entwickelt, um digitale Audio- sowie Video-Inhalte zu kontrollieren, welche durch DVI- oder HDMI-Anschlüsse übertragen werden. Der Nutzen dabei liegt beim Video/Audio-Verkäufer, aber auch bei den Nutzniessern des Filmgeschäfts. Beispiel: Eine HD DVD oder Blu-ray-Disc wird auf einem nicht HDCP-zertifizierten TV nicht in HD-Auflösung abgespielt, da das Abspielgerät dies verhindert. Der Benutzer muss also einen Fernseher und ein optisches Laufwerk kaufen, die beide HDCP unterstützen. Zudem werden hochauflösende Raubkopien verunmöglicht.
HDLCHigh Data Link Control HDLC (wird in der Literatur auch manchmal "High Level Data Link Control" genannt) bezeichnet ein Datenübertragungs-Protokoll für eine synchrone Datenübertragung. Das HDLC-Verfahren beschreibt ein Übertragungsprotokoll der OSI-Schicht-2 und wird in einer Reihe von WAN-Systemen eingesetzt. Das Protokoll existiert schon länger und basiert ursprünglich auf einer Entwicklung von IBM. Dadurch wurde es stark verbreitet. Sogar neuere Systeme stellen das Verfahren vielfach als Emulation zur Verfügung. HDLC bietet verschiedene Varianten. Eine Variante ist die LAP-B (Link Access Procedure-Balanced) und kommt als Schicht-2 Protokoll in x.25 Netzen (z.B. Datex-P) zum Einsatz. Hierbei kommunizieren zwei gleichberechtigte (balanced) Stationen mit Hilfe des LAP-B.
HDTVHigh Definition Television HDTV ist ein Sammelbegriff für alle Arten von Fernsehsignalen, die eine höhere Auflösung und somit letztlich schärfere Bilder bieten, als die bislang verbreiteten TV-Systeme NTSC (60 Hz), PAL (50 Hz) und SECAM (50 Hz). Bisher gab es weltweit keinen einheitlichen HDTV-Standard. Doch nach den verschiedensten analogen Varianten deutet alles darauf hin, dass sich das digitale HDTV 1080i als neuer Standard rund um den Globus durchsetzen kann. 1080 steht für sichtbare 1080 Zeilen im Fernsehbild. Im Vergleich dazu unser
PAL Bild (625 Zeilen) mit 580 sichtbaren Zeilen. Dazu arbeitet HDTV mit dem 16:9-Seitenverhältnis, was das Kino-Feeling zu Hause noch mehr verstärkt. Dank der besseren Auflösung kann der Abstand des Zuschauers zum TV-Gerät verringert werden und beträgt nur noch etwa das 2.5-fache der Bildhöhe.
HDMIHigh Definition Multimedia Interface
Zusatzinfos: Vorteile von HDMI HD readyAnzeigegeräte, welche die Formate 1080i und 720p mit 50 und 60 Hertz unterstützen und sowohl über eine analoge als auch eine HDCP-fähige digitale Schnittstelle wie HDMI oder DVI verfügen, dürfen das "HD ready"-Emblem tragen. Weitere Informationen bei HIFI-Regler: http://www.hifi-regler.de/hdmi/hdmi.php
HDVHigh Definition Video ist ein Videoformat, das dazu entworfen wurde, komprimierte HDTV-Videosignale auf Standard-Camcordermedien wie DV oder miniDV aufzuzeichnen. HDV-Videos haben ein Seitenverhältnis von 16:9 und eine Pixelauflösung von 1440 x 1080 Pixeln (1080i). Die Komprimierung erfolgt mit der MPEG-2-Methode. Das Format geniesst Unterstützung von den Herstellerfirmen JVC, Canon, Sharp, Sony und Apple. Heat-PipeEnglisch: "Hitze-Leitung" Eine Heat-Pipe ist ein Kühlkörper, welcher meistens zum Wärmetransport eingesetzt wird. Sie besteht aus einem versiegelten Metallrohr, das eine spezielle Flüssigkeit und einen Docht enthält. Die Flüssigkeit verdampft auf der warmen Seite des Rohres. Der Dampf breitet sich dabei im Rohr aus und gelangt so auf die kalte Seite. Dort kondensiert er am Docht. Die entstandene Flüssigkeit fliesst durch Kapillarwirkung entlang des Dochtes zum heissen Ende zurück und der ganze Vorgang beginnt von neuem. Solche Röhren-Kühlkörper werden häufig in Pentium-basierten Laptops eingesetzt, finden jedoch immer grössere Verwendung auch in "normalen" PC-Systemen.
HMAHigh Memory Area (oberer Speicherbereich) Dieser Speicherbereich im Arbeitsspeicher eines PCs ist knapp 64 kB gross und entspricht dem ersten 64 kB Block im XMS (von 1024 bis 1088 kB), welcher an sich nicht zugänglich ist. Mit dem Eintrag "DOS = high" in der MS-DOS Systemdatei "CONFIG.SYS" lässt sich ein Teil des Betriebssystems in die HMA laden.
HostEnglisch: Gastgeber Hosts sind meistens Grossrechner und Server, an denen Arbeitsstationen angeschlossen sind, für die innerhalb eines
Netzwerks besondere Dienste bereitgestellt werden. Einige Hosts sind z.B. News-,
FTP- oder Name-Server, andere sind
Router oder HTTP-Server, die das "Hypertext Transfer
Protocol" bereitstellen, auf dem das World Wide Web (Internet) basiert.
HotspotUnter einem Hotspot im breiteren Sinne versteht man das öffentliche Lokal, in welchem drahtloser Internet-Zugang möglich ist; also z.B. ein Hotel, ein Tearoom, ein Kaffee usw. Im engeren Sinne ist ein Hotspot ein sogenannter Access Point, also eine Antenne, welche drahtlose Internet-Signale ausstrahlt. Im Umkreis von 30-200 Meter einer solchen Antenne haben Sie entsprechend Empfang und können ins Internet gelangen.
Hot-Swapbzw. Hot-Plug Bei "Hot-Swap" handelt es sich um eine sehr vorteilhafte Funktion, welche von den meisten USB- und FireWire-Ports unterstützt wird. Sie ermöglicht Geräte über den entsprechenden Port direkt an den Computer anzuschliessen oder von diesem zu trennen, ohne dass das System neu gestartet werden muss. Die Geräte werden nach dem Einstecken sofort erkannt, konfiguriert und können einige Sekunden danach auch schon verwendet werden. Hat bei
Festplatten-Subsystemen eine andere Bedeutung:
Hot SpareOder auch Online spare. Eine Festplatte, die im System vorhanden ist, aber normalerweise nicht verwendet wird, bis eine andere Festplatte ausfällt. Zu diesem Zeitpunkt ersetzt der Hot Spare automatisch die ausgefallene Festplatte. Sinnvoll ist der Einsatz in einem RAID, in welchem die Daten der ausgefallenen Festplatte rekonstruiert werden können (ausgenommen RAID 0 und RAID 10).
Horizontal-AblenkfrequenzDie Horizontal-Ablenkfrequenz wird auch als Zeilenfrequenz Bezeichnet. Das Monitor- wie auch das TV-Bild wird aus einzelnen Zeilen von nebeneinanderliegenden Bildpunkten aufgebaut. Diese werden von einem Elektronenstrahl zum Leuchten gebracht. Die Zeilenfrequenz gibt an, wie viele Zeilen in einer Sekunde geschrieben werden. Von diesem Wert hängt die maximal mögliche Bildwiederholfrequenz ab. Je höher sie ist, desto leistungsfähiger ist der Monitor und desto ruhiger (flimmerfrei) ist das Bild.
HPAHigh-Performance Addressing Eine passive Display-Technologie, die technologisch zwischen "alten", passiven DSTN-Displays und aktiven TFT-Bildschirmen anzusiedeln ist. -> siehe auch: LCD
HPPCLHewlett Packard Printer Control Language Eine von Hewlett-Packard entwickelte Befehlssprache zum Steuern von "HP-kompatiblen" (Laser-)Druckern. Der aktuelle Stand ist PCL 6, in dem natürlich alle vorherigen PCL-Versionen enthalten sind. Deshalb kann man einen Drucker, der unter PCL 6 arbeitet, auch mit einem PCL-3-Druckertreiber ansprechen. Man hat dann allerdings auch nur die eingeschränkte Leistungsfähigkeit, obwohl der Drucker möglicherweise mehr könnte. Zugegebenermassen entspricht HPPCL nicht einer "üblichen" Programmier-Sprache. Aber dieses Beispiel demonstriert, dass Programmiersprachen auch zum Ansteuern von Maschinen und Geräten verwendet werden. Dies gilt für Kopiergeräte, Unterhaltungselektronik und moderne Autos wie auch für Staubsauger, Mikrowellengeräte oder Heizungsanlagen.
HSCSDHigh-Speed Circuit Switched Data leitungsvermittelte Mobil-Datenübertragungstechnik mit einer
Datenübertragungsrate bis 57,6 kbps HSDPAHigh Speed Downlink Packet Access HSDPA auch als 3.5G, 3G+ und UMTS-Broadband vermarktet, ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS (auch als 3G für Dritte Generation bezeichnet). Die Aktuelle Übertragungsrate beträgt bis zu 7,2 Mbps (Standard: 3,6 Mbps). Das Angebot in der Schweiz sieht zur Zeit folgendermassen aus:
HTMLHyper-Text Markup Language HTML ist die standardisierte Seitenbeschreibungssprache für Seiten im Internet bzw. Intranet, welche von Dr. Charles F. Goldfarb entwickelt wurde und in der
ISO-Norm 8879 festgehalten ist. Sie definiert sowohl die Gestaltung, den Inhalt und die Grafik der Seite als auch die Links (Hyperlinks, Verbindungen) zu eigenen oder fremden Seiten. "*.html" wird konsequenterweise auch als Dateierweiterung für HTML-Dokumente verwendet. Nicht selten stösst man auch auf "*.htm": Diese Verkürzung ergab sich aus den Einschränkungen des MS-DOS-Betriebssystemes, welches Dateierweiterungen mit mehr als 3 Zeichen nicht zuliess.
HTPCHome Theater Personal Computer Ein HTPC ist ein PC, der dafür geeignet ist, verschiedenste Multimediadaten (MP3s, VCDs, DVDs, DivX- und avi-Dateien etc.) abzuspielen und auch aufzunehmen. Ziel beim Einsatz eines HTPCs ist es, die klassischen Einzelgeräte (u. a. Videorekorder, DVD-Spieler, CD-Spieler, AV-Receiver) durch ein Gerät zu ersetzen und dabei um weitere Möglichkeiten zu erweitern (Darstellung von Bildern über den Fernseher, elektronische Programmzeitschrift, Internet, etc.). Insbesondere die Möglichkeit, jederzeit per Installation von Software oder Hardware die Verarbeitung neuer Formate zu ermöglichen, machen den Reiz eines HTPCs aus. Folgende Funktionen können von einem HTPC teilweise oder komplett ersetzt werden:
Die Bedienung eines HTPCs ist (gute Software und korrekte Konfiguration vorausgesetzt) deutlich einfacher als die von "normalen" Unterhaltungsgeräten. Daher sind sie auch für Nicht-PC-Freaks eine geeignete Alternative. Häufig wird ein HTPC direkt im Wohnzimmer aufgestellt und an den Fernseher oder einen Projektor angeschlossen. Sollen ausserdem noch gewöhnliche Arbeiten am HTPC durchgeführt werden (z.B. Office), sollte auch ein Monitor vorhanden sein, da TV-Geräte dazu meist ein zu unscharfes Bild haben.
HTTPHyper-Text Transfer Protocol HTTP ist ein Kommunikationsprotokoll zwischen Web-Server und Web-Browser zur Übertragung von HTML-Daten. Das HTTP-Protokoll stellt die oberste von mehreren Protokoll-"Schichten" zur Verwaltung im Internet dar:
HubEnglisch "(Rad)Nabe", "Mittelpunkt", "Angelpunkt" Gemeint ist ein Knotenpunkt von Leitungen in einem sternförmig angelegten Netzwerk. Hubs werden im Zusammenhang mit USB-Schnittstellen, und Netzwerken (z.B. RJ-45) verwendet. Der Hub ist ein Gerät, das die beim Eingang ankommen Signale verstärkt und diese an jeden seiner Ausgänge weiterleitet. Das jeweilige Gerät, zu welchem die Daten gelangen sollen, meldet sich dann zurück und nimmt die Daten bei sich auf. Die Verstärkung der Signale dient dazu, grössere Kabellängen überwinden zu können.
Hüllkurven-GeneratorSoftware- oder hardwarebasierte Lösung zur Bildung einer Hüllkurve für
Klänge; Attack (engl. = angreifen) besteht aus einer Zeit-Komponente Decay (engl. = verfallen) besteht nur aus einer Zeit-Komponente Sustain (engl. = aushalten) besteht nur aus einer
Lautstärke-Komponente Release (engl. = loslassen) besteht nur aus einer Zeit-Komponente HyperMemoryDie HyperMemory-Technologie von ATI erlaubt es, hohe Leistung aus vergleichweise günstigen PCI-Grafikkarten zu kitzeln. Eine HyperMemory-Karte kann zusätzlich zum eingebauten Speicher Teile des System-RAMs verwenden, ohne dass deswegen die Grafikleistung nennenswert beeinträchtigt wird. Möglich ist dies dank einem fortschrittlichem Memory-Management und der grossen Bandbreite von PCI. Systeme mit HyperMemory nennen i.d.R. die Gesamtgrösse des verwendbaren Speichers. So kann "Radeon X1600 512 HyperMemory" bedeuten, dass die Grafikkarte mit 256 MB bestückt ist, und weitere 256 nach Bedarf vom System-Arbeitsspeicher bezieht. Die vergleichbare Technologie von nVIDIA heisst TurboCache. Quelle ATI: http://www.ati.com/technology/hypermemory.html
Hyper-ThreadingDie Hyper-Threading-Technologie ist ein innovatives Design von Intel, welches Softwareanwendungen mit Multi-Threading-Fähigkeiten die parallele Verarbeitung von Befehlen in jedem Prozessor erlaubt, was zu erhöhter Nutzung der Prozessor-Leistung führt! Einfacher gesagt: Die Leistung einer CPU gleicht deren von zwei Prozessoren. Das Ergebnis ist eine durchschnittliche Verbesserung der CPU-Ressourcenleistung von ca. 40%, was wiederum für höheren Datendurchsatz sorgt. Wie arbeitet Hyper-Threading? Hyper-Threading Technologie ist eine Technologie für simultanes Multi-Threading (SMT), welche die gleichzeitige Arbeit mit mehrfachen Threads von Softwareprogrammen auf einem einzigen Prozessor ermöglicht, indem es die Architektur auf dem Prozessor simuliert, während die Ressourcen für die Ausführung des Prozessor gemeinsam genutzt werden. Die Abbildung unten zeigt, wie ein Hyper-Threading-basierter Prozessor sich von traditioneller Multiprozessortechnologie unterscheidet. Die Konfiguration links (unteres Bild) zeigt ein traditionelles Multi-Prozessorensystem mit zwei physischen Prozessoren. Jeder Prozessor hat seine eigene, unabhängige Ausführungsquelle und Architekturzustand. Die Konfiguration in der Mitte (unteres Bild) zeigt einen auf Hyper-Threading-Technologie basierenden Intel-Prozessor. Sie sehen, dass der Architekturzustand jedes Prozessors dupliziert wird, während die Ausführungsressourcen gemeinsam genutzt werden.
Multiprozessorfähige Softwareprogramme sehen den Hyper-Threading-basierten Prozessor als zwei separate logische Prozessoren an, welche die Software ohne Modifikation nutzen können. Auch reagiert jeder logische Prozessor unabhängig auf Interrupts. Der erste logische Prozessor kann einem Software-Thread nachspüren, während der zweite logische Prozessor gleichzeitig einem anderen Software-Thread nachspürt. Da die beiden Threads dieselben Ausführungsressourcen gemeinsam benutzen, kann der zweite Thread Ressources nutzen, die ansonsten untätig wären, wenn nur ein Thread ausgeführt würde. Dies führt zu erhöhter Nutzung der Ausführungsressourcen in jedem physischen Prozessor.
Die Abbildung zeigt, wie Hyper-Threading Zeit spart. Mit zwei logischen Prozessoren zur Verfügung auf jedem einzelnen physischen Prozessor könnenn Multithreaded-Anwendungen nun den Parallelismus des Thread-Levels in jedem physischen Prozessor für zusätzliche Leistung nutzen. Mit steigender Optimierung von Softwareprogrammen hinsichtlich der besser Nutzung paralleler Prozessoren bietet die Hyper-Threading-Technologie einen zusätzlichen Boost für neue Fähigkeiten und die wachsenden Bedürfnisse heutiger Anwender.
HyperTransportBus-Technologie, eingesetzt von AMD Die Taktrate der PC-Prozessoren hat sich seit 1978 von 4.77 MHz auf über 2.5 GHz erhöht. Gleichzeitig stieg die Breite des Datenbusses von 16 auf 64 Bit an. Beide Parameter ermöglichen einer aktuellen CPU, rund 2000 Mal mehr Daten pro Sekunde zu bewegen als vor 25 Jahren - schnelle Transfers über die 128 Bit breiten Multimedia-Register nicht einmal mit berücksichtigt. Verglichen damit hinkt die Steigerung der I/O-Busse vom ISA-Bus mit 8 Bit und 4.77 MHz zu PCI-X mit 133 MHz und 64 Bit deutlich hinterher. Sie entspricht nur einer Beschleunigung um den Faktor 200. Der I/O-Bus als Flaschenhals macht sich nicht nur beim Zugriff auf Erweiterungskarten bemerkbar. Die Standardbusse werden zum Teil auch für den Datenaustausch zwischen Komponenten auf dem Mainboard genutzt. Deshalb haben Chipsatzhersteller begonnen, eigene Hochgeschwindigkeitsbusse etwa zwischen der North- und Southbridge sowie zwischen den CPUs eines Servers zu entwickeln. So bietet etwa die 16 Bit breite MuTIOL-Verbindung von SiS eine Datentransferrate von bis zu 1 GByte/s. Die proprietären Busse implizieren jedoch einen enormen Entwicklungsaufwand und verhindern die Anbindung von Chips anderer Hersteller. HyperTransport soll als serieller Universalbus all die Performance- und Kompatibilitätsprobleme lösen. Preiswert, skalierbar und schnell soll er nicht nur Peripheriekomponenten auf dem Mainboard miteinander verbinden. AMDs 64-Bit-Opteron-CPUs kommunizieren mit der Aussenwelt nur noch über drei unabhängige HyperTransport-Links und greifen darüber in SMP-Systemen sogar auf Teile des Hauptspeichers zu. Künftig sollen HyperTransport-Steckplätze auch zur extrem schnellen Anbindung von Erweiterungskarten dienen.
HzHertz Das Hertz ist die Masseinheit für die Frequenz. Diese bezeichnet die Anzahl des Eintretens eines Ereignisses pro Sekunde. Hertz wird sowohl in der Akustik, in der Elektrizität sowie in der Informatik und auch in anderen Bereichen verwendet. Bei Prozessoren werden beispielsweise die Taktfrequenz, das heisst die Rechenschritte pro Sekunde, in einer Hertz-Zahl angegeben.
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