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Digital Analog Wandler
Bezeichnet ein Gerät zum Umwandeln von digitalen in analoge Signale oder umgekehrt (A/D-Wandler). Solche sind beispielsweise auf jeder Soundkarte enthalten. Sie haben die Aufgabe, digitalisierte Musik, die zum Beispiel von der Festplatte geliefert wird, auf analog umzuwandeln, damit die angeschlossenen Lautsprecher diese wiedergeben können. Auch an vielen anderen Orten, wie zum Beispiel der Telefonie oder der Unterhaltungselektronik werden Digital-Analog-Wandeler eingesetzt.
Digital Audio Broadcasting
DAB (Digital Audio Broadcasting) ist ein Verfahren zur störungsfreien
digitalen Übertragung von Radioprogrammen. Um DAB-Programme empfangen zu können,
braucht es weder einen Kabelanschluss noch eine Satellitenschüssel, man braucht
dazu lediglich einen DAB-Empfänger. Die meisten dieser neuen Empfänger sind
portabel und können auch UKW-Programme empfangen. Mit einem entsprechenden
DAB-Autoradio können DAB-Programme auch mobil empfangen werden. DAB wird in den
nächsten Jahren nach und nach das alte UKW-Radio ablösen.
Weitere Informationen zu
DAB in der Schweiz
Digidesign Audio Engine
Software-Schnittstelle zur Kommunikation zwischen Audio-Programmen und Digidesign-Hardware.
Disc-at-Once, ein Verfahren, um die CD-R zu beschreiben. Dabei werden in einem Durchgang zunächst das Lead-in, dann Daten oder Audioinformationen, anschliessend das Lead-out erstellt. Dieses Verfahren, das nicht von allen CD-Recordern unterstützt wird, ist besonders für die Herstellung von Audio-CDs interessant, weil die Pausen zwischen den Tracks bis auf Null herabgesetzt werden können.
Digital Audio Tape
Kassetten mit einem Magnetband, auf dem Audio-Signale in digitalisierter Form (ähnlich wie bei einer CD) aufgenommen werden können.
Der ursprüngliche Name R-DAT weist auf den rotierenden Tonkopf hin. In der Konstruktionsweise ist ein DAT-Gerät mit einem VHS-Videorecorder in Kleinstausführung vergleichbar. Das DAT-Format arbeitet mit 16 bit (neuste Modelle mit 24 bit) und Sampling-Raten von 32, 44.1 und 48 kHz, neuerdings ebenfalls mit 96 kHz. Dass sich das DAT nicht wirklich breit durchsetzen konnte, verdanken wir nicht zuletzt der Musikindustrie, die zwei Jahre lang den Verkauf von DAT-Recordern verhindern konnte. Grund: Die ersten DAT-Geräte hatten keinen Kopierschutz und öffneten dadurch der Musikpiraterie Tür und Tor, denn digitale Daten in CD-Qualität können verlustfrei kopiert werden (mittlerweile wurde dieses Argument durch MP3 und das Internet zumindest relativiert).
Als dann die DAT-Recorder mit eingebautem Kopierschutz (SCMS) endlich auf den Markt kamen, waren sie immer noch relativ teuer und fanden ihren Weg vorwiegend in die Heimstudios. Die professionellen DAT-Geräte, einige Modelle sind auch zu SMPTE synchronisierbar, mussten keinen Kopierschutz aufweisen. Sie unterscheiden sich von den Consumer-Versionen durch AES/EBU-Anschlüsse (Consumer = S/PDIF), eine stabilere Konstruktion, erweiterte Software-Funktionen und oft bessere Wandler. Durch den Preisverfall der CD-R und der CD-RW wurde das DAT noch weiter in eine Nischenposition gedrängt.
Die Datenrate bezeichnet die Geschwindigkeit einer Datenübertragung. Sie wird meistens in bits pro Sekunde (oder kbps / Mbps) angegeben.
Data Exchange packedswitched
Seit 1980 bestehendes Datenübertragungsnetz der Deutschen Bundespost / Telekom, bei dem mit Datenpaketen gearbeitet wird. (folgt dem Standard: x.25). Die Daten mehrerer Teilnehmer werden gleichzeitig und getrennt in kleinen Einheiten (Paketen) übers Netz übertragen. Damit kann das Netz besser ausgelastet werden.
Digital Audio Workstation
Eine Digital Audio Workstation (dt. digitaler auditiver Arbeitsplatz bzw. digitales Tonstudio) ist ein computergestütztes musikalisches System zu Tonaufnahme, Abmischung und Mastering, das sich durch eine hohe Integration von Komponenten innerhalb des Systems auszeichnet. Es ist ein Verbund digitaler Geräte zur digitalen Aufzeichnung und Verarbeitung von Schallsignalen. Digital Audio Workstation ist die ursprüngliche Bezeichnung für HD-Recording-Geräte, als HD-Recording mittels PC oder Mac noch nicht möglich war. Die ersten DAWs waren HD-Recorder wie der Fairlight CMI. Heute nennt man PCs und Macs mit entsprechender Hardware (hochwertige Audiokarte) und Software (Logic, Pro Tools, Cubase, Nuendo, Samplitude, Cakewalk Sonar, Ardour, SADiE, etc.) auch DAWs.
dB steht für dezi-Bel (ein Zehntel Bel) und ist ein dimensionsloses, logarithmisches Verhältnismass für Strom, Spannung oder Leistung. D.h. das mit dB (ohne weitere Angabe) nur das Verhältnis einer Leistung im Vergleich zu einem anderen Gerät, Antenne o.ä. angegeben wird.
Antennengewinne werden i.d.R. im Vergleich zu einem Dipol angegeben, dann nennt sich das
Verhältnismass dBD. Alternativ gibt es den Vergleich zu einem idealisierten, isotropen Strahler (Kugelstrahler), dann lautet die Angabe
dBi. Grob vereinfacht kann man sagen das dbD+2=dBi ergibt.
Desweiteren taucht noch der Begriff dBm auf. Hier bezieht sich die relative Leistungsangabe auf den Standardwert von einem Milliwatt (1 mW). 0 dBm entsprechen 1 mW, 3dBm entsprechen 2mW, 20dBm entsprechen 100mW.
Übersicht Faktoren:
| dB | Gewinn | Verlust |
| 1 | 1,259 | 0,794 |
| 2 | 1,585 | 0,630 |
| 3 | ~2 | ~0,5 |
| 6 | ~4 | ~0,25 |
| 9 | ~8 | ~0,125 |
| 10 | 10 | 0,1 |
| 20 | 100 | ~0,01 |
Um die tatsächlich abgestrahlte Leistung (EIRP) zu berechnen geht man wie folgt vor:
In der Musik
Verstärkung = +dB,
Dämpfung = -dB
Wichtige Eckwerte:
Beispiel: Eine Mikrofonspannung von 1 mV wird um 60 dB verstärkt, ergibt 1000 mV (1V). Bei Leistungsvergleichen sind die dB-Werte zu halbieren: 10-fache Leistungsverstärkung = 10 dB.
Abk. für ein Dezibel, entsprechend einem Zehntel Bel. Es bezeichnet das Mass für den Schalldruck auf unser Gehör. Bei der Messung von dB(A)-Werten wird ein Frequenzfilter hinter ein Mikrofon geschaltet, der so ausgelegt ist, dass er die Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs annähernd berücksichtigt. Jede Zunahme des Schalles um etwa 10 dB(A) empfinden wir als Verdoppelung der Lautstärke. So sind etwa 35 dB(A) Mittlungspegel übliche Hintergrundgeräusche in einem Haus. 75 dB(A) entsprechen dem Schallpegel eines starken Stadtverkehrs am Strassenrand und 110 dB(A) dem Lärm von militärischen Düsenflugzeugen bei direktem Überflug in Tiefflugstrecken. Darüber liegende Werte können für den Menschen schon kurzfristig gesundheitsschädlich sein.
Zusatzbezeichnungen verwandeln das Relativmass dB in ein Absolutmass mit einem Referenzpunkt:
0 dBm = 1 mW an 600 Ohm = 0,775 V
0 dBV = 1V, 0 dBu = 0,775 V
Denoisen
Automatisches Entfernen von unerwünschtem Rauschen.
Analog: Das analoge Verfahren arbeitet mit einem Filter, das die hohen, rauschverdächtigen Frequenzbereiche pegelabhängig abschwächt, was teilweise zu Einbussen der Signalqualität führt.
Digital: Ein Algorithmus nimmt eine digitale Probe des Rauschens (Noise Print) an einer Stelle, wo kein Nutzsignal anliegt, und rechnet es aus dem Gesamtdatenmaterial heraus.
DCF-77 ist ein Langwellensender, der die meisten funkgesteuerten Uhren im westlichen Europa mit der genauen Uhrzeit versorgt. Die Bezeichnung DCF77 ist das dem Sender zur internationalen Identifikation zugewiesene Rufzeichen.
Der Sender steht in Mainflingen bei Frankfurt am Main in Deutschland und arbeitet auf der Frequenz 77,5 kHz mit einer Leistung von 50 kW.
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Weitere Informationen
siehe auch HBG
-> kann mehrere Bedeutungen haben, siehe Wikipedia-Seite.
Digital Coded Squelch
DCS erlaubt das gezielte Auswählen bestimmter Funkgeräte innerhalb eines ausgewählten Kanals. Beim Senden wird vom Anrufer ein unhörbarer Code mitgesendet, auf den nur die Funkgeräte reagieren, die auf diesen Code programmiert sind. Insgesamt sind 104 solcher Codes möglich, von denen jeder 23 Bit lang ist.
Dynamic Domain Name Server
Normalerweise funktioniert der DNS nur mit statischen IP-Adressen - das heisst einem Namen ist eine IP-Adresse fest zugewiesen. Wer Internet-Angebote über eine Wähl-Leitung (z.B. ISDN, DSL) verfügbar macht hat das Problem der dynamischen IP-Adressen. Bei jeder Einwahl ins Internet weist der Provider dem Anschluss eine neue Adresse zu. Mit DDNS ist es dennoch möglich, im Internet immer unter www.<meine_seite>.ch präsent zu sein, obwohl sich die zugehörige IP-Adresse dauernd ändert.
Double Data Rate
DDR wird häufig als Bezeichnung für SDRAM-Bausteine, die mit dem DDR-Verfahren arbeiten (korrekt: DDR-SDRAM-DIMM) verwendet. DDR ist ein Verfahren, mit dem Daten auf einem Datenbus mit doppelter Datenrate übertragen werden können. Möglich wurde dies durch einen relativ simplen Trick: Die Daten-bits werden bei der ab- und aufsteigenden Flanke des Taktsignals übertragen, statt wie bisher nur bei der aufsteigenden.
Erste Boards und Speicherchips kamen Ende 1999 auf den Markt. Während herkömmliche SDRAM-Module 1999 bei einem 133 MHz FSB einen Datendurchsatz von 1.1 GB pro Sekunde leisteten, waren DDR-Module doppelt so schnell.
Ähnliche Verfahren sind Quadruple Data Rate (QDR) mit vierfacher und Octal Data Rate (ODR) mit achtfacher Datenrate, vor DDR war das SDR-Verfahren (Single Data Rate) üblich. Diese Bausteine bezeichnet man korrekt als SDR-SDRAM-DIMM.
Gegenüber der von Intel favorisierten Direct-RDRAM-Lösung hat DDR einige Vorteile: Die Hersteller benötigen keine neuen Produktionsmaschinen und DDR ist ein offener Standard, dessen Spezifikationen im Internet offen liegen. Lizenzgebühren an Intel oder Rambus werden also nicht fällig.

Mit der Entwicklung von DDR2 ist ein tatsächlicher Fortschritt gelungen, auch wenn man auf den ersten Blick für einen höheren Preis keine verbesserte Performance erhält. Von einer höheren Performance wird man aber spätestens bei DDR2 667 (333 MHz) profitieren können. Fortschritte sind aber erkennbar, da die DDR2-Bausteine höher getaktet werden können und weniger Strom verbrauchen. Dies wirkt sich auch positiv auf die Wärmeentwicklung aus.
Die korrekte Bezeichung für DDR2-Bausteine lautet eigentlich DDR2-SDRAM-DIMM. Bei DDR2 wird mit einem Vierfach- (DDR: Zweifach-Prefetch) gearbeitet , um eine höhere Taktung des I/O-Puffers zu ermöglichen. Bei DDR2 werden dabei die eigentlichen Speicherzellen nur mit der Hälfte des Taktes der I/O-Puffer betrieben. Der Marketing-technisch hier oft genannte Vierfach-Prefetch entsteht dabei zum einen über das DDR-Verfahren (x2) und zum anderen über diese Taktdopplung (x2) - insgesamt ein Vierfach-Prefetch.
DDR3 ist eine Weiterentwicklung von DDR2-SDRAM, bei welchem statt mit einem Vierfach-Prefetch mit einem Achtfach-Prefetch gearbeitet wird. Die neuen Chips mit einer Kapazität von 512 MBit sollen Daten mit 8500 MBps verarbeiten und damit deutlich schneller sein als heutiges DDR-400 oder auch DDR2-667 SDRAM. Allerdings wird die CAS-Latenz höher sein. Darüber hinaus benötigt DDR3-SDRAM auch nur noch 1,5 Volt und ist damit gerade für den mobilen Einsatz besser geeignet, bei dem es auf lange Batterielaufzeiten ankommt.
DDR3-SDRAM Speichermodule (DIMM) besitzen 240 Kontakte/Pins.
Spezifikationen:
| Chip | Modul | Speichertakt | I/O-Takt | Effektiver Takt | Bandbreite pro Modul | Bandbreite Dual-Channel |
| - DDR3-800 | - PC3-6400 | - 100 MHz | - 400 MHz | - 800 MHz | - 6,4 GBps | - 12,8 GBps |
| - DDR3-1066 | - PC3-8500 | - 133 MHz | - 533 MHz | - 1066 MHz | - 8,5 GBps | - 17,0 GBps |
| - DDR3-1333 | - PC3-10600 | - 166 MHz | - 667 MHz | - 1333 MHz | - 10,6 GBps | - 21,2 GBps |
| - DDR3-1600 | - PC3-12800 | - 200 MHz | - 800 MHz | - 1600 MHz | - 12,8 GBps | - 25,6 GBps |
Hinweis: GDDR3-Video-RAM basiert nicht auf DDR3, sondern auf DDR2-Speicher!
Quelle: de.wikipedia.org
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Digital Data Storage Ein Datensicherungs-System mit DAT-Technologie und nebenstehenden Spezifikationen: |
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Double Dynamic Suspension System
DDSS II ist der verbesserte Nachfolger des ursprünglichen, von ASUS entwickelten Double Dynamic Suspension System. Die DDSS-Technologie soll die vom Antriebsmotor erzeugten Schwingungen minimieren und so Resonanzen zwischen den Komponenten sowie zwischen Laufwerk und PC-Gehäuse weitgehend vermeiden.
Mit DDSS II ist eine noch präzisere Kopfpositionierung und Fokussierung möglich,
sodass Geräuschabgabe und Vibrationen des auf hohen Drehzahlen laufenden Antriebsmotors reduziert werden.
Ein De-Esser ermöglicht die Reduzierung der sogenannten Zischlaute, die oft bei Aufnahmen der menschlichen Stimme entstehen. Unter Zischlauten versteht man gesprochene oder gesungene Buchstaben wie "S" oder "Z", die später in der Aufnahme störend hervortreten.
Über einen De-Esser lassen sich Zischlaute nachträglich entfernen. Wendet man einen De-Esser zu stark an, wird aus unserem Vocal-Talent ein Lispler.
Als De-Juddering bezeichnet man den Prozess, bei dem der ursprünglich mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommene Film mittels Vektor-basierter Motion-Estimation- und Kompensationstechnik in die für TV-Displays typische Bildwiederholfrequenz von 50 oder 60 Hz umgewandelt wird.
Digital Enhanced Cordless Telecommunications
Digitale, verbesserte schnurlose Telekommunikation; bis 1995 Digital European Cordless Telecommunications. Es handelt sich um einen ETSI-Standard für schnurlose und Mobiltelefone sowie für kabellose Datenübertragung im Allgemeinen. DECT ist der Nachfolger des CT1- und des CT2-Standards.
Die Übertragung basiert auf einem TDMA-Multiplexverfahren (Time Division Multiple Access) und arbeitet in Europa im Frequenzbereich von 1880 MHz bis 1900 MHz, wo 10 Kanäle mit je 1728 kHz Bandbreite definiert sind. ETSI spezifiziert aber auch Erweiterungsbänder in den Bereichen 1900-1980, 2010-2025 und 2400-2480 MHz. Im Gegensatz zu Mobilfunksystemen ist DECT eine reine Zugangstechnologie und beschreibt nicht das Netz selbst. In der Öffentlichkeit wird dieses System wegen des kontinuierlichen Sendesignals der Basisstation teilweise als Gesundheitsgefährdung eingestuft.
Unbefugte Benutzung und unbefugtes Mithören wird bei DECT wie bei anderen Mobilfunksystemen auch durch drei Methoden verhindert:
Die Verschlüsselung ist ein optionaler Teil der DECT-Spezifikation und wird nicht von allen Geräten unterstützt.
--> siehe auch GAP
Ein Decoder stellt eine Software (Decoder-Software) oder ein Gerät dar, das ein verschlüsseltes (codiertes Signal) für eine weitere Verarbeitung wieder entschlüsselt.
Beispielsweise ist das Dolby Digital Surround Signal auf einer
DVD digital codiert, also verschlüsselt. Dies wird deshalb
gemacht, dass der Inhalt der 6 Kanäle des Dolby Digital Signals in ein einziges, digitales Signal eingebunden werden kann, welches natürlich viel weniger Platz als 6 einzelne Kanäle beansprucht.
Durch einen Decoder, also quasi einen "Übersetzer", wird das digitale Signal wieder in die 6 analogen Toninformationen umgewandelt.
Auch zur Datenübertragung werden Verschlüsselungen verwendet damit kein Unberechtigter die übertragenen Informationen "abhören" kann. Dies kann man an einem einfachen Beispiel verbildlichen:
Annahme: Es sind zwei Personen in einer Gruppe von Leuten, die nur eine Sprache verstehen. Die beiden Personen kennen jedoch nicht nur diese "Gruppensprache" sondern noch eine andere, "fremde". Nun fängt die erste Person Informationen aus der Gruppe in der "Gruppensprache" auf, übersetzt (codiert) diese in die "fremde" Sprache, erzählt sie in dieser Sprache der zweiten Person, welche wiederum die Information in die Gruppensprache zurückübersetzt (decodiert).
Eine solche Verschlüsselung wird auch als Codec bezeichnet und stellt eigentlich in unserem Beispiel die "fremde" Sprache dar.
Das Gegenteil des Decoders ist der Coder. Er ist für die Verschlüsselung des
Signals zuständig.
Data Encryption Standard (Datenverschlüsselungs-Standard)
Ein von IBM entwickeltes Verschlüsselungssystem von 1974, das von 1977 bis 2000 von der US-Regierung als offizielles Datenchiffriersystem eingesetzt wurde. In einer symmetrischen Verschlüsselung werden Blöcke zu je 64 Bits mit einem 56-bit-Schlüssel codiert. DES ist weitverbreitet, wurde allerdings schon einmal geknackt als in einer Gemeinschaftsaktion Anfang 1998 zehntausende Computer in aller Welt über das Internet eine DES-chiffrierte Nachricht in mehreren Wochen entschlüsselt haben.
Desktop Notebook
Wie der Name schon sagt: eine Mischung zwischen Desktop-PC und Notebook. DeskNotes sind Desktop-Replacement Notebooks ohne Akku, bzw. mit externem Akku. Sie sind deshalb portabel, aber zum unterwegs arbeiten weniger geeignet. Sie sind die ideale Lösung für Leute, die an verschiedenen Orten mit dem gleichen PC arbeiten wollen und an diesen Orten jeweils Stromanschluss besitzen. Der Verzicht auf den Akku macht die Desknotes günstiger, verglichen mit echten Notebooks.
http://www.pcchipsusa.com/prod-desknote.asp
Datenfernübertragung / Datenfernübertragungs-Netzwerk
Ist Sammelbegriff für den Datenaustausch zwischen zwei Rechnern über eine grössere Entfernung, zum Beispiel zwischen einem Architekten in Deutschland und einem Fachingenieur in der Schweiz. Die Übertragung erfolgt unter anderem über das Telefonnetz und das Internet.
Im LAN-Bereich wird dieser Begriff nicht verwendet. Hier spricht man einfach von "Datenübertragung".
DFÜ-Netzwerk:
Es ist Bestandteil vom Betriebssystem Windows. Es vereint Computer per Modem oder
ISDN-Karte miteinander zu einem Mini-Netzwerk über eine grössere Distanz. Es wird auch dazu benutzt, Online-Dienste anzuwählen.
Voice-Funktionalität, Faxübermittlung und Eurofile-Transfer sind nicht möglich.
Das DFÜ-Netzwerk ist eine Möglichkeit für Windows-Anwender, eine Verbindung zum Internet herstellen zu können.
Dynamic Host Configuration Protocol
Das DHCP weist den angeschlossenen Clients aus einem festgelegten Bereich von IP-Adressen automatisch eine IP-Adresse zu und spart so viel Konfigurationsarbeit bei grösseren Netzen. Neben einer IP-Adresse erhält ein Client auch zusätzliche Informationen, etwa die Adresse des Gateways und die Adresse eines zuständigen DNS.
Das TCP/IP ist ein beliebtes, aber oftmals auch ein schwer zu konfigurierendes Protokoll. In grossen Netzen - speziell im Internet - haben Administratoren mit der Vergabe von IP-Adressen zu kämpfen, weil des öfteren Clients umziehen, ausscheiden oder hinzukommen. Um die Adressvergabe und Parametereinstellung zentral verwalten zu können, hat die Internet Engineering Task Force (IETF) das DHCP entworfen, das drei Verfahren anbietet:
Microsoft lieferte eine der ersten kommerziellen Implementationen mit Windows NT 3.51 aus. Für OS/2 und natürlich diverse Unix-Versionen sind ebenfalls entsprechende Server und Client verfügbar. Neben der einfacheren Konfiguration der Clients und der Möglichkeit, mobilen Rechner problemlos in unterschiedlichen Netzen zu betreiben, lassen sich in einem DHCP-Netz Fehler einfacher lokalisieren, da die Konfiguration des Netzes, geht es um die Adressen, primär von der Konfiguration des DHCP-Servers abhängt. Ausserdem lassen sich unter Umständen Adressbereiche effektiver nutzen - schliesslich ist es nur zu oft so, dass keineswegs alle Hosts gleichzeitig im Netz aktiv sind, so dass je nach Bedarf IP-Adressen nacheinander an verschiedene Hosts vergeben werden können.
Dynamic HTML
JavaScript-basierende Erweiterung für HTML, die mit der sogenannten Layertechnik (Netscape) bzw. "sichtbaren / versteckten div's" (Netscape, IE und Opera) arbeitet: In Abhängigkeit von bestimmten "Ereignissen" (Mausbewegungen, Mausposition etc.) ändert sich das Aussehen der angezeigten Seite "dynamisch", das heisst ohne dass die Seite neu geladen werden muss.
DHTML wird zur Zeit (Ende 2003) vom Internet-Explorer ab Version 5.x (Windows), Netscape ab 4.5 (Windows / Linux / Solaris) und vom Opera ab 5.1x (Windows / Linux / Solaris) unterstützt; und dies auch noch völlig unterschiedlich, so dass man den Code für jeden Browser getrennt schreiben muss - mehrfache Arbeit.
-> siehe auch HTML
Wandelt unsymmetrische und niederpegelige Ausgangs-Signale - etwa eines Synthesizers oder einer E-Gitarre - in symmetrische Signale mit einem entsprechenden Pegel um; diese können dann problemlos vom Line-Eingang eines Mischpults verarbeitet werden.
Es gibt "passive" und "aktive" DI-Boxen. Der Unterschied besteht darin, dass bei einer Aktiv-DI vor dem Symmetrie-Überträger zusätzlich noch eine kleine Schaltung für die Impedanzanpassung sitzt (für sehr hochohmige Quellen). Aktiv-DI-Boxen benötigen daher eine Versorgungsspannung (48V Phantomspeisung oder Batterie). Eine DI-Box hat den Zweck, Störungen bei der Signalübertragung zu verhindern, da sich ein Störsignal bei der symmetrischen Signalführung am Eingang des folgenden Gerätes im Differenzverstärker selbst auslöscht. Gute aktive DI-Boxen haben einen Eingangswiderstand grösser 1 Meg-Ohm und einen Ausgangswiderstand kleiner 100 Ohm. Passive DI-Boxen haben einen Eingangswiderstand in der Grössenordnung von 50 Kilo-Ohm. Impedanzen werden jedoch in den Herstellerdaten selten angegeben.
Ein herkömmliches IP-Netzwerk unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Anwendungen, die im Netzwerk unterwegs sind. Dem Risiko von Engpässen wurde bislang deshalb durch Bereitstellung grosser (und teurer) Kapazitäten begegnet. Durch das neue Verfahren wird jedes IP-Paket zur Feststellung der Paketwichtigkeit geprüft. Im Gegensatz zu anderen QoS-Verfahren wird die Priorität eines IP-Paketes bereits vom Sender bestimmt. Die Router auf dem Weg zum Empfänger entscheiden allein anhand dieser Angabe über die bevorzugte Weiterleitung zum Empfänger.
DiffServ nutzt zur Signalisierung der Priorität die ersten 6 Bit des schon vorhandenen Type of Service (ToS) Byte im IP-Header des IPv4 oder das Class Field im IP-Header des IPv6-Protokolls. Zur Abgrenzung gegenüber dem früheren ToS bzw. Class-Field wird das Byte dann als Differentiated Services Code Point (DSCP) bezeichnet.
Mit dem DSCP wird jedes IP-Paket einer bestimmten Klasse (Class Selector) und innerhalb dieser Klasse einer Behandlungsstufe (Drop Precedence) zugeordnet. Dabei bestimmen die ersten drei Bits den Class Selector und die weiteren drei Bits die Drop Precedence. Mit diesen Bits können nun verschiedene Weiterleitungsklassen definiert werden die innerhalb eines Netzwerkes unter festgelegten Regeln behandelt werden. (QoS Policy) Der DSCP 000000 (DF) wird auch als Best Effort (BE) bezeichnet und stellt die unterste Stufe der Prioritäten dar. Die höchste Stufe repräsentiert der DSCP 101110 (Premium-Klasse/Expedited Forwarding).
Jedoch liegt auch eine Gefahr des Missbrauchs in dieser Technik. Die Korrektheit der Kennzeichnung kann nur schwer bis gar nicht geprüft werden. So kann z.B. ein Dringlichkeits-Flag dazu missbraucht werden, um für seinen eigenen Dienst eine höhere Priorität gegenüber „durchschnittlichen“ Diensten zu erlangen. Um dies zu verhindern werden an den Übergängen zu aktiven Netzwerkkomponenten sog. "Trust Boundaries" definiert. An dieser Stelle kann der Administrator entscheiden ob er den DiffServ-Einstellungen der einkommenden Pakete glaubt oder diese mit eigenen Werten überschreiben möchte. Typischerweise sind die LAN Switchports an denen die Endgeräte angeschlossen sind solche "Trust Boundaries"
DIGIC nennt Canon seine proprietären Bild- und Videoprozessor-Chips, die seit 2002 in vielen Digitalkameras dieses Unternehmens eingesetzt werden. Seit 2004 wird der Chip in einer verbesserten Version als Digic II in den Canon EOS Digitalkameras wie z.B. EOS 1Ds Mk II, EOS 1D Mk IIN, EOS 5D, EOS 20D und EOS 350D aber auch in vielen höherwertigen digitalen Kompaktkameras verwendet.
Die DIGIC-Bildprozessoren übernehmen alle Aufgaben der digitalen Bildbearbeitung und der Kamerasteuerung. Währned bei DIGIC drei ICs verwendet werden (für Kamerasteuerung, Bildbearbeitung, Videobearbeitung), sind bei DIGIC II alle Funktionen auf einem Chip implementiert. Dazu zählen insbesondere die JPEG-Komprimierung, Steuerung der Speicherkarten-Funktionen, Ansteuerung des LCD-Bildschirms, automatische Belichtungsmessung und Belichtungssteuerung, Autofokus und automatischer Weissabgleich. Das Konzept der hardwareseitigen Kamerasteuerung mit einem Chip bringt laut Hersteller Vorteile wie schnellere Reaktionszeiten bzw. weniger Auslöseverzögerung, bessere Bildverarbeitung, schnellerer und präziserer Autofokus und noch dazu längere Akku-Laufzeiten.
Die leistungsfähigen DIGIC-Bildprozessoren sind darüber hinaus die Basis für Canons iSAPS-Technologie (Intelligent Scene Analysis based on Photographic Space). Dabei werden unmittelbar vor dem Auslösen wesentliche fotografische Parameter der Aufnahmeszene wie Brennweite, Helligkeit und Tonwertverteilung automatisch analysiert und die dafür optimalen Kamera-Einstellungen auf Basis eines statistischen Modells "vorhergesagt".
Dual In-Line Memory Modules
Englische Bezeichnung für ein Speichermodul mit zwei Kontaktreihen.
Mit SIMM und DIMM werden verschiedene Bauarten von Speichermodulen beschrieben.
SIMM-Module sind Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 60 und 70
ns. DIMM-Module (meistens SDRAM) sind 168-polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 8 und 12
ns.
-> siehe RAM
Deutsches Institut für Normung und Deutsche Industrie-Norm
Gilt als Grundlage für die Standards bei vielen Produkten aus der Industrie.
Direct3D bezeichnet eine 3D-Software-Schnittstelle (3D-API) von Microsoft für Windows, welche auf DirectDraw aufbaut.
Die DirectDraw-Schnittstelle wurde von Microsoft spezifiziert, um Software oder Geräte-Treibern unter Windows einen geordneten und schnellen Zugang zum Bildspeicher zu ermöglichen. Die Bildinformation wird direkt in den Bildspeicher der Grafikkarte übertragen und von dieser dargestellt.
DirectSound ist der Audioteil von DirectX, der die schnelle Mischung und Wiedergabe von Sound ermöglicht. DirectSound wird von verschiedensten Hardware-Beschleunigungs-Karten unterstützt, wodurch die Latenz eines Audio-Systems verringert werden kann.
Zur Wiedergabe und Aufnahme von Soundeffekten, unterstützt Raumklang (d.h. Positionierung der Klänge im 3D-Raum) Daten aus mehreren Eingangspuffern (Secondary Sound Buffers) werden mit Effekten belegt und zusammen auf einen Ausgangpuffer (Primary Sound Buffer) gemischt. Eingangspuffer können in Software oder Hardware realisiert sein, statisch (z.B. aus einer Datei) oder dynamisch (z.B. Streaming von einem Mikrofoneingang) Daten liefern. Die Anzahl der Eingangspuffer, die gemischt werden können, ist ausschliesslich durch die verfügbare Rechenleistung limitiert.
DirectSound stützt sich automatisch auf das Leistungsspektrum der installierten Soundkarte ab. Es stehen Basiseffekte, wie Volume, Frequency Control, Panning bzw. Balance, zusätzliche Effekte, wie Reverb (Halleffekt), Chorus, Distortion, Equalization und 3D-Effekte, wie Rolloff, Amplitude Panning, Muffling, Arrival Offset, Doppler Shift Effekt zur Verfügung.
DirectX ist ein Treiber-Modell unter Microsoft Windows, das eine Reihe Hardware-naher und damit sehr schneller Funktionen für Grafik, Sound, Netzwerk und mehr zur Verfügung stellt. DirectX umfasst die DirectDraw-, Direct3D-, DirectSound, DirectInput und DirectPlay APls beinhaltet und Software-Entwicklern eine breite Grundlage von hardware-unabhängigen Diensten bietet. DirectX dient als eine Art Dolmetscher (Schnittstelle) zwischen dem Betriebssystem und spezifischer Multimedia-Hardware. Dort sorgt DirectX dafür, das spezielle Funktionen im grafischen und akustischen Bereich den jeweiligen Windowsanwendungen wie zum Beispiel einem Spiele zur Verfügung stehen.
Die DirectX-Technologie:
Die aktuelle Version ist DirectX 9.0c. Für 2007 ist die Version DirectX 10.0 geplant.
Digital Satellite Equipment Control
DiSEqC ist ein vom Receiver geliefertes Steuersignal. Es wird zur Ansteuerung der Verteilelektronik von Satellitenanlagen vor allem dann erforderlich, wenn von Astra und Hot-Bird digitale und analoge Programme empfangen werden sollen. Darüber hinaus kann DiSEqC Drehanlagen steuern, usw.
DiSEqC braucht man, wenn man zwei oder mehr Sat-Positionen ansteuert (z.B. Astra und Hotbird).
(auch Floppy Disk)
Die Diskette ist ein magnetisches Speichermedium. Bei Ihrer Einführung stellte sie gegenüber den Lochkarten und Magnetbändern eine wahre Erlösung dar: dank ihrer Scheibenform war wahlfreier Zugriff möglich!
"Totgesagte leben länger" - in der Computerwelt gibt es kaum ein Gerät auf welches dieser Spruch mehr zutrifft als auf die Diskette bzw. das Diskettenlaufwerk. Auch wenn die Nachteile der Diskette deutlich überwiegen, hält sie sich hartnäckig. Kaum ein PC wird auch anfangs des 21. Jahrhunderts ohne Diskettenlaufwerk ausgeliefert. Einzig bei Notebooks wird mehrheitlich auf Diskettenlaufwerke verzichtet.
Obwohl man auf 1,44 MB ganze Bücher im Textformat ablegen kann - mehr als ein Foto einer 4-Megapixel-Kamera hat auf einer Diskette nicht Platz, von Filmen ganz zu schweigen. Am Preis kann's nicht liegen, eine beschreibbare CD kostet nicht mehr als eine Diskette. Auch der einfache Transport von kleineren Dateien ist kein Argument für die Verwendung von Disketten, diesen Zweck erfüllen USB-Speicherstifte zur vollsten Zufriedenheit.
Was für die Diskette spricht, ist die einfache Weitergabe von Daten, bei denen der Empfänger das Übertragungsmedium behält. Bei Speicherstiften und Speicherkarten wäre dies undenkbar, da das Medium viel zu teuer ist. CDs sind günstiger, der Umgang mit CD-Brennern ist aber einiges schwieriger als das einfache Kopieren von Dateien auf eine Diskette.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
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Was MP3 für die Musikindustrie, das ist DivX für die Filmbranche: Mittels dieser Technologie lassen sich nämlich Videodateien so stark komprimieren, dass sie bequem über das Internet verschickt werden können. DivX basiert strukturell auf dem MPEG-4 Video Standard und entsprechend kodierte Filme (in der Regel AVI-Dateien) können mit Hilfe eines passenden Codecs in gängigen Video-Bearbeitungs- und -Wiedergabe-Programmen editiert und angezeigt werden. Es gibt Codecs für alle wichtigen Betriebssysteme wie Windows, Linux, MacOS und BeOS.
Mit DivX ist vermutlich die grösste Hürde für die Videobearbeitung am PC genommen worden, denn mit DivX steht ein ausreichend gutes Kompressionsverfahren zur Verfügung, um einen kompletten MPEG-2-DVD-Film auf eine CD-R zu brennen, um einen Zwei-Stunden-Kinofilm in passabler Qualität über normale CDs zu distributieren. Durch DivX kann die Dateigrösse eines DVD-Films um das 10- bis 12-fache reduziert werden, so dass sich ein sechs GB grosser Film auf relativ schlanke 700 MB und weniger schrumpfen lässt. Die Qualität bleibt dabei deutlich über VHS-Standard.
Die Erfinder von DivX behaupten, einen Microsoft-Codec für MPEG-4 geknackt zu haben. Microsofts erste Implementierung von MPEG-4 ist seit Windows 98 auf jedem Windows-PC installiert und beschränkt die maximale Datenrate auf 256 kbps. Für ein ruckelfreies Video in ansprechender Qualität ist das zu wenig. Durch den Hack wurde die Erhöhung der Bitrate auf bis zu 6000 kbps möglich! Doch eine so hohe Bitrate ist gar nicht notwendig: 600 kbps sind völlig ausreichend. Zudem wird vor der eigentlichen Frame-Codierung ein Weichzeichner eingeschaltet. Dieser ist nötig, da MPEG-Verfahren bei hohen Kontrastsprüngen für ein scharfes Bild mehr hochfrequente Signale und damit hohe Datenraten benötigen. Stehen diese nicht zur Verfügung, entstehen im Bild unansehnliche Artefakte, denen der Weichzeichner entgegen wirkt.
Für die Weiterentwicklung von DivX soll (will) der französiche Hacker Jérome Rota (alias Gej) verantwortlich sein. Mit dem Anfang 2001 eingerichteten Open-Source-"Project Mayo" bzw. "OpenDivX" wurde von ihm die Weiterentwicklung kanalisiert und gezielt vorangetrieben. Die dafür eingerichtete Webseite - www.projectmayo.com - bietet entsprechend umfangreiche Angebote für Entwickler, Programmierer und Ideengeber. Und es scheint zu funktionieren, denn schon kurz nach Eröffnung des Forums bekam die DivX-Version v3.11 alpha einen Nachfolger mit der Version 4.0 alpha47. Und der nächste DivX-Nachfolger - "DivX Deux" - soll noch leistungsfähiger sein.
Dazu gesellen sich Entwickler, die an weiteren Video-Komprimierungsverfahren arbeiten. Besonders erwähnenswert ist (Anfang 2001) z.B. "3ivX": Diese DivX-Weiterentwicklung soll bei bis zu 60% höherer Kompression eine noch bessere Bildqualität erzielen.
Allerdings müssen DivX-Dateien immer mit der Version abgespielt werden, mit der sie komprimiert wurden, da auch die neueren DivX-Codecs nicht mit ihren älteren Versionen kompatibel sind.
Mit DivX lassen sich übrigens nur die Bilder eines Videos bearbeiten - nicht jedoch der Ton. Dafür wird meist das bewährte MP3-Format hinzugezogen. Es gibt bereits etliche Programme, die sich DivX bedienen, um DVD-Filme in DivX-Dateien umzuwandeln.
DLP (Digital Light Processing) ist eine Technologie, die in Video-Projektoren und Rückenprojektions-Fernsehern verwendet wird. DLP ist eine eingetragene Marke von Texas Instruments (TI) und wurde von ihnen entwickelt. TI ist zur Zeit auch der einzige Produzent dieser Technologie.
Die DLP-Technologie basiert auf mikroskopisch kleinen Spiegeln, welche auf einem DMD-Chip (Digital Micromirror Device) angebracht sind. DMD-Chips mit einer XGA-Auflösung von 1024x768 beinhalten ca. 786'000 Spiegel. Mittlerweile sind auch DMD-Chips mit einer SXGA-Auflösung von 1280x1024 erhältlich. Sie beinhalten ca. 1.3 Millionen Spiegel, welche jeweils kleiner als ein Fünftel der Breite eines menschlichen Haares sind, und sich elektronisch ansteuern lassen. Durch die Neigung der einzelnen Mikro-Spiegel auf dem DMD-Chip wird die Helligkeit des entsprechenden Bildpunktes beeinflusst. Das Licht wird entweder direkt zur Optik reflektiert oder zu einem Absorber geleitet. Dabei seien bis zu 1024 Helligkeitsabstufungen zwischen Voll-An und Voll-Aus möglich.
Dank des direkteren Lichtweges im Vergleich zur LCD-Technik und keiner Polarisierung des Lichts werden höhere Ausgangslichtleistungen erreicht als bei einem LCD-Projektor. Vergleicht man das Bild eines DLP-Projektors mit jenem eines LCD-Projektors, fällt einem die weichere Rasterung des Bildes auf, was sich positiv auswirkt. Dank des grossen Neigungswinkels der Mikro-Spiegel werden hohe Kontrast-Werte erzielt. Ältere 1-DMD-Chip-Projektoren zeigen aber einen Regenbogen-Effekt, wenn sich Bilder rasch ändern oder der Kopf rasch bewegt wird. Dabei werden die Grundfarben an den Konturen des Objekts sichtbar, was störend wirkt.
DMA hat zwei unterschiedliche Bedeutungen:
DMA 1:
Direct Memory Access
Direct Memory Access bedeutet direkter Speicherzugriff. Dies ist ein Datenübertragungsverfahren, bei dem der Datentransfer zwischen Systemkomponenten ohne die Hilfe der CPU erfolgt.
DMA 2:
Document Management Alliance
Die Document Management Alliance ist ein Zusammenschluss von Unternehmen der DMS-Branche, der sich bemüht, Standards für die Branche zu entwickeln. Diese Standards gewährleisten die Interoperabilität zwischen verschiedenen DMS-Systemen. Anwender können somit einheitlich auf die DMS-Dienste verschiedener Hersteller zugreifen.
Digital Multimedia Broadcasting
DMB ist ein digitales Übertragungssystem. Mit DMB werden Mobilgeräte, z. B. Handys, via Satellit (S-DMB) oder terrestrische Übertragung (T-DMB) mit Daten versorgt. T-DMB basiert auf dem Hörfunk-Standard DAB, der um audiovisuelle Inhalte erweitert wurde. DMB wurde von der Robert Bosch GmbH und dem Heinrich-Hertz-Institut entwickelt, später aber hauptsächlich von asiatischen Mobilfunkanbietern adaptiert. In Europa wird DMB bisher kaum kommerziell verwendet, jedoch in einigen Projekten getestet.
Technisch gesehen erweitert T-DMB DAB um audiovisuelle Inhalte. Für Video kommt dabei H.264, für Audio BSAC oder AAC+ und für im begrenzten Masse lokal interaktive Inhalte das Binary Format for Scenes (BIFS) zum Zuge. Eine zusätzliche Fehlerkorrektur sorgt für eine hohe Übertragungssicherheit im mobilen Einsatz. Es ist, je nach Fehlerschutz, eine Netto-Datenrate von bis zu 1,5 Mbit/s (typisch 1 Mbit/s) möglich, was zur Übertragung von drei bis vier TV-Programmen zuzüglich Audioprogramme und Datendienste in einem DAB-Ensemble ausreicht.
Die Spezifikation von DAB/DMB schliesst mit verschiedenen Modi den Einsatz im Bereich von 30 MHz bis 3 GHz ein. DMB erweitert DAB, wodurch DMB die volle Funktionalität von DAB erbt. Es ist somit zudem ein Mischbetrieb aus konventionellen DAB-Diensten und -Formaten mit neuen DMB-Videodiensten möglich. Jeder Empfänger kann erkennen, um welche Services es sich handelt, und kann entscheiden, ob er sie verwenden kann oder ob er sie ignorieren muss. So kann man ein Ensemble zum Beispiel mit drei DAB-Audioprogrammen (MPEG-1-Audiolayer-2-Codierung) und einem DMB-spezifischen Videoservice (MPEG-Transportstrom mit H.264-Video und AAC+/BSAC-Audio) und zusätzlichen Datendiensten wie beispielsweise MOT-BWS und IP-basierter Übertragung von Multimediadiensten im Enhanced Paket Mode füllen (die bereits im DAB-Standard spezifiziert sind).
Italien, Österreich, Liechtenstein und die Schweiz nehmen über die MI FRIENDS-Subprojekte Bodensee sowie Südtirol / Transalp ebenfalls am Projekt der BLM teil.
Desktop Management Interface
DMI ist eine Spezifikation der DMTF für Steuerung und Verwaltung einzelner Hard- und Software-Komponenten eines Computers.
Ziel des Desktop Management Interface ist es, eine möglichst einfache Plattform für Software-Agenten bereitzustellen, mit denen sich alle Hard- und Software-Komponenten eines Computers beschreiben lassen. Diese Informationen können Anwendungen auswerten und damit Hinweise auf den Zustand und notwendige Gegenmassnahmen bei Problemen mit den vorhandenen
PCs geben. Vorgesehen ist auch, dass die Managementanwendungen über DMI die einzelnen Komponenten direkt ansteuern können, um Wartungsarbeiten oder Korrekturen durchzuführen.
Dafür definiert DMI einen Service Layer, der alle Informationen über die einzelnen Komponenten sammelt. Er verwaltet sie in einer
MIF-Datenbank. Damit der Service Layer überhaupt eine Komponente bearbeiten kann, muss der Hersteller ein entsprechendes
MIF-File mitliefern. Darin sind Angaben darüber enthalten, welche Parameter abgefragt und unter Umständen auch neu gesetzt werden können.
Das Component Interface ist dabei die Schnittstelle zwischen Service Layer und den einzelnen Hard- und Software-Modulen, während das Management
Interface für die Kommunikation zwischen Service Layer und Management-Anwendung sorgt.
DMI soll im Unterschied zu SNMP also gerade die Client-PCs bis hin zur individuellen Benutzeroberfläche verwaltbar machen. Insofern bilden SNMP und DMI sich ergänzende Module einer integrierten Management-Lösung.
-> siehe SNMP
Document Management System
Wie es sich für unser Informationszeitalter gehört, werden wir mit Informationen
solcher massen überhäuft, dass eine sinnvolle Bewältigung dieser Flut nur noch durch IT möglich ist. Zu diesen Informationen zählen Daten aus dem Internet, Daten aus dem internen Firmenbereich (Intranet) sowie Daten aus dem persönlichen Bestand und liegen strukturiert oder als unstrukturierte Textfluten vor.
Spider oder Crawler eignen sich zur Volltextsuche im Internet oder auf dem heimischen Rechner.
Newsgroups, Internet-Foren und Webverzeichnisse stellen den Ausgangspunkt für WEB-Recherchen dar.
Die systematische Aufbereitung der Daten, Integration von Arbeitsabläufen (workflow) und weitere Funktionalitäten geht jedoch weit über das einfache retrievel hinaus!
Unter anderem liegen die Anforderungen an das DMS in folgenden Punkten:
Klassische Dokumentenmanagementsysteme fragen den Anwender jedes Mal, wenn sie ein Dokument registrieren sollen, nach Verfasser, Kategorie und weiteren Attributen der betreffenden Datei. Dabei kann es sich um Stichwörter, Versionsbezeichnungen oder andere Merkmale handeln, die im Dokument selbst vielleicht gar nicht enthalten oder nur schwer zu erkennen sind.
Desktop Management Task Force
DMTF ist eine Herstellervereinigung zur Entwicklung von Standards für das Systemmanagement (http://www.dmtf.org). Gegründet 1992, sind inzwischen in der DMTF über 200 Firmen Mitglied, darunter Intel, IBM, Microsoft, SunSoft, Novell, SCO, Compaq, Hewlett-Packard und Dell.
-> siehe auch DMI
demilitarized zone
Unter DMZ versteht man ein "Grenznetzwerk" (ein entkoppeltes, isoliertes Teilnetzwerk), das zwischen ein zu schützende Netz (z.B. ein LAN) und ein unsicheres Netz ( z.B. das Internet) geschaltet wird.
Auch wenn man in der Praxis häufig die Firewall-Funktionalität in das Internet-Gateway integriert, fungiert eine Firewall ausschliesslich als Filter, ohne weitere Dienste zu übernehmen: Das externe Ende der Firewall führt (über eine zweite Netzkarte) zu einem Router, der dann die Internet-Anbindung herstellt. Der Vorteil der Trennung von Router und Firewall ist zum einen eine erhöhte Sicherheit - ein Angreifer von aussen muss zwei Hürden überwinden -, zum anderen lassen sich zwischen Router und Firewall Rechner mit freiem Internet-Zugang anschliessen:

Ein solches "Grenznetz" ist vor allem dann sinnvoll, wenn man dem Internet auch Serverdienste anbieten möchte, die aus Sicherheitsgründen nicht auf dem Firewall laufen sollten - schliesslich können sich mit jedem zusätzlichen Server auf dem Firewall neue Sicherheitslücken einschleichen.
-> siehe auch Firewall, Router
Domain Name Service oder Domain Name Server oder Domain Name System
DNS ist ein dezentraler Dienst, der Rechner-Namen bzw. Internet-Adressen im Klartext (z.B. www.google.ch) und IP-Adressen (z.B. 209.204.209.212) einander zuordnet. Für jeden Server beziehungsweise für jedes LAN mit Internet-Anschluss, muss ein DNS-Server diese Informationen verwalten. Sobald eine Seite im Internet angewählt wird, fragt der Browser zuerst einen Domain Name Server. Dieser meldet die entsprechende numerische Adresse zurück, worauf der Browser eine direkte Verbindung zu IP-Adresse aufbauen kann.
Nur damit es nicht verloren geht... In der Biologie steht DNS übrigens für "Desoxyribonukleinsaeure", die Substanz der Erbinformation.
Sie wird verwendet, um tragbare Geräte mit einem festen Netz zu verbinden. Der Akku des Gerätes wird beim Verbinden mit der Dockingstation automatisch geladen. Die Dockingstation kann über weitere Schnittstellen wie Firewire, PS/2 und USB sowie CD-, DVD-, und Diskettenlaufwerke verfügen, die im mobilen Gerät selbst fehlen. Sie soll den Bedienungskomfort erhöhen indem der Benutzer nicht jedes Mal Kabel verlegen und Ladegeräte einstecken muss.
Die Dolby Laboratories ist eine Firma, welche sich auf die Entwicklung von Ton- und Soundsystemen spezialisiert hat. Am bekanntesten sind "Dolby B" und "Dolby C", die bei fast jedem Kassettenrecorder das Rauschen verringern sollen. Weitere Entwicklungen, wie die weit bekannten Surround-Standards wie Dolby Surround Pro Logic und AC-3 stammen ebenfalls aus dem Hause Dolby.
Dolby Digital ist ein praktisches und kostengünstiges Verfahren zur Digitaltonwiedergabe im Filmtheater, das keine zusätzlichen CDs benötigt. Der sechskanalige Digitalton befindet sich direkt auf der 35 mm Filmkopie, und zwar in Form von Datenblöcken auf den Perforationsstegen. Eine vierkanalige analoge Dolby Surround Tonspur von hoher Qualität ist ebenfalls auf der Kopie, und diese kann deshalb in allen Filmtheatern wiedergegeben werden.
Der Film läuft durch den Projektor, dessen Tongerät die Tonspuren liest. Das Tongerät besteht aus zwei Lichtquellen (Leuchtdioden), deren Licht durch die analogen, bzw. digitalen Tonspuren hindurch auf zwei lichtempfindliche Bauteile scheint, die Licht in elektrische Signale umwandeln. Die Digitaltoninformation wird von einem Dolby Digital Kinoprozessor dekodiert, und die sechs Kanäle werden dann über Leistungsverstärker auf die im Kino installierten Lautsprecher übertragen.
Während die analogen, vierkanaligen Dolby Tonformate nur einen Surroundkanal wiedergeben, liefert Dolby Digital den Surround Links und Surround Rechts an zwei getrennte Lautsprechergruppen an der hinteren Wand und an den jeweiligen Seitenwänden. Zusätzlich gibt es noch einen Subwooferkanal für den Tiefenbass.
Pro Logic II ist ein dramatisch verbessertes Matrix-Surroundsystem, das auf den gleichen Prinzipien beruht wie die ursprüngliche
Dolby Pro Logic-Decodierung aus den 80er Jahren. Das ursprüngliche
Pro Logic arbeitet mit vier Kanälen: den Front-Kanälen links und rechts, dem Center-Kanal und einem
Mono-Surroundkanal, der meistens über zwei Lautsprecher im hinteren Teil des Hörraums wiedergegeben wird. Die
Übertragungsbandbreite des Surroundkanals ist begrenzt; ein Teil der hohen Frequenzen wird nicht wiedergegeben. Pro Logic II verbessert den Klang deutlich,
mit separaten Stereo-Surroundkanälen, die den gesamten hörbaren Frequenzbereich übertragen, und mit einer wesentlich verbesserten Steuerlogik, die eine hohe Kanaltrennung und ein
aussergewöhnlich stabiles Klangbild garantiert.
Document Object Model
Das DOM legt fest, welche Komponenten eines Dokumentes beispielsweise für eine Programmiersprache zugänglich sind:
Hinter jeder Sprache, die etwa im Web-Browser die Client-seitige Behandlung von HTML-Dokumenten ermöglicht, steckt implizit ein Document Object Model. Und dadurch ist es beispielsweise möglich per Java-Script ein Bild gegen ein anders auszutauschen.
Eine Domäne ist eine organisatorische Einheit zur Verwaltung von Hosts in grösseren Netzwerken. Zu unterscheiden sind die DNS-Domänen des Internets von den Microsoft-Domänen.
In einem Netz aus mehreren PCs, die nur mit der Workstation-Version von Windows NT ausgestattet sind, geht es schnell drunter und drüber: Damit sich ein Benutzer anmelden kann, muss in der lokalen Benutzerdatenbank des jeweiligen
PCs ein Konto für ihn existieren. Dasselbe gilt, wenn ein Benutzer über das Netz auf ein freigegebenes Verzeichnis zugreifen möchte - auch dann braucht er ein Konto auf dem jeweiligen PC. Man kann sich das Leben in einem solchen Netz erheblich vereinfachen, wenn man einen Server aufsetzt, der als so genannter Domänen-Controller arbeitet.
Der Domänen-Controller stellt dann allen Workstations im Netz eine gemeinsame Benutzerdatenbank zur Verfügung. Darin sind die Benutzer erfasst und je nach Bedarf in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Die Workstations werden, damit sie auf diese Datenbank zugreifen können, in die Domäne eingefügt - dadurch entsteht eine Bindung untereinander und an den
Server (Domänen-Controller). Ein neuer Mitarbeiter muss dann nur noch einmal am Domänen-Controller erfasst werden. Es kann nicht mehr vorkommen, dass ein Benutzer auf verschiedenen Systemen womöglich unterschiedliche Passwörter hat. Die Domänenadministratoren bekommen dadurch ausserdem automatisch das Recht, die Workstations zu verwalten.
Zur Lastverteilung und Fehlerabsicherung kann es mehrere Domänen-Controller geben. Einer, der primäre Domänen-Controller
(PDC), dient dabei als als zentrale Quelle, die die anderen Backup-Domänen-Controller
(BDC) mit Änderungen usw. versorgt. Fällt der PDC aus, kann man einen der BDCs zum PDC erklären. Um auch grossen Installationen gerecht zu werden, hat
Microsoft das Konzept der Vertrauensstellung zwischen Domänen eingeführt
(trusted relationship). Dabei vertraut eine Domäne den Benutzern einer anderen.
Da es keine Strukturierungsmöglichkeiten für Domänen gibt, die Vertrauensstellungen mehrerer Domänen untereinander aber schnell in ein undurchsichtiges Gestrüpp ausarten, will
Microsoft dieses Konzept in Windows 2000, dem NT-Nachfolger, verändern. Dort soll es eine Art Hierarchie geben, die sich an den
DNS-Domänen und Subdomains orientiert, wie sie im Internet gebräuchlich ist, etwa
"baulinks.de" und "fassaden.baulinks.de". Bei NT 4 haben die Domänen aber mit den Internet-Domains nichts gemein.
NT 4 verwendet sogar ein eigenes Namensschema, um die im Netz gebräuchlichen (IP-)Adressen der Systeme mit lesbaren Namen zu versehen. Das hat nichts mit dem im Internet gebräuchlichen Domain Name Service
(DNS) zu tun. Stattdessen kommen in etwas grösseren Netzen meist so genannte
NetBIOS-Nameserver zum Einsatz. Die Microsoft-Implementierung heisst `Windows Internet Naming Service´
(WINS) und dürfte mit Windows 2000 allmählich aussterben. Samba bringt ebenfalls eine WINS-Implementierung mit. Derselbe Computer kann dabei durchaus einen unterschiedlichen
NetBIOS- und TCP/IP-Namen haben - man erspart sich aber einigen Ärger, wenn man die Rechnernamen in beiden Namensschemata gleich wählt.
Als Doppler-Effekt, benannt nach dem Physiker Christian Doppler, wird die Tatsache bezeichnet, dass Schall träge ist und sich bewegende Schallquellen, je nach Richtung ihrer Bewegung, in ihrer Tonhöhe auf Grund der unterschiedlichen Geschwindigkeiten verändern.
Als Beispiel dient das Martinshorn eines Rettungswagens - was sicherlich jeder schon mal gehört hat. Fährt der Wagen auf einen zu, erklingt das Horn höher und schneller, als wenn der Wagen von einem wegfährt. Diese Tatsache rührt daher, dass der Schall eine Geschwindigkeit von ca. 340 m pro Sekunde aufweist. Bewegt sich das Fahrzeug mit 100 km/h auf einen zu, was ca. 27.8 m pro Sekunde entspricht, so wird der Schall des Horns entsprechend "zusammengedrückt" und erscheint uns daher höher. Umgekehrt, wenn der Wagen mit 100 km/h von uns weg fährt, wird der Schall "auseinandergezogen" und erscheint uns dann tiefer.
Disk Operating System
Jeder Computer, der mit Speichermedien arbeitet, benötigt ein Disk Operating System, um Dateien lesen und schreiben zu können.
-> siehe MS-DOS
Denial of Service
DoS bedeutet soviel wie etwas unzugänglich machen oder ausser Betrieb setzen. Technisch passiert dabei folgendes: Bei DoS-Attacken wird ein
Server gezielt mit so vielen Anfragen bombardiert, dass das System die Aufgaben nicht mehr bewältigen kann und im schlimmsten Fall zusammenbricht. Auf diese Art wurden schon bekannte
Web-Server wie zum Beispiel Amazon, Yahoo und eBay mit bis zur vierfachen Menge des normalen Datenverkehrs massiv attackiert und für eine bestimmte Zeit für normale Anfragen
ausser Gefecht gesetzt.
Die Programme, die für DoS-Angriffe genutzt werden, sind mittlerweile sehr ausgefeilt und die Angreifer sind nur schwer zu ermitteln, weil sich der Weg der Daten verschleiern lässt. Möglich sind einige der Attacken durch Bugs und Schwachstellen von Programmen, Betriebssystemen oder Fehlimplementierungen von
Protokollen.
Zweite Generation des zur Centrino-Spezifikation zählenden Notebook-Prozessors Pentium M. Einführungsdatum: Frühjahr / Sommer 2004. Im Unterschied zum Vorgänger (Banias) verfügt er über einen auf 2 MB verdoppelten Level-2-Cache. Die Schaltgeschwindigkeit soll 25% höher sein, bei gleichzeitig geringerer Abwärme.
Eine DVD-Spezifikation. Eine Double-Layer -VD ist z.B. eine DVD-9 oder DVD-18 bei der zwei Schichten auf einer DVD-Seite zusammengeklebt wurden um die Speicherkapazität (und damit bei Filmen die Laufzeit) zu erhöhen. Dies bedeutet aber auch einen Layerwechsel, den der Laser bei der Wiedergabe durchführen muss. Gegenüber einer Single-Layer-DVD wird die Kapazität verdoppelt.
-> Siehe DVD
dots per inch
Punkte pro Zoll ist eine Masseinheit für die Auflösung, zum Beispiel bei Druckern, Scannern oder Bildschirmen. Je höher dieser Wert ist, desto feinere Details können dargestellt bzw. erfasst werden und desto grösser wird die entsprechende Datenmenge und der damit verbundene Verwaltungs- und Verarbeitungsaufwand.
Heutige Bildschirme besitzen eine Auflösung von 70 bis 100 dpi, Drucker zwischen 600 und 1440 dpi, gängige Scanner erreichen Auflösungen von 300 dpi bis zu 2400 dpi und höher. Gedruckte Zeitschriften können Auflösungen von 1000 dpi und mehr besitzen; hieraus ist auch ersichtlich, warum die Lesegeschwindigkeit am eher schlecht auflösenden Bildschirm sehr viel geringer ist. Zu bemerken ist, dass die DPI-Auflösung nicht unbedingt die effektive Auflösung darstellen muss: Werden Farben über eine bestimmte Rastermethode dargestellt, kann die nutzbare Auflösung sehr viel geringer sein. Dieser wird in lpi gemessen und liegt bei 100-120 lpi für Zeitungen und bis 180 lpi bei Zeitschriften.
DPOF (Digital Print Order Format) ist ein Speicherformat, welches den Benutzer von einer Digitalkamera ermöglicht, die Anzahl und zusätzliche Informationen zu gemachten Bildern auf der Speicherkarte für den Ausdruck zu speichern. Die Optionen sind im allgemeinen über ein Menü der Kamera einstellbar. Die Informationen werden zumeist als Textdatei in einem speziellen Verzeichnis abgelegt.
Dynamic RAM
Beim dynamischen Schreib-/Lesespeicher müssen die Ladungen zyklisch mit einem sogenannten Refresh-Impuls immer wieder aufgefrischt werden, um die Daten in den Speicherzellen zu halten. Der Nachteil: Die Zugriffszeit durch Refresh-Vorgang und Wartezeiten des Prozessors liegt höher als beim SDRAM. Der Vorteil: DRAM ist kostengünstig, erwärmt sich weniger und hat durch seine einfachere Struktur eine höhere Integrationsdichte.
Hochfliegende Pläne hat Samsung: Das Unternehmen will mit 0.13-Mikron-Technik 4-GB-DRAM-Chips fertigen. Die Chips mit 500 MB Speicherkapazität gehen zwar erst in zehn Jahren in die Massenproduktion. Die Technik lässt sich laut Hersteller jedoch auch bei bestehenden Produkten - etwa den preisgünstigen 16-MB-DRAM-Chips einsetzen.
Direct Rambus Dynamic RAM
-> siehe Rambus
Digital Rights Management
(digitale Rechteverwaltung)
Es handelt sich um Techniken und Methoden zum Schutz von Urheberrechten für digitale Dokumente, wie Bücher (E-Book), Musik oder Software, vor allem dann, wenn über das Internet publiziert und vertrieben wird.
Digital Subscriber Line
DSL bietet eine Technologie, um das Internet mit 1.5 Millionen bits pro Sekunde über Kupferleitungen (!) zu betreiben.
Compaq, Intel und Microsoft hatten sich in den 90er Jahren mit dem grossen U.S.-amerikanischen Telefon-Anbieter GTE sowie mit vier der sogenannten Bell-Unternehmen (d.h. allen bis auf Bell-Atlantic) zusammengeschlossen, um eine Technologie zu entwickeln, die den Internet-Zugang mit einer Geschwindigkeit von 1.5 Millionen bits pro Sekunde ermöglichen. Die neuen ultraschnellen Modems nutzen normale Telefonleitungen, bleiben aber ununterbrochen mit dem Internet verbunden, ohne dass man einen Dienste-Anbieter anwählen muss; Sprachverbindungen über dieselbe Leitung bleiben nach wie vor möglich.
Digital Signal Processor
DSPs sind auf bestimmte Rechenoperationen geschwindigkeitsoptimierte Prozessoren (CPU). DSPs eignen sich auf Grund Ihrer Bauweise besonders für die digitale Signalverarbeitung. Sie werden beispielsweise für die Echtzeit-Berechnung von Audio-Signalen eingesetzt. Effektprozessoren, Synthesizer, digitale Mischpulte, Sampler, Soundkarten etc. sind mit DSPs ausgestattet.
Double Super Twisted Nematic
Bei dieser Bildschirm-Technik für Notebooks erfolgt die Pixelansteuerung spalten- und zeilenweise. DSTN-Displays sind langsamer und kontrastärmer als die ebenfalls passiven HPA-Bildschirme und die aktiven TFT-Displays.
-> siehe auch: LCD
Document-Type-Definition
Jedes dem SGML-Standard entsprechende Dokument gehört einem bestimmtem Typ an. Ein Dokumenttyp hat eine eindeutige hierarchische Struktur und einen festgelegten Satz an zur Verfügung stehenden Tags. Die Deklaration von Struktur und Tags wird in der DTD vorgenommen. Mit der DTD wird also die Syntax und Semantik der Auszeichnungssprache für diesen Dokumenttyp festgelegt. Dadurch entfällt die Notwendigkeit für jede neue Auszeichnungssprache einen neuen Interpreter schreiben zu müssen.
DeskTop Publishing
Erstellen von druckfertigen Dokumenten mit dafür speziell entwickelter Software. Desktop Publishing - abgekürzt DTP - ist der Oberbegriff für das Verfahren, mit Hilfe eines Personal Computers und ergänzender Hard- und Software Texte zu erfassen, layoutmässig zu bearbeiten und für eine Vervielfältigung vorzubereiten.
Digital Theater Sound
DTS ist ein optionales Audio Format auf DVDs und im Kino. Es bietet bis zu 8 Kanäle (7.1 Kanäle), eine Abtastrate von 48 kHz und eine Datenrate von bis zu 768 kbps. Das Format wurde eigentlich nie ein offizielles Audio Format für DVD-Filme, ist jedoch heute auf fast jeder DVD zu finden. Mit dem Film "Jurassic Park" wurde es erstmals im Kino eingesetzt.
-> siehe Surround
Digital Television
Kombination verschiedener Vorgaben, die in den USA als Standard für die Ausstrahlung digitaler Fernsehprogramme (terrestrisch, also über Antenne, oder per Satellit) dient. DTV erlaubt zahlreiche Qualitätsstufen und Signalvarianten. Bestimmende
Grössen innerhalb des US-DTV-Standards sind: Zeilen- und Pixelzahl, Seitenverhältnis und Bildfrequenz. Zudem wird noch unterschieden, ob Bilder im Zeilensprungverfahren oder Zeile für Zeile (progressiv) übertragen werden.
Die genauen technischen Regulierungen für DTV wurden vom Advanced Television Systems Commitee (ATSC) erarbeitet. In den USA gibt es bereits Produkte, die auf die DTV-Anforderungen abgestimmt sind.
DTV soll mittelfristig NTSC als Sendestandard in den USA ganz ersetzen und ablösen.
Ein Quadband-Gerät kann über vier Frequenzbereiche kommunizieren. Solche bei uns erhältlichen Geräte arbeiten mit 850, 900, 1800 und 1900 MHz und sind somit auf allen GSM-Netzen nutzbar.
Triband: 900/1900/1900 MHz
Dualband: 900/1800 MHz
Im Jahr 2005 kündigten Intel und kurz darauf auch AMD die Entwicklung von Dualcore-Prozessoren an. Ein Dualcore-Prozessor vereint zwei Kerne auf einem Chip, die Verarbeitung paralleler Prozesse wird dadurch erheblich beschleunigt. Zweiprozessorsysteme bezeichnen etwas anderes, nämlich zwei Singlecore- oder Dualcore-Prozessoren auf einem Mainboard.
Als erste Produkte gelangten der Intel Pentium D und der AMD Athlon64 X2 auf den Markt.
Weitere Informationen:
Vergleichbar mit Dual-VGA, dank 2 DVI-Schnittstellen an der Grafikkarte können aber 2 DVI-Monitore angeschlossen werden.
Ähnlich wie bei DualHead können 2 Monitore mit VGA-Anschluss mit der Grafikkarte verbunden werden. Jedoch kann nur 1 DVI-Monitor angeschlossen werden, da nur 1 DVI-Schnittstelle vorhanden ist.
Duplex hat unterschiedliche Bedeutungen in der Kopierer- und Druckerwelt. Einerseits wird damit bei Druckern und Kopierern der doppelseitige Druck bezeichnet, hierzu wird eine Duplex-Einheit benötigt, welche das Blatt nach dem ersten Bedrucken wendet.
In der "früheren" Welt des Druckes war Duplex die Bezeichnung für einen zweifarbigen Druck. Um dies anschaulich zu beschreiben könnte man sagen, eine s/w-Vorlage wird mit ein paar Tricks zweifarbig gedruckt, um das Bild plastischer wiederzugeben. Heute ist dies allerdings nur noch selten zu sehen, da es vom Farbdruck an sich überholt ist. Zur künstlerischen Gestaltung wird aber
immer noch davon Gebrauch gemacht.
-> siehe auch Full-Duplex
Digital Video
DV ist ein Digitaler Videostandard für den semiprofessionellen Bereich. Beim DV-Format werden die Videodaten DCT komprimiert mit einer festen Datenrate von 25 Mbps aufs Band geschrieben, was einem Kompressions-Faktor von ca. 1:5 entspricht. Das Videosignal wird mit 625 Zeilen in 4:2:0 kodiert, das Audio-Signal wird bei 2 Kanälen mit 16-bit und 44,1 kHz oder bei 4 Kanälen mit 12-bit und 32 kHz kodiert. Die Kassetten können auch einen Chip enthalten, auf welchen Daten, wie Zeitinformationen und Datum, zur Aufnahme gespeichert werden. Für den professionellen Bereich wurde die Technik mit den Formaten DV-CAM und DV-PRO optimiert.
Digital Video Broadcast
Dieser Standard wurde ursprünglich für die Übertragung von digitalem Fernsehen und Rundfunk entwickelt. Ziel des Standards ist es, ein einheitliches Format für unterschiedliche Übertragungswege zu definieren. Das DVB-Verfahren ist bereits nahezu flächendeckend in Europa für Satellitenstrecken (DVB-S) sowie in Breitbandkabelnetzen (DVB-C) im Einsatz, digitales Fernsehen über Hausantenne (DVB-T) gewinnt überdies an Bedeutung.
Die Digitaltechnologie zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität ihrer
Anwendungsmöglichkeiten aus. Die digitale Programmproduktion ermöglicht eine
wesentlich bessere Übertragungsqualität und eröffnet unzählige neue technische
und inhaltliche Möglichkeiten der Programmgestaltung, mit denen die analoge
Verbreitung nicht Schritt halten kann.
Derzeit (Stand 2006) läuft im Raum Bern ein Versuch im so genannten
DVB-H-Standard (DVB-Handheld). Dieses Verfahren, welches auf der
DVB-T-Technologie basiert, erlaubt die Übertragung von Radio- und
Fernsehprogrammen auf kleinen mobilen Empfangsgeräten. Die Kombination mit einem
Rückkanal auf Fernmeldefrequenzen ermöglicht es, die Rundfunkangebote mit
vielfältigen interaktiven Fernmeldediensten zu verbinden.
Im Gegensatz zu seinem Gegenstück T-DAB (terrestrial Digital Audio Broadcasting), das in der Schweiz seit 1999 im Regelbetrieb den digitalen Radioempfang ermöglicht, steckt DVB-T in der Schweiz noch in den Kinderschuhen, während es in einigen anderen europäischen Ländern bereits zum komfortablen Alltag gehört.
Die Situation in der Schweiz:
Die terrestrischen Frequenzen stellen den einzigen Übertragungsweg dar, über den
die Schweizer Behörden eigenständig verfügen, um die Versorgung der Bevölkerung
mit Rundfunkprogrammen sicherzustellen – die Satelliten- und Kabelkapazitäten
stehen demgegenüber grossmehrheitlich in privatem Besitz.
Im Verlauf des Jahres 2001 erteilte das BAKOM die erste Konzession für die
digitale terrestrische Weiterverbreitung von Rundfunkprogrammen in der Schweiz.
Inzwischen betreibt der Zweckverband Oberwalliser Gemeinden (Valaiscom)
ein eigenes digitales Netz über welches sie der dortigen Bevölkerung auf vier
ehemaligen Analog-Fernsehkanälen 37 Fernseh- und 31 Radioprogramme anbietet.
Am 27. November 2001 gewährte das BAKOM der SRG eine technische
Versuchskonzession, um im Bündner Engadin einen digitalen Testbetrieb
einzuführen. Diese Versuchskonzession wurde aus Anlass der alpinen
Weltmeisterschaften in St. Moritz im Januar 2003 auf das Oberengadin ausgedehnt.
Am 1. März 2002 gestattete das UVEK der SRG, die terrestrische Verbreitung ihrer
TV-Programme vorübergehend einzuschränken. Rund 770 Sender, die der Verbreitung
der ersten sprachregionalen Programme in den jeweils anderen Sprachregionen
dienten, wurden abgeschaltet. Mit den freigestellten Frequenzen konnte der
Aufbau eines breiter angelegten digitalen Sendernetzes in Angriff genommen
werden.
Am 25. Juni 2003 erteilte der Bundesrat der SRG SSR idée suisse die Erlaubnis
für die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens in der Schweiz.
Am 1. August 2003 startete die SRG im Tessin mit dem DVB-T-Regelbetrieb. Seit 1. Juni 2005 ist auch die Romandie im Raum
Genfersee mit digitalen TV-Signalen versorgt. Seither kommen laufend weitere
Gebiete dazu. Mittlerweile wird DVB-T in grossen Teilen des Mittellands,
der Regionen Basel und Zürich ausgestrahlt (Stand Januar 2007). Zu
empfangen sind 4 SRG-Programme, und zwar jeweils die zwei Programme der
jeweiligen Sprachregion, sowie die ersten Programme der anderen Sprachregionen.
Für die Deutschschweiz ist dies SF1, SF2, TSR 1 und TSI 1.
Im Juli 2006 wurde im Kanton Tessin als erste Region in der Schweiz
vollständig vom analogen auf den digitalen Antennenempfang umgestellt. Ende 2006
folgte die analoge Sendeeinstellung im Engadin und im Gros de Vaud. Im 2007
sollen weitere analoge Sendestationen im Jura, im Mittelland sowie in den
Alpentälern abgeschaltet werden.
Die Zukunft:
Im Laufe des Jahres 2007 ist der Ausbau im in der Region Bern, im Wallis und
im Rest des Bündnerlandes geplant. Die komplette landesweite Abdeckung mit
digitalem Signal soll im Jahr 2008 erreicht sein. Langfristig soll DVB-T auf
mehr als 20 Programme ausgebaut werden.
Ob Ihre Region bereits mit DVB-T versorgt ist, können Sie auf http://www.digitalesfernsehen.ch/Versorgungskarte.cfm prüfen.
Zu deutsch Digitaler Videorundfunk für Handgeräte ist ein Übertragungsstandard, mit dem digitale Rundfunkprogramme über kleine und/oder mobile Geräte empfangen werden können. DVB-H war während der Entwurfs- und Entwicklungsphase auch unter den Namen DVB-M (für Mobile) und DVB-X bekannt.
Mit DVB-H können Multimediadienste (insb. Fernsehen) für Mobiltelefone und andere kleine mobile Geräte über Rundfunk ausgesendet werden. DVB-H wird wie das digitale Antennenfernsehen DVB-T terrestrisch ausgesendet und baut auf dessen Technik auf. Zum DVB-T-Standard hinzu kamen 4K-IFFT, längere Interleaver (in-depth), time-slicing und MPE-FEC. Die Videos können mit moderneren Videokompressionsverfahren kodiert werden, wie z. B. H.264/AVC (MPEG-4 Part 10, Advanced Video Coding), wie bei DVB-S2 aber im Gegensatz zu den bisher üblichen DVB-Varianten (S, C, T), bei denen allein MPEG-2 zum Einsatz kommt. Die genauen Datenraten und Auflösungen können entsprechend der Kapazität des Sendernetzes und der Anforderungen der Endgeräte angepasst werden. In den meisten Netzwerken wird heute eine Auflösung von 320 × 240 Pixeln (QVGA) bei etwa 300 kbit/s eingesetzt; ebenfalls in Betracht käme ein Viertel der üblichen digitalen Fernsehauflösung: 352 × 288 Pixel (CIF).
DVB-H ist auf Transportstromebene kompatibel zu DVB-T. Es können daher gemischte DVB-H/T-Multiplexe erzeugt werden, so dass sich beide Systeme den entsprechenden Kanal teilen. Die benötigte Leistungsaufnahme der mobilen Empfangsgeräte wird durch ein Zeitmultiplexverfahren (Time-Slicing) erheblich gesenkt. Dies wird unter anderem dadurch erzielt, dass die zu einem Programm gehörigen Pakete zu vorhersehbaren Zeitpunkten versendet werden, so dass der Empfänger sich in der Zwischenzeit abschalten kann, um Energie zu sparen. Die höchste Stromspareffizienz wird erreicht, wenn ein komplettes DVB-Ensemble mit DVB-H-Diensten gefüllt wird, aber bereits ab der Nutzung etwa eines Viertels der Datenrate eines DVB-T-Kanals durch DVB-H führt der Einsatz des Time-Slicings zu einer Reduzierung der Leistungsaufnahme auf ca. 40 mW für den reinen DVB-H-Empfänger.
Digital Versatile Disc
| DVD-LW-Geschw. | Datenrate | Discschreibzeit* | Entsprechende CD-Rate | CD-Lesegeschw. |
|---|---|---|---|---|
| 1x | 11,08 Mbps (1,32 MB/s) | 53 min | 9x | 8x-18x |
| 2x | 22,16 Mbps (2,64 MB/s) | 27 min | 18x | 20x-24x |
| 4x | 44,32 Mbps (5,28 MB/s) | 14 min | 36x | 24x-32x |
| 5x | 55,40 Mbps (6,60 MB/s) | 11 min | 45x | 24x-32x |
| 6x | 66,48 Mbps (7,93 MB/s) | 9 min | 54x | 24x-32x |
| 8x | 88,64 Mbps (10,57 MB/s) | 7 min | 72x | 32x-40x |
| 10x | 110,80 Mbps (13,21 MB/s) | 6 min | 90x | 32x-40x |
| 16x | 177,28 Mbps (21,13 MB/s) | 4 min | 144x | 32x-40x |
* "Discschreibzeit" ist die ungefähre theoretische Zeit, die es braucht, eine DVD-5 zu beschreiben, was den Software-Overhead, Zeit zum Schreiben der Auslaufspur (Leadout) etc. nicht einschliesst. In der Praxis dauert das Beschreiben länger.
Die 12 cm grosse Disc ähnelt der herkömmlichen CD sehr stark. Allerdings ist die Aufzeichnungsdichte wesentlich grösser (kleinerer Spurabstand; die "Pits" und "Lands", welche die Informationen auf eine CD bzw. DVD speichern, wurden verkleinert), weshalb zunächst, anstatt der üblichen 700 MB auf einer CD, über 4.8 GB auf eine DVD-Schicht passt. Eine weitere Erhöhung der Kapazität wird dadurch erreicht, dass mehrere Datenschichten auf eine DVD aufgebracht sein können: Es können beide Seite der DVD Daten enthalten (Disc muss dann gewendet werden), zusätzlich lassen sich pro Seite zwei Datenschichten aufbringen. Die erste Datenschicht ist dabei halbtransparent, so dass die Laser-Abtasteinheit gezielt eine der beiden Datenschichten lesen kann (durch Änderung der Fokussierung). Allerdings fasst in diesem Fall die äussere Schicht nicht mehr ganz 4,8 GB.
Die zum Abspielen des neuen Formats notwendigen DVD-Player (Abspielgeräte) wurden auf der Internationalen Funkausstellung 1997 von nahezu allen namhaften Herstellern erstmals vorgestellt und kamen 1998 auch in der Schweiz für weniger als 1'000 Franken auf den Markt.
Konfus stellte sich die Situation bei der DVD als Speichermedium für Personal Computer dar. Zwar ist man sich über den Standard für das Nur-Lese-Medium DVD-ROM schnell einig gewesen, doch bei der wiederbeschreibbaren DVD wurde der Zukunftsmarkt vorerst in die drei Lager "DVD-RAM", "DVD+RW" und "DVD-RW" gespalten es drohte ein Systemkrieg wie ehedem zwischen VHS, Video2000 und Betamax.
Im Mai 2004 kamen erstmals Brenner für DVD-9 (Double Layer DVD) auf den Markt.
Die verschiedenen DVD-Typen sind an ihrem Namen leicht zu erkennen (einige der wichtigsten zur Verständlichkeit):
DVD-5: ca. 5 GB, eine Seite, eine Schicht
DVD-9: ca. 9 GB, eine Seite, zwei Schichten [ Mehr zur Double Layer-Technologie (englisch)]
DVD-10: ca. 10 GB, zwei Seiten, eine Schicht pro Seite
DVD-18: ca. 18 GB, zwei Seiten, zwei Schichten pro Seite
| Discformat | DVD-RW | DVD-R | DVD+RW | DVD-RAM |
|---|---|---|---|---|
| Befürworter/Hersteller | Pioneer, ferner Sharp, JVC, Kenwood, u.a. | Pioneer | Philips, ferner Sony, Thomson, Yamaha, u.a. | Panasonic, ferner Samsung, Toshiba, u.a. |
| Vom DVD-Forum anerkannt? | Ja | Ja | Nein | Ja |
| max. Kapazität | 4.7GB | 4.7 GB | 4.7GB | 4.7 GB |
| 9.4GB (zweiseitig bespielbar) | 9.4GB (zweiseitig bespielbar) | |||
| Reflexionsrate | 18% - 30% | ? | 18% - 30% | 12% - 25% |
| Bildformate | Mpeg-2 Echtzeit | Mpeg-2 Echtzeit | Mpeg-2 Echtzeit | Mpeg-2 Echtzeit |
| Tonformate | Dolby Digital (Stereo) | ? | Dolby Digital/Mpeg (Stereo) | Dolby Digital (Stereo) |
| Mehrfach bespielbar? | Ja | Nein | Ja | Ja |
| Nachbearbeitung möglich? | Ja (VRF) | Nein | Nein | Ja (VRF) |
| Abspielbar auf heutigen Playern? | nur ohne Nachbearbeitung | Ja | Ja | Nein |
Unterschiede DVD-RW/DVD+RW:
Bei diesen Formaten handelt es sich um zwei fast identische Techniken. Die Unterschiede liegen in erster Linie in der Kompatibilität zu heutigen Playern und damit verbunden in den Möglichkeiten der Videonachbearbeitung (Schnitte) auf der DVD selbst.
Um die Schnitte auf der DVD-RW zu ermöglichen, musste Pioneer den Befehlssatz der gewöhnlichen DVD um einige Schnittanweisungen erweitern. Die Erweiterung nennt sich Video Recording Format (VRF). Damit lassen sich beispielsweise unschöne Werbeblöcke aus Spielfilmen entfernen. Die Kompatibilität zu bisherigen DVD-Playern bleibt durch den Einsatz des VRF allerdings auf der Strecke. Damit dem nicht grundsätzlich so ist, kann der Besitzer eines DVD-RW-Recorders selbst entscheiden, ob er das VRF einsetzt. So können auch auf DVD-RW-Recordern DVSs gebrannt werden, die kompatibel zu den Playern von heute sind - allerdings entfallen dann natürlich die praktischen Möglichkeiten zur Video Nachbearbeitung. Da die DVD-RW vom DVD-Forum abgesegnet ist, kann sie sich mit dem original DVD-Logo schmücken.
Philips geht bei der DVD+RW einen anderen Weg. Um die Kompatibilität der DVD+RW zur bisherigen DVD-Video zu erhalten verzichtet man kurzerhand auf eine direkte Scheidmöglichkeit auf der Scheibe. Wenn man mit DVD+RW einen Film nachbearbeiten will, so ist das nur mit Hilfe eines entsprechend ausgestatteten Computers möglich. Das Problem der DVD+RW: sie wurde vom DVD-Forum nicht anerkannt - damit kann sie sich nicht mit dem offiziellen DVD-Logo schmücken.
DVD eröffnet zudem die Perspektive, im heimischen Wohnzimmer nicht nur Filme, sondern auch reine Musikproduktionen in perfektem 6-Kanal-Sound erklingen lassen zu können. DVD-Audio ist mit der Audio CD (16 bit/44 kHz) vergleichbar, arbeitet jedoch mit höherer Auflösung und Sampling-Frequenz (bis zu 24 bit/192 kHz).
-> siehe auch: DVD
Unter DVD-Authoring versteht man die Produktion eines DVDs, dies beinhaltet Videoschnitt, Vertonung und interaktive Menüerstellung bis hin zur fertigen DVD.
Die aus dem Profibereich schon lange bekannte DVD-R findet jetzt auch den Weg in Konsumerrecorder. Die DVD-R ist ein einmal beschreibbares Medium, das zuerst maximal 3.9 GB pro Seite und ab Herbst 1999 dann 4.7 GB Speicherkapazität pro Seite besitzt. Im Mai 2001 brachte Mitsumi dann eine DVD-R auf den Markt, die 9.4 GB speichern kann. Die doppelte Speicherkapazität wird durch Ausnutzung der zweiten Seite der DVD-R möglich. Dies bedeutet jedoch auch, dass die DVD umgedreht werden muss, wenn sie voll beschrieben werden soll.
Die ersten Laufwerke fanden sich in Computern von Apple, Pioneer war ebenfalls einer der ersten Lieferanten von Laufwerken für PC-Anwendungen.
Der Nachteil der DVD-R: sie besitzt einen Kopierschutz, der das Kopieren von
Kauf-DVDs verhindert. Daher ist die DVD-R für Videofilmer gedacht, die ihre selbstgefilmten Videos in optimaler Qualität und unter Hilfe eines Schnittcomputers aufzeichnen möchten.
Die DVD-R kann mit Datenstrukturen der Formate DVD-Video, DVD-Audio oder
DVD-ROM beschrieben werden.
DVD-RW ist die wiederbeschreibbare Variante von DVD-R.
-> siehe auch: DVD, DVD-RAM, DVD+RW
Die relativ wenig bekannte DVD-RAM ist eine beschreib- und löschbare DVD-Technik, die von Hitachi, Panasonic und Toshiba unterstützt wird. Dieser Standard kennt einseitige Discs mit einer Schicht (4.7 GB) sowie mit zwei 2 Schichten (9.4 GB). Gegenüber den Minus- und Plus-Formaten bietet DVD-RAM folgende Vorteile:
Es gibt zwei Arten von DVD-RAM Medien:
Type 1 Media : Die Disc kann nicht aus der Cartridge entnommen werden.
Type 2 Media : Die Disc kann entnommen werden. (Bild)
Die
DVD-RAM ist vollständig inkompatibel zu bisherigen Playern - das liegt allein schon am Aufbau:
sie wird in einer Cartridge verpackt (ähnlich wie die
Minidisc) und passt damit in kein gewöhnliches
DVD-Laufwerk.
Auch die Datenstruktur auf der DVD-RAM unterscheidet sich grundsätzlich von der auf einer herkömmlichen
DVD. Zum einen kann auch auf DVD-RAM das VRF verwendet werden, vor allem aber werden die Daten hier wie auf einer Festplatte verwaltet. Es existieren einzelne Datenbereiche, die unabhängig voneinander bespielt, gelöscht oder verändert werden können. Damit ist die DVD-RAM ein sehr schnelles Computermedium höchster Güte.
Selbst die physikalische Struktur der DVD-RAM ist anders als die der anderen
Discformate: hier findet ein sogenanntes Wobbled-Land-Groove-Recording Anwendung. Im Gegensatz zum sonst verwendeten Groove-Recording muss die Abtasteinheit ständig zwischen unterschiedlich hohen Datenschichten hin- und herspringen. Das erfordert teure Abtastmechanismen.
Dass sich die DVD-RAM im Heimkinobereich als Aufnahmemedium durchsetzen wird ist eher unwahrscheinlich. Allerdings tendieren die grossen Computerkonzerne fast ausnahmslos zur DVD-RAM - wegen der hervorragenden PC-Eignung. Daher könnte die DVD-RAM über das Computerhintertürchen grosse Marktbedeutung erlangen.
-> siehe auch: DVD, DVD-R, DVD+RW
Ein Konsortium - die "DVD+RW Alliance" - aus Hewlett Packard (HP), Philips und Ricoh hat auf der Comdex im November 2000 Prototypen eines DVD+RW-Rekorders vorgestellt. Mit Laufwerken nach diesem Standard sollen sich wiederbeschreibbare
DVDs erstellen lassen, die von nahezu jedem handelsüblichen
DVD-ROM oder DVD-Player gelesen werden können. Sony,
Mitsubishi/Verbatim und Yamaha sagten daraufhin die Entwicklung entsprechender Speichermedien zu.
Bereits auf der Cebit 2000 hatte das Konsortium einen ersten Prototypen eines Ricoh-Modells gezeigt. Die beteiligten Unternehmen hatten damals serienreife Produkte für Ende 2000 angekündigt.
Ähnlich wie CD-RW-Laufwerke können die neuen DVD-RW-Laufwerke sowohl mit Medien umgehen, die nur einmalig beschreibbar sind, als auch mit solchen, die mehrmals beschrieben werden können. DVD-RWs bieten mit 4.7
GB eine Speicherkapazität, die der von etwa sieben CD-ROMs entspricht.
Der Unterschied zum DVD-RAM-System besteht darin, dass solche
DVDs auch in gängigen DVD-ROM-Laufwerken und Standalone-Playern abspielbar sind.
(DVD-RAM-Laufwerke waren zwar früher auf dem Markt, konnten sich aber nicht auf dem Massenmarkt durchsetzen.)
Für den Nutzer bieten diese Laufwerke die Möglichkeit zum Überspielen und Archivieren von VHS-Videos, die Aufnahme eigener Videos per digitaler Videokamera oder das Abspeichern von Datenmengen, die für CD-ROMs zu gross sind. Das Kopieren urheberrechtlich geschützter Filme will die Allianz allerdings verhindern: In alle DVD-RW-Laufwerke soll ein elektronischer Mechanismus integriert werden, der Raubkopien von Werken verhindert, die mit dem Kopierschutz CSS versehen sind.
Damit Medien nicht durch einen Buffer-Underrun zerstört werden, soll wie bei vielen CD-Brennern das Schutzsystem "Just Link" in die Geräte integriert werden.
Für DVD+R gelten die gleichen Spezifikationen, ausser dass die Rohlinge nur einmal beschrieben werden können.
-> siehe auch: DVD, DVD-R, DVD-RAM
Das Digital Video Interface ist der Standard zur digitalen Signalübertragung zwischen Grafikkarte und Monitor.
Der DVI-Stecker
kann unterschiedlich belegt sein: DVI-A führt nur analoge Signale, DVI-D nur
digitale und DVI-I (für integriert) beide. Das RGB-Analogsignal liegt, falls
vorhanden, auf vier Pins ober- und unterhalb des breiten Massepins, das digitale
entweder auf 18 (Single Link) oder 24 Pins (Dual Link) daneben.
Das DVI-Interface wurde 1999 von der DDWG erarbeitet. Unter den Teilnehmern der Gruppe befinden sich etliche wichtige Player des PC-Business wie Intel, Compaq, Fujitsu, HP, IBM und NEC.
DVI nutzt das von Silicon Image entwickelte Signalübertragungsverfahren PanelLink, das die Basis für das Transition Minimized Differential Signaling (TMDS) bildet. Die Datenübertragung kann bei DVI über zwei Kanäle erfolgen, wodurch auch Auflösungen grösser als UXGA (1600x 1200 Pixel) beziehungsweise grössere Bandbreiten übertragen werden können. Denn schliesslich sollen über die neue Schnittstelle zukünftig auch CRTs angesteuert werden.
Durch DVI könnte der Analog-Digital-Converter auf der Grafikkarte entfallen, der Computer wäre frei von analogen Schaltungsteilen. Anschliessend wären die
Grafikchips deutlich leichter auf dem Mainboard zu integrieren - ein Schritt, den
Intel & Co sicher begrüssen würden.
Während der Wandler in digitalen LCDs überflüssig ist, müssten die Monitorhersteller den Analog-Digital-Converter in den
CRTs unterbringen. Der Bildqualität schadet das nicht: Es gelangen sehr saubere und vor allem definierte Videosignale an den Monitoreingang, die aufwendige Logik zur Synchronisation entfällt, und die
CRT-Hersteller können die für ihre Bildschirme optimalen analogen Signalen generieren.
Das komplett digitale Monitor-Interface wird die Entwicklung von Low-Cost-PCs und Computern für spezielle Anwendungen deutlich vorantreiben - alles integriert, alles digital ist eben einfacher und billiger.
DVI hat noch andere Bedeutungen:
Digital Video Memory Technology
DVMT ist eine von Intel entwickelte Technologie, um dynamisch Teile des Arbeitsspeichers als Video-RAM zu nutzen.
Im Falle des Intel-Chipsatzes 915GM werden je nach Anforderung der Applikation, d.h. dynamisch, bis zu 224 MB des System-Speichers zur Aufbereitung der Bilddaten verwendet. Stark vereinfacht erklärt, erscheint der Treiber des GMA900 gegenüber dem Betriebsystem als eine Applikation, die stellvertretend für die eigentliche 3D-Applikation, z.B. ein Spiel, dynamisch Speicher von Windows anfordert und wieder freigibt, wenn sie ihn nicht mehr benötigt.
Virtuelles Instrument zur Verwendung der DirectX-Schnittstelle. DXi ist der neue offene Standard für Software-Synthesizer-Plugins für Windows-basierte Musikproduktion. Mit DXi ist es z.B. möglich, Klänge alter analoger Synthesizer zurück zu bringen.
Ein hoher Dynamikwert macht sich vorteilhaft bemerkbar, wenn im Film in dramatischen Aktionszenen - z.B. Explosionen - Spitzenpegel von über 100 dB erreicht werden und in der nächsten Szene normale Dialoge gut verständlich sein sollen.
Kennzeichnet den Unterschied zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton einer wiederzugebenden Klangquelle. Nach unten wird der Dynamikbereich begrenzt durch systembedingtes Grundgeräusch, nach oben durch Überlastungsfolgen wie Verzerrungen etc. Der Dynamikbereich wird in dB (Dezibel) angegeben. 110 bis 120 dB ist ein guter Wert für Heimkino-Lautsprecher.
Die Bildqualität der LCD TVs mit DynaPix and DynaPix HD ist auf den
Einsatz der D.I.S.T.-Technologie zurückzuführen. Seitdem JVC im Jahr 2002
exklusiv die Digital Image Scaling Technology oder kurz D.I.S.T. eingeführt hat,
wurde diese Bildverbesserungstechnologie kontinuierlich weiterentwickelt und
gezielt auf die Anforderungen der LCD-Technologie abgestimmt, so dass die
Modelle mit DynaPix und DynaPix HD hoch auflösende Bilder in beeindruckender
"High Definition"-Qualität bieten.
Diese einzigartige Technologie umfasst sowohl Kernkomponenten als auch
unterstützende D.I.S.T.-Bestandteile, die zusammen die Bildqualität der
Flachbildschirme enorm verbessert. Kurzum: Wer dieses TV-Bild einmal "live"
gesehen hat, wird begeistert sein.
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