#     A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     Sch     St     T     U     V     W     X Y Z

 
 

C

Cache

Der Cache ist ein Zwischenspeicher, der dafür sorgt, dass ein Gerät kontinuierlich mit Daten versorgt wird.
Er lagert kurzfristig die Daten so, dass sie bei einer Übertragung fliessend zur Verfügung stehen und die beiden Geräte die mit einander kommunizieren, somit nicht auf einander warten müssen.

 

CAD

Computer Aided Design

"Entwurf" bedeutet "Zeichnen". "Zeichnen" bedeutet in der Computerbranche "CAD". Unter dem Begriff CAD werden alle zeichnerischen Aktivitäten zusammengefasst, welche die ingenieurmässige Planung und Konstruktion bis hin zur Fertigung analysieren, strukturieren und algorithmieren. CAD bedeutet also nicht "Bildchen malen" - entscheidend ist die Konstruktion mit elektronischen Hilfen, die auf die gewünschte Branche, in diesem Falle Architektur, angepasst sind.

Geht man über den Entwurf und die Konstruktion hinaus, bekommt die Thematik zusätzlich Spannung. Die Anforderungen, die in letzter Konsequenz an ein Architektursystem gestellt werden können, werden dann deutlich, wenn auf Grund der grafischen Eingabe die Mengenermittlung, der Kostenvoranschlag und die Ausschreibung "auf Knopfdruck" - wie die Verkäufer so gern vermelden - ausgedruckt werden sollen. Kommen diese Aspekte hinzu, dann spricht man inzwischen nicht mehr von "CAD-Systemen" sondern von "AEC-Systemen".

Das Kürzel "CAD" kann übrigens abhängig vom Zusammenhang auch noch andere Bedeutungen haben - laut Jackob Vlietstra's "Dictionary of Acronyms and Technical Abbreviations" (Springer Verlag) zum Beispiel folgende:

  • Cartridge Activated Device
  • Cash Against Documents
  • Channel Adapter
  • Character Assembler and Distributor
  • Clear & Add
  • Computer Aided Design
  • Computer Aided Detection
  • Computer Aided Diagnosis
  • Computer Aided Dispatching
  • Computer Assisted Design
  • Computer Automated Design
  • Control And Display unit
  • hinzu kommt noch die Abkürzung für den "kanadischen Dollar"

Nicht zu vergessen: CAD steht für die Tastenkombination [Control] [Alt] [Delete] - aber diesen Witz verstehen vermutlich nur die Urgesteine, die sich noch mit DOS-Programmen herumgeschlagen haben! (Unter MS-DOS hat Control-Alt-Delete direkt einen Reset ausgelöst)

 

CAL

Client Access License

Client-Zugriffslizenz, die einem einzelnen Client (z.B einem PC) den Zugriff auf einen Server erlaubt

Device CAL (Geräte-CAL)
Erlaubt einem bestimmten Gerät den Zugriff und die Verwendung der Serversoftware unabhängig vom Nutzer

User CAL (Nutzer-CAL)
Erlaubt einem bestimmten Nutzer von einem beliebigen Gerät aus den Zugriff und die Verwendung der Serversoftware

Wann wähle ich Device- und wann User-Lizenzierung?
Eine Firma, deren Vertriebsmitarbeiter von mehreren Geräten (z.B. PC im Büro, PC zu Hause und Wireless PDA) auf Microsoft Windows Server zugreifen, könnten jetzt eine User CAL für jeden dieser Mitarbeiter erwerben, statt mehrere Device CALs zu kaufen. Im Vergleich dazu würde eine Firma, deren Geräte von mehreren Mitarbeitern genutzt werden (z.B. in einem Call Center), weiter die Option einer Device CAL für jedes Gerät wahrnehmen, das auf die Serversoftware zugreift.

 

 

CAM

Conditional Access Module

Unter einem Conditional Access Module versteht man ein Modul, dass über einen CI-Schacht bei einen Digitalreceiver eingeschoben wird. Die Aufgabe dieses Moduls besteht darin verschlüsselte Programme von Pay-TV-Anbietern zu entschlüsseln. Hierzu wird ein Schlüssel benutzt, der sich auf einer Smartcard befindet, die dem Kunde von seinem Programmanbieter ausgehändigt wird. Diese Smartcard muss hierzu in das CAM eingeführt werden, damit die auf dem CAM befindliche Elektronik auf die Smartcard zugreifen kann.

Cat.5

Abkürzung für Category (Kategorie) 5, dem Qualitätsstandard Nummer Fünf bei Netzwerkkabeln.

Netzwerkkabel der Kategorie 5 weisen RJ45-Stecker auf und bestehen aus vier Mal zwei paarweise verdrillten, meist ungeschirmten Adern (weshalb man sie auch "unshielded twisted pair (UTP)" nennt). Sie werden zur schnellen Datenübertragung in Ethernet-Netzwerken verwendet. Die Geschwindigkeit kann 100 Megabit pro Sekunde erreichen, was heute den Standard für Heimnetzwerke darstellt. Wenn Sie zu Hause einen Router oder ein Cablemodem besitzen, haben Sie diese Geräte sehr wahrscheinlich über ein Cat.5-Netzwerkkabel an Ihren Computer angeschlossen.

Inwischen gibt es auch noch die Qualitätsklassen Cat.5e, 6 und 7, die höhere Übertragungsraten und längere Kabelverbindungen erlauben.

CAV

Constant Angular Velocity

Deutsch: Konstante Winkelgeschwindigkeit

CAV ist ein Verfahren, das bei Laufwerken die Drehzahl konstant hält. Dies verringert Laufgeräusche und Schwingungen. Die Datentransferrate ist dabei auf den grösseren äusseren Spuren grösser als auf den kleineren inneren. Insgesamt verbessert sich bei diesem Verfahren die Zugriffszeit. Ausserdem arbeitet so das Laufwerk sehr ruhig.

Im Prinzip funktionieren magnetische Datenträger wie Festplatten schon immer nach dem CAV-Verfahren. Die Nachteile von CAV werden dabei z.B. durch das Zone Bit Recording ausgeglichen. Nun beginnt CAV, sich auch bei CD-ROM Laufwerken durchzusetzen. Hier wird es aber z.T. mit dem herkömmlichen CLV - Verfahren kombiniert (siehe P-CLV).

 

CCD

Charge Coupled Device

Ein CCD ist ein ladungsgekoppeltes Halbleiterelement. CCDs setzen Licht in elektrische Ladungen um und werden deshalb in Form von Chips oder Zeilensensoren in Scannern, Digitalkameras oder Camcordern eingesetzt.

 

CCITT

Consultative Committee for International Telegraph and Telephone

Von 1956 bis Februar 1993 war CCITT der Name des heutigen ITU.

-> siehe ITU

 

CD

Compact Disc

Die CD hat wie fast alle neueren Technologien ihren Ursprung in der elektronischen Datenverarbeitung. Schon Ende der Sechzigerjahre entwickelte Philips Basis-Technologien, um mit Hilfe eines eng gebündelten Laserstrahls digital abgespeicherte Daten auszulesen.

Die Idee für die eigentliche CD-Technologie, wie wir sie heute kennen, entstand im November 1974 im Forschungslabor des niederländischen Elektronikkonzerns Philips. Ziel war es, Audio-Signale nicht mehr abzutasten, sondern digital und optisch lesbar auf einem neuen Medium zu speichern, um somit dauerhaft eine verlustfreie Wiedergabe zu gewähren.

Um sich gegenüber konkurrierenden Konzepten aus den USA und Japan behaupten zu können, hielt Philips Ausschau nach einem internationalen Partner. Mit Sony fand sich ein Unternehmen, das u.a. mit der sogenannten "16-bit-Technologie" (Originalton: Philips-Pressetext) eine wertvolle Mitgift in das Compact Disc-Projekt einbrachte. 1979 vereinbarte Philips mit seinem japanischen Konkurrenten Sony, das Projekt gemeinsam umzusetzen und einen einheitlichen Weltstandard für die CD zu schaffen. Zur Jahreswende 1982/83 brachten beide Konzerne schliesslich zeitgleich die ersten CD-Player in die Verkaufsregale.

Die zunächst von Philips angestrebte Spieldauer von 60 Minuten wurde auf das Bitten von Norio Ohga, Vizepräsident von Sony und Liebhaber und Kenner klassischer Musik, auf 74 Minuten verlängert und der Durchmesser dementsprechend auf 12 cm vergrössert. Sein Wunsch, die neunte Sinfonie von Ludwig van Beethoven in voller Länge auf nur einen Tonträger zu pressen, konnte damit erfüllt werden. Die erste industriell gefertigte CD war aber eine Aufnahme des international bekannten Pianisten Claudio Arrau.

Philips und Sony fanden rasch prominente Fürsprecher für das neue System. Herbert von Karajan war derart begeistert vom Qualitätssprung der CD gegenüber anderen Tonträgern, dass er sich entschloss, sich anlässlich der Salzburger Festspiele für das CD-System auszusprechen. Am 15.04.1981 demonstrierte von Karajan der internationalen Presse das CD-System.

Im August 1982 wurde die erste CD-Fabrik in Hannover eröffnet, im Herbst des selben Jahres erschienen die ersten CDs im Handel. Zwanzig Jahre später ist die Compact Disc das weltweit am weitesten verbreitete Speichermedium für Daten und Musik. Rund 30 Milliarden Euro werden weltweit jährlich für Tonträger ausgegeben, wobei die CD mit einem Absatzanteil von 72% die dominierende Rolle spielt.

Das sah allerdings zu Anfang ihrer "Karriere" überhaupt nicht so aus! Unter der Überschrift "gekühlte Geigen" berichtete ein führendes deutsches Wirtschaftsmagazin noch 1983 über das "Mäkeln" zahlreicher Kritiker darüber, dass von der propagierten "nie dagewesenen Transparenz und Reinheit des Klangbildes" herzlich wenig zu hören sei. Die Geigen in Vivaldis "Vier Jahreszeiten" klangen nach Ansicht der Schweizer Fachzeitschrift "Electronic Sound" "extrem spitz, grell und wie aus der Tiefkühltruhe". Den Testhörern von "Audio" verdarb ein "näselnd verfärbter Streicherklang" den Spass an Schuberts neunter Sinfonie, und die "Zeit" urteilte über Opernarien auf CD: "Seltsam verhärtet und steril, ohne jeden belcantistischen Charme".

Tatsächlich benutzten die Plattenfirmen zunächst die falsche Technik in den Studios, bzw. mussten neue Aufnahmesysteme entwickeln, um die CD zum Erfolg zu führen. Auch die Musikverleger der damaligen Zeit waren skeptisch. Nach einer Sitzung des deutschen Musikverleger-Verbandes im Jahr 1984 wurde bezweifelt, dass die CD die herkömmliche schwarze Scheibe nach zehn Jahren ablösen könnte. "Die Prognosen" - so die Musikverleger damals - "dass 1988 mindestens 50% des Tonträger-Umsatzes aus CD-Platten bestehen werde, dürfte wohl eher im Bereich des Wunschdenkens der Erfinder anzusiedeln sein". Immerhin kosteten CD-Spieler damals zwischen 800 und 1'800 Sfr. und auch die CDs waren alles andere als günstig.

Wie sehr sich die Skeptiker täuschten, geht aus ein paar Zahlen hervor: Wurden 1985 gerade 6.8 Millionen CDs abgesetzt (zu 74 Millionen Langspielplatten, 49 Millionen Singles und ebenso vielen Musik-Kassetten), so eroberte sich das neue Medium bereits 1990 mit 76 Millionen Exemplaren vor der Musik-Kassette (74.7 Mio.), der Langspielplatte (43.9 Mio.) und den Singles (27.2 Mio.) den Spitzenplatz. Schon 1994 wurden 166 Millionen CDs verkauft, das waren gut doppelt so viele wie alle anderen Tonträger zusammen.

Für das Jahr 2001 meldete der Verband der Phonografischen Wirtschaft den Absatz von insgesamt 244 Millionen Tonträgern, wovon allein 173 Millionen auf die CD entfielen. Auf dem zweiten Platz rangiert die Single mit rund 49 Millionen vor der Musik-Kassette mit 21 Millionen Exemplaren. Vom Gesamt-Tonträgermarkt in Höhe von 2'235 Milliarden Euro entfielen 85% auf CDs, 11% auf Singles, 3% auf MCs und nur noch ein Prozent auf Langspielplatten. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Im gleichen Zeitraum gewann das private Brennen von CDs an Bedeutung. Der Absatz von unbespielten CDs betrug 2001 bereits 305 Millionen Stück und der Umsatz 203 Millionen Euro.

Wohlgemerkt handelt es sich bei diesen Zahlen ausschliesslich um den Unterhaltungselektronik-Markt, der 2001 mit dem Absatz von rund 600'000 stationären CD-Playern, etwa 100'000 CD-Recordern, 1.75 Millionen portablen CD-Playern und 88'000 CD-Wechslern (fürs Auto) immerhin einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro generierte. Dabei wurden die in Autoradios bzw. HiFi-Anlagen integrierten CD-Spieler noch gar nicht berücksichtigt!

Keine Frage: Die CD ist nicht nur das Medium, das den Übergang von analog zu digital eingeläutet und damit die vielfältigen Nutzen der Digitaltechnik (Speichervolumen, Qualität, Handhabung und Lebensdauer - um nur einige zu nennen) demonstriert hat. Sie ist auch heute noch ein ausserordentlich wichtiges Medium der Unterhaltungselektronik. Ihr Erfolg hat die Weichen gestellt für nachfolgende Technologien. So zum Beispiel für die DVD. Die rasante Entwicklung der DVD-Spieler und inzwischen auch der DVD-Recorder hat den Umsatz für CD-Geräte sogar schon überflügelt. Im Jahr 2001 wurden DVD-Spieler und -Recorder für mehr als 400 Millionen Euro verkauft. Was 1982 revolutionär begann, setzt sich heute - via DVD - evolutionär und mit noch höherer Geschwindigkeit fort.

Die Einführung der CD gilt übrigens als eine der erfolgreichsten Produkteinführungen in der Unterhaltungselektronik überhaupt.

 

CD-R

Compact Disc Recordable

Eine CD-R, auch "Rohling" genannt, kann nur einmal beschrieben werden. Löschen oder Ändern des Inhaltes einer CD-R ist nach Abschluss der CD-R nicht mehr möglich. Moderne Brenner können CD-Rs mit bis zu 52-facher Geschwindigkeit beschreiben.

 

CD-ROM

Compact Disc Read Only Memory

Die CD-ROM stellt ein Massenspeicher dar, der sich z.B. als Datenträger für Nachschlagewerke eignet. Eine CD-ROM kann normalerweise bis zu 700 MB Daten speichern. Sie besteht aus Kunststoff und Aluminium und wird mit einem Laserstrahl beschrieben und gelesen, wobei die Daten auf der Aluminium-Schicht abgelegt sind.

Die Messung der Übertragungsgeschwindigkeit von CD-ROM-Laufwerken basiert auf der Rotationsgeschwindigkeit der Audio-CD. Diese dreht zwischen 210 - 530 Mal pro Minute (CLV). Die Datenrate beträgt 176 KB/s, ohne den Overhead ergibt das ungefähr 150 KB/s (Single-Speed, bzw, 1-fach).

-> siehe CD
-> mehr Informationen zur CD-ROM bei Wikipedia und beim Elektronik-Kompendium

 

CD-RW

Compact Disc ReWritable

Eine CD-RW kann bis zu tausend mal neu beschrieben werden. Löschen und Ändern des Inhaltes ist ebenfalls möglich. Durch "Packet Writing" kann sich eine CD-RW sogar wie eine Festplatte verhalten.

 

Centrino

Der Markenname Centrino ist ein Kunstwort, das sich aus den englischen Begriffen "centre" und "neutrino" zusammensetzt.

Centrino ist eine Notebookplattform von Intel, welche CPU, Mainboard-Chipsatz und WLAN für Laptop-PCs kombiniert. Die Kombination basiert auf einem Intel Notebookprozessor (Pentium M oder Core Solo bzw. Core Duo), einem Intel Chipsatz (i855, i915 oder i945) und einem Intel PRO/Wireless WLAN-Chip (2100, 2915ABG oder 3945ABG).

Es gibt inzwischen drei Generationen der Centrino-Plattform:

Labels von Intel für Centrino/Centrino Duo

   
Centrino vor
"Core"-Prozessoren
  Centrino mit
Core Solo
  Centrino mit
Core Duo

 

CF

CompactFlash ist ein Schnittstellenstandard für digitale Speichermedien. Es wird in Form von CF-Karten in Computern, digitalen Fotoapparaten und Personal Digital Assistants (PDA) eingesetzt.

CF-Speicherkarten sind üblicherweise ohne bewegliche Teile gefertigt, die Informationen stecken in einem wiederbeschreibbaren Flash-Speicher. IBM brach als erster Hersteller mit dieser Regelung und verkleinerte seine Festplatten auf die Grösse einer CF-II Karte. Dieses Produkt wurde unter der Bezeichnung Microdrive bekannt. Auf der CompactFlash-Karte ist sowohl der Speicher als auch der Controller (die Elektronik, die den Speicher beschreiben und lesen kann), untergebracht. Deshalb können neue CF-Karten normalerweise auch von alten Geräten noch gelesen werden.

Die Schnittstelle der CF-Karte entspricht der IDE-Schnittstelle. Mit einem Steckerleisten-Adapter sind CF-Speicher-Karten ohne zusätzliche Elektronik an PCMCIA- oder IDE-Festplatten-Controllern betreibbar.

Es gibt zwei Bauformen:

CF-Speicherkarten gibt es in verschiedenen Speichergrössen, zur Zeit (2004) von 2 MB bis 8 GB. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit beträgt dabei 2,6 bis 9 MB/s. Eine 12-GB-Karte wurde für Ende 2004 angekündigt. Die immer weiter fortschreitende Kapazitätsvergrösserung hat zur Folge, dass bei Karten grösser als 2 GB statt dem bisher verwendeten FAT16 das neue FAT32 als Datenträgerformat verwendet wird. Da dies bei älteren Geräten nicht vorgesehen wurde (es wurde nicht die nötige Firmware eingebaut), führt dies dazu, dass diese Karten gar nicht oder nicht mit ihrer maximalen Kapazität in alten Geräten verwendet werden können.

Bei digitalen Speichermedien ist die CompactFlash-Technologie derzeit Marktführer und wird von einigen der führenden Anbieter für Digitalkameras favorisiert (Vorteile sind die Robustheit der Karten und das gute Preis/Kapazität-Verhältnis).

Es gibt auch Adapter, mit denen andere Medien-Formate in Geräten mit Compact Flash Slots verwendet werden können. So gibt es beispielsweise Adapter, mit denen es möglich ist, auch xD-Picture Cards (die theoretisch bis zu 8 GB fassen) in Compact Flash Geräten zu nutzen.

Neben den Speicher-Karten gibt es auch eine Vielzahl anderer CF-Karten. Sie werden für PDAs, Digitalkameras, GPS-Empfänger, Radio-Empfänger, Netzwerkkarten oder gar Grafikkarten zum Anschluss externer Monitore verwendet.

 

 

CFM

1) cubicfeet/min

Die transportierte Luftmenge eines Lüfters wird in der Einheit cf/m bzw. m3/h angegeben. Die Umrechung erfolgt linear:

Beispiel

32 cf/m = 32 * 1,699011 m³/h = 54,4 m³/h

2) ColdFusion Markup Language

CFML ist eine Sammlung von Tags und Funktionen, die die Entwicklung von Webanwendungen stark vereinfachen. Trotzdem ist CFML eine mächtige Sprache die auch komplexe Technologien wie WSDL, LDAP, XML, XSLT, XForms, Verity, MySQL, stored procedures von Oracle oder SQL-Server über einfache HTML-ähnliche Tags anzusprechen vermag. Alternativ zur schnell verständlichen Tag-Syntax kann man auch eine Script-Syntax ähnlich der von PHP verwenden, welche in vergangenen ColdFusion Versionen vom Parser mitunter schneller verarbeitet werden konnte. Mit diesem Set an Werkzeugen wird ein Rapid-Application Development ermöglicht.

Die ColdFusion Markup Language diente in Teilen als Vorlage für die Entwicklung von JSP 2.0 und der JSPTL.

Der Sprachumfang von CFML hat sich über die Jahre permanent weiterentwickelt. Eine gravierende Neuererung sind die Fusion Components (CFC). CFCs ermöglichen dem Entwickler einen stärkeren OOP-Ansatz bei der Entwicklung von Webanwendungen zu wählen.

Es gibt auch "freie Implementierungen" der ColdFusion Markup Language (CFML), die grösstenteils dem Sprachumfang von Macromedias Coldfusion etwas "nachhinken". Die bekannteste ist Blue Dragon von New Atlanta Communications. Die hat in der letzten Version (6.1) mit dem Leistungsumfang von ColdFusion MX (6.1) gleichgezogen. New Atlanta Communications bildet den gesamten Sprachumfang ab und erweitert die CFML sogar um eigene Tags (CFIMAP) die Macromedias ColdFusion "noch" fehlen. Diese „freien Implementierungen“ sind nicht auf dem Macromedia ColdFusion Application Server lauffähig und erfordern das Webserver-Modul von New Atlanta Communications.

 

CGA

Color Graphics Adapter

CGA bezeichnet ein Grafikkartenstandard aus frühen PC-Zeiten mit einer Auflösung von 320 x 200 oder 640 x 200 Bildpunkten. Eine CGA-Grafikkarte arbeitet im TTL-Modus und kann maximal 16 Farben gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellen. Seine Ablenkfrequenzen (15'750 Hz horizontal, 60 Hz vertikal) wurden vermutlich so niedrig gewählt, um auch Fernsehgeräte als Monitor verwenden zu können, üblich waren jedoch RGB-Farbmonitore und Monochrom-BAS-Monitore.

-> für weitere Auflösungen siehe Grafikstandard

 

Centronics

In den Anfangszeiten des Computers hat jeder Hersteller für sein Endgerät eine eigene Schnittstelle entwickelt. So z. B. auch der Drucker-Hersteller Centronics. Er hat eine der ersten parallelen Schnittstellen für Drucker eingeführt. Diese Schnittstelle hat sich nach und nach auch bei anderen Herstellern durchgesetzt. Durch die Möglichkeit der bidirektionalen Übertragung können an der Centronics-Schnittstelle auch CD-ROMs, Festplatten und Streamer betrieben werden. Bevor sich die USB-Schnittstelle durchsetzte war der Anschluss von Scannern und Wechselmedien-Laufwerken (z. B. ZIP-Drive) an der parallelen Schnittstelle durchaus üblich. Durch Erweitung des Protokoll-Teils konnten die Geräte auch hintereinander geschaltet werden. Ein Gerät musste dann neben dem Parallel-Eingang auch einen Ausgang für ein weiteres Gerät haben.

Die parallele Schnittstelle kann gleichzeitig 8 Bit übertragen, wobei jedes Bit eine eigene Leitung hat. Zusätzlich gibt es Steuerleitungen, die für den Betrieb eines Druckers gedacht sind. Jede Daten- und Steuerleitung ist mit einer Masseleitung verdrillt. So kommt man auf der Druckerseite auf einen 36poligen Amphenol-Stecker (siehe im Bild rechter Stecker), der sich am Drucker mit Klammern befestigen lässt. Die Belegung dieses Steckers ist an Pin 1 bis 11 und 16 bei nahezu jedem Drucker gleich. Die andern Pins weichen je nach Hersteller ab. Auf der Seite des Computers wird ein 25poliger Sub-D-Stecker verwendet.

Die Centronics-Schnittstelle arbeitet mit TTL-Pegeln (+5V und 0V) auf den Signalleitungen. Die Länge der Leitung zwischen Computer und Drucker sollte nicht mehr als 2 bis 3 m betragen. Je hochwertiger das Kabel, desto länger darf es sein. 5 m ist jedoch die Obergrenze für eine fehlerfreie Datenübertragung.

Die englische Bezeichnung für die Centronics-Schnittstelle ist LPT. Diese Bezeichnung ist aus der Zeit abgeleitet, wo Nadeldrucker den Text zeilenweise ausgegeben haben. Im englischen hiessen diese Drucker Line Printer (LPT). Übersetzt heisst das soviel wie Zeilendrucker. Die heutigen Drucker generieren den Ausdruck seitenweise. Die Schnittstellen-Bezeichnung LPT1, LPT2 und LPT3 ist jedoch immer noch geblieben.

Obwohl die Centronics-Schnittstelle keiner offiziellen Normierung unterlag, hat sie sich zum Industrie-Standard entwickelt. Einige Jahre später hat sich aus dem Urstandard der herstellerübergreifende Standard EPP (Enhanced Parallel Port) entwickelt. Der EPP nutzt die selben physikalischen Eigenschaften der Centronics-Schnittstelle. Deutlich gesteigert wurde die Übertragungsrate. Etwas später wurde mit dem Standard ECP (Enhanced Capabilities Port) die Transferleistung erneut erhöht, was sich in der Praxis kaum bemerkbar machte. Nachteilig war die Notwendigkeit eines DMA-Kanals, der für andere Zwecke nicht benutzt werden konnte.

 

CI (Common Interface)

Bei dem Common Interface (CI) handelt es sich um die Schnittstelle für Settop-Boxen und Satelliten-Receiver. Diese Schnittstelle wurde vom Digital Video Broadcasting (DVB) spezifiziert und dient dem Anschluss eines Zugangs-Moduls. Das Modul ist vergleichbar mit einer PCMCIA-Karte und enthält alle Funktionen für das Descrambling und die Teilnehmerfreischaltung. An das Common Interface kann auch ein CAM-Modul zur Entschlüsselung von Pay-TV angesteckt werden oder auch Modems, Speichererweiterungen sowie Spielkonsolen.

Cinch

Im amerikanischen RCA genannt. Koaxiale Steckverbindung, häufig für Line-Level-Verbindungen verwendet, z.B. zwischen Vorstufe und Endstufe einer Verstärker-Kombination. Ein Stereosignal wird mit zwei separaten Cinch-Kabeln, meist rot und weiss gekennzeichnet übertragen. Ausgesprochen wird der Begriff etwa "sinsch" (nicht "kinsch" oder tschinsch").

Chip

Ein Chip besteht meistens aus vielen Integrierten Schaltkreisen und wird daher auch als IC oder Prozessor bezeichnet.

-> siehe IC, Prozessor

 

Chip-Set

Das Chip-Set bezeichnet, wie der Name schon sagt, eine Gruppe (Set) von verschiedensten Chips auf dem Mainboard. Während der Prozessor in einem Computer die Berechnungen durchführt, steuert der Chipsatz den Transport der Daten zwischen den einzelnen Computer-Bauteilen, etwa vom Arbeitsspeicher (RAM) zum Prozessor, zu den Steckkarten usw.
Des Weiteren ist er auch für den CPU-Takt zuständig. Es reicht also nicht aus, eine schnelle CPU zu besitzen, denn die Geschwindigkeit des Rechners hängt extrem von der Qualität und vom Typ des Chip-Sets ab.

 

CIF

Mit Hilfe des Common Intermediate Format (CIF), das Teil des ITU-Videokonferenzstandards H.261 ist, wird die horizontale sowie vertikale Auflösung in Pixeln von YUV-Sequenzen bei Videosignalen normiert: alle Längen und Breiten sind gerade Vielfache von 16 Pixeln.

QCIF steht für Quarter CIF. Dies ist neben CIF das gängigste Format in der Videokodierung. "Quarter" heisst dabei, dass die Bildfläche geviertelt, also die Höhe und Breite halbiert werden.

Die Tabelle zeigt die gängigsten Formate für Videoauflösungen mit Namen und Pixelanzahl.

Auflösungen der Formate

SQCIF 128 × 96
QCIF 176 × 144
SIF 352 × 240
CIF 352 × 288
4CIF 704 × 576
9CIF 1056 × 864
16CIF 1408 × 1152
TV 720 × 576
SIF (NTSC) 360 × 240
SIF (PAL) 360 × 288

Client

Client ist ein Begriff aus dem Netzwerk-Bereich. Ein Client nimmt Dienste in Anspruch, deshalb wird eine an den Server angeschlossene Arbeitsstation als Client bezeichnet. Der Client schickt Anfragen des Benutzers in einem speziellen Protokoll an den Server und stellt dessen Antworten in lesbarer Weise auf dem Bildschirm dar.

 

CLIP

Calling line identification presentation

Wird manchmal auch CLOP (calling line identity presentation) genannt. Bezeichnung für die Rufnummernanzeige beim Telefonieren. Dabei handelt es sich um einen vom Netzanbieter abhängigen Dienst. In der Schweiz funktioniert CLIP mittlerweile im Mobil- sowie im ISDN- und Analog-Festnetz. Der Teilnehmer darf die Rufnummer unterdrücken (CLIR = calling line identification restriction).

Clipping, clippen

(englisch to Clip = abschneiden, kappen)
Wenn das Ausgangsignal eines Verstärkers übersteuert, d. h. die Vollaussteuerung überschritten wird, werden die Spitzen eines Signals gekappt, "geclippt". Die Form eines ursprünglich sauberen Sinussignals verbiegt sich immer mehr zu einem Rechteck. 
Wirkung: extremer und deutlich hörbarer Anstieg des Klirrfaktors, Entstehung von künstlichen, viel zu lauten Oberwellen und daher Gefahr für die Hochtonlautsprecher in den Boxen.

 

Cluster

Ein Cluster (Zuordnungseinheit) fasst mehrere Sektoren zusammen. Die Anzahl hängt von Partitionsgrösse und Dateisystem ab. 8 Sektoren pro Cluster gibt es etwa

Unter Windows 95/98 liegt die maximale Grösse einer Zuordnungseinheit bei 64 Sektoren. Je mehr Sektoren pro Cluster verwendet werden, desto grösser ist die Platzverschwendung bei kleinen Dateien, da jede Datei mindestens einen Cluster belegt:

Dem aufmerksamen PC-Nutzer wird aufgefallen sein, dass umfangreiche Programme mit vielen Dateien auf grossen Festplatten gegebenenfalls viel mehr Festplattenspeicher verbrauchen als ursprünglich angenommen bzw. vom Installationsprogramm ausgerechnet. Besonders auffällig ist dies bei der alten FAT-Technologie - FAT16.

Da MS-DOS bzw. Windows 95 (Version A) ein logisches Laufwerk nur in maximal 65'536 Cluster unterteilen kann, ist die Grösse der einzelnen Cluster von der Grösse des Datenträgers abhängig - nämlich 512, 1024, 2048, 4096, 8192 Bytes,... (siehe auch Tabelle weiter unten). Das Formatierungs-Programm passt die Clustergrösse jeweils so an, dass die Maximalzahl nicht überschritten wird.

Mit dem Partitionierungsprogramm FDISK kann man ein physikalischen Laufwerk in mehrere logische Laufwerke unterteilen. Wenn man beispielsweise eine 2.4 GB grosse Festplatte in 5 Teile unterteilt, dann beträgt die Clustergrösse anstatt 64 kB nur 8 kB.

Die Clustergrösse von Datenträgern lässt sich mit den MS-DOS bzw. Windows-Programmen CHKDSK bzw. SCANDISK leicht ermitteln. So beträgt etwa die Clustergrösse einer HD-Diskette 512 Bytes, während viele Festplatten eine Clustergrösse von 2048 Bytes aufweisen.

Da jeder Cluster nur von maximal einer Datei (!) benutzt werden kann, bleibt bei Dateien, die kleiner als ein Cluster sind, immer ein Teil des Clusters unbenutzt. Dasselbe gilt für den letzten Cluster einer Datei, der ebenfalls nur teilweise genutzt wird. Auch eine Datei, die gerade mal ein Byte gross ist, belegt also auf dem Datenträger einen vollen Cluster, eben beispielsweise 2048 Bytes bei einer 250 MB grossen Festplatte und bereits 16 kB auf einer GB-Partition.

Aus Anwender-Sicht muss nun bedacht werden, dass in einem konkreten Fall die meisten CAD-Symbole 4096 Bytes gross sind und deshalb auf jeder Festplatte, die grösser als 255 MB ist (Clustergrösse von 8192 Bytes und mehr), mindestens das Doppelte Ihrer eigentlichen Grösse belegen. Damit man sich ein möglichst klares Bild von dieser Situation machen kann, wurde hier die Installation einer konkreten Software in Hinblick auf das Verhältnis von Festplattengrösse und verbrauchtem Speicherplatz untersucht:

Partitionsgrösse (FAT16)

< 255 MB

< 510 MB

< 1.01 GB

< 2.03 GB

Clustergrösse (Byte)

4'096

8'192

16'384

32'768

belegte Cluster (Stück)

71'704

39'303

23'129

15'343

belegter Speicher (MB)

280.093

307.054

361.390

479.468

vergeudeter Speicher (MB)

6,045

33.006

87.342

205.421

vergeudeter Speicher (%)

2%

11%

24%

43%

Die Tabelle macht deutlich, dass mehr als 200 MB Festplatten-Speicher verschenkt werden, wenn die Software auf einer 2 GB-Partition installiert würde. 33 MB werden immerhin noch auf einer 500 MB-Partition "geopfert".

Zum Vergleich dieselbe Installation aber ohne die vielen einzelnen (kleinen !) Symbole-Dateien:

Partitionsgrösse (FAT16)

< 255 MB

< 510 MB

< 1.01 GB

< 2.03 GB

Clustergrösse (Byte)

4'096

8'192

16'384

32'768

belegte Cluster (Stück)

63'198

32'570

17'141

96'183

belegter Speicher (MB)

246.867

254.453

267.828

300.562

vergeudeter Speicher (MB)

5.514

13.100

26.475

59.209

vergeudeter Speicher (%)

2%

5%

10%

20%

Zum Vergleich eine Windows 95-System-Partition mit jeder Menge Windows-Programmen und Anwendungssoftware.

Partitionsgrösse (FAT16)

< 255 MB

< 510 MB

< 1.01 GB

< 2.03 GB

Clustergrösse (Byte)

4'096

8'192

16'384

32'768

belegte Cluster (Stück)

174.466

90.826

449.244

28.692

vergeudeter Speicher (%)

4%

7%

15%

27%

ACHTUNG: Das nachträglich Ändern der Festplattenpartitionierung führt zum Verlust der bisher abgespeicherten Daten. Darum sollten Sie auf keinen Fall aufgrund dieser Erkenntnisse nun einfach Ihre Festplatte neu partitionieren!

Hinweis: Die hier aufgezeigt Problematik betrifft das in die Tage gekommene FAT-Dateisystem von MS-DOS, Windows 3.11 und Windows 95a. Ab Windows 95b oder Windows NT4 können alternative Dateisysteme verwendet werden (FAT32 oder NTFS), dann sind zumindest die so eingerichteten Partitionen von dieser Art des Speicherverbrauches nicht betroffen.

 

CLV

Constant Linear Velocity

Konstante Lineargeschwindigkeit, Zugriffsverfahren von CD- und DVD-Laufwerken.

Im CLV-Modus werden die Daten mit konstanter Geschwindigkeit übertragen. Dies bedingt, dass die Rotationsgeschwindigkeit des Mediums laufend angepasst wird. Bei Spuren, welche sich näher am Zentrum befinden, muss die Scheibe schneller rotieren, als bei Spuren, die weiter weg vom Zentrum liegen. Die Erklärung dafür ist simpel: auf der äussersten Spur tastet der Laser eine Strecke von ca. 36 cm, auf der innersten Spur nur noch ca. 15 cm ab. Bei konstanter Datendichte und Umdrehungsgeschwindigkeit werden auf der inneren Spur also deutlich weniger Daten gelesen - das Medium muss beschleunigt werden.

Dieser Modus ist für das direkte Abspielen von Audio-CDs sehr wichtig, da sich die Abspielgeschwindigkeit der Musik ohne CLV laufend ändern würde. Ein Musikgenuss wäre nicht mehr möglich.

Bei Geräten, die über einen Speicher verfügen (z.B. der PC) kann die Wiedergabe gepuffert werden. Es ist damit sogar wünschenswert, dass die Daten so schnell wie möglich übertragen werden, die Medien also immer mit maximaler Geschwindigkeit rotieren (siehe CAV).

CMSS

Creative Multi Speaker Surround

Multi-Lautsprecher Technologie mit professionellen Schwenk- und Mischalgorithmen. Unabhängige mehrfache Klänge können verschoben und um einen Zuhörer platziert werden.

-> Mehr Informationen

 

CMOS

Complementary Metal Oxide Semiconductor

Die CMOS-Technik ist ein Fertigungsverfahren, durch das der hergestellte Chip besonders stromsparend arbeitet und weniger Hitze erzeugt. Diese Technik kommt auch bei der batteriebetriebenen Echtzeit-Uhr des PCs zum Einsatz und eignet sich hervorragend zur Herstellung von Photo-Sensoren.

Codec

Compressor / Decompressor

Ein Algorithmus zur Kompression / Dekompression von Multimediadateien - also z.B. von Video für Windows- und QuickTime-Filmen. Codecs können rein softwarebasiert aufgebaut sein oder auch eine spezifische Hardware verwenden, wobei eine Hardware-Komprimierung häufig schneller und effektiver arbeitet als eine Software-Komprimierung. Mit den immer schneller werdenden Pentium 4- bzw. PowerPC-Prozessoren und Folge-Entwicklungen setzen sich allerdings mehr und mehr die flexiblen Software-Codecs durch.

Der Codec-Algorithmus beeinflusst ganz wesentlich die visuelle Qualität einer Video-Datei und die Geschwindigkeit, mit der sie am Monitor des Computers oder an einem TV-Bildschirm wiedergegeben wird.

ColorBoost-Technologie

Zentrale Elemente der neuen Acer ColorBoost-Technologie sind ein optimiertes 6-Segment Farbrad Design, ein neuer leistungsfähigerer Bildverarbeitungsalgorithmus und eine innovative Lichtsteuerungstechnologie. Das 6-Segment Farbrad von Acer enthält Segmente für die Grundfarben rot, grün und blau sowie zusätzlich für die Farben cyan, gelb und weiss. Durch die höhere Anzahl der Farbsegmente verdoppelt das Acer Farbrad die Frequenzrate gegenüber 3- oder 4-Segment Farbrädern. Dies führt zu einer deutlich höheren Farbsättigung.

Der neue Bildverarbeitungsalgorithmus optimiert die Farbprojektion und bietet ein natürliches und realistisches Bild. Zusätzlich lässt sich das Farb-, Sättigungs- und Helligkeitsniveau durch die Erhöhung bzw. Verringerung von Farbtemperatur und Helligkeit auf die individuellen Wünsche anpassen. Die neue Lichtsteuerungstechnologie „UNISHAPE“, eine OSRAM-Entwicklung, basiert auf einer Modulation des Lampenstroms. Mittels der Technologien “Low Pulse”, “Variable Plateau” und “Dynamic Dimming” wird sowohl eine effizientere und hellere Ausleuchtung als auch ein höherer Kontrast erzielt. Zudem werden die Farbtiefe und die natürliche Bildwiedergabe verbessert.

COM Port

RS-232 Schnittstelle

-> siehe RS-232

 

Combo

Combo steht im Sinne von kombiniert, also ein Kombi-Gerät. Dies ist beispielsweise momentan bei CD- / DVD-Brennern aktuell, welche in einem Laufwerk kombiniert sind und es somit nicht mehr nötig ist, den Computer mit Laufwerken zu füllen.
Natürlich ist der Ausdruck auch auf andere Bereiche anwendbar.

 

Component Video

Andere Bezeichnung für YUV-Videosignale (siehe dort).

 

Composite

Andere Bezeichnung für FBAS-Signal. 

-> siehe FBAS

 

Controller

Als Controller werden meistens elektronische Einheiten bezeichnet, welche verschiedenste Prozesse oder Vorgänge steuern oder regeln. Bestehen solche Einheiten nur aus einem Integrierten Schaltkreis, so werden diese als Microcontroller bezeichnet. Bekannte Beispiele sind Controller im Computer, die beispielsweise die Steuerung der Festplatte übernehmen und den Datentransfer regeln.

Core Audio

Core Audio integriert vielfältige Audiofunktionen direkt in das Mac OS X-Betriebssystem. Für Sie als Benutzer bedeutet das eine noch nie dagewesene Leistung und höchste Benutzerfreundlichkeit in Ihrem virtuellen Studio. Core Audio bildet eine ganz neue Grundlage für die nächste Generation erstklassiger Audio- und Musikprogramme von innovativen Entwicklern.

Core Duo

Das ist der Name für Intels leistungsfähige und Strom sparende Reihe von Doppelkernprozessoren (Dualcore) für mobile Computer, die allesamt auf der 65-Nanometer-Prozesstechnologie basieren. Die T-Linie bewegt sich im Leistungsbereich von 25 bis 49 Watt, die L-Linie bei 15 bis 24 Watt. Für die vierstellige Kennzahl gilt grundsätzlich: je höher, desto besser. Sie hat aber nichts mit der Prozessorgeschwindigkeit zu tun. Der Core Duo ist Hauptbestandteil der Intel Centrino Duo-Plattform.


Benennung (Stand März 2006):
T2xxx, z.B. T2500
L2xxx, z.B. L2300

Core Solo

So heisst Intels CPU (Single Core: ein Prozessorkern) für mobile Computer, der Nachfolger der Pentium M-Reihe. Der besonders Energie sparende Prozessor basiert auf 65-Nanometer-Prozesstechnologie und verfügt über einen Prozessorkern mit 2 MB L2-Cache. Bislang gibt es nur die Variante T1300 mit 1,66 MHz Taktfrequenz und 667 MHz FSB.
Der Core Solo ist Hauptbestandteil der Intel Centrino-Plattform.


Benennung (Stand März 2006):
T1xxx, z.B. T1300

CPU

Central Processing Unit

Englische Bezeichnung für Hauptprozessor. Wird auch in der deutschen Sprache häufig verwendet (die CPU).

-> siehe Prozessor

 

CrossFire

CrossFire bezeichnet die Technologie des Grafikchip-Herstellers ATi um durch die Kopplung zweier Grafikkarten die Grafikleistung zu erhöhen.

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CRT

Cathode Ray Tube

Eine Bezeichnung für einen herkömmlichen (Computer-) Monitor mit einer aus Glas bestehenden Bildröhre. Im Gegensatz zu den TFT-Bildschirmen wird bei diesen Monitoren des Bild mit einem bsw. drei Elektronenstrahlen geschrieben. Es wird dabei aus einzelnen Punkten (Pixel) dargestellt. Ein Pixel enthält drei Farbpunkte der Farben rot, grün und blau, und wird daher auch als "Farbtripel" bezeichnet. Durch additive Farbmischung wird die abgestrahlte Farbe jedes einzelnen Pixels bestimmt. Reiht man alle Pixel aneinander (Lochmaske), so entsteht schliesslich das gesamte Bild.

Das Schreiben per Elektronenstrahl ist relativ aufwendig, da es sehr schnell und möglichst exakt geschehen soll. Bei einer Bildschirmauflösung von 1024 x 786 Pixel beispielsweise sind pro Einzelbild also 768 Zeilen zu schreiben. Für ein flimmerfreies Bild ist eine Horizontalfrequenz von mindestens 75 Hz erforderlich, das heisst es werden 75 Bilder pro Sekunde geschrieben. Somit ergibt sich also für den Elektronenstrahl eine Zahl von 57'600 Zeilen, welche es gilt pro Sekunde zu beschreiben. Nicht zu vergessen, dass das Bild immer nur von oben nach unten geschrieben wird und jede Zeile nur von links nach rechts.

Desweiteren müssen einige Korrekturen angebracht werden, um das Bild gerade und scharf darstellen zu können und jeweils mit dem richtigen Strahl die richtige Farbe jedes einzelnen Pixels zu treffen.

 

CSD

Circuit Switched Data

Datenverbindungsart, die standardmässig für Internetverbindungen via GSM-Handy eingesetzt wird. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 9,6 kbps und die Netzbetreiber verrechnen nach Nutzungsdauer, nicht nach Datenvolumen wie bei EDGE und GPRS. HSCSD ist die Hochgeschwindigkeitsvariante, die mit Hilfe der Bündelung mehrere Kanäle ("Zeitschlitze") höhere Durchsatzraten erreicht.

CSS

Erweiterung, um HTML-Seiten besser layouten zu können und häufig benutzte Formatvorgaben (Bold, Italic etc.) sowie Schrifttypen nur noch einmal definieren zu müssen. Das bedeutet, dass die Datenmenge einer HTML-Seite enorm verringert wird, da diese Vorgaben (einmal im Header definiert) im Lauftext nur noch per Code abgefragt werden.

Beispiel: Information im Header:

<STYLE type="text/css">
<!--#fett { font-family: Arial; font-style: bold;} -->
</STYLE>

Information im Body - also im eigentlichen Text (hier für die Definition eines Standard-Absatzes <P>):

<P id="fett">fetter Arial-Text.</P>

Noch interessanter ist es, die CSS-Definitionen in einer externen Datei vorzuhalten, so dass mehrere HTML-Dokumente darauf zugreifen können. Eingebunden werden externe CSS-Dateien über folgende Befehlszeile im Header der HTML-Datei:

<link rel="stylesheet" type="text/css" href="aecweb.css">

Wie alle Standards im Web, wurde auch CSS vom World Wide Web Consortium (W3C) festgelegt und definiert: www.w3.org/Style/CSS/

 

CSV

Comma Separated Values (auch: Character Separated Values)

Eine CSV-Datei ist eine Textdatei zur Speicherung oder zum Austausch einfach strukturierter Daten. Die einzelnen Werte durch ein spezielles Trennzeichen, beispielsweise das Komma, getrennt. Als Trennzeichen sind neben Komma auch Semikolon, Doppelpunkt, Tabulator und andere Zeichen üblich.

 

CTCSS

Continuous Tone Coded Subaudio Squelch oder Continuous Tone Coded Squelch System

CTCSS erlaubt das gezielte Auswählen bestimmter Funkgeräte innerhalb eines ausgewählten Kanals. Beim Senden wird vom Anrufer ein unhörbarer Ton mitgesendet, auf den nur die Funkgeräte reagieren, die auf diesen Tonruf programmiert sind. Beim Ankommen des "Erkennungstons" öffnen sie dann den Empfang zum Mithören. Die Töne befinden sich unterhalb des hörbaren Frequenzspektrums der Systeme und sind nicht in einem geraden Verhältnis zueinander, um nicht durch Mischung anderer CTCSS-Töne entstehen zu können. Das bedeutet, dass es nicht zu Verwechslungen kommt und nur jenes Funkgerät reagiert, das mit diesem Code ausgestattet ist.

 

CTI

Computer Telephone Integration

Die CTI-Technik sorgt dafür, dass Telefonanlage und Datenbanken sinnvoll zusammenarbeiten können. So ist zum Beispiel in einem Call Center die Telefonanlage direkt mit der Kundendatenbank des Unternehmens verbunden. Jeder Kundenbetreuer (Call-Center-Agent) erhält so alle relevanten Daten direkt an seinem Bildschirm zur Verfügung, um beispielsweise Bestellungen aufzunehmen und direkt weiterzuleiten. Wenn alle Kundenbetreuer beschäftigt sind, speichert die Anlage eingehende Anrufe oder leitet sie, je nach Bedarf, an ein anderes Call-Center weiter.

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