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Enhanced ATX
E-ATX ist ein Formfaktor (bzw. eine Normgrösse) für Gehäuse und Hauptplatinen, er wird hauptsächlich für Server mit zwei Prozessoren verwendet. Die Abmessungen sind mit 330 x 305 mm etwas grösser als bei Standard ATX (305 x 244 mm).
> Formfaktor: siehe ATX
Enhanced Audio Streaming Interface
Ein von der Firma Emagic eingeführtes Treiber-Modell für die Kommunikation von Audio-Hard- und Software. EASI ist Emagics Pendant zu ASIO, einem Treiber-Modell der Konkurrenz-Firma Steinberg, das die Nachteile der Standard-MME-Treiber in Windows umgeht.
Electronic Automatic eXchange
Die EAX-Advanced-HD-Technologie bietet einige Vorteil. Diese hier im Einzelnen:
Multi-Environment:
Bei EAX 1.0 und 2.0 hingen die Surround-Effekte von einem gegebenen geometrischen Bereich ab. Nun kann jedem Ton ganz unabhängig davon ein eigener Effekt zugeordnet werden. Die Audigy
von Creative beispielsweise kann vier verschiedene akustische Umgebungen verwalten und mischen, was zusätzlichen Realismus bringt.
Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie stehen an einer Stelle in einem Raum - das Geräusch eines
in diesem Raum abgegebenen Schusses dessen Grösse und die Beschaffenheit der Wände und des Bodens beeinflusst. Ein Schuss der aus dem Nachbarzimmer an Ihr Ohr dringt, hört sich anders an, da dieses Geräusch ja von den Eigenschaften des Nachbarraumes bestimmt wird.
Das Multi-Environment sorgt für genau solche Klangberechnungen.
Environment-Morphing:
Dies ist einer der wichtigsten Fortschritte, welchen die EAX-Advanced-HD brachte. Früher wurde es auch als Dynamic-Morphing bezeichnet. Bei EAX 2.0 war jede akustische Umgebung einem Ort zugeordnet, und es fand beispielsweise beim Übergang von einem geschlossenen Raum ins Freie kein spezielles Mischen statt. Durch Dynamic-Morphing können die Umgebungen entsprechend den Orten, an denen man sich befindet, miteinander kombiniert werden, so dass mit der Fortbewegung der Figur die eine Umgebung die andere ablöst.
Environment-Panning:
Es handelt sich dabei um eine Ergänzung zum Environment-Morphing, denn mit diesem Feature kann
ein Soundeindruck der Umgebung hinzugefügt werden, der die Annäherung an einen Ort simuliert, z.B. wenn man auf einen Tunneleingang zugeht.
Environment-Reflection:
Dank dieses Effekts werden die Geräusche nicht allein von den Quellen abgestrahlt, sondern auch durch die Umgebung umgelenkt. Es handelt sich um eine Steuerung der Reflexionen und des primären Schalls, wie A3D-2.0 von Aureal dies bereits vor einigen Jahren vorführte.
Environment-Filtering:
Mit Hilfe von Environment-Filtering können die Klangnuancen für jede akustische Umgebung verfeinert und gesteuert werden.
Error Checking and Correcting
Verschiedene RAM-Speichertypen sind in der Lage, interne Fehler zu erkennen und selbst zu korrigieren. In besonders schwerwiegenden Fällen wird der gesamte Computer angehalten. RAM-Speicher mit ECC sind moderner als Bausteine mit Parity.
ECC gibt es auch bei Festplatten und kann gegebenenfalls sogar während des Datentransfers durchgeführt werden (On-The-Fly).
Extended Capability Port
Eine Erweiterung der parallelen Schnittstelle, die den Anschluss mehrerer Geräte an den Parallel-Port sowie eine insgesamt höhere Übertragungsrate zulässt. Moderne Drucker können meist im so genannten ECP-Modus betrieben werden, sofern der Rechner dies unterstützt.
Im ECP-Modus beträgt die Datenrate maximal 1.2 MBps (9.6 Mbps), ohne ECP maximal 150 kBps (1.1 Mbps).
-> siehe LPT
Extended Display Identification Data
Extended Display Identification Data (EDID) ist eine 128 Byte-Datenstruktur, mit der ein Display seine Möglichkeiten beschreibt. Beinhaltet sind Informationen wie der Hersteller, Fertigungsdatum, Displaygrösse, Pixel Mapping Data (nur bei reinen Digitalpanels) usw. Für die Übertragung der Datenstruktur vom Monitor zur Grafik-Karte wird üblicherweise der I²C-Bus verwendet.
Die Kombination von EDID und I²C nennt sich Display Data Channel Version 2 (DDC2). Die „2“ zeigt an, dass DDC2 sich von VESAs ursprünglichem DDC unterscheidet (dort wird ein anderes serielles Format benutzt). Die EDID-Datenstruktur ist normalerweise in einem in das Display eingebauten seriellen PROM (PROM) oder EEPROM abgelegt und kann von dort via I²C ausgelesen werden (auch wenn der Monitor nicht eingeschaltet ist, denn die Stromversorgung des PROM/EEPROM erfolgt über den Computer, nicht über das Netzteil des Monitors).
Enhanced Data Rate for Global Evolution
Dank der EDGE-Technologie (auch EGPRS genannt) können Mobilfunkanbieter, die im Rennen um die teuren UMTS-Lizenzen leer ausgegangen sind, ihren Kunden trotzdem enorme Übertragungsgeschwindigkeiten (bis zu 384 kbps, halb so schnell wie ein Standard-ADSL-Anschluss) anbieten.
Der EDO DRAM, auch Hyper Page Mode DRAM genannt, arbeitet ähnlich wie der FPM-Speicher, ist aber schneller dank Änderungen des "Column Address Signals" und des verlängerten Data-Outputs. Diese Chips können Datenwerte noch zum Auslesen bereit halten, während bereits die nächste Adresse angelegt wird. Das beschleunigt Lesevorgänge.
Im Vergleich mit SDRAM ist EDO-Speicher langsamer.
Enhanced full rate
Bezeichnet eine Technologie zur Verbesserung der Sprachqualität in GSM-Mobiltelefonen.
Enhanced Graphics Adapter
EGA ist ein Grafikstandard der mittleren 80er Jahre und ein Vorläufer des VGA-Standards. Die Auflösung der EGA-Karten (im TTL-Modus) betrug 640 x 350 Pixel - dabei konnten aus einer Palette von 64 Farben maximal 16 gleichzeitig dargestellt werden.
Mit der EGA-Karte brachte IBM auch einen speziellen Zwei-Frequenz-Monitor heraus, der CGA- und EGA-Auflösung beherrschte. Bei letzterer Auflösung betrug die Zeilenfrequenz 21'850 Hz, die Bildwiederholfrequenz 60 Hz.
Eine EGA-Karte konnte auch an einen CGA-Farbmonitor angeschlossen werden und steuerte diesen dann mit den richtigen Signalen an - dies aber natürlich auch nur in CGA-Auflösung (640 × 200 Pixel). Die Original-IBM-Karten waren zwar Bios-, aber nicht völlig registerkompatibel zu CGA. Weiterhin unterstützte EGA auch den echten MDA-Modus mit zugehörigen Ablenkfrequenzen. Dann musste allerdings ein TTL-Monochrom-Monitor angeschlossen werden.
EGA-Karten vieler Fremdhersteller (also nicht von IBM) konnten zusätzlich auch MGA emulieren (an TTL-Monitoren) und waren ausserdem völlig CGA-kompatibel (für Spiele). Die augenfälligsten Verbesserungen bestanden zudem in weitaus höheren Auflösungen (bis 800 × 600 Pixel, Super-EGA). Diese Modi waren aber nicht von IBM standardisiert und daher bei jedem Hersteller anders ausgeführt. Man konnte sie nur in Verbindung mit Programmen anwenden, für die es zugehörige Treiber gab. Ausserdem braucht man aufgrund höherer Ablenkfrequenzen in diesen Modi auch einen Multinorm- / Multisync-Monitor.
-> für weitere Auflösungen siehe Grafikstandard
EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service) ist ein europäisches Erweiterungssystem zur Satellitennavigation (Satellite-Based Augmentation System, SBAS). Es besteht aus drei geostationären Inmarsat-Satelliten und einer Reihe von Bodenstationen, die Informationen über die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Satellitennavigationssysteme GPS und GLONASS ausstrahlen. EGNOS liefert Korrekturinformationen, mit denen ein GPS- bzw. GLONASS-Empfänger seine Position auf zwei Meter genau bestimmen können soll (vgl. Differential GPS). Darüber hinaus werden Integritätsinformationen ausgestrahlt, die für sicherheitskritische Anwendungen (z.B. im Luftverkehr) unerlässlich sind. EGNOS ist ein gemeinsames Projekt von europäischer Kommission, ESA und Eurocontrol. Es gilt als Einstieg der Europäer in die Satellitennavigation und als Vorstufe zum europäischen Satellitennavigationssystem Galileo.
Das System befindet sich derzeit (2005) noch im Testbetrieb. Der Starttermin für "Safety of Life" Anwendungen steht noch nicht endgültig fest. Das System deckt vorläufig Europa ab. Es kann aber laufend erweitert werden. Möglich ist eine Erweiterung Richtung Russland, Afrika und Südamerika.
Jedes elektronische Bauteil erzeugt eine Rauschspannung, eine komplexe Schaltung rauscht mit der Summe der Einzelanteile. Das Eigenrauschen wird als Spannung am Ausgang der Schaltung gemessen. Fehler im Schaltungsdesign fallen besonders bei Mikrofon- und Entzerrer-Vorverstärkern auf.
Extended Industry Standard Architecture
EISA ist der angedachte Nachfolger des ISA- und AT-Bus. Der EISA-Bus konnte erst ab den 386er Prozessoren eingesetzt werden und unterstützt eine Datenbusbreite von 32-bit. Der EISA-Bus wurde durch den PCI-Bus ersetzt und ist heute nicht mehr aktuell.
1. Expanded Memory Specification
EMS ermöglicht die Benutzung des Speicherbereichs oberhalb der 640 kB Grenze unter DOS. Der zusätzliche Speicher wird in 64 kB Blöcken zur Verfügung gestellt
Dieser Speicherbereich, der über dem DOS-Adressbereich liegt, unterliegt dem LIM-EMS-Standard, kann nur von bestimmten Programmen genutzt werden, lässt sich dafür aber im Unterschied zu XMS-Speicher auch auf PCs einsetzen, die nur über die Prozessoren 8088 und 8086 von Intel verfügen.
2. Enhanced Messaging Service
GSM-Mitteilungsservice, um einfarbige Bilder bzw. Bildsequenzen mit maximal 1024 Pixeln und eine Tonfolge mit bis zu 80 Noten über drei Oktaven zu verschicken. Hat sich gegenüber SMS nicht durchgesetzt. Neuer und leistungsfähiger ist MMS.
Elektromagnetische Verträglichkeit
Neben den Auswirkungen des Elektrosmogs auf die menschliche Gesundheit spielen in vielen Diskussionen auch die Auswirkungen von elektronischen Geräten und Installationen auf andere elektrische Systeme eine Rolle. Nicht von ungefähr wurden die Vorschriften zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) gerade im Bereich Computer und Funknetzen drastisch verschärft.
Der Electronic Programm Guide ist eine elektronische Programmzeitschrift, die zusammen mit dem Teletext (Videotext) im analogen TV-Signal übertragen wird. EPG zeigt auf dem Fernsehbildschirm die komplette Programmübersicht für Ihren Empfangsbereich. Er hat ausgefeilte Suchfunktionen, die es Ihnen ermöglichen, gezielt nach bestimmten Sendungen zu suchen, er zeigt viele Kurzinhalte und Hintergrundinformationen an, ist stets aktuell, weiss die vorherigen und nachfolgenden Sendungen und vieles mehr. Die Zeit der umständlichen Video-Programmierung ist damit vorbei. Sie wählen die Sendung am Bildschirm aus und sie wird per Knopfdruck zur richtigen Zeit aufgezeichnet. Sie können sogar ganze TV-Serien mit einem Tastendruck programmieren. Das System kann erkennen, wenn eine Sendung verschoben wird.
Einen besonderen Dienst bietet tvtv.ch an (kostenpflichtig): die Programmierung erfolgt über eine Website, die Daten werden über das Fernsehkabel direkt zum TV-Server übertragen. Man kann also quasi vom Büro aus eine Aufnahme zu Hause starten. Dafür braucht man einen TV-Server, der von tvtv unterstützt wird.
1. Bedeutung: Enhanced Performance Profiles
--> siehe SLI-Memory
2. Bedeutung: Expanded Polypropylene
EPP ist ein zähes, hochelastisches Material. Es ähnelt optisch dem bekannten Styropor, kann im Gegensatz dazu aber extrem verformt werden. So ausgestattet ist es ein hervorragendes Basismaterial für R/C-Modelle, denn es übersteht so einige Abstürze. Schäden (Brüche) lassen sich mit handelsüblichen Klebstoffen schnell beheben.
Erasable Programmable Read Only Memory
Ein EPROM ist ein "Nur-Lese-Speicher" in welchem meistens Systeminformationen oder -konfigurationen abgespeichert sind. Ein EPROM besitzt ein kleines Sichtfenster, das zugeklebt ist. Entfernt man den Kleber und bestrahlt den Chip, welcher dann sichtbar ist mit UV-Licht so ist das EPROM gelöscht und kann neu programmiert werden.
Eine bekannte Ausführung eines solchen EPROMs ist das Bios eines jeden Computers.
-> siehe Bios
(englisch: to equalize: angleichen, equal: gleich) Spezielles Filter, bei dem der Frequenzgang weitgehend frei einstellbar ist.
Bei einem grafischen Equalizer ist jeder beeinflussbaren Frequenz ein eigener Regler zugeordnet (er hat 26 bis 33, typischerweise 31 Frequenzbänder von je 1/3 Oktave Breite), so dass der Frequenzverlauf "grafisch" durch die Regler dargestellt wird. Bei einem parametrischen Equalizer kann für ein oder mehrere Frequenzbänder die Mittenfrequenz und die Amplitudenänderung (semiparametrischer Equalizer) sowie manchmal auch die Filtergüte Q (entsprechend der Bandbreite) eingestellt werden (vollparametrischer Equalizer).
Ergänzung der Hardware des Computers, die in einen der Slots eingesetzt wird.
Die Signalqualität und die maximale Kabellänge sind doppelt so hoch verglichen mit SATA. Weiterhin unterstützt eSATA Hot Plug für externe Festplatten und bietet einen verpolungssicheren Anschluss.
eSATA-Laufwerke sind nicht direkt zu SATA kompatibel. Sie verwenden einen eigenen Stecker, der sich von SATA unterscheidet. Externe eSATA-Gehäuse enthalten darum meist einen Adapter, z.B. in Form einer Stecker-Blende, die sich am Ausgang eines Erweiterungs-Slots befestigen lässt. Von der Blende führ ein Kabel zum SATA-Port des Mainboard.
Links: Verbindung zum Mainboard
Rechts: eSATA-Gerät
Vergleich der Geschwindigkeiten
| Schnittstelle | Theor. Bandbreite | Prakt. Bandbreite ca. |
| USB 1.1 bzw. Full Speed | 12 MBit/s | 1 MByte/s |
| USB 2.0 bzw. Hi-Speed | 480 MBit/s | 40 MByte/s |
| IEEE 1394A / Firewire400 / i.Link | 400 MBit/s | 30 MByte/s |
| IEEE 1394B / Firewire800 / i.Link | 800 MBit/s | 60 MByte/s |
| Serial ATA 150 | 1500 MBit/s | 120 MByte/s |
| Serial ATA 300 | 3000 Mbit/s | 240 MByte/s |
Weitere Informationen:
ergänzt 4.10.06 /GPE
Der Begriff ESD hat zwei Bedeutungen:
1. ESD = Electronic Software Distribution
ESD zu Deutsch «elektronischer Softwarevertrieb» beschreibt den Software-Vertrieb via Internet. Nach der ESD-Bestellung erhalten Sie von uns eine E-Mail mit dem Key oder der Lizenz und dem Link zum Download des gewünschten Produkts.
Der Vorteil
Der Vorteil liegt darin, dass Sie als Kunde oder Reseller die Software
innert kürzester Frist erhalten und einsetzen bzw. weiterverkaufen können. Vom
Zeitpunkt der Bestellung bis zum Erhalt der Software vergehen meist nur Stunden.
Zudem entfallen bei einer ESD zusätzliche Versandkosten für Pakete.
Unterschied zwischen ESD und Lizenz
Eine Lizenz ist immer an den Lizenznehmer gebunden und wird bereits bei der
Bestellung beim Hersteller auf den Endkunden registriert, was die Dauer der
Bestell-/Lieferzeit verlängert. Im Gegensatz dazu wird ESD erst nachträglich vom
Kunden registriert. ESDs können so z.B. auf Vorrat bestellt werden und wieder
weiter verkauft werden.
Bei Lizenzen wird nicht immer ein Downloadlink mitgeliefert. Einige Hersteller verweisen hier immer noch auf ein separates MediaKit (z.B Corel, Nuance, Microsoft OpenLicense und Adobe) welches zusätzlich bestellt werden muss und gegebenenfalls eine längere Lieferzeit und zusätzliche Kosten verursachen kann.
Hersteller welche aktuell über uns ESDs anbieten:
«Irrtümer und Änderungen bei der Auflistung der Hersteller und deren Abwicklungsprozesse vorbehalten»
2. ESD = Electrostatic Discharge
Elektrostatische Entladung (engl. electrostatic discharge, kurz ESD) ist ein durch grosse Potenzialdifferenz in einem elektrisch isolierenden Material entstehender Funke oder Durchschlag, der einen sehr kurzen hohen elektrischen Stromimpuls verursacht. Ursache der Potenzialdifferenz ist meist eine Aufladung durch Reibungselektrizität.
Produktionsmaschinen für elektrisch isolierende Endloserzeugnisse sowie der Umgang mit isolierenden Schüttgütern erfordert besondere Sicherheitsmassnahmen gegen elektrostatische Aufladung.
Reibungselektrizität tritt z.B. auch beim Laufen über einen Teppichboden auf, wobei ein Mensch auf ca. 30.000V aufgeladen werden kann. Auch Bewegen auf einem Stuhl kann Aufladungen erzeugen, Kunststoffgriffe von Werkzeugen können elektrostatische Potentialunterschiede verursachen, die empfindliche Bauteile gefährden.
| Symbol für eine ESD-Schutzkomponente (links) und Gefahrenzeichen für ESD-gefährdete Bauteile (rechts) | ![]() |
Ethernet ist ein von den Firmen Intel, DEC und Xerox entwickelter Netzwerk-Typ für LAN-Netzwerke, die für die Übertragung RJ-45- oder Koaxialkabel verwenden. Am 22. Mai 1973 wurde das Ethernet von Robert M. Metcalfe in einem Memo zum ersten Mal erwähnt; am 31. März 1975 meldete er es zum Patent an (US-Patent-Nr. 4063220), und am 13. Dezember 1977 wurde der Netzwerkstandard patentiert. Heute ist das Ethernet Bestandteil der IEEE-802-Spezifikation.
Zum Medientausch konzipiert, stiessder neue Standard eine Entwicklung an, der heute mannigfaltig standardisierte Errungenschaften zu verdanken sind. Mit der am Xerox Palo Alto Research Center entwickelten proprietären Lösung hat jedoch das heutige Ethernet nicht mehr viel gemeinsam. In seiner Anfangszeit arbeitete es mit einer Bandbreite von etwa 3MBit pro Sekunde; inzwischen wird bereits an Erweiterungen gearbeitet, die 40GBit ermöglichen sollen. Auch scheinen 100GBit möglich, damit würde es dem Fibre Channel Konkurrenz machen (Stand Mai 2003).
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Übrigens: "ether" ist die englische Bezeichnung für "Äther", dem laut Duden "feinen Urstoff, der Weltseele in der griechischen Philosophie". "Äther" steht natürlich auch für die "Himmelsluft" ("die Meldung ging schon über den Äther") bzw. das Betäubungsmittel.
siehe auch:
Diese Technik soll gegen entsprechende Schädlinge helfen, die Programmschwächen bzw. daraus folgende Abstürze ausnutzen. Ab dem Service Pack 2 kann diese Funktion unter Windows XP für höhere Sicherheit sorgen, ist allerdings nicht als Virenschutz misszuverstehen. Auch Linux bietet eine entsprechende Unterstützung.
Die Express Card (offizielle Schreibweise "ExpressCard") ist der Nachfolger der PCMCIA-Karte. Sie dient zur Erweiterung mobiler Computersysteme (z. B. eines Notebooks).
Die Express Card kann sowohl als USB 2.0- als auch als PCI Express-Schnittstelle eingesetzt werden. Mit einer maximalen Datenrate von ca. 500 Mbps (250 Mbps Duplex) ist sie fast vier mal schneller als eine PCMCIA-Karte. Weitere Vorteile der Express Card sind ihre günstigeren Herstellungskosten sowie geringerer Stromverbrauch. Im Gegensatz zu bisherigen Karten verfügen Notebooks mit Express Card-Slot über keine Auswurftaste; vielmehr steht eine Express Card leicht über, so dass sie jederzeit schnell und einfach entfernt werden kann.
Express Cards sind nicht abwärtskompatibel zu normalen PCMCIA-Karten. Es ist also nicht möglich, solche Karten in herkömmlichen Slots oder vorhandene PCMCIA- bzw. Cardbus-Karten in einem ExpressCard-Slot zu betreiben. Es gibt sie in zwei Breiten: 34 mm und 54 mm.
Die offizielle Website heisst expresscard.org.
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