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G

Gammakorrektur

Mit Hilfe der Gammakorrektur werden Unterschiede in der Farbdarstellung unterschiedlicher Ausgabegeräte (z.B. Monitor, Drucker) ausgeglichen. Der Gammawert 1 entspricht dem "idealen" Bildschirm, der den Übergang von Weiss über Grau bis Schwarz vollkommen linear reproduziert. Leider gibt es solche Bildschirme nicht. Alle Computerbildschirme weichen mehr oder weniger von einer streng linearen Abstufung ab. Der vorgegebene Gammawert für das NTSC-Bild beträgt 2.2. Bei Computerbildschirmen sind Gammawerte zwischen 1.5 und 2.0 gängig.

GAP (Generic Access Profile)

GAP ist ein Übertragungsprotokoll für schnurlose Telefone und erlaubt die Kommunikation von DECT-Geräten unterschiedlicher Hersteller untereinander. So können Mobiltelefone verschiedener Hersteller nebeneinander an einer DECT-Basisstation genutzt werden, da sie alle das gleiche Übertragungsprotokoll verwenden und so eine herstellerübergreifende Kommunikation der Geräte ermöglicht wird.

--> siehe auch DECT

 

Gateway

Englisch: "Torweg", "Einfahrt"

Der Begriff wird oft gleich bedeutend mit "Router" benutzt - nicht zuletzt deshalb, da beispielsweise Microsoft-Systeme die IP-Adresse für den Default-Router als Gateway-Adresse abfragen. Eigentlich handelt es sich bei einem Gateway aber um ein Gerät (meist ein vollwertiger Computer), das Netze mit völlig unterschiedlichen Adressierungen, inkompatiblen Protokollen usw. verbinden kann.

 

GB / GByte / Gigabyte

Gigabyte

Gigabyte ist eine Speicher-Messgrösse. Sie bezeichnet die Kapazität eines Speichers (z.B. einer Festplatte oder eines Arbeitsspeichers).  Giga bedeutet "1 Milliarde". Ein GB ist also vereinfacht eine Milliarde Bytes.

Mathematisch entspricht ein Gigabyte 10243 Bytes. Für RAM-Bausteine ist dies eine verlässliche Berechnung. Einen anderen Massstab verwenden die Festplattenhersteller. Eine 120-GB-Festplatte hat eine tatsächliche Speicherkapazität von 120*10003 Bytes, also ungefähr 112 (echte) Gigabytes. Da alle Festplattenhersteller den selben Massstab verwenden, sind die Speicherangaben der Festplatten trotzdem untereinander vergleichbar.

Nicht zu verwechseln ist GB (Gigabyte) mit Gb (Gigabit). Ein Byte besteht aus 8 bits, 8 Gigabit ergeben folglich ein Gigabyte.

-> siehe bit

 

GBIC

Gigabit Interface Converter

Ein GBIC übersetzt digitale elektronische Signale in optische Signale und umgekehrt. GBICs werden in Verbindung mit Glasfaser-Systemen eingesetzt, bieten einen hohen Datendurchsatz mit bis zu 1 Gbit/s und können im laufenden Betrieb ausgewechselt werden. Diese Konverter sind häufig in modularer Bauform als Option in Fast Ethernet Switches anzutreffen.

 

GDDR 3

Graphics Double Data Rate 3

GDDR 3 ist ein speziell für Grafikkarten entwickelter Speichertyp. Er ermöglicht höhere Taktfrequenzen und eine Speicherbandbreite von bis zu 51 GByte/s bei einer Anbindung von 256-Bit.

 

GDI

Graphic Device Interface

Ein GDI-Drucker verfügt im Gegensatz zu einem herkömmlichen Drucker über keinen eigenen Prozessor und nur über einen kleinen Arbeitsspeicher. Die Aufbereitung der zu druckenden Information erfolgt im PC unter Verwendung der PC-Ressourcen. Vorteil: Niedriger Preis. Nachteil: Zusätzliche Belastung der PC-Ressourcen (macht sich besonders bei langsameren Rechnern und grösserem Druckvolumen bemerkbar), nicht unter MS/DOS lauffähig.

 

General MIDI

Der von der Firma Roland entwickelte GM-Standard ist eine Erweiterung des einfachen MIDI-Standards auf Soundkarten. Er definiert die Aufteilung verschiedener Instrumentenklänge auf 127 MIDI-Programmnummern. Von den 128 Programmplätzen ist die Nummer 1 immer für das Piano reserviert. Für die Schlagzeugwiedergabe dient der MIDI-Kanal 10, wobei sich die einzelnen Schlagzeugsounds auf festgelegte MIDI-Notennummern verteilen.

General MIDI (version 1) kompatible Geräte müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

 

Geocaching

Geocaching ist ein Spiel, eine Art Schatzsuche mit Unterstützung von GPS-Geräten. Auf dem Internet werden GPS-Koordinaten veröffentlicht, mit Hilfe derer die Schatzsucher den Schatz finden sollen. Der Schatz kann überall versteckt sein, auf Berggipfeln genauso wie unter Wasser. Wird der Schatz gefunden, darf man den Inhalt herausnehmen und etwas Eigenes wieder hinein legen. Dabei soll die Position des "Caches" nicht verändert werden (damit Nachfolgende auch etwas davon haben).

Zur Zeit (Stand: Februar 2006) gibt es in der Schweiz rund 1700 solcher Fundstellen - Geocaching ist ein trendiges Freizeitvergnügen geworden.

Mehr Infos gibt es bei Wikipedia, Swissgeocache und auf dem Szeneportal Geocaching.com.

 

Geräuschspannung

Rauschspannung am Ausgang einer Analog-Schaltung. Der so ermittelte Wert stimmt besser mit dem subjektiven Lautstärke-Empfinden des Ohres überein als der frequenzlineare Wert der Fremdspannung. Bei der Messung wird der Eingang mit einem ohmschen Widerstand in der Grösse der Nennimpedanz des Eingangs abgeschlossen.

 

GHz

GigaHertz

Ein GigaHertz entspricht einer Milliarde Hertz.

-> siehe Hertz

 

GIF

Graphics Interchange Format   (Grafik-Austausch-Format)

Neben JPEG ist GIF das wichtigste Format, um Bilder Internet-gerecht zu speichern. Aktuelle Web-Browser können beide Bildformate verarbeiten.

GIF-Bilder können maximal 256 verschiedene Farben enthalten, die innerhalb der GIF-Datei in der CLUT definiert werden. GIF eignet sich deshalb vor allem für Grafiken, Logos oder Schriftzüge. (JPEG kann dagegen TrueColor darstellen und eignet sich deshalb besser für Fotos!)

Man unterscheidet 2 GIF-Versionen: 87a und 89a.
GIF 89a-Bilder zeichnen sich gegenüber anderen Bildformaten durch folgende Besonderheiten aus:

Gigabit-LAN

Die theoretische Datentransferrate von Gigabit-LAN ist mit 1.000 MBit/s (125 MByte/s) definiert! In der Praxis werden diese Werte aber nicht erreicht, da die Leistung von Faktoren wie der Festplatte und der Art des LAN-Adapters abhängt. Besonders praktisch ist ein Gigabit-LAN, wenn Sie oft viele Daten übertragen. Die Latenzzeit beträgt wie auch bei 100-Mbit-Lan zwischen 1 und 10 ms.

 

Gleitlager

In Lüftern werden Gleitlager aus einer porös gesinterten Eisen- oder Bronzelegierung verwendet. Der flüssige Schmierstoff ist in den Sinterporen gespeichert und tritt beim Rotieren der Welle aus. Durch den hydrodynamischen Effekt entsteht ein Schmiermittelkreislauf, der aber nur in relativ einem engen Temperaturbereich (ca. 0-60°C) störungsarm funktioniert. Durch Oberflächenfehler, Mikroverschmutzung und natürlichen Verschleiss beim An- und Auslaufen des Lüfters ist die Zuverlässigkeit deutlich geringer als beim Kugellager, jedoch wegen des sehr günstigen Preises häufig zu finden.

 

GM

General MIDI

-> siehe General MIDI

 

GPRS

General Packet Radio Service

Neuer Mobilfunk-Übertragungsstandard, der Daten zum Versand in einzelne Pakete unterteilt, die dann beim Empfänger wieder zusammengesetzt werden. Auf diese Weise werden die vorhandenen Ressourcen im Netz effizienter ausgenutzt. GPRS ermöglicht eine Datenübertragungsrate von bis zu 171 Kbit/s.

Bei GPRS wird die Kosten nicht nach Verbindungszeit, sondern nach der Höhe der heruntergeladenen Datenmenge verrechnet.

Bei EGPRS (Enhanced GPRS) handelt es um eine Erweiterung, die normalerweise als EDGE bezeichnet wird.

 

GPS

Global Positioning System

Das GPS Satellitensystem wurde vom US Verteidigungsministerium installiert um die Steuerung von Militärfahrzeugen und Waffensystemen zu vereinfachen. Der US-Congress hat die Mittel zur Installation des Systems jedoch nur unter der Bedingung genehmigt, dass es auch der freien zivilen Nutzung zur Verfügung steht. Von diesem Stück amerikanischer Freiheit können wir alle profitieren. Damit das US-Militär mit GPS seine Waffen präzise steuern kann, ohne dass ein Kriegsgegner dies mit gleicher Treffsicherheit tun könnte, senden die GPS-Satelliten zwei Signale aus, ein verschlüsseltes präzises für die NATO (P) und ein unverschlüsseltes für jedermann (L1). Die erreichbare Genauigkeit für das zivile Signal liegt heute bei etwa 15 Meter. Vor dem 2. Mai 2000 wurde dieses Signal von den USA künstlich verfälscht (siehe SA), die erreichbare Genauigkeit lag bei 100 m.

Der zivile Code kann mittels GPS-Navigationsgeräten "rund um den Globus, rund um die Uhr", also von jedermann, jederzeit, weltweit, bei jedem Wetter, lizenzkostenfrei zur Navigation benutzt werden. Wann immer der Benutzer eines GPS-Navigationsgerätes den Himmel über dem Kopf hat, kann er binnen Sekunden seine Position, Richtung, Geschwindigkeit, Höhe, Entfernung und Zeit zum Ziel bestimmen. Es sind ca. 30 Satelliten auf sechs Bahnen in Umlauf, von welchen bis zu zwölf über dem Horizont stehen können. Moderne GPS-Navigationsgeräte mit 12-Kanaltechnik können die Signale von all diesen 12 Satelliten gleichzeitig empfangen und so die Position des Empfängers optimal berechnen.

 

GPU

Graphic Processing Unit (Grafik-Prozessor)

Eine GPU ist auf jeder Grafikkarte vorhanden und ist ein Prozessor der Grafikaufgaben (Bearbeiten des Bildes, 3D-Anwendungen etc.) übernimmt. 
Aktuelle (2003) GPU's sind der Geforce-Chip von nVidia oder der Radeon von ATI. Diese Chips sind auf den meisten neuen Grafikkarten vorhanden.

 

Grafikprozessor

Spezieller Prozessor, der auf Grafikkarten integriert ist und rechenintensive Grafikoperationen (z.B. Spiele) zur wesentlichen Entlastung der CPU durchführen kann.

 

Grafikstandard

Ein Grafikstandard beschreibt festgelegte Eigenschaften eines Monitors oder einer Grafikkarte. Durch Verwendung von Grafikstandards wird es möglich, Geräte verschiedener Hersteller miteinander zu verbinden. (Quelle: Wikipedia)

Aktuelle Grafikstandards, Computer
Abkürzung Name Auflösung (Pixel) Seitenverhältnis
QQVGA Quarter QVGA 160 × 120 4:3
1/8 VGA 1/8 VGA 240 × 180 4:3
QVGA Quarter VGA 320 × 240 4:3
VGA Video Graphics Array 640 × 480 4:3
WVGA Wide VGA 720 × 400 18:10 (9:5)
848 × 480 < 16:9
852 × 480 < 16:9
864 × 480 18:10 (9:5)
964 × 544 < 16:9
SVGA Super VGA 800 × 600 4:3
832 × 624 4:3
WSVGA Wide SVGA 1024 × 600 < 16:9
1072 × 600 > 16:9
XGA Extended Graphics Array 1024 × 768 4:3
1152 × 864 4:3
Macintosh 1152 × 870 < 4:3
SGI, SUN 1152 × 900 > 5:4
WXGA Wide XGA 1280 × 768 15:9 (5:3)
1360 × 768 < 16:9
1366 × 768 > 16:9
1376 × 768 > 16:9
1280 × 960 4:3
SXGA Super XGA 1280 × 1024 5:4
XGA-2 XGA 2 1360 × 1024 < 4:3
1366 × 1024 > 4:3
WSXGA Wide SXGA 1600 × 900 16:9
1600 × 1024 < 16:10 (25:16)
SXGA+ SXGA Plus 1400 × 1050 4:3
WSXGA+ Wide SXGA+ 1680 × 1050 16:10
UXGA Ultra XGA 1600 × 1200 4:3
WUXGA Wide UXGA 1920 × 1200 16:10
1920 × 1440 4:3
SUXGA /
QXGA  
Super UXGA 2048 × 1536 4:3

 

 

Granulare Synthese

Klang als Sequenz von elementaren akustischen Elementen ("Grains") Eigenschaften und zeitliche Verteilung der Grains bestimmen Charakteristik des Klanges Ansatz impliziert ein Teilchenmodell für Klänge steht im Gegensatz zu Repräsentationen auf Sample-Ebene (keine Informationen über Frequenzbereich) und abstrakten Fourier-Methoden (Klänge Summen unendlich langer Sinusschwingungen)

 

GSIF

GigaSampler-Interface

GSIF erlaubt Mehrkanal-Ausgabe über ein Hardware-Audiogerät und ist mit ASIO vergleichbar. Ursprünglich wurde es für die "GigaStudio"-Software der Firma TASCAM entwickelt.

 

GSM

Global System for Mobile Communications

Ein betagter internationaler Standard für den digitalen Mobilfunk, auf dem zum Beispiel das Netz der Swisscom basiert.

Bezüglich der maximalen Datenübertragungsrate ist bei 9'600 bit/s Schluss. Nicht viel besser sieht es bei Kurznachrichtendiensten, also SMS aus: Mit Point-to-Point sind gerade mal 160-Zeichen-Nachrichten möglich, per Point-to-Multipoint sogar nur maximal 93 Zeichen. Einen echten Fortschritt bringt immerhin die Einführung von GSM 2+, das dank Kanalbündelung Übertragungsraten von bis zu 115'200 bit/s realisieren kann. Richtig interessant wird die Datenübertragung für mobile Anwender aber erst dann, wenn sich UMTS standardisiert hat.

GSM-Frequenzen / Konvergenz der Technologien
Die heute (Stand 2007) erhältlichen Mobiltelefone verstehen mindestens zwei (Dualband), drei (Triband) oder vier (Quadband) Frequenzbänder, funktionieren darüber hinaus oft auch mit UMTS (Mobilfunk 3. Generation), WLAN (Internet-Telefonie) und sogar GPS (Satellitennavigation).

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